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Beiträge von anonymer-scm-fan
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Die Kriterien für die Förderung Sachsen-Anhalt DIGITAL sind ja öffentlich.
Somit kann sich ja jeder selbst eine Meinung bilden, ob die Vergabe der Fördergeldes des Landes an die HMD GmbH korrekt möglich war.
Was die digitalen Medien angeht, dürfte man mit dem technischem Hintergrund der Webseite sowie der weitreichenden Nutzung von Facebook und Youtube sowie jetzt der App "innovativ" genug sein, um diese Fördermittel beantragen zu können.
Der Förderbereich definiert ja, dass die HMD GmbH als Unternehmen im Bereich "Sport" grundsätzlich die Förderung beantragen dürfte, auch wenn im überwiegenden Rest der Ausschreibung nur von kulturellen Aspekten gesprochen wird.
Wer sich also jetzt über eine Förderung aufregt, die per Ausschreibung der Fördermittel möglich war und die durch den Antragsteller durch Nutzung mehrerer zeitaktueller digitaler Medien erfüllt wird, kann sich über diesen Fördertopf als solches aufregen...
Wem die neue Homepage optisch nicht gefällt, der kann ja aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten froh sein, dass diese ach so schreckliche Homepage nicht komplett durch die finanziellen Mittel der HMD GmbH getragen wurde.
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Das "früher als geplant" ist womöglich erstmal eine Fehlinterpretation des Redakteurs aus der SCM-Meldung heraus.
Es stand ja nirgends, dass Thulin und der SCM bereits für 2020 eine feste Vereinbarung getroffen hätten.
Mal davon ab, ob Green vielleicht schon im Verein kommuniziert hat, dass er 2020 zurück nach Dänemark gehen will, wäre er dann auch 32 und ein Wechsel aus Vereinssicht durchaus auch aus diesem Grund eine Überlegung wert.
Zu Kuzmanovski: Der erste Wiki-Eintrag, dass Kuzmanovski zum SCM kommen würde, scheint aus Mazedonien zu stammen. Kurz vor Weihnachten 2017 noch mit einem Fragezeichen versehen, wurde das Fragezeichen erst am 20.08.2018 entfernt - von einem User der scheinbar ziemlich viele englischsprachige Wikipedia-Artikeln von Spielern und Vereinen korrigiert. Das eigentliche Gerücht kam ja das erste Mal schon im April 2017 auf...
Wäre doch mal eine Frage durch die Presse wert, was da dran ist. Wäre ja auch mal interessant zu wissen, ob der Verein selbst weiß, was auf seinem englischsprachigen Wikipedia-Artikel so steht...
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Wen interessieren denn jetzt noch die Spieler, die in Dessau oder Eisenach gelandet sind.
Interessant wird es doch erst in der Kategorie 'Spieler ist in der Bundesliga gelandet und spielt bei einem Verein der oberen Hälfte eine wichtige Rolle oder ist bei einem Bundesliga-Verein der unteren Hälfte einer der Leistungsträger'.
Das wäre der Anspruch, den der SCM bei Transfers innerhalb der Liga haben dürfte oder es für die sportlichen Ziele haben sollte.
In diese Kategorie fallen derzeit wohl nur Phillip Weber, Christoph Steinert und Fabian Böhm. Ein Max Janke noch in Teilen in der Rolle als Abwehrpfeiler in Leipzig.
Der einzige dieser genannten Jungs, dem man hier immer wieder im Laufe der Entwicklung von Magdeburg immer mal wieder hinterher trauert ist Weber.
Es ist halt auch immer die Frage, ob sich ein hier ausgebildeter Nachwuchsspieler auch genauso in seinem gewohnten Magdeburger Umfeld weiter entwickelt hätte. Manchen Jungs tut es wahrscheinlich auch ganz gut, aus dem Nest geworfen zu werden und sich mit ihrem Talent, aber auch entsprechender Arbeit woanders beweisen zu müssen.
Bei den Geballas weiß man ja auch nicht als Außenstehender, ob sie hier gut genug zurecht gekommen und glücklich geworden sind. Sie waren aber eben auch noch 2-3 Jahre zu früh dran.
