Beiträge von Schieri_neu

    Könnte es sein, dass wir Deutschen die Messlatte viel zu hoch anlegen? ?(

    5. Platz bei Olympia = versagt?? :wall: :wall:

    In der BULI = EC - hey; zu bemerken sei hier EC! :baeh:

    Nein - ich denke, dass man mal von seinem "hohen Ross" herunterkommen sollte und auch 5. (wie auch 12. usw.) Plätze honorieren sollte. :) ;) :)

    Meine persönliche Meinung ist hier (wirklich) olympisch - Dabeisein ist Alles (sofern die persönliche Leistung stimmt). Ich habe noch keinen absoluten deutschen "Flop" (diese Disziplin war ja zum Glück noch nicht) gesehen.

    Also bitte:

    "Kirchen im Dorf lassen"

    Ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen!

    Wenn (!!) keine ohnehin auf 3 Feldspieler reduzierte Mannschaft auf dem Feld ist, müssen (!!) die SR warten; alles Andere wäre regelwidrig, unsportlich, link, ... etc.

    aber:

    michaelb: was sollte die Bemerkung :"DHB-B-Kader"?

    Ich kann mir schwerlich vorstellen, dass ein DHB-SR (ohne besondere Umstände - s.o.) das Spiel in dieser Konstellation wieder anpfeift.

    Zitat

    Original von block-o
    Aber hätte ich mich eingemischt, würde meine Mannschaft,möglicher Weise, wegen verspäteten oder Nichtantritts, nicht von der Verbands- in die Regionalliga aufgestiegen ein!

    Ist das ein Grund?

    Nein, das ist kein Grund! :nein:

    In Deutschland ist jeder zur Hilfe verpflichtet!

    Also: Abwägen, ob du aussteigst und "Hand anlegst" oder Hilfe organisierst!

    Auf alle Fälle macht man sich starfbar, wenn man nichts macht und sich zudem noch vom Ort entfernt!

    Zum Spiel:

    1. Ich kann mir schon vorstellen, dass die ein Grund dafür wäre, ein Spiel neu anzusetzen.

    2. Wo in Deutschland ist es möglich, direkt von der Verbandsliga in die Regionalliga aufzusteigen - außer im Frauenfußball oder Rugby? ?(

    Zitat

    Original von jhl
    Aber was etwas komisch ist: Bei den Damen gibt es diese Regelung nicht, hier werden die Frauen mal bevorzugt. Was ja sonst im Fußball/Handball nicht immer üblich ist.

    Ich meine nicht, dass hier die Fußball-Frauen bevorzugt werden, denn sie haben m. E. nach noch nicht einmal den Status eines "männlichen Handballers" - und die dürfen ja auch als "Vertrags-Profis" teilnehmen.
    Bei unseren millionenschweren Fußballern männlicher Art finde ich es absolut i.O., dass die nicht auch noch mit ihrer (momentanen) Einstellung den olympischen Gedanken verunstalten dürfen.

    Unfallbericht
    (ist wirklich passiert)
    Der folgende Brief eines Dachdeckers ist an die SUVA (Schweizerische Unfall
    Versicherungsanstalt) gerichtet und beschreibt die Folgen einer unüberlegten Handlung:

