Beiträge von orange

    Das Muskeln nicht langsam machen, sieht man an den meisten Sprintern.

    Das Muskeln nicht unbeweglich machen, sieht man an vielen Bodybuildern, die oft sehr beweglich sind.

    Dehnen hilft nicht gegen Muskelkater, sehr wohl hilft es aber dabei, dass die Muskeln nicht verkürzt werden und trägt damit dazu bei, dass die Beweglichkeit erhalten wird.

    Das Training der Reaktivkraft soll die Zeit für einen Verkürzungs-Dehnungs-Ablauf innerhalb der Muskulatur verschnellern. Es geht also um eine kurze Belastung

    Maximalkraft ist die Fähigkeit einen möglichst großen einmaligen Kraftimpuls auszuüben und wird mit submaximalen bis maximalen Gewichten und wenigen Wiederholungen trainiert.

    Kraftschnelligkeit und Kraftausdauer werden dagegen mit kleineren Gewichten und höheren Wiederholungen trainiert. (Ersteres = ein Kraftimpuls möglichst schnell; Zweites: Ermüdungsresistenz bei ständiger Wiederholung eines Impulses oder aufrecht erhalten eines Druckes)

    Keiner von uns weiß, wie du aussiehst, also können wir dir nicht viel helfen. Das soll der Trainer im Fitnessstudio machen. Allerdings ist Krafttraining grundsätzlich nie schlecht.

    Übrigens macht Maximalkrafttraining zwar kurzfristig langsamer, erzielt aber mit einem anschließenden Schnelligkeitstraining eine Steigerung der Schnelligkeit. Schaut euch doch mal die US-Sprinter an...
    Wenn er jetzt noch gar keine Muskeln hätte, dann sollte er erstmal im submaximalen Bereich langsam Masse aufbauen. Anschließend würde ein Schnelligkeitstraining folgen...

    Kreuz RL mit RM ist kein Problem, wenn der HM richtig spielt, weil er weit verschieben kann.

    Zum Einlauf von Außen:

    Wenn der LA weg ist, dann muss der VM logischerweise nicht zum RL verschieben. Wird nicht ausgeglichen, verschiebt die Abwehr einfach und der AR rückt ein. Wird ausgeglichen, dann wird die RM-Position frei und das vorherige Prinzip mit dem aushelfenden defensiveren VM geht wieder.
    Der VM soll übrigens nur den Weg nach innen bedrohen und nicht prinzipiell voll zum RL verschieben und allein gegen den verteidigen

    Wobei die Frage doch nur ist, was gegen die meisten Mannschaften funktionieren wird, oder?

    Wie wär's denn mit Körper-/Lauftäuschungen durch eure RM ;-). Sonst ist gegen eine 5-1 immer das "nach innen Druck machen" durch RL und RR gefragt.

    Wenn die Abwehr gut ist, dann ist ein Übergang nicht unbedingt die Lösung. Nehmen wir mal an, dass die/der Vorgezogene mittig etwas absinkt (9-11 Meter) und zur Ballseite verschiebt und damit den Weg der Halben nach Innen zumacht. Der Laufweg bleibt so recht klein und Überzahlsituationen entstehen auch nicht sofort, weil der HM schnell hin und her kann, da er keine Sicherungsaufgaben gegen RL/RR nach innen hat. Zum Kreis kann der Vorgezogene notfalls auch noch aushelfen.

    Also wenn du nicht weißt, ob die Organisatoren an Tore gedacht haben, warum rufst du die dann nicht einfach an und fragst nach?? ^^

    Zum Training:
    Du willst die Kids ja wahrscheinlich vom Handball begeistern. Die werden wahrscheinlich ein paar mal Handball im Fernsehen gesehen haben und vielleicht spielen ein paar Freunde. Die werden in der Schule aber nicht sagen: "Hey, wir haben im Training voll lange Sprungwürfe geübt", die erzählen eher von coolen Spielen oder sowas.

    Also warum nicht ein paar grundlegende Dinge machen (tippen, passen, fangen, werfen, einfache regeln) und dann spielen, spielen, spielen. Und zwar Handball, denn deswegen sind sie ja da. Wenn du keine Tore hast, dann kleb welche an die Wand. Wenn das zu viele Kinder sind, super! 2 Teams spielen, das andere Team darf einen Hindernisparcour mit Ball und Belohnung machen.

    viele grüße

    Theoretisch kann man auch 4-2 Angriff spielen. Die Außen sinken halt dann nach hinten ab. Aber gemeint war wahrscheinlich 2-4.

