29. August 2006, Di.:
20.00: HSV Hamburg - THW Kiel : --:-- (--:--)
Beiträge von Jenny
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29. August 2006, Di.:
19.30: Eintracht Hildesheim - SG Kronau/Östringen : --:-- (--:--) -
29. August 2006, Di.:
19.30: Eintracht Hildesheim - SG Kronau/Östringen : --:-- (--:--)
20.00: HSV Hamburg - THW Kiel : --:-- (--:--)30. August 2006, Mi.:
19.30: SC Magdeburg - TuS N-Lübbecke : --:-- (--:--)
19.30: HSG Düsseldorf - TBV Lemgo : --:-- (--:--)
19.30: HBW Balingen-Weilstetten - HSG Nordhorn : --:-- (--:--)
20.00: SG Flensburg-Handewitt - MT Melsungen : --:-- (--:--)
20.00: TV Großwallstadt - HSG Wetzlar : --:-- (--:--)
20.00: Wilhelmshavener HV - VfL Gummersbach : --:-- (--:--)
20.00: GWD Minden - FA Göppingen : --:-- (--:--) -
Stimmen zum Spiel:
THW-Trainer Noka Serdarusic:
Zum Schluss haben wir in Überzahl agiert. Wenn man diese allerdings so ausspielt, muss man über einen Punktgewinn froh sein. Wir haben ganz schlecht im Angriff gespielt, ich frage mich: Wie oft haben wir einen Blackout gehabt? Ganz deutlich: 30 Minuten lang waren die Abwehr und Omeyer gut, im Angriff lief da schon nicht viel. Die Abwehrarbeit ließ in der zweiten Hälfte nach und im Angriff lief weiterhin nichts. Uns fehlen die Alternativen, wenn es bei Lövgren und Karabatic nicht läuft. Heute lief es nicht.
[Zum Timeout in der 59. Minute:]
Ich habe die grüne Auszeit-Karte auf den Tisch gelegt, als der Ball bei Karabatic war, um die Mannschaft noch einmal zu beruhigen. Dann wanderte der Ball zu Lövgren, von da zu Kavticnik und von dort ins Tor - erst dann wurde gepfiffen. Auch diese Szene passt zu unserem Spiel.TVG-Trainer Michael Roth:
Ich bin hochzufrieden und muss meiner Mannschaft zu dieser famosen kämpferischen Leistung gratulieren. Der Punkt ist verdient, wir waren bis zur 25. Minute ebenbürtig, ehe 3 bis 5 Blackouts unsererseits dazu führten, dass der THW uns überlaufen konnte. In der Kabine waren alle darüber ziemlich sauer. Acht Minuten vor Schluss führten wir dann mit zwei Toren, der THW hatte den Faden verloren und wir dadurch Oberwasser. Am Ende hätten wir gar den Big-Point machen können, trotzdem bin ich der Meinung, das Unentschieden geht in Ordnung.THW-Manager Uwe Schwenker:
Wir wussten vorher, dass der TVG in unserer Lage ein höchst unangenehmer und gefährlicher Gegner sein wird. Das haben sie heute unter Beweis gestellt. Wir konnten im Rückraum nicht wechseln, darin lag die Ursache für das Remis. Man hat gesehen: Der THW kocht auch nur mit Wasser, wir waren noch nie eine so genannte Übermannschaft und werden es auch nicht sein. Das Spiel in Hamburg wird sehr schwer, aber wir werden konzentriert weiter arbeiten. Wir reisen sicherlich nicht als Favorit nach Hamburg.TVG-Geschäftsführer Georg Ballmann:
Bei uns herrscht momentan eine große Euphorie. Dieser Punktgewinn kann dazu beitragen, diese Welle noch einmal zu erhöhen.ZitatAlles anzeigenZwei Minuten mit Christian Zeitz: "Irgendwie den Faden verloren"
Im ersten Bundesliga-Spiel als Rekordmeister kam der THW Kiel zu Hause gegen den TV Großwallstadt zu einem 26:26-Unentschieden. Bester Kieler Torschütze war dabei Christian Zeitz, der 8 von 12 genommenen Würfen im Tor von Chrischa Hannawald versenkte und in der Schlussphase die wichtigen Treffer zur Punkteteilung markierte. Nach dem Spiel stand er unserer Redaktion Red und Antwort.
Christian Zeitz zum Spiel gegen Großwallstadt:
Unsere Leistung war durchwachsen, wir haben gut und konzentriert begonnen, was auch den 15:9-Halbzeitstand rechtfertigte. Dann haben wir aber irgendwie den Faden verloren und ihn nicht wieder gefunden.Christian Zeitz zur eigenen Rolle im Spiel gegen Großwallstadt:
Meine persönliche Leistung ist mir ehrlich gesagt ziemlich egal, von mir aus kann auch Kim Andersson zehn Tore machen, wenn wir am Ende gewinnen. Natürlich kann ich mit dem heutigen Ausgang des Spiels nicht zufrieden sein.Christian Zeitz zur Lage in der Liga:
Mal gewinnt man, mal verliert man. Letzten Dienstag waren wir zwei bis drei Spieler weniger, hatten aber unsere Möglichkeiten gegen den HSV. Am kommenden Dienstag stehen unsere Chancen in Hamburg nicht nur deshalb besser. Außerdem sollte man nach einem Spiel noch nicht auf den weiteren Saisonverlauf spekulieren.(Das Gespräch führte Annika Stöllger)
Quelle : http://www.thw-provinzial.de/thw
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Abi 2003 - Entdecke die Möglichkeiten !
Lernst du noch oder lebst du schon ? ....Der allseits geklaute Spruch von Ikea !
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So jetzt bin ich auch wieder zurück und bevor es ins Bett geht, dann noch ein paar Wörtchen ....
Zum Spiel, was soll man davon denn halten, wenn eine Mannschaft aus der Kabine wieder kommt und glaubt sie irgendwie mit ein paar runtergeschalteten Gängen das Spiel runterspielen und vor Arroganz nur so strotzen.
