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Meisterstück eines Abiturienten
Michael Allendorf feiert Gewinn der Handball-EuropameisterschaftINNSBRUCK Deutscher A-Jugend-Meister ist er schon. Nach dem 24:19-Sieg über Schweden mit der U20-Auswahl des Deutschen Handball-Bundes im Finale der Junioren-EM in Österreich darf sich Michael Allendorf nun auch mit dem Titel Europameister schmücken.
VonJürgen Möcks
Die Nacht war kurz. Verdammt kurz. Ganze zwei Stunden verbrachte Michael Allendorf im Bett. Bis morgens um sechs Uhr feierte der 19-Jährige gemeinsam mit seinen Mannschaftskameraden ausgiebig den EM-Gewinn. Ein Treffer steuerte der Neu-Wetzlarer, der mit Zweitspielrecht weiter für die SG Wallau/Massenheim aufläuft, im Endspiel bei, zwei im mit 29:26 gewonnenen Halbfinale gegen Weltmeister Dänemark.
Bei aller Freude: Ein wenig mehr Spielanteile habe er sich schon gewünscht, gesteht Allendorf. Das Glück von DHB-Trainer Martin Heuberger wurde zum Pech des frisch gebackenen Abiturienten. Mit Uwe Gensheimer von der SG Kronau/Östringen stellte die DHB-Auswahl den besten Linksaußen des Turniers, der ebenso wie Martin Strobel vom Bundesliga-Neuling HBW Balingen-Weilstetten ins All-Star-Team berufen wurde. Konsequenz: Michael Allendorf - ebenfalls gelernter Linksaußen - verbrachte den Großteil der Spiele auf der Bank, wurde von Heuberger meist erst in der zweiten Halbzeit für 15, 20 Minuten gebracht. "Aber im Verhältnis zu anderen habe ich noch viel gespielt", sagt der gebürtige Heppenheimer. Lediglich im Vorrundenmatch gegen Polen kam der 90-Kilo-Mann nicht zum Einsatz.
Nach der 28:29-Niederlage in der Zwischenrunde gegen Serbien und Montenegro wähnten sich Allendorf & Co. bereits aus dem Turnier, zumal Kroatien im entscheidenden Match gegen die Serben zur Pause bereits mit sieben Toren führte. Am Ende siegte jedoch der Europa- und Weltmeister 25:21, hievte die DHB-Auswahl ins Halbfinale. "Danach hat sich in der Mannschaft eine Jetzt-erst-recht-Stimmung entwickelt", verrät Allendorf.
Bis heute abend kann der Youngster noch den Erfolg auskosten, dann beginnt für ihn der Bundesliga-Alltag. Mit einer Übungseinheit unter Wetzlars Coach Dragan Markovic. Viele davon hat der 19-Jährige bei seinem neuen Arbeitgeber aufgrund der EM und der Vorbereitung noch nicht absolviert, so dass er zum Bundesliga-Auftakt am Freitag (20 Uhr) gegen die SG Flensburg/Handewitt wohl erneut auf der Bank Platz nehmen muss. Trotz der frisch erworbenen Lorbeeren. "Andreas Lex ist derzeit die Nummer eins auf Linksaußen", bleibt Allendorf Realist. Damit sich das in absehbarer Zeit ändert, konzentriert sich Allendorf, der an seiner neuen Wirkungsstätte keine zwei Minuten Fußweg von der Trainingsstätte eine Drei-Zimmer-Wohnung bezogen hat, in nächster Zeit ganz auf den Sport, stellt sein angestrebtes Fernstudium in Betriebswirtschaftslehre erst einmal hinten an.
Für die SG Wallau/Massenheim will der Flügelflitzer möglichst oft auflaufen, auch wenn ihm der neue Trainer Carsten Bengs keinen Freibrief ausstellt: "Erst einmal muss man schauen, wie er die Doppelbelastung verkraftet. Aber er hat in der letzten Saison bewiesen, dass er uns weiterbringt." Am 20. September (20 Uhr) ist Allendorf auf jeden Fall in der Ländcheshalle zu bewundern. Vier Tage vor dem ersten Regionalliga-Match tritt die HSG Wetzlar zu einem Freundschaftsspiel in Wallau an.
Beiträge von härter_schneller
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das schöne an einem mythos ist doch, das niemand genaues weiß.

was sollen denn die kollegen reporter von eurosport und dsf sagen, wenn jeder weiß, wer den bodenpass erfunden hat...?
