Beiträge von ralf81

    Ich hätt doch tatsächlich noch was zum Problem "Herauslaufen des Torwarts".
    Ich denke hier taktisch und aus Trainersicht. Wenn ich wüsste, der gegnerische Torhüter dürfte nicht mehr aus dem Torraum raus, würde ich zumindest in einigen Situaionen die Position "Stürmer" im Handball einführen. Bei Überzahl und Rückstand in der 2. Hälfte wäre es für mich keine Frage, einen Spieler vorne stehen zu lassen, auf den Ballgewinn zu warten und den Ball irgendwie nach vorne zu schmeißen. Die Gefahr, dass der Torhüter diesen Ball noch abfängt besteht ja dann nicht mehr...

    zum 7-6 hab ich auch noch eine kleine Anmerkung. Ich finde es aus den schon gennannten Gründen auch nicht unbedingt sinnvoll, habe es aber dennoch auch schon einmal praktiziert.
    In der wB-Jugend fehlte mir mal die einzige Torfrau. So musste eine Feldspielerin ins Tor (besser gesagt zwei, die sich regelmäßig abwechselten - ziemlich anstrengend), die immer mit in den Angriff auf RM ging und bei Ballverlust halt wieder in ihr Gehäuse zurückkehren musste.
    Und - eine weibliche B-Jugend (Bezirksklasse wohlgemerkt) schafft es nicht, einen Ball vom eigenen Sechsmeter im gegnerischen Tor unterzubringen (Bilanz in diesem Spiel ungefähr: 15 Versuche, 2 Tore => Schussfalle :baeh:).
    Ausgang gegen eine weitaus besser platzierte Mannschaft: Unentschieden :hi:

    Wir sind in den letzten beiden Jahren gar nicht sooo weit weg und haben sehr gute Erfahrungen damit gemacht.
    Preislich erschwinglich und es wird doch keiner gekannt, sodass man sich getrost daneben benehmen kann.
    2004: Bad Schussenried (Oberschwaben)
    2005: Bamberg (Franken)

    wobei vor allem Bamberg zu empfehlen ist: Tagsüber auch für kulturell Desinteressierte einen Blick wert, nachts in jedem Fachwerkhaus Party, sprich, für jeden was dabei.

    Also, es bringt nicht immer was, immer weitmöglichst weg zu fahren.

    So, Handballcamp, "die Zweite" ging über den Jahreswechsel über die Bühne:

    Zitat


    Nach den ersten Gehversuchen der Handballcamps in Ottersweier im Jahr 2003 hat sich bereits im zweiten Jahr der Termin in den Weihnachtsferien etabliert. Wie auch im letzten Winter bot die Handballabteilung der Turnerschaft den E- und D-Jugendlichen und getrennt davon den A- bis C-Jugendlichen drei Handballtage in der Sporthalle.

    Vor dem Jahreswechsel, vom 28.12.05 bis zum 30.12.05, waren zunächst die 42 Jugendlichen der älteren Jugendklassen an der Reihe. Campleiter und -erfinder Jürgen Kirschner machte die Teilnehmer zunächst mit den allgemeingeltenden Campregeln vertraut, bevor die C-Jugendlichen in ihre erste der insgesamt sieben Trainingseinheiten starteten. Wie auch im letzten Jahr wurden die Teilnehmer aufgrund der großen Anzahl in zwei Trainingsgruppen aufgeteilt. In die ersten Gruppe waren die C-Mädchen und C-Jungen zugeteilt, in die zweite Gruppe die Jungen und Mädchen der A- und B-Jugend. So musste jede Trainingseinheit von jedem Trainer immer zweimal abgehalten werden. Inhaltlich stand bei den Älteren in dieser Ausgabe viel Taktik, wie Überzahlspiel, 4:2-Angriff oder 2. Phase auf dem Plan, wobei auch Dinge, wie Torwürfe, Koordinationsübungen oder individuelles Abwehrspiel nicht zu kurz kamen.

    Organisatorisch lief das Camp der 36 E- und D-Jugendlichen vom 02.01.06 bis zum 04.01.06 genauso ab. Inhaltlich unterschieden sich die beiden Camps natürlich. Bei den Kleineren stand eindeutig die individuelle Schulung der Kids im Vordergrund.