    Wenn du deine Kreisspieler breit stellst, ziehst du gegen eine 6-0 Abwehr die Innenblockspieler nach außen. In die Lücke sich auftuende Lücke kann gezielt und gefährlich gestoßen werden. Durch Sperrstellungen der Kreisspieler an den Halbabwehrspielern entstehen so fast automatisch Wurf-/Durchbruchs-/Überzahl-/Kreisanspielsituationen.

    1. Möglichkeit also: RL/RR stoßen gezielt in die Mitte
    2. Möglichkeit: Ballferner Kreisspieler läuft in die Lücke in der Mitte und kann angespielt werden.
    3. Möglichkeit: Ballferner Außenspieler läuft in die Lücke in der Mitte
    4. Möglichkeit: Kreisspieler spielen zwischen Halb- und Außenverteidiger:
    -> Überzahlsituation RL/RR + LA/RA gegen AL/AR
    5. Möglichkeit: Kreis wieder zwischen Außen und Halb:
    -> Außen läuft nach >> Stoßbewegung LA mit Ball, Pass auf RL, LA sinkt zuerst Richtung Eckenaußen ab, während RL in einer gefährlichen Bewegung nach innen zieht (Wurf?). Jetzt Sperre des Kreis am AL und Pass auf den in die Lücke laufenden LA. Es entsteht grundsätzlich keine Überzahl, wichtig ist also, dass die Aufmerksamkeit der Abwehr auf andere Dinge gelenkt wird.
    6. und so weiter : ) Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt ^^

    Viele Grüße

    Dann scheint es der HM noch nie richtig versucht zu haben.

    Er verschiebt ja leicht mit zur Ballseite (steht etwa auf Höhe des 7m) wenn der Ball auf RR ist, der VM sichert ja Diagonalpass und HR hat den ballfernen Kreisspieler. Wenn die 1-1 Situation kommt und der HM sieht, dass nach Außen abgebrochen wird, dann kann er sich schon in die Richtung orientieren. Bricht er nach Innen ab, dann orientiert er sich wieder Richtung Kreis, weil der VM nicht mehr sichern kann und der HR nach vorne muss, sobald der RR zum RM spielt.

    Eigentlich gibts 2 Situationen:
    1) Parallelstoß nach Aktion auf der linken Seite. Da muss der HM einfach erkennen, dass der RR parallel durchgeht, wenn der HL-Verteidiger zur Mitte hilft und sich dementsprechend positionieren
    2) 1-1 Aktion vom RR ohne Voraktion. Wenn der RR ohne Widerstand am HL vorbeikommt, kann der HM natürlich wenig machen. Also Kampf muss schon sein. Der HM muss erkennen, ob die Aktion gefährlich wird (Stellungsvorteile für den Angreifer? Geschwindigkeitsvorteil? Besserer 1-1?) oder nicht und dementsprechend agieren.

    Das ist alles eine Frage des Timings und des Spielverständnisses. Das klappt schon. Alles Übungssache :).

    Einigen wir uns darauf, dass man das vom Gegner und den eigenen Abwehrspielern abhängig machen muss.

    Zu der Groetzki-Sache: Klar kann der Außen helfen und natürlich kann er - wenn er intelligent spielt - situationslösend agieren oder sogar einen Ballgewinn erzeugen. Aber es bleibt das große Risiko, dass der Ball auf Außen durchgespielt wird. Und dann gibts Tor oder 7m. Warum sollte nicht der HM helfen und damit die komplette Situation lösen. Pass auf Außen -> Außenspieler verteidigt; Rückpass auf Mitte -> Normalbewegung wieder da. Gerade darum geht's doch in der 3-2-1 mit Libero.... Fehler können kompensiert werden.

    Mal davon abgesehen spielen die Löwen keine 3-2-1 und in der Bundesliga werden generell keine reinen Abwehrsysteme aus dem Lehrbuch gespielt. Sind doch meistens Kombinationen oder Abwandlungen, je nach Gegner und eigenen Spielern.

    Ist doch kein Problem für den VM von 8-9 Meter zum Kreis abzusinken. Außerdem kommt ja der ausgespielte Halb zur Hilfe. Alles eine Frage von Automatismen und damit von Übung.