Es ist schön, wenn man sich seiner Sache sicher ist und es ist auch schön, wenn man auf den "Wir drehen das Ding noch irgendwie" Trip ist, aber irgendwann sollte es auch im letzten Kopf klick gemacht haben, dass da heute ein Gegner war, der seine Sache vielleicht mal ein bissel besser ausnutzt als andere Mannschaften bisher !
Ob die Trainer da nun großartig dran schuld sind ...da schließe ich mich mal Mini an ...das kann man jetzt im Endeffekt eh nicht mehr sagen, was daraus geworden wäre , obwohl auch mich die lange Einsatzzeit von Kim Andersson stark verwunderte ..
Gut, dass mir der TVG so sympathisch ist, da fällt es ganz leicht nach einem solchen Spiel auch zu dem Punktgewinn zu gratulieren ....
Hoffe die TVG Fans , die in 1,5 stunden die Heimreise antreten, kommen gut nach Hause und hatten hoffentlich einen schönen Aufenthalt in Kiel
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Zebra-Journal: Erfolg wandelt auf einem schmalen Grat
"Ein Team, das alles erreichen kann" - Mit THW-Trainer Noka Serdarusic sprach Reimer Plöhn
Im März entschieden sich die Leser des "Handball-Magazin" bei der Wahl zum Trainer des Jahres erneut für den Kieler Noka Serdarusic. Wenige Monate später bestätigte der THW-Coach diese Entscheidung mit dem Gewinn der zwölften deutschen Meisterschaft für die Zebras. Der bald 56-Jährige war selbst neunmal am THW-Titelreigen beteiligt. Im Mai verlängerte Serdarusic seinen Vertrag um weitere drei Jahre bis 2009. Die KN sprachen mit dem Erfolgstrainer.
Kieler Nachrichten:
Herr Serdarusic, in der vergangenen Saison machte der THW seine zwölfte deutsche Meisterschaft mit einem neuen und jungen Team perfekt, jetzt sind erneut drei namhafte Verstärkungen hinzugekommen. Was muss passieren, damit die Zebras 2007 nicht erneut Meister werden?
Noka Serdarusic:
Natürlich sind wir alle optimistisch, dass es wieder mit dem Titelgewinn klappt. Wir haben ein tolles Team, das alles erreichen kann. Deswegen hat uns die Konkurrenz auch fast einstimmig zum hohen Favoriten erklärt. Mit Recht, muss ich sagen. Voraussetzung ist allerdings, dass wir von Verletzungspech verschont bleiben. Viktor Szilagyi fehlt mir noch länger, außerdem ist Lars Krogh Jeppesen noch angeschlagen. Als Rechtshänder im Rückraum stehen mir zurzeit nur Stefan Lövgren und Nikola Karabatic zur Verfügung. Sollte nur einer von beiden ausfallen, haben wir nicht mehr den THW, mit dem wir große Erfolge feiern können. Das ist ein schmaler Grat.Kieler Nachrichten:
Welche Teams zählen Sie neben dem THW zum Titelfavoriten 2007?
Noka Serdarusic:
Es sind nicht mehr die "ewig Verdächtigen". Flensburg und Hamburg sind besonders zu beachten. Der HSV hat jetzt soviel Qualität, die können sich nicht mehr verstecken. Erst danach erwarte ich Mannschaften wie Magdeburg, Gummersbach, Kronau oder Lemgo.Kieler Nachrichten:
Dem Gewinn der Champions League laufen die Zebras jetzt schon neun Jahre vergeblich hinterher. Klappt es beim zehnten Mal?
Noka Serdarusic:
Wenn ich heute wüsste, dass es nicht klappt, hätte ich gleich aufgehört. Ich habe eine Mannschaft, der dieser Triumph zuzutrauen ist. Früher haben wir gesagt, dass wir im Finale zwei sehr gute Spiele abliefern müssen, dazu benötigen wir Glück und die Hilfe von ganz oben. Eine gute Stunde würden wir auch heute benötigen, aber zusätzlich müsste der Liebe Gott nur noch einmal flüchtig vorbeischauen, damit es klappt.Kieler Nachrichten:
Wie sind Sie mit dem Zustand Ihrer Mannschaft nach der Vorbereitung zufrieden?
Noka Serdarusic:
Nicht richtig. Körperlich ist das Team zwar in guter Verfassung, aber im spielerischen Bereich sind wir nicht weit gekommen, weil wir Lars Krogh Jeppesen noch nicht in die Abläufe einbinden konnten. Die Verletzungen ließen es nicht zu. Lars hat zwar auf der Bank gesessen und sich Notizen gemacht, aber wenn er gesund zurückkehrt, wird es noch ein paar weitere Wochen dauern, bis alles rund läuft. Ein Außenspieler ist zu 20 oder 30 Prozent in die Abläufe mit einbezogen, ein Rückraum-Akteur zu 100 Prozent.Kieler Nachrichten:
Mattias Andersson, Henning Fritz, Thierry Omeyer: Der THW geht mit drei erstklassigen Torhütern in die Saison. Würden Sie es als ein Luxusproblem bezeichnen, weil eventuell Stress droht, wenn einer auf die Tribüne muss?
Noka Serdarusic:
Auf keinen Fall. Wir haben große Ziele und deshalb ist es wichtig, drei erstklassige Leute zwischen den Pfosten zu wissen. So verfahren andere Topklubs ebenfalls. Man stelle sich nur vor, Omeyer knickt um, und Fritz holt sich eine Zerrung - dann stehen wir mit einem Torhüter da. Ich weiß nicht, wie die Torhüter über die Konkurrenzsituation denken, aber ich brauche sie alle drei. Wenn der Etat es zulässt, würde ich das so weiter machen. Im Training sind alle drei total heiß. Ein Umdenken gäbe es nur, wenn sich jemand mit dem Platz auf der Tribüne zufrieden geben würde. Dann müsste man sich trennen.Kieler Nachrichten:
Sie haben Ihren Vertrag um weitere drei Jahre verlängert. Was möchten Sie nach neun Meisterschaften noch schaffen?