Wenn man so quer durch die Liga guckt, sieht man auch, welches Alter man mindestens auf dem Buckel haben sollte, um bei einem hochambitionierten Verein wirklich Fuß fassen zu können. Ich würd da mal die Altersspanne 22-23 in den Raum werfen. Wäre mal was für eine statistische Untersuchung durch ALF... oder man hat halt Trainer, die den absoluten Arsch in der Hose, aber auch den entsprechenden Kader dafür haben, einen sehr jungen Spieler mit Mega-Talent richtig unter ihre Fittiche zu nehmen. Aber selbst da gibt es bei den ganzen Topteams aktuell nur 2 oder 3 Ausnahmen... so richtig hat das auch nur Alfred mit Bilyk in Kiel gemacht.
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Die logische Schlußfolgerung aus diesem Erguß ist:
Macht den Nachwuchs dicht und spart das Geld.Falsch.
Wo steht, dass die Nachwuchsarbeit grundsätzlich sinnlos ist? Der Verein kann trotzdem gute Handballer ausbilden.
Wenn man aber erwartet, dass die erste Mannschaft möglichst erfolgreich ist, muss man sich auch mal der Realität stellen, dass, aufgrund der Qualität der Liga, die Nachwuchsausbildung nicht mehr den Anforderungen entspricht, die erfüllt werden müssten, damit ein beim SCM-ausgebildeter Nachwuchsspieler eine Qualität hat, die es bräuchte, um der ersten Mannschaft wirklich helfen zu können.
Wenn man sich die Wege der Nachwuchsspieler in den letzten Jahren so anschaut, dann muss man einfach auch mal festhalten, dass die Nachwuchsausbildung beim SCM Spieler auf Niveau der zweiten oder dritten Liga hervorbringt. Die Zahl der Spieler, die es letztlich in die Bundesliga schaffen, ist in den letzten Jahren doch übersichtlich.
Das heißt aber noch lange nicht, dass der e.V. es lassen sollte...
Letztenendes ist die Handballer-Ausbildung in Magdeburg noch immer eine der besten in Deutschland. Man hat aber eben aufgrund des HBL-Jugendzertikates keine Inselstellung mehr. Die wirklich guten Nachwuchsspieler können doch jetzt auch in ihren Regionen bleiben und müssen nicht unbedingt in einzelne Hochburgen wechseln, um gut ausgebildet zu werden. Will man sich die richtig guten Jungs jetzt zusammenholen, müsste man deutlich mehr Geld in die Hand nehmen...
Der ins Spiel gebrachte Artikel zeigt ja auch, dass sich der Konkurrenzkampf der Profiteams inzwischen auch bis in den Nachwuchsbereich hinunter zieht. Das wär vor 15 Jahren auch nicht so, zumindest nicht in dem Maße bzw. war der SCM da noch ganz oben in der Nahrungskette.
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Seitdem Wiegert hauptverantwortlich für die Kaderpolitik ist, ist da auch ein gewisser, guter Zug erkennbar. Jüngere Spieler mit viel Talent, die in sein Spielkonzept passen und noch einen Entwicklungsschritt gehen könnten. Seitdem er Geschäftsführer Sport ist, gab es da eigentlich gefühlt nur 1-2 Transfers, die eher aus einer anderen Ecke lanciert wurden.
Selbst Kalarash wird in Zaporoshje solch eine Leistung gebracht haben, dass der Zugang erstmal sportlich gerechtfertigt war und analog Lagergren oder Thulin auch in diese Transferpolitik passte. Nur bei Molina weiß man nicht so recht, was den Verein dazu so offensichtlich bewogen hat.
Der Schritt aus dem Nachwuchs in die Kategorie, in der der SCM agieren will, ist für unseren Nachwuchs nunmal offensichtlich zu groß. Selbst Kluge wird es nicht schaffen und profitiert jetzt einfach nur von einer längerfristigen Verletzung eines eigentlichen Kaderspielers. Linksaußen wäre, wenn es keine unerwarteten Abgänge gibt, auf Jahre besetzt.
Würde man wollen, dass aus der Jugend Spieler den Anschluss in den Profikader schaffen, braucht die Nachwuchsausbildung eine sehr hohe Qualität und man bräuchte eine Strategie, wie man die Nachwuchsspieler aus der Jugend über die Youngsters in die erste Liga im unteren Bereich so aufbaut, dass sie sich tatsächlich für die erste Mannschaft empfehlen könnten.
Kurzum müsste dann die Nachwuchsabteilung Diamanten am Fließband produzieren, die bei hochambitionierten Zweit- oder anderen Erstligisten relativ schnell eine führende Rolle einnehmen können, um sich daraus für einen Top-Club der HBL zu empfehlen.
