Ist nur die Frage, ob der betreffende SR es dann überhaupt eintragen würde ![]()
Beiträge von jfherden
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Gut, das überzeugt mich, wobei ich über den Satz gestolpert bin:
"Es können üblicherweise alle Vereinsmitglieder oder ein fest umschriebener Personenkreis versichert werden."
Das kann auch bedeuten, dass nicht alle versichert sind.
Wie gesagt, kann nur das sagen, was ich von meinem Verein gehört hab. Vielleicht haben die mich auch knallhart angelogen, keine Ahnung... -
Auf Nachfrage bei meinem Verein wurde mir gesagt, dass eine solche Versicherung nicht existiert. Woher nimmst du deine Information?
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Sicher gibt es auch eine Geldstrafe wenn du gegen diesen Punkt verstößt... Zuzüglich Bearbeitungsgebühr, versteht sich...
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Du solltest Politiker werden. Beantworte doch einfach mal meine Frage...
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Mit welchem Argument willst du genau die Aktion verbieten und andere dagegen nicht?
Dein subjektives Gefährdungsempfinden? Das liegt bei anderen anscheinend woanders; ich würde alle meine aufgeführten Situationen (zumindest potenziell) gleichwertig einschätzen, was die Gefährlichkeit anbelangt. -
syric: Dann hätt ich wahrscheinlich auch weitergespielt

Dany: Nicht jeder Verein hat eine solche Versicherung
outsider: Schön und gut, aber antworte doch mal auf die anderen Fragen: Warum willst du das eine verbieten, das andere (was genauso gefährlich sein kann) aber nicht?
Meinst du nicht, dass man es dem gesunden Menschenverstand der Spieler überlassen sollte, dass sie sich nicht gegenseitig "zerfleischen" und den SR etwas besser ins Gewissen reden sollte, dass sie solche Gefährlichen Aktionen öfter und konsequenter bestrafen? Damit müsste das Problem eigentlich in den Griff zu bekommen sein.Und dass einige Situationen (wie die von syric z.B.) trotz Regeln und Verboten vorkommen werden ist doch auch klar oder? Das kann in so vielen Situationen passieren.
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Zitat
Original von syric
... hab auch noch die restlichen 50 Minuten fertiggespielt.
Entweder bist du bessessen vom Handball oder masochistisch veranlagt. Wenn einem so etwas passiert, spielt man doch nicht mehr weiter. Das ist selbst ein Sieg nicht wert. Wer weiß, was du dir mit deinem Weiterspielen kaputt gemacht hast, bzw. wie es ausgesehen hätte, wenn du gleich zum Arzt gegangen wärst.ZitatOriginal von syric
Meiner Meinung nach sollte auch bei solchen Aktionen Stürmerfoul gepfiffen werden, und je nach Situation auch eine Strafe gegen den Feldspieler ausgesprochen werden. Denn die meisten denken doch eh "Ich bin ja im Angriff und für ein Stürmerfoul gibts ja eh keine Strafe"
Anmerkung: Mir ist klar, dass man als Schiedsrichter auch den Angreifer bestrafen kann, nur es kommt nur sehr selten vor, weil es ja auch kaum Situationen dafür gibt.
Natürlich muss sowas bestraft werden, aber ich gebe dir Recht: Viele SR denken leider nicht so weit und der Gedanke, dass sie ohne Strafe davon kommen, ist bei vielen Spielern tief im Kopf drin. -
Naja, ich denke dass man zwischen absichtlichem und versehentlichem Umspringen schon unterscheiden sollte. Einige machen das, wie das Zielen auf den Kopf beim 7m ganz gezielt. So nach dem Motto: Er wird schon weggehen, seine Gesundheit ist ihm mit Sicherheit mehr wert als das Tor zu halten.