Noka Serdarusic:
Wir haben schon so viel erreicht, und wenn 17 andere Trainer uns erneut zum Favoriten erklären, empfinde ich das nicht als Druck, sondern als Lob. Ich bin stolz darauf, heute in einem Atemzug mit Barcelona, oder Ciudad genannt zu werden. Aber das lässt mich nicht ruhen. Mein Ziel ist es, dass man den THW vor "Barca" und den anderen aufzählt. Dabei möchte ich betonen, dass ich immer nur ein Teil des Ganzen war, vielleicht habe ich die Flamme ein wenig mit angefacht. Aber geschafft haben wir die Erfolge nur im Team. Der Sechs-Millionen-Etat ist nur möglich durch die Arbeit im Umfeld und von Manager Uwe Schwenker. Die Schnellstraße, die der Mannschaft gebaut wurde, fußt auf die Gründung der GmbH mit Männern wie den Gesellschaftern Wegner, Holdorf oder Bartels. Ohne Geld geht heute gar nichts im Profisport.Kieler Nachrichten:
Handball zieht mehr und mehr aus den kleinen Hallen in große Arenen und Großstädte um. Wie beurteilen Sie diese Entwicklung?
Noka Serdarusic:
Das ist prima und tut der Sportart gut. Wir entwickeln uns von Jahr zu Jahr weiter, es gibt neue Zuschauerrekorde und die Etats wachsen rapide. Schlimm ist es, dass es Bestrebungen gibt, Ausländerbegrenzungen einzuführen. Dabei sind es gerade diese Stars, die die Sportart so interessant machen. Wenn man uns morgen zwingt, mit sieben Deutschen zu spielen, können wir den Qualitätsstandard nicht mehr halten. Zuschauer, Sponsoren und die Kameras verschwinden, Handball wird dann wieder vor 800 Fans in Schulhallen gespielt. Das kann keiner wollen - und ist zum Glück auch nicht möglich. EU-Recht lässt keine Ausländerbegrenzung zu. Handball muss von den Kräften des Marktes geregelt werden. Viele Jugendliche kommen doch nur zum Fußball, weil sie wissen, dass man dort Millionen verdienen kann. Eine Sportart ohne finanziellen Anreiz lockt keinen Nachwuchs an.Kieler Nachrichten:
Haben sie schon eine Idee, was Sie nach dem Handball anstellen werden?
Noka Serdarusic:
Früher habe ich gedacht, dass ich mit 50 die Schnauze voll habe. Jetzt bin ich bald 56 und habe noch drei Jahre vor mir. Meine Lebenserfahrung sagt mir, dass es am besten ist, bei dem zu bleiben, was man kann. Als ich 1984 in Berlin mit dem aktiven Handball Schluss gemacht habe, haben meine Frau und ich in Mostar ein Restaurant gekauft und gedacht, das kann jeder. Zweieinhalb Jahre hat es gedauert, und ich hatte keinen Spaß - ich hatte davon keine Ahnung. Nein, ich sollte mich weiter mit Handball beschäftigen. Erst wenn das Feuer nachlässt und ich es nicht mehr auf meine Spieler übertragen kann, wird es Zeit, in Rente zu gehen.Kieler Nachrichten:
Ihre größten Wünsche?
Noka Serdarusic:
Ich will mit der Mannschaft alles gewinnen. Wenn wir die Champions League holen sollten und in der Meisterschaft nur Zweiter werden, bekomme ich Magenschmerzen. Ihr Journalisten fragt dann auch sofort nach, warum es mit dem Titel nicht geklappt hat. Das nervt, aber ich kann es nachvollziehen, ich denke ja auch so.Kieler Nachrichten:
Wie entspannen Sie sich nach Nerven aufreibenden Spielen?
Noka Serdarusic:
Früher haben wir am Sonnabend gespielt, dann habe ich mich ins Auto gesetzt, bin drei Stunden gefahren, habe mir es an einem See bequem gemacht und geangelt. Aber ich komme nur noch sehr selten dazu. Später hatte ich tolle Stunden mit meiner Enkelin, aber die wird auch größer und schmust nicht mehr so oft mit Opa. Entspannung hole ich mir heute damit, dass ich wieder viel öfter mit meiner Frau Mirjana ausgehe. Wir haben entdeckt, dass es auch außerhalb unserer vier Wände gute Unterhaltung gibt und genießen es gemeinsam.(Das Gespräch führte Reimer Plöhn, aus dem Zebra-Journal der Kieler Nachrichten vom 25.08.2006)
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Es geht los: Samstag startet der THW Kiel gegen Großwallstadt in die Saison
Samstag geht es endlich los: Der THW Kiel startet in die Bundesliga-Saion 2006/2007. Zu Gast in der Ostseehalle ist dann der TV Großwallstadt, ein besonderes Spiel vor allem für den Ex-Großwallstädter und Neu-Zebra Dominik Klein. Auf ihn wird durch die verletzungsbdingten Ausfälle von Viktor Szilagyi, Lars Krogh Jeppesen und dem wohl nur eingeschränkt einsetzbaren Nikola Karabatic wohl wieder eine Rolle im Kieler Rückraum zukommen. Der Anpfiff der neuen Bundesliga-Saison ertönt für die Zebras und den TVG um 19.30 Uhr.