    Neben dem sportlichen Aspekt stand den Organisatoren, wie auch schon bei den letzten Malen, auch der soziale Aspekt im Mittelpunkt. So wuchs die Handballabteilung aufgrund der zwei gemeinsamen Übernachtung und Abendprogrammen weiter zusammen. Außerdem stand für die Älteren ein theoretischer Vortrag mit dem Thema "Vereinsarbeit - wieso, weshalb, warum?" und bei den Jüngeren eine Diskussionsrunde zum Thema Sozialverhalten auf dem Programm.

    Alles in allem war das TSO-Camp wieder ein großer Erfolg. Doch ohne die zahlreichen Helfer als Trainer, Entertainer für die Trainingspausen, Küchenhilfen und nicht zuletzt der zahlreichen Sponsoren, wäre ein Camp in dieser Dimension nicht möglich gewesen.

    Bilder und Kurzvideos gibt es unter http://www.ts-ottersweier.de/handball/aktuellframe.html

    Ganz so blöd find ich die Anmerkung nicht.

    Als ich in eurem Alter war, saß ich immer relativ oft vor dem Fernseher allerdings im Sommer zumindest sehr selten vor dem Computer (auch weil es noch kein Internet gab).
    Was hab ich stattdessen gemacht???
    Ratet mal...


    Ich habe mit Freunden im Garten gekickt, im Sommer fast jeden Tag, oft bis es dunkel wurde...!!!

    Macht ihr das auch oder sitzt ihr vor dem Computer?

    Und falls ihr jetzt denkt, was hat Handball mit Fußball zu tun...? Sehr viel, man denke nur an die Koordination und an die Beinarbeit, die man fürs Fußballspielen benötigt.

    Ich bin selbst Trainer und lasse meine Jungs recht häufig kicken. Und nicht, weil ich mich beliebt machen möchte, sondern weil ich kicken für ein gutes Handballtraining halte! Leider machen es die Jungs nicht mehr freiwillig... - und spielen lieber Computer...

    Zitat

    Original von Dany
    OK, da du von Gespannen redest nehm ich an du trainierst höherklassig. Das heißt auch die SR sind schon etwas länger im "Dienst". .

    Nein, nein, stimmt beides nicht. Bei uns pfeifen die meisten Anfänger im Gespann B- und A-Jugend-Bezirksklasse-Spiele, gleichzeitig als Einzelschiris Spiele der jüngeren Altersklassen.

    Mag sein, dass ich jetzt auf der Leitung stehe. Aber wenn sich ein Spieler aus angst vom Ball wegdreht, kann doch keine Unsportlichkeit vorliegen, oder?
    Das ist doch eher mit reflexartigem Schließen der Beine gleichzusetzen, es war ja auch hier nur der "Angstreflex".

    Aber wie gesagt, ich weiß es nicht, deshalb frage ich.
    Ohne diesbezügliche Regelkenntnis war diese Hinausstellung für mich ein Witz

    Hallo,

    habe eine Frage zu einer Situation, die meiner Mannschaft am letzten Wochenende passiert ist.
    Recht einfach erklärt: Ein Werfer der gegnerischen Mannschaft holt zum Schlagwurf aus, der Abwehrspieler dreht sich aus Angst ab (etwa wie ein Torhüter, der angst vor dem Ball hat) und hebt dabei einen Fuß. Mit der Wurfabgabe steht der Abwehrspieler seitlich zum Werfer mit erhobenem Fuß (ähnlich der Stellung eines Balletttänzers). Wie es der Zufall so will, geht der Wurf des Schützen direkt auf den angehobenen Fuß. Ob der Ball reingegangen wäre, wage ich nicht zu beurteilen (wohl schon, unser Torwart hat in dem Spiel nicht wirklich gut gehalten).
    Schiedsrichter geben Hinausstellung. Für mich bis gerade eben eine Fehlentscheidung, weil eindeutig keine absicht vorlag. Nun habe ich aber spaßeshalber mal im Regelwerk geguckt und keine Unterscheidung zwischen absichtlichem und unabsichtlichem Fußspiel entdeckt.

    Was meint ihr dazu?

