Mann, jetzt kommt wieder runter, Ihr werdet im höchsten Maße unsachlich...
Die Frage ist einfach überarbeitungswürdig und fertig...
Mann, jetzt kommt wieder runter, Ihr werdet im höchsten Maße unsachlich...
Die Frage ist einfach überarbeitungswürdig und fertig...
ZitatOriginal von jfherden
Liebe Leute, bevor hier Halbwahrheiten in die Welt gesetzt werden:
Ja, wer macht hier denn sowas? ![]()
ZitatOriginal von jfherden
In den Regeln findet sich lediglich die Formulierung, dass der Anwerfende so lange mit einem Fuß die Mittellinie berühren muss, bis der SR gepfiffen hat.
Und das ist nicht richtig, Regel 15:1 sagt ganz klar, dass die Stellung nicht verlassen werden darf, bis der Wurf ausgeführt ist, sprich der Ball gespielt wurde.
Ich würde "Stehen" so interpretieren, dass ein Spieler der mit Ball zur Mittellinie läuft, eindeutig eine Unterbrechung in seinem Bewegungsablauf hat, sprich: er stoppt ab. Erst dann kann angepfiffen werden. Hat er nach Anpfiff die Mittellinie schon wieder verlassen, bevor er den Ball spielt, so ist auf FW dagegen zu entscheiden.
ZitatOriginal von Todde1973
nach neuem Text 15:3 und 15:7 muss beim Übergeben korrigiert werden (sofern der FW nicht angepfiffen wurde). Alt hieß es so:15:4 (alt):"... Bei Ausführung eines Wurfes darf der Werfer den Ball nicht einem Mitspieler übergeben...." Konequenz: 13:1a
13:1a (alt):"Grundsätzlich unterbrechen die SR das Spiel und lassen es durch einen FW für die andere Mannschaft wieder aufnehmen, wenn: .... u.a. 15:2-5.
Also hast du früher schon alles richtig gemacht.
@Todde: Danke, genauso habe ich die Regeln auch interpretiert. Aber irgendwie komisch, dass ich das jetzt erstmal korrigieren soll. Was heisst denn da "Korrektur", wenn alle Beteiligten richtig stehen? Gib den Ball zurück, oder was? Der Korrekturpfiff wäre doch dann so unnötig wie ein Kropf.
Die Regel sagt, das der Ausführende mit einem Fuss die Linie berühren muss. Erst dann kann angepfiffen werden und der Fuss darf die Linie nicht verlassen, bis der Ball gespielt ist.
Aber mal was anderes: Musste auch bislang schon bei einem nicht anzupfeifenden Freiwurf bei Ballübergabe zunächst korrigiert werden? Dann wäre ich da wohl immer falsch gelegen
, denn ich habe dann auch immer sofort auf FW dagegen entschieden.
Ein paar Einwände:
Also in den Online-Ausführungen des Regelwerks, die ich kenne, ist beim Anwurf immer noch von maximal 1,50m links + rechts der Mitte die Rede (Regel 10:3).
EDIT: Der jfherden war mal wieder schneller...
Auch finde ich in Regel 15 keine Ausnahme was die sofortige Ahndung einer Ballübergabe bei einem nicht anzupfeifenden Freiwurf angeht. Das verwundert mich aber in der Tat etwas, dass dies ab sofort zu korrigieren sei. Aber Regel 15:3 verweist auf 15:7 Abs. 2 und 3.
Was die Ursprungsfrage, das Laufen beim Anwurf angeht, so ist halt auf FW dagegen zu entscheiden, wenn der Fuss des Ausführenden nach dem Anpfiff vor dem Spielen des Balles die Mittellinie "verläßt".
Die Begründung ist ja wohl an den Haaren herbeigezogen.
Wie war das mit dem Hineininterpretieren in die Fragestellung?
Diese Frage bedarf dann wohl doch dringend einer Überarbeitung.
ZitatOriginal von Schwaniwolli
bei d) sollte unbedingt ein Time out dazu kommen.
richtig hier also a), d), und e)
Ich gebe dem "alten Mann" insofern recht, dass ich auch bei einer gelben Karte erst mal mein Kreuzchen machen muss bevor es mit 7m weiter gehen kann. Vielleicht kann man allein durch diese "Verzögerung" schon ein Time-Out rechtfertigen, regeltechnisch notwendig ist es nach den neuen Regeln aber nicht.
a) und d)
Wie frodo schon sagte, läuft er als "zusätzlicher" Spieler auf's Feld so ist e in diesem Fall zu disqualifizieren, egal wie schwer das Foul ist.
Ansonsten, wenn nur die erlaubte Anzahl Spieler auf dem Feld ist, sollte je nach Vergehen auch eine zusätzliche persönliche Strafe möglich sein. Dies wurde, wenn ich mich recht entsinne, sinngemäß auch im neuen Heft des Handball-Schiedsrichters so geschrieben.
Aber zwei Strafen kann er auf keinen Fall bekommen (sprich für Wechselfehler UND Foul)
TLpz: deshalb auch meine erste Nachfrage an Todde, der meine Vermutung bestätigt hat. Anscheinend hat er eine "offizielle" Lösung.
Nichtsdestotrotz ist c) etwas unglücklich formuliert...