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katsigiannis
ist ein guter. der wird das schon geregelt bekommen. -
überhaupt stellen die ösis bei solchen wettbewerben einen spitzen-service. ich weiß nicht wie die orga vor ort war, aber der web--service ist 1A.
erstaunlich, dass offenbar nur die mädels aus dänemark mit stress umgehen können. seien es die frauen oder die mädchen (siehe sherbrooke). deutschland ist gewaltig zurückgekommen. da waren sehr wertvoille tage für die jungs. hoffentlich nehmen die das in ihre ligen mit und tauchen demnächst mehrheitlich in der ersten liga auf.
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Groß-Bieberau lehnt Favoritenrolle dankend ab
Handball: Der Zweitliga-Absteiger will sich in der Regionalliga erst einmal konsolidieren – Etat schrumpft um 25 Prozent
Die Konkurrenz hat Zweitliga-Absteiger TSG Groß-Bieberau vor dem Start in die Saison 2006/07 als Favoriten auserkoren. Die Verantwortlichen des Odenwälder Handball-Regionalligisten wiegeln aber ab: „Favorit, nein danke“, bekräftigen der Sportliche Leiter Georg Gaydoul und Trainer Thomas Göttmann. Solche Ziele wären nach dem Abstieg für den Verein unrealistisch. Dagegen spreche auch ein um 25 Prozent geringeren Etat. „Jetzt müssen wir uns erst konsolidieren“, sagt Gaydoul zum Thema Aufstieg. Zahlen nennt er nicht. Legt man die Größenordnungen der letzten Jahre zu Grunde, dürften sich die Ausgaben auf 150 000 Euro belaufen. In der Regionalliga eher unteres Mittelmaß.
Weniger Geld in der Kasse bedeutete: Es muss personell abgespeckt werden. So wurde der Kader von 16 auf 14 Spieler reduziert. Durch diesen Schnitt wurden gleichzeitig die Voraussetzung geschaffen, die Brüder Dennis und Alexej Rybakov verpflichten zu können. Zwei gestandene Zweitligaspieler, die zuvor beim Konkurrenten HG Oftersheim/Schwetzingen unter Vertrag standen. Dennis Rybakov spielt auf der Königsposition, im linken Rückraum, Alexej am Kreis. „Gute Handballer, die sportlich und menschlich ausgezeichnet in unser Konzept passen“, verteilt Trainer Göttmann Vorschusslorbeeren an die Neuen. Mit ihnen hat der Coach vor allem in der Defensive mehr Varianten. „So sind wir noch stärker und schwerer ausrechenbar“, sagt Göttmann, der den Konter-Handball favorisiert.Auch die Trennung von Spielmacher Marc Stallmann (TSG Münster) habe die neue Konzeption gefordert. „Wir konnten aus Kostengründen nicht Stallmann und Benedikt Seeger für die Mitte halten.“ Man habe sich dann für Seeger entschieden, „weil für ihn die Jugend spricht und er ist ein Bub aus der Region.“ Allerdings muss Seeger noch die Nachwehen seiner Schulteroperation auskurieren, dann wäre mit Mannschaftskapitän Florian Bauer auch die Mittelposition doppelt besetzt.
An der Fitness wurde während der Vorbereitung viel gearbeitet – auch an diesem Wochenende. Bereits am Donnerstag hat Groß-Bieberau in der Halle „Im Wesner“ ein Trainingslager bezogen. Spielpraxis wird beim Turnier in Groß-Umstadt gesammelt, um zum Start am 17. September beim TV Nieder-Olm fit zu sein. Die Generalprobe ist bereits am 2. September, wenn Groß-Bieberau im DHB-Pokal bei HSG Dutenhofen II gastiert. Weiterkommen ist beim Oberligisten Pflicht. Göttmann versichert: „Die Stimmung im Team ist gut. Die Spieler sollen Spaß im Training haben. Das ist meine Grundmaxime“, so 46 Jahre alte A-Lizenztrainer. „Wir haben wieder eine gute Mischung und einen guten Teamgeist. Wir wollen versuchen, unseren eingeschlagenen Weg kontinuierlich fortzusetzen.“
Dazu gehört auch das Heranführen von Talenten. Erster Torhüter ist der 19 Jahre alte Matthias Ritschel. Der Juniorennationalspieler vom TV Großwallstadt besitzt Zweitspielrecht. Als zweiter Mann im Tor wird der junge Nils Lautenschläger aufgebaut. Ein Eigengewächs wie auch Christopher Heyd. Spielpraxis sollen sie vor allem in der Reserve sammeln. Von der TG Hochheim kam DHB-Jugendauswahlspieler Felix Kossler. „Wir sind nicht schlechter als in der letzten Saison“, bekräftigt Georg Gaydoul.