    Tut mir leid, ich bin einfach kein Freund von "Außen hilft und versucht einen Pass zu verhindern" ;) , weil ein guter Rückraumspieler den Ball praktisch immer wegkriegt (nach meiner Meinung).

    Wenn der Kreis brav auf der Seite stehen bleibt, auf der du ihn eingezeichnet hast, dann stimmt das. Normalerweise läuft der aber mit, dann hat erst der VM, dann der ausgespielte HL Sicherungsaufgaben.

    Dany:
    Dann sprichst du aber sicher nicht mehr von der 3-2-1 mit Libero. Da hat der Außenspieler nicht die Aufgabe beim Durchbruch des RR nach Außen zu helfen. Das macht der HM(Libero).

    Zumindest bei 3-2-1 mit Libero hilft der HM HL nicht. Alle Durchbrüche nach innen werden von den 3 offensiven Spielern verteidigt. Zu deinem Bild hat ja Zickenbändiger schon das meiste gesagt:

    Der HR sichert hinten am Kreis, der VM ist zu offensiv, er hat Sicherungsaufgaben gegen den Diagonalpass zum Kreis, also ca. 8-9m, der HL verteidigt offensiv gegen den RR. Wenn der HL in der 1-1 in Schwierigkeiten kommt und der RR nach innen durchbricht, hilft der VM, beim dann wahrscheinlichen Parallelstoß hilft erst der HR gegen RM und dann der HM gegen den Durchbruch des RL. Durch das Absinken von VM oder HR zum Kreis wird die Situation gelöst.
    Beim Durchbruch des RR nach außen hilft der HM, der ausgespielte HL muss dann sofort nach hinten absinken um ein Kreisanspiel zu verhindern.

    Generell muss man aber sagen: Wenn alle Stricke reißen und der VM nicht rechtzeitig helfen kann, muss der HM eben ran. Der ausgespielte Spieler hat dann aber nur eine Aufgabe -> Absinken Absinken Absinken

    Ob offensiver oder defensiver VM ist von den eigenen Spielern und dem Gegner abhängig. Wenn ich starke Halbverteidiger habe, die mit den gegnerischen Halbangreifern gut zurecht kommen, dann kann der VM durchaus offensiv stören. Immerhin werden so technische Fehler provoziert und der Angriff geteilt. Sind die Angreifer auf halb zu gut, dann spielt man eben eher defensiv, sodass der VM Sicherungsaufgaben leichter wahrnehmen kann.

    Wobei es nicht zwangsläufig stimmt, dass der Außenspieler zuerst zum Gegenstoß läuft. Das sollte von der Abwehrformation abhängig sein. Wird halt oft so gemacht, dass die Außen laufen ...

    Mit 13 Jahren machst du das Folgende:

    Schau, dass du möglichst viele verschiedene Bewegungserfahrungen machst. Also mach neben dem Handball noch nen anderen Sport (Kampfsport vielleicht?), falls du das nicht eh schon tust. Im Handball probierst du am Besten möglichst viele verschiedene Würfe und Finten aus. Es geht weniger darum, dass du auf Außen super-gut spielen kannst, sondern viel mehr um deine generelle Ausbildung als Spieler

    Danke für's Runtermachen. Wäre nett, wenn du das lässt, solange du nicht weißt, ob ich nicht vielleicht in nem Fitnessstudio arbeite.

    Wenn etwas nicht stimmt, kannst du's ja einfach verbessern und erklären.

    Man wird durch Maximalkraft erst einmal langsamer. Das stimmt schon. Allerdings bringt dir Maximalkrafttraining 1) eine bessere intramuskuläre Koordination (mehr Muskelfasern können gleichzeitig aktiviert werden und 2) mehr Muskelfaser an sich. Es steht also prinzipiell ein größeres Kraftpotential zur Verfügung und darauf kann man dann Schnellkraft aufbauen.
    Im Endeffekt trainiert man im Normalfall erst Maximalkraft und macht im Anschluss ein Schnellkrafttraining.

    Ich bitte um Korrektur, falls ich Unsinn rede ;)

    Warum fragt ihn keiner, in welche Richtung er eigentlich trainieren will?

    Maximalkraft / Schnellkraft / Kraftausdauer?

    Und das Hypertrophie-Training die Kraft nicht steigert ist auch Unsinn, das kommt auf die Art der Hypertrophie an.

    Wenn er 6-10 Wdh. machen kann, dann arbeitet er auf jeden Fall sumaximal.