    Ich finds ein Unterschied, ob man "die ganze Zeit rummotzt", oder einige Entscheidungen "bemotzt".
    Während eines Spiels will ich, dass meine Mannschaft gewinnt. Und dazu gehört auch, dass ich Entscheidungen der Schiris (wenn sie meiner Meinung nach falsch sind) kommentiere, um sie - sagen wirs ganz offen - zu beeinflussen.
    Aber auch und gerade junge Schiedsrichter müssen lernen, damit umzugehen. Ich glaube nicht, dass irgendein junges Schiedsrichtergespann nicht gern zu uns kommt, um ein Spiel zu pfeifen, bei dem ich Trainer bin!
    Ich glaube, das richtige Maß gefunden zu haben

    Zitat

    Original von Dany
    ralf81
    wenn du bei jungen SR die erst frisch angefangen haben sagst du in den Spielen schon mal was, das ist OK aber ob es dazugehört das man den SR anmotz weiß ich nicht. Also meiner Meinung nach gehört es nicht dazu. Den mich als SR regt es auf wenn ein Trainer es besser weiß als ich.
    Ich finde es besser wie du es schon sagtest wenn man mit dem SR nach dem Spiel redet, am besten wenn er fertig geduscht hat den dann hat er auch genügend Abstand zum Spiel.

    Naja, sehe ich nicht so. Handball bedeutet Emotionen, die gehören dazu. Und im Eifer des Gefechts "motzt" man auch mal. Ich dagegen akzeptiere dann auch immer die gelbe Karte, das ist das Mittel, welches die Schiris dagegen haben. Wenn ein Schiri will, dass ich ruhig bin, der muss mir einfach ne gelbe Karte geben ;)
    Und warum soll ich junge Schiedsrichter nicht "anmotzen", wenn sie im Verlauf ihrer Karriere noch zu hauf mit "motzenden" Trainern zusammentreffen.
    Wichtig ist nur, dass man sich nach dem Spiel wieder in normalem Ton (nicht oberlehrerhaft, das würd mich auch nerven) unterhalten kann!

    Also, man kann diese Entwicklung zum schnellen Spiel und zur Torflut kritisch sehen. Beispiel: Ein Kollege sagte bei einem Trainerlehrgang einmal: "jedes Spiel hat seinen eigenen Charakter und der Charakter des Handballspiels könnte durch den Tempohandball verloren gehen; unabhängig von der Attraktivität dieser Veränderungen!"

    Aber Leute, ich gebe euch Entwarnung. Der Trend ist wieder rückwärts. Ich verfolge seit Jahren statistisch die hiesige Landesliga und die Anzahl der Tore nimmt wieder ab (von Ausnahmen natürlich abgesehen).
    Warum? Die Erklärung ist einfach. Immer mehr Mannschaften entwickeln Gegenmittel gegen das schnelle Spiel, die Folge davon ist wiederum, dass die Mannschaften nicht mehr ganz so konsequent auf Tempo gehen.
    Die Kritik, die Abwehr würde vernachlässigt, halte ich ebenfalls für Quatsch. Da mich das Abwehrspiel seit jeher interessiert, konnte ich beobachten, dass in der E-Jugend teilweise überragende Manndeckungen gespielt werden (es ist für die Teams schon fast zu schwer, ein Tor zu erzielen). Ein "Loch" folgt dann im D- und C-Jugendalter. Zum Einen aus Gründen der großen körperlichen Unterschiede, zum Anderen aus psychischen Gründen (Abwehrspiel "uncool", "Tore schießen ist geil") fallen in diesem Alter wirklich sehr viele Tore (Bsp: C-Jugend: 61:34).
    Aber in dieser Saison trainiere ich die B-Jugend und ich habe wirklich hervorragende Abwehrspieler (die sind allesamt offensiv (afrikanisch *g*) geschult worden) zur Verfügung (Ausnahmen bestätigen die Regel ;) ). Ich kann mich schon überwiegend um die Abwehrtaktik kümmern, die Individualtaktik muss ich nur noch ab und zu ins Gedächtnis rufen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich nach meiner B-Schein-Ausbildung auch das Handballspiel im Angriff kapiert habe ;), und deshalb vom "Abwehrfanatiker" zum "Handballfanatiker" geworden bin und nun auch viel Angriffstraining in mein Training einfließt. *seufz* Am liebsten würde ich viermal in der Woche trainieren ;)

    Nun zu den weiteren möglichen Regeländerungen, die in diesem Thread zur Sprache kamen.