Mit dem Abschied aus der zweiten Liga hat er sich längst angefreundet. Doch er trauert den vielen Derbys (Obernburg, Kirchzell, Gelnhausen, Hüttenberg, Leutershausen) mit an die 1000 Zuschauern nach. In der Regionalliga stehen mit HSG Nieder-Roden und SG Wallau/Massenheim nur zwei Lokalvergleiche an. Auch daher ist der Wiederaufstieg Ziel für die Zukunft.
Als Favoriten haben Göttmann und Gaydoul aber SG Wallau/Massenheim ausgemacht. „Die müssen Meister werden, sonst springen die Sponsoren ab und die Lichter gehen ganz aus“. In der eigenen Vorbereitung habe sich immerhin angedeutet, dass nach den Niederlagenserien in den letzten beiden Runden der zweiten Liga, die Leistungskurve wieder nach oben zeigt. „Wir haben die Qualität, unter die ersten Fünf zu kommen. Mit der Perspektive nach oben.“ Dem eigenen Publikum will man „erfrischenden und erfolgreichen Handball bieten, der zuletzt allerdings vermisst wurde.“
Kader
Tor: Matthias Ritschel (vom TV Großwallstadt), Nils Lautenschläger (eigene Jugend). Rückraum: Christian Scholz, Steffen Ober, Mirko Baltic, Benedikt Seeger, Christopher Heyd (eigene Jugend), Florian Bauer, Dennis Rybakov (HG Oftersheim/Schwetzingen). Außen und Kreis: Philipp Grimm, Tobias Eckert (eigene Jugend), Dennis Gunst, Alexej Rybakov (HG Oftersheim/Schwetzingen), Sebastian Schellhaas (eigene Jugend), Felix Kossler (TG Hochheim). Trainer: Thomas Göttmann.
Herbert Mendel
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Original von Zickenbändiger
Im Sinne einer 1:5 Abwehr? 3:2:1 passt ja schon nicht mehr.ganz klar 3:3.

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ein königreich für den essen-int(ea)im - thread
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die sorgen sind vielleicht größer geworden.

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Bartek ist stark bei Standards
SG-Neuzugang wurde mit Budapest Meister
Von Lisa VölskeKirchhof. "In der vergangenen Saison haben sich unsere beiden Torhüterinnen zur gleichen Zeit verletzt und wir mussten eine Feldspielerin ins Tor stellen", erinnert sich Berthold Denk, Teammanager der SG 09 Kirchhof. Damit den Zweitliga-Handballerinnen der SG so etwas in der kommende Saison nicht noch einmal passiert, hat sich der Klub für ein Torwart-Trio entschieden. Neben Katja Frommann und Jenny Wedemeyer steht ab sofort auch die Ungarin Piroska Bartek zwischen den Pfosten der Kirchhöfer. Am Montag (19 Uhr, Stadtsporthalle Melsungen) gibt sie ihr Heimdebüt und steht beim Testspiel gegen den serbischen Erstligisten ZRK Knjaz Milos zwischen den Pfosten.
Die 27-Jährige wechselte vom Ligakonkurenten HSG Sulzbach/Leidersbach zur SG. "Ich möchte spielen und Spaß haben", sagt Bartek.
Seit zwei Jahren lebt die 1,78 m große Torfrau nun in Deutschland. Sie trainierte bei Lützellinden mit und hütete eineinhalb Jahre lang den Kasten in Sulzbach. Davor spielte Bartek bei den ungarischen Vereinen Corwexi, Vasas Budapest sowie Ferencváros Budapest, mit dem sie sogar Meister in der 1. Liga wurde.
"Piroska hat ihre Stärken besonders bei Standardsituationen", schwärmt Denk. Die Neuverpflichtung spielt seit ihrem zwölften Lebensjahr im Tor und verlässt sich vor allem auf ihr Stellungsspiel. Anders als Frommann und Wedemeyer reagiert sie bei Würfen selten impulsiv.
Das Angebot von Kirchhof kam der 27-Jährigen gerade recht. "Ich wollte mal wieder etwas Neues kennen lernen", erklärt Bartek. Und hofft, mit ihrem neuen Team am Ende der Saison im Mittelfeld der 2. Bundesliga Süd zu stehen.