"Wir müssen jetzt Ruhe bewahren und uns über die ersten Spiele der Bundesliga-Saison hinwegmogeln", gab THW-Trainer Noka Serdarusic nach der Supercup-Niederlage gegen Hamburg und angesichts der Verletzten-Misere im Rückraum die Devise für die kommenden Begegnungen aus. Dass es ihnen die Unterfranken aus Großwallstadt dabei einfach machen werden, glaubt indes niemand in Kiel. Als Saisonziel hat der TVG mindestens Platz 8 ausgegeben, wobei Geschäftsführer Georg Ballmann auch ein etwas höheres Ziel nicht aus den Augen verlieren möchte. "Wenn sich die Möglichkeit ergibt, ist da natürlich noch die Perspektive EHF-Pokal", äußerte sich der Geschäftsführer im Vorfeld der Saison.
Um eventuell auch dieses Ziel zu erreichen, wurde der junge Kader der Unterfranken gezielt verstärkt. Zwar musste der TV Großwallstadt den Abgang von Dominik Klein und einiger weiterer Spieler verkraften, im Grunde blieb der Stammkader jedoch erhalten. Hinzu kam mit Anders Oechsler ein Spieler, der den THW in der vergangenen Spielzeit ordentlich ärgerte. In der Champions League traf der neunfache dänische Nationalspieler in der Ostseehalle zwölf Mal und sorgte mit seinen wuchtigen Würfen ein ums andere Mal für ein Raunen auf den Rängen. "Anders Oechsler hat sich bereits jetzt als echter Glücksgriff erwiesen", zollt TVG-Trainer Michael Roth seinem Neuzugang Respekt, "er kann durch seine Erfahrung auch in kritischen Situationen die richtige Entscheidung treffen." Mit Marco Hauk von der SG Kronau-Östringen holte Großwallstadt zudem einen erstligaerfahrenen Rechtsaußen. Ansonsten wurde das Team, der Vereinsphilosophie entsprechend, mit jungen Spielern aus der erweiterten Region ergänzt. Von HaSpo Bayreuth kamen die beiden Halblinken Michael und Philipp Müller, die zunächst bei Kleins Exclub TuSpO Obernburg spielen sollen, und von der SG Leutershausen wechselte Kreisläufer Hannes Volk nach Großwallstadt.
Ansonsten kann Trainer Michael Roth auch wieder auf den wurfgewaltigen Vyachseslav Lochmann zurück greifen. Der Ukrainer, zuletzt wegen einer schweren Verletzung nicht mehr einsatzfähig, trainiere schon wieder mit, sei jedoch nach Aussage von Roth noch immer nicht wieder topfit. Gleiches gelte für Jan-Olaf Immel, "der zwar in der Abwehr wieder einsatzfähig ist, im Angriff aber noch nicht wieder über das Niveau eines Erstligaspielers verfügt.".
In der letzten Spielzeit wechselten sich bei den Nordbayern Licht und Schatten ab, bei der runderneuerten Mannschaft mit allein fünf Spielern aus der Konkursmasse der SG Wallau/Massenheim überwogen allerdings die guten Momente. So fertigte der TVG in eigener Halle gar den VfL Gummersbach mit 32:20 ab, schlug die SG Flensburg-Handewitt zum zweiten Mal in Folge und gab bei seinen Heimspielen lediglich 7 Punkte ab. Auswärts hingegen patzte Großwallstadt desöfteren, unterlag u.a. Absteiger Concordia Delitzsch und musste in der Schlussphase der Saison auch in Niederlagen in Wetzlar (25:27) und Düsseldorf (18:26) einwilligen. Somit verpasste der TVG den sechsten Platz und die damit verbundene Qualifikation für den EHF-Pokal letztlich aufgrund von lediglich 13 fehlenden Toren - selbst der Sieg am letzten Spieltag in Lemgo half nicht mehr.
Trotz der verletzungsbedingten Ausfälle von Viktor Szilagyi und Lars Krogh Jeppesen gehen die Zebras aber als klarer Favorit in den Saisonauftakt gegen die Nordbayern. Diese konnten zuletzt am 21. Februar 2001 doppelt gegen die Zebras punkten, in der Ostseehalle gewannen sie zuletzt am 23. August 2000. Seitdem gab es in 11 Pflichtspielvergleichen der beiden Traditionsclubs 9 Siege für den THW und 2 Unentschieden. In der vergangenen Spielzeit siegte der THW am 11. Spieltag mit 35:27 (19:15) in der Untermainhalle, wobei das letztlich klare Endergebnis nicht ganz dem teilweise dramatischen Spielverlauf entsprach. Beim Rückspiel in der Kieler Ostseehalle wurde der TVG vor allem im ersten Durchgang von einem bärenstarken THW überrannt, letztlich siegten die Zebras dank jeweils 7 Treffern von Vid Kavticnik und Nikola Karabatic ungefährdet mit 32:23 (18:8). Überschattet wurde die Partie allerdings von der bösen Verletzung Viktor Szilagyis, die sich später als Kreuzbandriss entpuppte und den Power-Mittelmann noch bis November ausfallen lässt. Und auch für ein anderes aktuelles Zebra lief der Abend des 3. Mai alles andere als nach Plan: Dominik Klein wollte in seinem zukünftigen Wohnzimmer einen bleibenden Eindruck hinterlassen, doch wollte ihm an diesem Tag rein gar nichts gelingen. Aber "Mini" hat sich fest vorgenommen, "nicht noch einmal so ein schlechtes Spiel in der Ostseehalle zu zeigen".
Insgesamt siegten die Kieler in bislang 63 Begegnungen 32 Mal, acht Mal trennte man sich unentschieden und 23 Mal gewann Großwallstadt.
Schiedsrichter der Saison-Eröffnungspartie des THW sind am Samstag die EHF-Schiedsrichter Frank Lemme und Bernd Ullrich (Magdeburg).
(Christian Robohm / Sascha Krokowski)
entnommen http://www.thw-provinzial.de/thw -
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KN-Interview mit Lars Krogh Jeppesen: "Ich bin selbst am meisten traurig über diese Misere"
Mit dem zur Zeit verletzten Neuzugang Lars Krogh Jeppesen sprach Reimer Plöhn von den Kieler Nachrichten.Aus den Kieler Nachrichten vom 24.08.2006:
Kieler Nachrichten:
Eine Rippenprellung brachten Sie schon vom Schlecker-Cup mit, haben aber weiter gespielt, das Montagtraining haben Sie dann mit Schmerzen abgebrochen. Was war geschehen?