    1.) Kein Anwurf sondern Abwurf nach Tor:
    Hier glaube ich, genau wie Zickenbändiger, dass diese Änderung das Spiel nicht unwesentlich schneller machen würde, bräuchte diese Änderung aber nicht.

    2.) Zeitbeschränkung der Angriffe:
    Das ist für mich, wie auch schon erwähnt, technisch nur sehr schwer machbar.
    Und ich bin auch total dagegen. Hier würde sich das Spiel tatsächlich total verändern. Abwehrtaktik sieht ganz anders aus, wahrscheinlich würden in einem Angriff des Gegners gleich mehrere Abwehrformationen (weil die Abwehr ja genau weiß, wann der Gegner werfen muss) gespielt wäre. Nun gut, könnte auch interessant sein, aber hier würde tatsächlich der Charakter dem Spiel genommen.
    Da bin ich mit der Regel des passiven Spiels eigentlich zufrieden. Ich finde auch, die Schiedsrichter intepretieren diese Regel inzwischen auch richtig gut.

    Ich hab das Thema jetzt erst entdeckt, finde es aber äußerst interessant, wie hier die Gruppe der Trainer und die Gruppe der Schiedsrichter über einander herziehen.
    Muss denn das sein?

    Da ich zu der Gattung der Trainer gehöre ;), muss ich natürlich sagen, dass hier von den Schiris doch sehr destruktiv mit Kritik umgegangen wird, auch wenn die Kritik natürlich nicht gerade "freundlich" formuliert wurde. Die Pauschalisierungen und die Beleidigungen würde ich weglassen. Aber teilweise gibt es wirklich Schiris, die können den Trainer zum "Aufregen" bringen. Aber diese Schiedsrichter sind im Verhältnis ungefähr genauso oft vorhanden, wie die schlechten Trainer.
    Die Spiele meiner Jungs sehe ich am liebsten von jungen Schiedsrichtern gepfiffen. Ich sage auch da oftmals was (ich finde, das gehört dazu) aber hier versuche ich die Jungschiedsrichter nach den Spielen in ihrer Entwicklung unterstützen. Nerven tun mich die alten Schhiedsrichter, die das Handballspiel noch immer nicht checken, die gibt es nunmal.

    Zur Sache:
    Als "Abwehrfetischist" tendiere ich eher zur Meinung derer, die das Spiel laufen lassen würden.
    Allerdings schule ich als "Prellgegner" meine Spieler dazu, den Ball nach so einer Situation abzuspielen - ganz einfach!!!

    Und Leute!!! Vergreift euch nicht zu sehr im Ton! Wir opfern alle Zeit für den besten Sport der Welt! Und der funktioniert nicht ohne Schiris, aber auch nicht ohne Trainer!!!

    Wenn es bei euch möglich ist, eine Mannschaft außer Konkurrenz zu melden, halte ich dies für eine sehr sinnvolle Lösung.
    Leider ist diese Möglichkeit bei uns nicht gegeben, weshalb ich in der letzten Runde Probleme mit der Festspielregel bekommen habe.

    2 mal 15 halte ich auch nicht für sinnvoll. Letztendlich würden dann die "zweiten Sieben" in der C1 in ihrer Entwicklung eher gehindert, als die "ersten sieben" in der C2. Sicherlich nicht schlimm, aber doch ungewöhnlich. Die Lösung mit der C3 als Mannschaft außer Konkurrenz finde ich auch deshalb sinnvoll, weil dann mögliche Ergänzungsspielerinnen der C1 in der C3 Verantwortung übernehmen können/müssen.

    Wir haben die Themen jeweils ca. 2 Tage vorher bekommen.
    Beim C-Schein waren die schriftlichen Prüfungen (Schiri, fachlich, überfachlich) über die letzte Woche verteilt und an den letzten beiden Tagen wurden die Lehrproben vorgeführt. Auch hier nach Güte 10-30 min.
    Beim B-Schein erhielten wir freitags die praktischen Themen zugelost, am Samstag war schriftlich und mündlich und am Sonntag Praxis.