Wenn der SCM in der HBL erfolgreich sein will, muss man sich vom Traum der Mannschaft aus dem eigenen Nachwuchs verabschieden. Dafür ist der Verdrängungswettbewerb in der Liga, die ihre Qualität eben überwiegend von Außen holt, viel zu groß. Schaut man sich allein die obere Hälfte der Liga an, gibt es doch pro Jahr auch keine 5 Spieler, die es aus den jeweiligen Nachwuchsabteilungen in eine gesicherte Rolle innerhalb dieser Mannschaften schaffen.
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Quenstedt wird sich in Kiel beweisen müssen, wie er damit zurecht kommt, sich außerhalb der heimatlichen Gefilde aus einem deutlicheren Nummer-2-Status heraus hochzuarbeiten. In den Phasen beim SCM, wo er mal tendentiell die Nummer 2 war, hatte er nicht immer die überzeugendste Körpersprache.
Für beide Seiten, sowohl Kiel als auch Quenstedt, ist das ein mutiger Transfer. Der größte Gewinner in der Sache kann der SCM werden, wenn Thulin hier einschlägt.
Schon allein für die sportlichen Ambitionen, die der SCM hat, hat Quenstedt über die letzten Jahre in seinen Leistungen gefühlt nicht die nötige Konstanz. Ihm fehlt letztlich auch diese Aura, die dem Schützen von vornherein Kopfschmerzen bereitet oder das Publikum aktiv mitreißen kann.
Wenn Landin sein Leistungsvermögen abruft, wird er Nummer 1 sein und bleiben.
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Damit sind die Kieler wohl die besten Aufbauhelfer.

Warum ist die Webseite eigentlich so ein künstlich aufgebauschter Nebenkriegsschauplatz?
Die, die sich darüber hier aufregen, schauen die Spiele doch selbst und würden sich auch nicht von irgendwelchen Berichten vorschreiben lassen, was sie zu denken haben. Wenn Artikel von Drittseiten übernommen werden, ist es falsch. Würde der Verein selbst Spielberichte verfassen, wäre es garantiert auch nicht richtig, da dann Formulierungen auftauchen würden, die man ebenso durch den Kakao ziehen würde.
Was soll die Webseite denn leisten und kosten? Soll es die beste, informativste, individuellste, dann aber auch wahrscheinlich kostenintensivste Seite der Liga sein oder reicht das einfach mal als Medium, wo vereinsbezogene Informationen veröffentlicht werden, als Sponsorenplattform und als Zugang zum Ticketsystem?
Es hat auch gewisse Vorteile, dass die früheren Autoren nun nichts mehr schreiben können: Gute Leute konnten gute Berichte schreiben und stehen nun nicht vor dem Problem, dass ihre Berichte vereinsseitig "zensiert" würden. Denn würde man die Kritikpunkte, die hier gegen Schmedt immer wieder vorgebracht werden, in diese Richtung konsequent weiterverfolgen, müsste man sicher davon ausgehen, dass individuelle Berichte genau solch einer Kontrolle unterliegen würden. Würde man das den früheren Autoren etwa wünschen?
Nun gab es also auch noch einen Betreiberwechsel. So what? Zieht man mal die zahlreichen Andeutungen vom Eröffner dieses Nebenkriegsschauplatzes dazu, dass dem vorigen Betreiber die Zusammenarbeit nicht unbedingt leicht gemacht wurde, ist das einerseits zwar erstmal ein Auftragsverlust, aber andererseits vielleicht auch die Chance, sich mit frischer Kraft Aufträgen zu widmen, bei denen man mit den Auftraggebern besser zusammen arbeiten kann. So wünsche ich es zumindest wmedia.
So hat nun ein unbekannter Betreiber, aus welchen Gründen auch immer, diesen Auftraggeber, dem gewisse Kritikpunkte zugeschrieben werden. Gäbe es neben den Beweggründen, einen 'weicheren' Betreiber nutzen zu wollen und ggf. wirtschaftlichen Gesichtspunkten noch weitere schlimmere Beweggründe für den Wechsel, wären diese hier sicherlich auch schon bekannt geworden.
Dass Schmedt leider nicht auf alte, durchaus erfolgreiche und der Vereinstradition gegenüber loyale Verbindungen achtet, ist nun schon lange bekannt. Ebenso und gerade wenn diese eben nicht unbedingt seine Meinung vertreten.