Lars Krogh Jeppesen:
Ich wollte beim Wurftraining einen "Stemmer" machen, da hat es "knack" gemacht. Es war ein Gefühl, als würde sich etwas im Rippenbereich lösen, was vorher fest gesessen hatte. Die Schmerzen waren heftig. Es könnte eine Folge von einem Schlag sein, den ich am Sonnabend beim Kolding-Spiel bekommen habe.Kieler Nachrichten:
Zwei Rippen sind gebrochen. Wie geht es Ihnen jetzt?
Lars Krogh Jeppesen:
Ziemlich schlecht, es tut verdammt weh, und es ist mies, wenn man nicht schlafen, liegen oder sitzen kann. Allerdings spüre ich leichte Besserung.Kieler Nachrichten:
Erst die Schulter, dann die Wade, jetzt die Rippen. Der Liebe Gott will wohl nicht, dass Sie beim THW spielen. Haben Sie solch eine Anhäufung von Verletzungen schon mal erlebt?
Lars Krogh Jeppesen:
Nein, so ein Pech ist einmalig in meiner Karriere. Man kann nichts daran ändern. Aber mit dem Lieben Gott hat es nichts zu tun, Ich werde schon noch hochkommen, mein Vertrag läuft noch drei Jahre.Kieler Nachrichten:
Wo haben Sie das Supercupspiel gesehen, und wie beurteilen Sie es?
Lars Krogh Jeppesen:
Ich lag im Bett und habe es im TV verfolgt. Wir haben alles probiert, aber wenn man einer Mannschaft drei Leute aus dem Rückraum wegnimmt, dann kann man das nicht kompensieren. Man stelle sich vor, beim HSV würden plötzlich Gille, Yoon und Hens fehlen. Das hätten die auch nicht verkraftet. Wichtig ist, dass wir jetzt am Sonnabend gegen Großwallstadt gewinnen.Kieler Nachrichten:
Hat sich schon jemand aus der Mannschaft bei Ihnen gemeldet?
Lars Krogh Jeppesen:
Klar, Noka Serdarusic war der erste, er hat angerufen und mich getröstet. Fand ich super. Es ist schade für das Team, dass es zurzeit so blöd läuft - aber ich bin selbst am meisten traurig über diese Misere.Kieler Nachrichten:
Wie geht es jetzt für Sie weiter?
Lars Krogh Jeppesen:
Ich bekomme jeden Tag zwei Stunden Behandlung mit Lymphdrainage, Ultraschall und Eis, außerdem nehme ich Tabletten gegen die Schwellung. Ich muss Geduld haben, wenn ich schmerzfrei bin, werde ich Fahrrad fahren und Laufen. Wir werden aber gemeinsam mit der medizinischen Abteilung einen Plan zusammenstellen. Sechs Wochen Pause bis zum ersten Spiel werde ich wohl einkalkulieren müssen.(Das Interview führte Reimer Plöhn, aus den Kieler Nachrichten vom 24.08.2006)
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Kieler Nachrichten: Pechvogel" Jeppesen hat zwei gebrochene Rippen
München - Viktor Szilagyi, Rückraum, links, Rekonvaleszent nach einem Kreuzbandriss, saß als "Fan" im Flieger, der die Zebras gestern Morgen um 11.05 Uhr vom Flughafen Fuhlsbüttel nach München bringen sollte. Nikola Karabatic, Rückraum, links, schwere Prellung im rechten Handgelenk, war ebenfalls an Bord. Einer, auf den Trainer Noka Serdarusic trotz einer Rippenprellung fest für die Supercuppartie gegen den HSV gesetzt hatte, weil er als einzige Alternative im Angriff übrig geblieben war, blieb zu Hause und musste das Bett hüten: Lars Krogh Jeppesen (Rückraum, links).
Der Grund: Die Rippenprellung, die der Däne beim Schleckercup erlitten hatte, ist seit gestern Morgen ein Bruch zweier Rippen. Das brachte die Röntgenuntersuchung zu Tage, die Mannschaftsarzt Dr. Brandecker veranlasst hatte, nachdem Jeppesen das Abschlusstraining am Montagabend mit großen Schmerzen abbrechen musste. Vermutlich brachen die Rippen bei einer abrupten Bewegung. Denn: "Die erste Röntgenuntersuchung, die nach der Prellung gemacht wurde", so der THW-Arzt, "war unauffällig". Diese Diagnose habe eine erneute Betrachtung der alten Bilder gestern bestätigt. Wann es zum Bruch gekommen ist, ist reine Spekulation. "Ich vermute, es ist beim Training geschehen", so Brandecker. Sicher sei jedenfalls, dass die Brüche durch "ein zweitzeitiges Ereignis hervorgerufen worden sind."
Fest steht jedenfalls, dass der THW voraussichtlich weitere vier Wochen auf seinen Neuzugang warten muss. Somit hat das Verletzungspech auf der Königsposition im Rückraum plötzlich dramatische, fast skurrile Ausmaße angenommen. Und stempelt auch den dänischen Neuzugang Jeppesen endgültig zum "Super-Pechvogel". Erst die Schulter, dann die Wade, Adduktorenprobleme gab es und jetzt die gebrochenen Rippen. Trainer Noka Serdarusic spendete seinem todunglücklichen Rückraumspieler gleich nach der Ankunft in München per Handy Trost. "Da hilft nur Geduld, mein Junge, aber auch du kommst wieder auf die Beine."
(von Reimer Plöhn, aus den Kieler Nachrichten vom 23.08.2006)
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Tja so schnell kann man Meinung revidieren .....