    "In Beantwortung Ihrer Bitte um zusätzliche Informationen möchte ich Ihnen
    folgendes mitteilen: Bei Frage 3 des Unfallberichtes habe ich "ungeplantes Handeln" als Ursache angegeben. Sie baten mich, dies genauer zu beschreiben, was ich hiermit tun möchte.
    Ich bin von Beruf Dachdecker. Am Tag des Unfalles arbeitete ich allein auf dem Dach eines sechsstöckigen Neubaus. Als ich mit meiner Arbeit fertig war, hatte ich etwa 250 kg Ziegel übrig. Da ich sie nicht die Treppe hinunter tragen wollte, entschied ich mich dafür, sie in einer Tonne an der Außenseite des Gebäudes hinunterzulassen, die an einem Seil befestigt war, das über eine Rolle lief.
    Ich band also das Seil unten auf der Erde fest, ging auf das Dach und belud die Tonne. Dann ging ich wieder nach unten und band das Seil los. Ich hielt es fest, um die 250 kg Ziegel langsam herunterzulassen. Wenn Sie in Frage 11 des Unfallbericht-Formulares nachlesen, werden Sie feststellen, dass mein damaliges Körpergewicht etwa 75 kg betrug. Da ich sehr überrascht war, als ich plötzlich den Boden unter den Füßen verlor und aufwärts gezogen wurde, verlor ich meine Geistesgegenwart und vergaß, das Seil loszulassen.
    Ich glaube, ich muss hier nicht sagen, dass ich mit immer größerer Geschwindigkeit am Gebäude hinaufgezogen wurde. Etwa im Bereich des dritten Stockes traf ich die Tonne, die von oben kam. Dies erklärt den Schädelbruch und das gebrochene Schlüsselbein. Nur geringfügig abgebremst, setzte ich meinen Aufstieg fort und hielt nicht an, bevor die Finger meiner Hand mit den vorderen Fingergliedern in die Rolle gequetscht waren. Glücklicherweise behielt ich meine Geistesgegenwart und hielt mich trotz des Schmerzes mit aller Kraft am Seil fest.
    Jedoch schlug die Tonne etwa zur gleichen Zeit unten auf dem Boden auf und der Tonnenboden sprang aus der Tonne heraus. Ohne das Gewicht der Ziegel wog die Tonne nun etwa 25 kg. Ich beziehe ich an dieser Stelle wieder auf mein in Frage 11 angegebenes
    Körpergewicht von 75 kg.
    Wie Sie sich vorstellen können, begann ich nun einen schnellen Abstieg. In der Höhe des dritten Stockes traf ich wieder auf die von unten kommende Tonne. Daraus ergaben sich die beiden gebrochenen Knöchel und die Abschürfungen an meinen Beinen und meinem Unterleib.
    Der Zusammenstoß mit der Tonne verzögerte meinen Fall, so dass meine Verletzungen beim Aufprall auf dem Ziegelhaufen gering ausfielen und so brach ich mir nur drei Wirbel. Ich bedauere es jedoch, Ihnen mitteilen zu müssen, dass ich, als ich da auf dem Ziegelhaufen lag und die leere Tonne sechs Stockwerke über mir sah, nochmals meine Geistesgegenwart verlor.
    Ich lies das Seil los, womit die Tonne diesmal ungebremst herunterkam, mir drei Zähne ausschlug und das Nasenbein brach. Ich bedauere den Zwischenfall sehr und hoffe, Ihnen mit meinen präzisen Angaben dienen zu können.
    Für genaue Auskünfte bitte ich Sie, mich anzurufen, da es mir manchmal schwer fällt, mich schriftlich auszudrücken.

    Bleibt nur zu hoffen, dass sich in ähnlich gelagerten Fällen die DHB-Sportgerichtsbarkeit (man denke an Hamburg oder Riesa) einem solchen "Schwach..." nicht anschliessen muss (s. "Bosmann-Urteil").

    Durften die Spieler (und SR) sich vorher wenigstens noch aufwärmen, oder wurde aus der "holen Hand geschossen"?

    So einen "Blöd..." habe ich schon lange nicht mehr gehört; oder waren das dei Vorboten einer nacholympischen Regeländerung?

    Zitat

    Original von berndo

    Aber ansonsten stimme ich zu, in der ursprünglichen Szene hätten die SR meines Erachtens das Spiel nicht mit 7m fortsetzen dürfen.
    Vorteil, Vorteil, und nochmal Vorteil!!! Aber nicht die Bestrafung vergessen.

    Uneingeschränkt zugestimmt, nur FW - niemals 7-m.

    Für mich sind die Kriterien an einen "guten Lehrer":

    Zielorientiert, methodenvielfältig, streng (wenn´s sein muss) oder loyal (wenn´s sein muss), offen für neue Dinge und vor allem für Schülerprobleme (somit Zeit haben!!!) und mutig, sich allgemeinen "Schulpraxen" zu widersetzen und Veränderungen zu erwirken.

    Aber sind das nicht alles Anforderungen in einem jeden Beruf? Selbst in unserem Sport, wenn ich an das SR-Wesen denke?