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"Ich will mit Wallau etwas bewegen"
Maciek Tluczinsky ist der einzige Vollprofi beim Handball-Regionalligisten im LändchenVom 17.08.2006
WALLAU Die Regionalliga-Handballer der SG Wallau/Massenheim wollen in die Zweite Bundesliga aufsteigen. Ob dies im zweiten Anlauf gelingt, hängt wesentlich davon ab, wie gut Maciek Tluczinsky, der einzige Neuzugang und Vollprofi der SG, sich in Szene setzen kann.
Von Volker EckhardtTluczinsky, Tluczinsky. Schon gehört. Handball-Kenner wissen um Binjo Tluczinsky. Sieben Jahre spielte der polnische Weltklasse-Mann beim VfL Fredenbeck. Nettelstedt, Duderstadt, Bad Salzuflen, Lemgo und wieder Fredenbeck waren seine Stationen als Spieler und Trainer. Heute coacht er den polnischen Erstligisten Kielce. Weil der Apfel oft nicht weit vom Stamm fällt, hat Binjo Tluczinsky 1986 seine Söhne Tomek und Maciek nach Deutschland mitgebracht.
Zur Jetzt-Zeit: Der 23-jährige Maciek ist über den Spielervermittler Patrick André am 1. Juli in Wallau gelandet und hat dort bisher einen hervorragenden Eindruck hinterlassen. SG-Trainer Carsten Bengs schwärmt: "Er macht im Rückraum und im Deckungszentrum eine prima Figur, hat die Führungsrolle übernommen."
Maciek Tluczinsky ist Handball-Deutscher mit polnischem Pass, spielt er doch von kleinauf nur in Deutschland. Seinem Vater hat er viel zu verdanken, doch nicht nur er, auch Deutschlands bester Kreisläufer Christian Schwarzer, den die Fredenbecker als 18-Jährigen abschieben wollten, nachdem sie von der Regionalliga in die Zweite Liga aufgestiegen waren. Binjo Tluczinsky legte ein gutes Wort für ihn ein, weil er glaubte, aus Schwarzer könnte doch noch was werden. Maciek Tluczinsky erinnert sich: "Mein Vater fuhr Sonderschichten mit Christian, und der wurde von Tag zu Tag besser." Schließlich wechselte er von Fredenbeck ins saarländische Niederwürzbach.
Maciek Tluczinsky erzählt die Geschichte, als wäre es seine eigene. In der vergangenen Saison spielte er mit Bruder Tomek beim Nord-Zweitligisten Hannover-Burgdorf und landete schließlich auf Rang vier, nachdem der TSV lange um Platz zwei mitgemischt hatte. Die finanzielle Lage zwang die Burgdorfer, fünf Spieler auszusortieren. Tomek, in den letzten vier Jahren stets für 250 Tore pro Saison gut, wirbelt weiter in der AWD-Arena, Maciek ging auf Wanderschaft. "Ich hatte Angebote aus Friesenheim, Aurich und aus dem badischen Achim." Und ist dann beim Regionalligisten Wallau gelandet. "Weil ich gehört hatte, dass die Wallauer wieder im Aufwind sind. Ich habe mich bei meinem Kumpel Sedjan Skercevic erkundigt, und der hat mir geraten, zu Wallau/Massenheim zu gehen." Tluczinsky traute ihm, schließlich hat Skercevic Insider-Wissen, ist er doch der Patenonkel von Carsten Bengs´ Tochter. Trainer und Spieler verstehen sich inzwischen prächtig. "Privat und auf dem Spielfeld", betont Tluczinsky, der aber auch ein Motiv hat, im Ländchen sein Geld zu verdienen: "Ich will mit Wallau in die Zweite Liga aufsteigen. Dann habe ich auch einen persönlichen Erfolg aufzuweisen, der mich weiterbringt."
Auf das Wallauer Umfeld lässt er nichts kommen: "Alles läuft sehr professionell und zugleich familiär ab. Ich wohne in Wallau und mir wird geholfen, wo es geht. Ich wurde noch nie mit einem Problem allein gelassen."
Damit es dem SG-Profi tagsüber nicht langweilig wird, sucht er noch einen Nebenbei-Job: "Bürokaufmann habe ich gelernt. Wäre gut, wenn ich da noch was unternehmen könnte", formuliert der Pole in bestem Deutsch, hat aber eigentlich nur den Aufstieg mit der SG im Kopf: "Sonst wäre ich nicht gekommmen. Ich will mit Wallau etwas bewegen. Nur deshalb habe ich einen Vertrag über drei Jahre unterschrieben."