Jeppessen wird Samstag wohl definitiv wieder fehlen (... was ein Wunder mit einem doppelten Rippenbruch
) und sollte Karabatic dann immer noch fehlen, dürfte das ein knappes Spiel werden, auch wenn ich gerne darauf verzichten könnte ....Ohne RL spielt es sich halt schon irgendwie schlecht 
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Endstand 39:35
Glückwunsch an die Hamburger .....auch wenn es ihnen teilweise auch einfach gemacht wurde ....
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Halbzeit Hamburg - Kiel 18:15
Dafür das Karabatic und Jeppessen fehlen und Klein auf RL(
) spielt und zwischenzeitlich Zeitz auf RM (
) , ist das Ergebnis bisher durchaus in Ordnung
..... Die Variante Lövgren - Ahlm ist und bleibt einfach ein Traum 
Und ich hoffe, dass Zeitz sich nicht zu dolle verletzt hat ... -
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Handball
"Klinsmann haben auch alle ausgelacht"
Kiels Trainer Serdarusic vor dem Start der Saison im WELT-Interview.Von Jens Bierschwale
Seit 1993 ist Zvonimir Serdarusic Trainer des THW Kiel, und in dieser Zeit hat er eine schöne Sammlung an Trophäen angehäuft. Mit seinem Handballklub wurde Serdarusic neunmal deutscher Meister sowie je dreimal Pokalsieger und EHF-Cup-Gewinner. WELT-Redakteur Jens Bierschwale sprach mit dem Trainer vor dem Supercupspiel heute in München gegen den HSV Hamburg.
Die Welt: Herr Serdarusic, Ihre neue Mannschaft gilt als die stärkste, die Sie je trainiert haben. Ist der 13. deutsche Meistertitel deshalb Pflicht in dieser Saison?
Zvonimir Serdarusic: Einspruch. Die Mannschaft ist nicht neu, wir haben drei Zugänge bei 14 Spielern, das ist nicht besonders viel. Als ich vor einigen Tagen gefragt wurde, ob das womöglich die beste Mannschaft ist, die ich je trainiert habe, antwortete ich zwar mit Ja - ich kann meine Jungs schließlich nicht beleidigen. Aber wir können uns vielleicht darauf einigen, dass ich auf jeden Fall eine tolle Mannschaft zusammen habe...Welt: Einverstanden. Ihr Team hat schon in der Vorsaison Maßstäbe gesetzt, als es mit nur sechs Minuspunkten Meister wurde. Hat Sie die Dominanz überrascht?
Serdarusic: Ich dachte, dass wir länger brauchen. Damals holten wir Andersson, Karabatic, Kavticnik. Sie haben sich schnell eingefügt, auch wenn etwa Andersson noch die Konstanz fehlt.Welt: Jetzt haben Sie Ihre Mannschaft wieder namhaft verstärken können mit Jeppesen aus Barcelona, Omeyer aus Montpellier und Klein aus Großwallstadt.
Serdarusic: Jeppesen muss erst mal zeigen, was er kann. Er hat bei Barcelona nicht so viel gespielt und war nach seinem Wechsel noch verletzt. Wenn er zu alter Form findet, wie vor zwei Jahren in Flensburg, dann ist er natürlich eine riesige Verstärkung. Der zweite Neue, Klein, muss noch einiges lernen. Er kann nicht immer Gas geben, ab und zu muss er auch mal bremsen. Aber wir waren mit 22 auch nicht die Cleversten, deshalb gestehe ich ihm seine ungestüme Art noch zu. Und der dritte Zugang Omeyer ist ein Klassetorhüter.Welt: Viele wunderten sich über Omeyers Verpflichtung, weil der THW mit Nationalspieler Henning Fritz und dem Schweden Mattias Andersson schon zwei herausragende Torhüter im Kader hat.
Serdarusic: Ja, ja, da wollen die Medien eine schöne Geschichte draus machen. Wenn ich fest davon überzeugt gewesen wäre, dass ich schon zwei Weltklasse-Torhüter habe, hätte ich den dritten nicht geholt. Die vorige Saison hat gezeigt, dass das nicht so war.Welt: Ist der Transfer von Omeyer auch eine Reaktion darauf, dass Fritz immer dann stark war, wenn er einen vermeintlich besseren Keeper neben sich hatte?
Serdarusic: Sicher wollen wir ihn damit ein bisschen kitzeln. Vorher war die Situation so, dass er keinen Druck hatte, weil er mit Andersson eh immer gespielt hat. Das wird sich nun ändern. Da wird einer der drei Torhüter auch mal auf der Tribüne sitzen.Welt: Das könnte Probleme geben.
Serdarusic: Warum? Damit habe ich kein Problem. Ich hätte nur ein Problem, wenn ich selbst plötzlich auf der Tribüne sitzen würde, weil man mich entlassen hat.Welt: Damit ist nicht zu rechnen...
Serdarusic: Sehen Sie, ich habe hier immer Druck. Die ersten zwei Jahre in Kiel waren leicht. Als ich meinen ersten Vertrag hier unterschrieb und sagte, ich will Meister werden, haben mich alle für verrückt erklärt. Seitdem heißt es vor jeder Saison: ,Du musst Meister werden'. Daran hat sich seit 13 Jahren nichts geändert.Welt: Wie lauten denn diesmal Ihre Ziele vor der am Samstag startenden Saison?
Serdarusic: Ich will jedes Spiel gewinnen, gebe dafür alles und glaube, dass die Mannschaft das auch tut.Welt: Wer sind die Konkurrenten?
Serdarusic: Ich sehe unseren Gegner im Supercup, den HSV, als sehr stark an. Die sind auf jeder Position super besetzt und können sich nicht verstecken. Zusammen mit Flensburg werden sie uns wohl das Leben schwer machen.Welt: Kann die bevorstehende Weltmeisterschaft im Januar 2007 in Deutschland einen zusätzlichen Schub für die Liga geben?