    Bei der ganzen Diskussion fehlt mir ein wesentlicher Hinweis; es steht hier immer die Aussage im Raum: "grüne Karte auf dem Tisch..".
    Steht nicht in E3 3. Abs.:" ...Unter der Voraussetzung, dass die Mannschaft den Ballbesitz nicht verliert, bevor der ZN pfeiffen kann ..."?
    Entscheidend ist doch nun also nur der Zeitpunkt des Pfiffes, nicht das Hinlegen der Karte.
    Konsequenz:
    Pfiff ZN vor Regelwidrigkeit: FW + Strafe
    Pfiff ZN nach Regelwidrigkeit: 7-m + Strafe.

    Zur grünen Karte:

    Ich glaube nicht, dass das Zurückgeben der Karte nach Erteilung des 7-m ein (zulässiger) Einspruchsgrund wäre, da ja formal niemandem ein Nachteil entstanden wäre. "Taktisch klug" wäre jedoch gewesen, das TTO vor der Spielfortsetzung zu gewähren.

    Zitat

    Original von berndo
    Also, wenn ich mich recht erinnere, war bei uns die Vorgabe, dass in so einem Fall Timeout gegeben werden sollte, um der anwerfenden Mannschaft klar anzuzeigen, dass durch die nachträgiche Bestrafung eine schnelle Anwurfausführung nicht möglich ist..

    Das bedeutet also, dass du die Mannschaft, die eine Regelwidrigkeit begangen hat, auch noch dadurch belohnst, dass du die Zeit anhältst.
    Stell dir mal vor, das passiert kurz vor Ende des Spiels (z. B. Tor für A zum 23:22) - klar würde niemand hier mehr eine VW geben, aber analog sollte man das schon sehen - und durch das TO würde MS B den Ausgleich 1 Sekunde vor Ende der Spielzeit erzielen; na dann - viel Spaß!

    Ich würde hier die Spielzeit auf keinen Fall anhalten (außer natürlich bei einer Zeitstrafe).

    Wenn

    Zitat

    Original von d-jugend westfalia kamen
    ich find es einfach nur cool mit 4-stelligen nummern wie 007 oder 08/15 oder 4711 zu spielen und sr die sich darüber aufregen sind echt spießer

    dann aber bitte auch

    H2OKOPF :P :hi:

    Ich setze hier noch einen d´rauf:

    Es soll auch Handballverrückte geben (´nehme mich da nicht aus), die neben ihrer Schiedsrichter- und Trainertätigkeit auch noch als aktiver Spieler in derselben Klasse tätig sind. Sollte man denen das verbieten, da sie eigentlich dem Handball sehr verbunden sind? Kann man hier Befangenheiten unterstellen? Ich denke nein! Solche Idealisten braucht der Handball; gerade auf unteren Ebenen. Die "Natur" wird das irgendwann mal von selbst regulieren.

    Zitat

    Original von Idur

    Wer lesen kann, liest in 16:12, dass sich nur derjenige 2+2 einhandeln kann, der die erste Strafe bereits erhalten hat! Da sollte die Überlegung schon legitim sein, ob 16:12 auch schon dann greift, wenn der Spieler mit einer Hinausstellung nur rechnen muss.

    Fall 2: A6 geht als 7. Feldspieler 2 Schritte auf das Spielfeld und beleidigt den SR. (Wechselfehler + grobe Unsportlichkeit)
    Fall 3: A4 zieht seinen Gegenspieler am Trikot und wendet sich, während noch der Vorteil läuft, zum SR mit den Worten: "Stell mich ruhig raus, du Arschloch". (progressives Vergehen + grobe Unsportlichkeit)

    In 16:12 1. Satz steht: "Wird von einem Spieler oder MV gleichzeitig oder in direkter Folge vor dem Wiederanpfiff mehr als eine Regelwidrigkeit begangen und erfordern diese Verstöße verschiedene Strafen, ist grundsätzlich nur die schwerwiegendste Strafe auszusprechen."

    Somit dürfte m. E. nach klar sein, dass 16:12 a - d nur greifen kann, wenn zwischen dem 1. und 2. Vergehen ein zeitlicher Unterschied vorliegt, der nicht mehr als "Reflex" gewertet werden kann.

    Folge: Wird der Spieler über seinen falschen Wechsel informiert und reagiert dann darauf wie oben beschrieben, so ist eine 4-Minuten-Reduzierung völlig angemessen, da - wie bereits genannt - die Strafe für den Wechselfehler noch zu geben ist.
    In den Fällen 2) und 3) hingegen gibt es nur die Disqualifikation, also 2-Minuten.