Wem das unterm Strich in Bezug auf die Entwicklung der HMD GmbH so nicht gefällt, der muss sich eben beim Aufsichtsrat für seine Absetzung einsetzen.
Die hier geäußerte und in Teilen auch berechtigte Kritik an seinen Maßnahmen wird halt auch nicht ausreichen, ihn abzusägen... und letztlich kommt dann auch wieder nur der nächste, dessen Maßnahmen irgendwem nicht gefallen und kritisiert werden.
So kommt die größte Kritik am aktuellen Geschäftsführer wieder aus der gleichen Ecke, aus der schon die forumsseitig größte Kritik am letzten, über mehrere Jahre, agierenden Geschäftsführer kam (wohl gemerkt auch schon in der Zeit vor 2007). Scheinbar muss ein GF einfach nur lang genug im Amt sein, um da irgendwelche persönlichen Befindlichkeiten hervorzurufen, die jegliche sportliche Entwicklung eines Sport"unternehmens" außer Acht lassen.
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Der ersehnte Titel ist da, die Saison ist gerettet. Wiegert hat den "Kretzsche des Jahres" bekommen. Die Begründung der Leistung als Zimmerkamerad macht es absolut verdient, diesen wichtigsten Titel im deutschen Handball, so der Namensgeber, errungen zu haben und ist mehr wert als ein Triple. Ab jetzt ist also alles nur noch Kür. Auf in die Saison!
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Melsungen ist in dieser Konstellation der Favorit. Sie dürften in der ersten 7 den eingespielteren Kader haben und dem SCM dürfte ohne Damgaard aus dem Rückraum die nötige Durchschlagskraft fehlen. Der SCM hat nur eine Chance, wenn man eine bessere Abwehr auf das Parkett bekommt.
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Facebook, Homepage, YouTube, Hofberichtserstattung in der VS... ist crossmedial und es sind überwiegend die zukunftsorientierten Medien.
Wem es nicht passt, der muss sich wohl beim Land beschweren, dass es solche Fördertöpfe gibt. Dass sich der SCM dieser Möglichkeit bedient, ist wirtschaftlich legitim.
Bei der Homepage liegt es jetzt am Verein, die Inhalte nach dem technischen Umzieg nachzuziehen... ansonsten entspricht die Homepage doch jetzt einem technischen Stand, den man seitens Verein bereit ist, dafür auszugeben. Viel ist das aber nun auch nicht. Es ist ja letztlich auch nur noch Informationsverbreitung und dient hauptsächlich dem Absprung zum Ticketverkauf.
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Kann man also letztlich festhalten, dass ein Spieler, der die erhoffte Leistung nicht gebracht hat, wie geplant abgegeben wurde, um dann doch einen Spieler zu holen, dem aus bisherigen Erfahrungen auch fehlendes Niveau attestiert wird. Der SCM bleibt sich seinem Wechsel-Mantra also treu, Qualität möglichst 1:1 zu ersetzen.
Nach dem Abgang von Gleb wohl dann Svenssons Quoten-Transfer für dieses Jahr...
Dann hätte man auch Kalarash behalten können, mit dem sich Wiegert ja zumindest öffentlich schon abgefunden hatte.
Ein Spieler, der immer motiviert ist und sich dann auch noch zwingend anbieten muss, landet halt auch schnell wieder auf der (Straf)Bank...
Aber so hat jeder Spieler seine Rolle. Er ist der Spanier, der für den Spanier da ist, der wegen des Daseins-Willens oder im besten Fall für das spanische Talent da sein muss...
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Auf RL wird wohl eher nichts mehr passieren. Wir haben auf RL/RM insgesamt 6 Spieler und die Kombination O'Sullivan - Bezjak ist auch erprobt. Dort ein Kaliber zu holen, welches im Angriff Damgaard halbwegs ersetzen könnte, wäre zu teuer. Das hätte man bei Molina schon machen müssen.
Ein neuer RL wäre ja dann ab 2019 möglich. Ob der Eintrag bei Wikipedia aufgrund älterer Zeitungsberichte tatsächlich auch so eintreten wird, bliebe halt zu hoffen...
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5 Tore gegen einen Zweitligisten und gegen einen Drittligisten bzw. Zweitliga-Absteiger hätte Kalarash wohl auch noch geschafft. Das lässt keine Rückschlüsse zu, ob Plaza Jimenez wirklich die erhoffte Hilfe bzw. Verbesserung sein kann.