Serdarusic: Wenn Deutschland den Titel holt, auf jeden Fall. Das muss das Ziel sein - wie bei Klinsmann. Den haben auch alle ausgelacht, als er sagte, er wolle Weltmeister werden. Jetzt haben sie ihm das Silberne Lorbeerblatt verliehen...Welt: Das heißt?
Serdarusic: ...dass auch die Deutschen mit dem Heimvorteil um den Titel mitspielen. Aber das wird ein knappes Turnier.Welt: Sie kennen sich mit knappen Ergebnissen aus, in der Champions League scheiterten Sie 2000 in den Finalspielen an Barcelona nur mit zwei Toren Differenz. Es ist der einzige große Titel, der Ihnen beim THW noch fehlt. Ein Makel?
Serdarusic: Das sehe ich nicht so. Wir haben viel auf den lieben Gott hoffen müssen. Jetzt haben wir uns Jahr für Jahr ein bisschen verstärkt, das heißt, wir kommen qualitativ den Spitzenteams wie Ciudad Real näher. Aber wir sind immer noch nicht so weit, dass wir sagen, jetzt können wir auf den lieben Gott verzichten.Welt: Ihr Vertrag läuft bis 2009. Was kommt danach?
Serdarusic: Ich werde in zwei Wochen 56, habe Knieprobleme und rauche drei Schachteln Zigaretten am Tag. Was soll ich da noch planen?Artikel erschienen am Di, 22. August 2006
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Der 22-Jährige wagte im Sommer den Sprung vom TV Großwallstadt zum Deutschen Meister. Bislang hat "Mini", wie ihn seine neuen Mitspieler trotz immerhin 1,90 Meter Körpergröße rufen, 16 A-Länderspiele und 29 Tore auf dem Buckel. Unter anderem wusste er als Ersatzmann bei der EM-Endrunde in der Schweiz zu überzeugen. Jetzt will er den nächsten Schritt machen: Vom Talent zum Leistungsträger im Kieler Star-Ensemble.Im Interview mit Sport1.de spricht Klein über die knochenharte Vorbereitung unter Trainer Noka Serdarusic, das Spiel um den Supercup am Dienstag in München gegen Pokalsieger HSV (ab 19.45 Uhr live im DSF) und erklärt, warum er vor dem Liga-Auftakt gegen seinen alten Klub den Mund nicht zu voll nehmen will.
Sport1:
Herr Klein, die Vorbereitung auf die neue Saison ist so gut wie abgeschlossen. Wie lautet ihr Fazit?
Dominik Klein:
Persönlich habe ich mich mittlerweile in Kiel sehr gut eingelebt. Es gab keine Integrationsprobleme. Nach dem harten Trainingslager, in dem vor allem im Ausdauerbereich gearbeitet wurde, fühle ich mich körperlich sehr wohl. Was das Spieltaktische anbelangt, hatten wir schon sehr gute Härtetests. Die Stimmung ist also im Vorfeld des Supercups recht weit obenSport1:
Die Vorbereitung unter Noka Serdarusic ist berüchtigt. Gab es für Sie als Zugang große Unterschiede zum ihrem alten Klub TV Großwallstadt?
Dominik Klein:
Ich bin mit den schlimmsten Erwartungen in diese Phase gegangen. Es ist auch schon etwas anderes, wenn man pünktlich um halb sieben morgens seine ersten Runden um den See dreht. Es bringt aber natürlich auch etwas. Man merkt schon, dass der Körper fit ist. In dieser Woche haben wir sicherlich den Grundstein gelegt. Und wir tun natürlich weiter viel für unsere Kondition. Meistens im Wald.Sport1:
Mit dem Supercup als erstem Pflichtspiel beginnt die neue Saison. Inwiefern würde Ihnen dieser Titel etwas bedeuten?
Dominik Klein:
Als junger Spieler geht es für mich zu ersten Mal überhaupt um einen Titel, da bin ich schon heiß. Und der Supercup ist ja schon etwas. Für mich ist das auf jeden Fall ein ganz großes Spiel. Ich freue mich riesig. Wir nehmen die Begegnung bestimmt nicht auf die leichte Schulter.Sport1:
Im ersten Pflichtspiel wird es bestimmt auch einen Fingerzeig auf die Startaufstellung des THW in der neuen Saison geben. Wie sehen Sie ihre Situation?
Dominik Klein:
In der Vorbereitung haben Henrik Lundström und ich uns die Spielanteile auf Linksaußen geteilt. Wenn ich auf der Platte bin, probieren wir auch eine neue Abwehrformation, wo ich den offensiven Part übernehme. Was den Konkurrenzkampf anbelangt, denke ich, dass wir das zusammen hinbekommen werden. Wenn man wie wir auf drei Hochzeiten tanzt, hat man so viele Spiele, dass man auch zwei Spieler braucht. Wir beide teilen uns auf Reisen übrigens auch ein Zimmer. Ich bin gespannt, wie der Trainer sich entscheidet, denke aber auch, dass wir beide unsere Spielanteile bekommen werden.Sport1:
Was erwarten Sie von Pokalsieger Hamburg, dem Gegner im Supercup, der sich vor allem mit Kyung-Shin Yoon bestens verstärkt hat?
Dominik Klein:
Es gibt ja nicht nur Yoon, sondern auch Bruno Souza (kam von Frisch Auf Göppingen, Anm. d. Red.). Er hat gerade beim Schlecker-Cup gezeigt, dass er der Mann für die einfachen Tore sein kann. Hamburg ist eine Star-Truppe, die sich sehr gut verstärkt hat. Die Frage ist nun, wie sie sich untereinander verstehen. Ich denke, das wird ein heißes Spiel werden.Sport1:
Der THW ist immer unter den Meisterschaftsfavoriten, doch dieses Jahr erwarten eigentlich alle Experten einen Durchmarsch. Kann Kiel mit der Mannschaft nur sich selbst schlagen?