Aus dem IHF Katalog kenne ich Frage 109, und da ist c) etwas anders formuliert:
Frage 109: (IHF 109)
Bis wann kann der Schiedsrichter ein bereits anerkanntes Tor annullieren?
- a) Bis zum Anpfiff des Anwurfs
- b) Bis zum Schlusssignal
- c) Bis zum Ende der betreffenden Halbzeit
- d) überhaupt nicht mehr
Scheint also eine neue Frage zu sein...
TLpz:
c) ist z.B. genau dann richtig, wenn der ZN nach dem Torerfolg das Spiel durch Pfiff unterbrochen hatte, dieser aber von allen Beteiligten incl. SR überhört wurde. Wenn nun bereits der Anwurf angepfiffen wurde und erst jetzt der SR den ZN wahrnimmt und dieser ihm schildert, dass vor dem Torerfolg die erfolgreiche Mannschaft einen Spieler zu viel auf dem Feld hatte, ist das Tor zu annullieren.
Regel 2:9 Kommentar in Verbindung mit 9:2
Frodo: Dann ist er in diesem Fall nicht als "zusätzlicher" Spieler zu sehen, da eine DQ gar nicht als Lösungsmöglichkeit angeboten wird.
Ist also der Wechselvorgang als solcher korrekt abgelaufen kann er für das reine Vereiteln einer TG nicht disqualifiziert werden. Oder wie siehst Du das?
Fehler vom Amt? Scheint ja eine Frage nach den neuen Regeln zu sein.
Wie bisher auch wird das Spiel bei Vereitelung einer klaren Torgelegenheit durch einen nicht teilnahmeberechtigten Spieler mit 7m fortgesetzt.
Neben der V für den MV ist, je nach Vergehen durch das die Torgelegenheit vereitelt wurde, auch eine weitere persönliche Strafe für den fehlbaren Spieler möglich.
Aber in diesem Falle wäre die Lösung wohl a) und d)
EDIT: Aber dazu fallen mir jetzt noch ein paar Fragen zu dem Thema ein:
1. Ist dieser Spieler zwingend nachzutragen (sofern noch Platz ist), oder bleibt das dem MV freigestellt?
2. Was passiert mit einer evtl. persönlichen Strafe für diesen Spieler, die in dieser Situation ausgepsrochen wurde, falls der Spieler nicht nachgetragen wird bzw. kein Platz mehr ist? (Reduzierung der Mannschaft für 2 Minuten ja/nein)
Muss ich mir mal vormerken für unseren Lehrgang...
Mitnichten ist in Fall 1) Antwort D) klar, hier geht's mit FW für A weiter.
Und "unberechtigt" ist der Pfiff auch nicht, das hatten wir eigentlich schon geklärt.
Der Eintrag ins Spielprotokoll erfolgt ohne Wertung durch die SR, sprich "nach Aussage des ZN beleidigte MV A ...". Dies zu bewerten bzw. näher zu untersuchen haben dann andere. Ob's was nützt, sofern keine weiteren Zeugen vorhanden sind, ist dann aber fraglich...
Zur Klarstellung der Situation für den Fall, dass aufgrund der vereitelten Torgelegenheit das ganze evtl. noch ein Nachspiel hat, ist der Eintrag auf jeden Fall ratsam.
Das sollte aber ein sehr hypothetischer Fall sein, dass der Anwurf ausgeführt wird, obwohl der ZN vor dem Torerfolg bereits das Spiel unterbrochen hatte.
Oder der ZN ist nach seinem Pfiff in Tiefschlaf gefallen ![]()
ZitatOriginal von jfherden
Du solltest vielleicht mal die Handballregeln lesen, und nicht nur auf sie verlinken.
Vorerst würde es auch ausreichen, wenn du die Beiträge aufmerksam durchliest:
Nanana, jetzt mal nicht so schroff, Du selber hast das ja auch nicht so gern... Bei der Hitze kann einem schon mal was durchgehen... ![]()
Wenn der Pfiff "unberechtigt" wäre, müsste es auch im Fall 1) zwingend mit 7m weitergehen (Regel 14:1b).
Der Fall des "verfrühten, aber berechtigten" Pfiffes wird eben in Erläuterung 9 ausführlichst behandelt. Abhängig davon, wer die Regelwidrigkeit, die zum Pfiff geführt hat, begangen hat, ist darin geregelt, ob es mit FW oder 7m weitergeht.
Richtig ist A) Regel 9:2
Soll c) andeuten, dass die SR das Signal des ZN überhört haben? Regel 2:9 Kommentar fände dann Anwendung.
- Falsche Aufstellung, daher kein Anpfiff zum Anwurf
- Anpfiff erfolgt erst, wenn die Aufstellung korrekt ist.
- da aber vorher das Schlusssignal ertönt: Spielende - Endstand 30:31
Also doch nur 13 Mannschaften in der Landesliga Nord, ob sich da die Schriesheimer über diesen späten Rückzug etwas ärgern?
ZitatOriginal von jfherden
- Hüftwürfe ohne Ankündigung
- Wurftäuschungen aufs Gesicht
Ohne jetzt dafür zu plädieren, den TW in seinem Torraum einzusperren, sollte man aber doch festhalten, dass obige Aktionen sehr wohl als Unsportlichkeiten mit FW gegen den Angreifer geahndet werden müssen (beim Hüftwurf natürlich nur bei entsprechenden Körpertreffern beim Gegenspieler).