Hoffentlich kommt dann zur Mitte der Hinrunde nicht die Meldung, dass seine Rolle im Team der Deutsch-Nachhilfelehrer und -Übersetzer für Juan und Carlos ist... Somit ist Plan C oder D im Spielaufbau dann also die spanische Schule.
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Von einem Rausmobben hätte der Verein auch nichts gehabt, zumal er ja in der Vorbereitung auch Spielanteile bekommen hat.
Ihm mitzuteilen, dass man sportlich nicht mit ihm plant und er sich einen neuen Verein suchen kann, ist ja was anderes. Da der Verein theoretisch hätte Geld mit dem Transfer machen können, ist ja eine Bitte nach Freigabe auch nachvollziehbar.
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Warum floppen neue Spieler bei uns?
Das hat doch mehrere Gründe, die zum Teil am Club, zum Teil am Spieler liegen und auch bei anderen Clubs in vielen Teilen oftmals ähnlich sind.
- Spieler, die aus dem Ausland zu uns kommen, sind zum Teil die Trainingsintensität in Deutschland nicht gewohnt.
Hier ist eben auch der Trainer gefragt, den Spieler mit Aufbautraining heranzuführen. Darauf kann man aber andererseits auch nicht warten, denn die Spieler müssen in der Regel direkt weiterhelfen. Es wird ja auch zum Teil erwartet, dass Menschen hier sofort funktionieren. Leistungssportler hin oder her, sind es noch immer Menschen. Leistungsvoraussetzung ist meist doch auch ein passendes Umfeld.
- Spieler Anfang bis Mitte 20, die ihre heimatlichen Gefilde verlassen.
Hier ist es vor allem eine Charakterfrage, ob der Spieler "bereit" dafür ist, in eine teils völlig fremde Kultur zu gehen und ob er es schafft, dort seine Leistung abzurufen. Das scheint Skandinaviern in Deutschland leichter zu fallen als Osteuropäern, vor allem dann, wenn Bezugspersonen da sind oder eben fehlen.
- Wichtigkeit im alten und neuen Verein.
Der Spieler dürfte oftmals im alten Verein mehr Spielzeit und eine wichtigere Rolle gehabt haben als beim SCM. Wir verpflichten oftmals einen von vielen und keinen, der von vornherein DER wichtigste Spieler ist.
- Das Scouting ist schlecht.
Es wurde teilweise genommen, wer grad beim Bäcker stand, ohne genauer zu prüfen, ob der Spieler charakterlich soweit ist. Dann lieber einen Spieler, der ein Regal tiefer liegt, der aber auch charakterlich das Zeug hat, hier den nächsten Schritt zu machen.
Mertens funktioniert, weil er sich hinter Musche auch in Ruhe einfinden könnten und sprachlich keine Probleme hatte. Bei Preuß wird man sehen müssen, ob er am Kreis direkt im Vordergrund steht oder sich entwickeln kann. Steinert kennt das Umfeld in weiten Teilen und die Stadt ebenfalls. Er wird ziemlich direkt eine größere Rolle einnehmen müssen. Mal sehen, ob das klappt.
Der neue Spanier am Kreis wird ein Glücksspiel. Talent mag da sein, mal sehen wie er sich in Berlin an Deutschland gewöhnen konnte. Magdeburg ist halt auch nicht Berlin. Ob es tatsächlich besser wird als mit Kalarash muss man sehen. Wenn der Junge in Magdeburger Umfeld ebenso wenig zurecht kommt, wird das auch nichts.
Da ist eben unter Wiegerts tatsächlicher Entscheidungsgewalt eine gewisse Handschrift erkennbar. Mit dem Spanier wird nun ein Missverständnis kurzfristig ausgebügelt, welches scheinbar hauptsächlich einem anderen zuzuschreiben ist. Zumindest scheint die Entscheidungshoheit in sportlich-personellen Fragen mehr und mehr in die richtige Richtung zu gehen und auch bei den Leuten, die man holt, ist ein gewisser Lerneffekt beim Verein erkennbar. Bereits in Deutschland aktiv mit ähnlichen Anlagen wie vermeintlich namhafte ausländische Spieler. Weniger Risiko weil man weiß, was man erwarten kann.
Die Richtung muss ja nicht schlecht sein, sich in der HBL zu bedienen, wenn die reicheren Clubs sich überwiegend im Ausland bedienen. Man muss es sich halt leisten können.