Dominik Klein:
Als Neuer ist es für mich schwierig, das einzuschätzen. Ich war auch noch nie in der Situation, in so einer Top-Mannschaft zu spielen, in der man in jedem Spiel als Favorit gilt. Wir wollen natürlich alle unsere Spiele gewinnen. Ich gebe auch das weiter, was die Erfahrenen, der Trainer und auch Manager Uwe Schwenker sagen: Wir denken von Spiel zu Spiel. Ich freue mich jedenfalls, dass wir so ein Super-Team beisammen haben.Sport1:
Die Titeljagd beginnt aber schon am Dienstag beim Supercup.
Dominik Klein:
Ich hatte bislang noch keine Schale in der Hand. Um ehrlich zu sein, weiß ich gar nicht, welche Art von Trophäe man beim Supercup kriegt. Ich würde mich aber sehr freuen, wenn es dort klappen würde.Sport1:
Zum Liga-Auftakt trifft der THW am nächsten Samstag auf Ihren alten Klub TV Großwallstadt. Ein besonderes Spiel?
Dominik Klein:
Ich möchte im Vorfeld lieber keine allzu großen Töne spucken. Als wir mit dem TVG am Ende der letzten Runde in der Ostseehalle gespielt haben (der Wechsel nach Kiel stand bereits fest, Anm. d. Red.), habe ich vorher gesagt, ich möchte den Zuschauern richtig etwas zeigen (siehe Spielbericht). Dann habe ich mein schlechtestes Spiel aller Zeiten gemacht. Für mich wird das sicher so etwas wie die Feuertaufe - schlechter als damals kann ich mich den Fans in der Ostseehalle einfach nicht präsentieren. Ich freue mich sehr auf den Rundenstart, dass es gegen Großwallstadt geht und ich die alten Jungs so schnell wieder treffe. Dann habe ich das auch hinter mir und es kann richtig losgehen.(Das Gespräch führte Julian Meißner, © 2006 Sport1)
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Klar, weil wir auch noch so viele Wechselmöglichkeiten haben ....da ist es total sinnvoll jemanden zu schonen ....
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Zitat
Original von *Heike*
Ging mir genauso. Hatte auch gehofft das man sie rettet.
Wie geht Teil 2 aus Jenny?Mhm dann sollten alle die den Film noch schauen wollen, jetzt mal weglesen
...[SIZE=5]Es überleben zwei Leute und das Baby ....[/SIZE]

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Mit dem ehemaligen THW-Star Nenad Perunicic sprach Reimer Plöhn
Kiel – Mit dem THW Kiel feierte Nenad Perunicic zwischen 1997 und 2001 drei deutsche Meisterschaften. Es folgte der Wechsel mit juristischem Streit zum Ligakonkurrenten SC Magdeburg. Dort verletzte sich der heute 35-Jährige schwer an der Schulter und startete fortan eine Odyssee über Wallau und Katar, die 2005 vorläufig beim ungarischen Klub Pick Szeged endete. Am Sonnabend kehrte der Montenegriner überraschend als Teammitglied des FC Barcelona in die Ostseehalle zurück und wurde stürmisch begrüßt. Wir sprachen mit Nenad Perunicic.
Kieler Nachrichten:
Mit welchen Empfindungen sind Sie nach Kiel zurückgekehrt?
Nenad Perunicic
Das war etwas ganz Besonderes. Hier habe ich vier wunderbare Jahre erlebt, die auch von einer ganz herzlichen Beziehung zu den Kieler Fans geprägt waren. Ehrlich, als ich eingelaufen bin, hatte ich eine richtige Gänsehaut.Kieler Nachrichten :
Sie hatten viel Verletzungspech zu überstehen. Viele hatten sie bereits abgeschrieben. Wie waren Ihre letzten Jahre?
Nenad Perunicic :
Ich war im Kopf schon immer sehr stark, deswegen habe ich die Probleme überstanden. Am schlimmsten war es in Magdeburg. Dort hatte ich mich an der Schulter verletzt, wurde operiert und sollte sechseinhalb Monate Reha machen. Die Verantwortlichen haben mich aber gedrängt, früher anzufangen. Nach vier Monaten musste ich wieder spielen und bekam richtig Probleme. Magdeburg hat mich kaputt gemacht. Danach habe ich in Wallau unterschrieben, auch keine tolle Zeit, weil es mit dem Klub finanziell heftig bergab ging. Die nächste Station war Katar. Ich habe es dort zweieinhalb Monate ausgehalten. Eine völlig fremde Kultur, außerdem fehlte mir meine Familie. Bergauf ging es erst wieder in Szeged.Kieler Nachrichten :
Wie kam es zum Engagement mit Barcelona?
Nenad Perunicic
Es gab eine Anfrage. Es war schon die vierte in den letzten zehn Jahren, aber ich habe immer abgesagt. Jetzt wäre ich ein Idiot gewesen, hätte ich verzichtet. Der Kontrakt läuft über zwei Jahre, was dann kommt, weiß ich noch nicht. Vielleicht höre ich auf und werde Teammanager oder Trainer. Auf jeden Fall bleibe ich dem Handball erhalten. Das ist das einzige Fach, das ich wirklich beherrsche.Kieler Nachrichten :
Sie sind 2001 im Streit vom THW und von Trainer Noka Serdarusic geschieden. Hat es danach eine Annäherung gegeben?
Nenad Perunicic
Wir reden wieder miteinander. Und egal, was damals war, für mich bleibt Noka der beste Trainer der Welt, bei ihm hab ich am meisten gelernt, und in Kiel hatte ich sportlich meine schönste und beste Zeit. -
Vorhin "Open Water 2" geschaut ...nun ja, diesen Film als Thriller zu bezeichnen, halte ich doch für etwas sehr gewagt ...eigentlich ist es mehr amüsant als irgendwie großartig spannend
!Am besten ist wohl die Szene wo einer auf die Idee kommt nach einem Messer zu suchen, das ungefähr ne Viertelstunde vorher untergegangen war ....aber nun ja
- der Film lebt von diesen seltsamen Einfällen 