ZitatOriginal von michel b.
Die Verpflichtung eines Torhüters für zweieinhalb Wochen (dann ist das Jahr zu Ende) ist doch ein Witz.
Hat Göppingen nicht drei Torhüter im Kader, von denen jetzt einer ausfällt. Außerdem kann man doch auch mal den Torhütern der zweiten Mannschaft bzw. der A-Jugend eine Chance geben. Das Vertrauen in diese scheint ja riesig zu sein.
Stattdessen wird ein Söldner verpflichtet, der im neuen Jahr schon wieder in Serbien weilt. Bis der sich mit der Abwehr eingespielt hat, ist er schon wieder weg.
Mir fällt da ein Zitat mit "keine Ahnung" ein... Sorry, ist nicht gerade freundlich, aber Deine Interpretation bezieht sich auf Annahmen, die völlig falsch sind.
Zunächst einmal hat Göppingen keine drei Torhüter. Göppingen hat nur Galia und Shejbal. Hinzu kommt zwar Kehle, aber nachdem dieser keinen Verein gefunden hat, hat er bei FAG die Gelegenheit bekommen mitzutraineren. Eine Verpflichtung war nicht ernsthaft vorgesehen und beabsichtigt. Es war lediglich eine Klausel im Trainingsvertrag, wonach er spielberechtigt ist, sofern Galia und/oder Shejbal ausfällt.
Die zweite Mannschaft und die A-Jugend ist derart unterklassig, dass ein Einsatz nicht sinnvoll ist. Shejbal selbst hat angesichts der Verletzung von Galia das volle Vertrauen von Petko, aber ein Torhüter ist eben zu wenig und Shejbal steht sonst im Schatten von Galia, da muss ein zweiter Torhüter her, der eine echte Alternative ist.
Die einzige Alternative wäre die Handballakademie in Göppingen gewesen. Wäre das aber fair und sinnvoll gewesen hier ein junges Talent in die Kiste zu stellen um sich in Kiel abschießen zu lassen? Das hätte auch keinen Nachwuchstorhüter voran gebracht.
Jetzt hat man für zweieinhalb Wochen einen Ersatz geholt. Söldner ist vielleicht sogar der richtige Begriff. Aber jetzt braucht man auch einen "Söldner", nichts anderes. Eine Verpflichtung bis Saisonende hätte Shejbal erst recht ins Abseits gedrängt. Lieber bekommt Shejbal zweieinhalb Wochen einen "Söldner" an die Seite, als bis Saisonende einen weiteren Torhüter vor die Nase.
Perfekte und völlig richtige Entscheidung des Managements!
Aber auch die Gelegenheit, mal wieder (ohen die Details zu kennen) ein paar hohle Phrasen zu dreschen...