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Solide Verpflichtung mit der Hoffnung auf eine Verbesserung zu Christiansen. Hätte man ihn vor 2 Jahren geholt, hätte es auch Kritik gegeben, dass er nicht der große Wurf ist. Von Mut wäre da vielleicht die Rede gewesen, aber nicht unbedingt im positiven Sinne.
Wenn jetzt schon selbst ein Eigengewächs mit Stammplatz-Vorteil geht, weil man mit einem für Vereinsverhältnissen angemessenen Angebot gegen ein Angebot mithalten könnte, das höher war als das eigene mit Aussicht auf Position 2, dann weiß man doch, wo man schon im nationalen Vergleich der Zugkraft für Spieler steht.
Da muss der Verein es eben schaffen, Spieler zu holen, die noch vor ihrem Durchbruch stehen und diesen charakterlich hier auch schaffen werden (Damgaard, O'Sullivan) oder eben Spieler, die auf gewisser Ebene eine gewisse Qualität bewiesen haben, aber nicht oberstes Regal sind (Christiansen, Steinert).
Wiegerts Handschrift bei den Verpflichtungen ist auch schon keine schlechte. Mit Preuß und Mertens zwei junge Hoffnungsträger, bei Steinert auch jemanden, der helfen kann. Behauptung: Ohne Wiegert als GF Sport hätte es diese Verpflichtungen nicht gegeben. Svensson bringt ja eher die Kaliber Kalarash oder Molina hier an. Neben der Arbeit als Trainer hat Wiegert vor allem in diesem Bereich einen gewissen Wert.
Wirklich gespannt wird man auf die Torhüter-Nachfolge sein können. Svensson traue ich da keine Geheimtipps zu... Wird wahrscheinlich eh jemand, den niemand so direkt kennt.
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Das Problem mit den "vielen" Spielen zu Saisonbeginn wird sich auch nicht so schnell ändern aufgrund der Größe des CL-Spielplans.
Wer sich mal den Rahmenplan gönnt, wo die Bundesliga und internationalen Wettbewerbe nebeneinander gelegt sind, sieht doch, dass mit Beginn der CL kaum noch Platz für die Liga übrig bleibt bzw. dass die Liga dann einen Spieltag nur noch über Donnerstag/Sonntag strecken kann.
Insgesamt gibt es aufgrund diverser Rahmenbedingungen 31 Wochnenenden, an denen Liga-Spieltage stattfinden können. Somit ist auch klar, dass 3 Spieltage in die Woche rutschen müssen. Das sind die Spieltage 3, 31 und 33. Die Spieltage 31 und 33 fallen in Wochen, wo im danach folgenden Wochenenden ein Pokalturnier stattfindet. Bei Spieltag 3 und 4 ist es einfach nur bescheiden gelöst, dass Spieltag 3 am Dienstag/Mittwoch ist und Spieltag 4 direkt am Donnerstag. Da hätte man die 9 Spiele auch auf den Sonntag legen können.
Ein deutsches CL-Team, dass bis Köln und Hamburg kommen würde, hätte zwischen 01.09.2018 bis Mai 2019 mit einer einzigen Ausnahme (Woche vor dem REWE FinalFour) nur englische Wochen.
Da hat es der SCM mit dem European Cup doch fast schon leicht... Da brauchst du zum Titelgewinn maximal genauso viele Spiele, wie es Spieltage in der CL-Vorrunde gibt...
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So ungwöhnlich lang sind die aber auch auf den Bildern nicht. Auf dem Mannschaftsfoto hat man ja einen guten Vergleich, dass es bei den meisten auch tatsächlich so ist... allein beim Mannschaftsfoto ist der Fokus nicht ganz sauber getroffen und daher ist das Bild ein bisschen unscharf.
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In Bezug auf die schauspielerischen Fähigkeiten kommt Mbappé an Neymar nicht ran. Die beiden haben bestimmt eine vereinsinterne Wette laufen...
Verglichen mit den Möglichkeiten der Kroaten oder der Engländer sollten die Franzosen im Finale eigentlich leicht favorisiert sein. Ihren spielerisch gefährlichsten Gegner haben sie heute besiegt. Wenn die Franzosen im Finale so taktisch abgezockt spielen wie heute, wird das Finale für diejenigen, die es heute langweilig fanden, noch langweiliger.
Beide Teams haben sich doch auf sehr hohem Niveau nichts geschenkt - das hohe Niveau gilt aber eben nicht nur für deren Offensivspieler...