Für mich ist es kein Zukunftsmodell.
Ich sehe, dass man den kleinen Vereinen, die früher ab und an mal gegen einen Bundesligisten zuhause spielen konnten, eine Chance genommen hat.
Die regionale Zusammenfassung in der ersten oder den ersten beiden Runden ist m.E. gut.
Beispielweise fuhren in den letzten 2 Jahren jeweils unterklassige mittelhessische Vereine (letzes Jahr Kleenheim, dieses Mal Hüttenberg) 300 km nach Coburg, um gegen die HSG Wetzlar zu spielen. In der Heimat (Umkreis von 15 km) wären das Derbys mit 4-stelligen Besucherzahlen.
Für mich ein deutliches Minus, um Handball auch auf den Dörfern attraktiv zu halten.
Diese kleinen Mannschaften machen oft die Grundausbildung (bis zur D- oder C-Jugend) für die späteren Bundesligahandballer.
Meines Erachtens, vergibt man mit diesem Modus die Chance den Handball-Amateuren an der Basis etwas zurück zu geben.