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Unruhe im Umfeld
Volker Eckhardt zu Wallau/MassenheimVom 17.08.2006
Mit Maciek Tluczinsky haben die Handballer der SG Wallau/Massenheim einen dicken Fisch an Land gezogen. Doch Vorsicht, die SG spielt nicht mehr wie in der Bundesliga ausschließlich mit Berufssportlern. Der 23-jährige Pole soll sie zunächst in die Zweite Liga werfen, ist mit dem Drei-Jahres-Vertrag und seinem Gehalt als einziger Vollprofi im Spielerkreis zufrieden. Unzufrieden könnte der Rest der Amateurtruppe werden, wenn es nicht wie gewünscht läuft, vielleicht das erste Spiel beim Titelanwärter Groß-Bieberau verloren wird. Dann könnte der Schuss leicht nach hinten losgehen. An Trainer Carsten Bengs, dem zweiten Vollprofi der SG, ist es dann, die Zügel straff anzuziehen.
Brisanz prägt jetzt schon das Wallauer Umfeld. Hans-Dieter Großkurth, der neue Sportchef im Ring, ist seit der Verbannung des Vereins aus der Bundesliga bei einflussreichen Wallauern in Ungnade gefallen. Verbunden damit sind auch versiegende Sponsoren-Quellen. Da aber nicht nur Tluczinsky gutes Geld bekommt und der Aufwand der Amateure sowie der Trainer auch nicht gerade kümmerlich honoriert wird, muss der Saisonetat unbedingt gesichert werden. Besser heute als morgen. -
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Original von Schwaniwolli
Rnic senior spielte auch beim TV Niederwürzbach in der Bundesliga als Kreisläufer.
Er kam als frisch gebackeneer Olympiasieger zu den Saarländern und war dort einer der Leistungsträger und bei den gengerischen Abwehrspielern sehr berüchtigt.Er war sehr impulsiv und fiel auch dem einen oder anderen SR unangenehm auf.
das muss ja nicht auf seinen sohn abfärben...
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serbiens momir rnic jun ist übrigens vor langer zeit ein politikum im nachwuchsbereich hierzulande gewesen. rnic sen. war dazumals trainer beim zweitligisten altenkessel und der junior trat mit der saarländischen auswahl zu den sichtungsturnieren an. was für einige verwunderung gesorgt hat, denn schließlich konnte man ihn für die deutsche talentförderung nicht sichten.

allerdings war er damals schon ein ziemlicher hüne.
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na mal sehen, ob die qaulifizierten serben das gegen kroatien nach hause fahren.
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auch bei einem "weltcup" gibt es nette ergebnisse.
beispiel gefällig?
Korea - Thailand 39:17
Frankreich - Tunesien 32:17
dänemark - argentinien 34:18
Korea - Argentinien 40 - 28
und zum würdigen abschluß
Dänemark - Kanada 53 - 13vom 1.juniorinnen weltcup in sherbrooke
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in oßweil war weder die mannschaft noch das umfeld "reif".
abgesehen davon, war diese oßweiler offensive auch der bewußte letzte versuch, noch einmal mehr unterstützung zu mobilisieren. die leute gehen halt auf die party, bei der die musik am lautesten ist. in oßweil ist es schiefgegangen - wie sich herausgestellt hat, war man schlichtweg nicht in der lage, ausreichende entwicklungen im verein und auf der sponsoringebene zu erreichen. ob das in berlin möglich ist, bleibt abzuwarten.
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warum wußte ich, das dieses foto hier sehr schnell auftaucht...?

ist ja auch alles bestens, die ladies haben immerhin einen ball dabei...
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zumindest eins ist erstaunlich. immer wieder haben wir das lamento gehört "die jungs spielen nicht in hohren klassen und spielen nicht in drucksituationen". diesmal ist der kern in der zweiten liga zugange gewesen und hat sich zum beispiel mit dem aufstiegsstress herumschlagen müssen wie die balinger.
trotzdem haben die deutschen in den entscheidenden situationen ohne kopf agiert und viel zu schlechte entscheidungen getroffen. erschreckend auch die manchmal absolut offene abwehr, durch die die serben ohne großen aufwand durchmarschierten.die dänen sehen übrigens richtig gut aus.
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ist doch klasse für den hsv, das sie so ein blatt haben. das ist ja auch ein immer wieder genannter grund, in die großen städte zu gehen. große pressevielfalt....

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eins bleibt halt auch bei alten - einige teams sind dauergast in, einige dauergast vor dem tv.