    Meine Themen waren:

    C-Lizenz: Methodisches Erlernen des Schlagwurfs
    B-Lizenz: Bereiten Sie im Abschlusstraining Ihre Mannschaft darauf vor, dass Ihr Haupttorschütze in Einzelmanndeckung genommen wird. Zeigen Sie Möglichkeiten zu einem erfolgreichen Torabschluss!

    Ich hab mir bei zweiterem so viele Gedanken gemacht, und vor 2 Monaten spielen wir mit der zweiten Mannschaft in der Kreisklasse A gegen einen durchaus schlagbaren Gegner, der aber einen Spieler in seinen Reihen hatte, der das Spiel seines Lebens machte und jeder Wurf aus dem Rückraum war ein Treffer.
    Die Folge von uns: Einzelmanndeckung! aber was lässt sich der Gegner dagegen einfallen? Er holt Freiwürfe auf der rechten Seite raus, 2-Mann-Schirm, Wurf, Tor!!!
    Diese Möglichkeit hab ich in meiner B-Schein-Prüfung vergessen ;)

    Zitat

    Original von Schwaniwolli
    Wir schreiten zur Aufklärung :
    (...)
    3a. er macht gornix, dann kann der Spieler nach zwei Spielen Pause wieder spielen. Das kann eigentlich nur geschehen, wenn der Eintrag der SR so "schwammig" ist, dass man damit keinen Ausschluß begründen kann.
    (...)


    Oder der Staffelleiter verschwitzt schlichtweg die Frist.
    Ein Jugendspieler in unserem Verein erhielt einen Ausschluss, der Schiedsrichter zog den Pass ein und es dauerte zwei Wochen und es kam kein Bescheid. Der Trainer hat sich über die Zwei-Wochen-Frist informiert und dem Staffelleiter nach diesen zwei Wochen eine Email geschickt und den Pass zurück verlangt.
    Nach zwei Wochen kam der Spielerpass kommentarlos per Post zurück :)

    Zitat

    Original von maleikalika

    Vorgeschrieben? Ist nicht wahr oder????

    Davon hab ich auch schon gehört. Dazu würde ich gern Näheres erfahren. (Motive, bisherige Erfolge (wenn es die zu meiner Überraschung geben sollte)).
    Wäre vielleicht was für einen neuen Thread!

    1. sehe ich die Möglichkeit einer gesundheitlichen Folge als sehr gering an, 2. müsste er dann auch dafür zu sorgen haben, dass der Hallenboden astrein geputzt ist, sonst könnte erhöhte Rutschgefahr bestehen.

    Und, der Heimverein stellt den Ball. Ist in dieser Halle Haftmittel erlaubt, kann der Ball also auch verharzt sein, wenn nicht, eben nicht. Einmal hat die Mannschaft den Vorteil, die gewohnt ist, mit Harz zu spielen, einmal das Team, das gewohnt ist, ohne Haftmittel zu spielen.
    So ist das im Handball. Meist spielen zwei Mannschaften zweimal pro Runde gegeneinander. Und wer gewinnt, das hängt meist von vielen anderen Faktoren ab, als ob ein bisschen Harz am Ball klebt!

    Zitat

    Original von Dany
    Ja wenn es den Verband nichts angeht kann der SR das Verbot auch nicht durchsetzten da ihm der Hausmeister der Halle nichts zu sagen hat. Deswegen ist es vom Verband geregelt das die Hallen angegeben ist das dort Harzverbot ist, mehr hat es nicht auf sich.

    Sorry, aber wieso soll denn der Schiri das Verbot durchsetzen? Der Hallenbetreiber hat das Verbot durchzusetzen.
    Bei uns in den Hallen, in denen Haftmittelverbot herrscht, steht mehrfach an den Türen (so, dass es wirklich jeder sieht):
    "In der XY-Halle ist die Benutzung von jeglichen Haftmitteln strengstens verboten. Bei Zuwiderhandlungen werden dem schuldigen Verein Reinigungskosten von € 1000,- in Rechnung gestellt!"

    Punkt, fertig... Da kann sich jeder Verein überlegen, ob er harzt und die 1000 € bezahlen möchte, oder eben darauf verzichtet.
    Ich frage mich, was der Schiedsrichter sich da einmischen muss???