Wenn ich als SR bei solchen Aktionen auch nur einen Hauch von Absicht erkennen kann (und das kann man in den meisten Fällen, weil sich viele selbst enttarnen; insbesondere, wenn es in einem TG ist und niemand weit und breit in der Nähe ist und der Spieler den sich wenig bewegenden TW umspringt), hab ich aber auch schon die Rote Karte in der Hand. Eigentlich ist Rot hier viel zu wenig, denn im Zweifel, wie syric richtig geschrieben hat, hat der Gegenspieler länger was davon als der "Täter" mit der Roten Karte.So etwas muss einfach nicht sein. Aber ich würde solche Situationen trotzdem nicht von vorn herein verbieten.
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Dass du dich immer auf die Nebenaspekte stürzt und die Hauptaussage unangetastet lässt, versteh ich nicht.
Warum soll einem TW verboten werden, aus dem Torraum herauszukommen, wenn er fair und regelkonform mit dem Gegenspieler umgeht?
Und warum ist das eine mit dem anderen nicht vergleichbar? Beides ist im Extremfall brandgefährlich. Und der Fall Deckarm hätte auch als Sprung in den Kreis so enden können. Das ist leider Schicksal, aber es kann überall passieren.
Warum darf ein Spieler, der einen TG läuft, in die Luft schauen? er kann über seine Schnürsenkel stolpern oder über seine eigenen Füße. Es kann ihn auch ein anderer Gegenspieler umrennen.Kannst du auf der Straße laufen, ohne auf deine Schritte zu achten? Wohl kaum. Da musst du auch aufpassen. Ansonsten bist du selbst schuld. Denn nicht selten genug gefährdet bei der fraglichen Situation der Spieler den Torwart.
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Bei allen meinen Beispielen kann ich den Spieler wegen Gefährdung der Gegenspieler progressiv bestrafen. Das kann ich aber beim herauslaufenden Torwart auch, sofern er den Gegenspieler gefährdet.
Ich kann aber auch brutal warten, bis der Gegner getroffen wurde, und mir dann den Schuldigen rauspicken.
Will sagen: Bei allen diesen Aktionen (herauslaufender Torwart eingeschlossen) ist das Fingerspitzengefühl der SR gefragt, weil die Bandbreite bei allen Aktionen von völlig harmlos bis fast kriminell reicht.Warum soll ich das Herauslaufen eines Torwartes unterbinden, wenn er sich fair und regelkonform verhält? Ich nehme ihm doch einen Großteil von seiner Chance, ein bevorstehendes Tor zu verhindern. Wenn er nur in seinem Kreis bleiben darf, wäre doch fast jeder TG ein Treffer.
Was passiert außerdem in der Situation 20 Sekunden vor Schluss, wenn der TW zur Unterstützung seiner dezimierten Mannschaft mit in den Angriff geht? Da würde er auch gegen das Hinauslauf-Verbot verstoßen.
Das ganze kann man sich so vorstellen, wenn man nen Tollen Porsche in der Garage hat, der aber nicht vom Hof runterfahren dürfte, weil er ja mit anderen Autos zusammenstoßen könnte.
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Wie wärs, wenn du mal nicht die Worte auf die Goldwaage legst, sondern mal auf die Gegenbeispiele antwortest.
Was würdest du noch verbieten?- Gegner springt in den Torraum
- Hüftwürfe ohne Ankündigung
- Wurftäuschungen aufs Gesicht
- ganz beliebt: 7m-Wurf 2cm am Kopf des Torhüters vorbei werfen.Ist alles nicht verboten, aber mithin genauso gefährlich wie wenn der TW im Tempogegen rauskommen.
Wenn du das alles verbietest, machst du doch den Sport kaputt. Und wenn du nur das Rauskommen verbietest? Dann kommt die Frage auf: Warum das und das andere nicht? Entweder alles oder nichts. -
Dann müsstest du den Angreifern ein Hineinspringen in den Torraum verbieten, da dort der Torwart mit dem Angreifer zusammentreffen können. Wenn du die Regeln zur Abschwächung von Risiken im Handballsport ändern willst, solltest du die Pfosten mit Schaumstoff ummanteln und den Lederball durch Schaumstoffbälle ersetzen.
Vielleicht sollte dann das Werfen komplett verboten werden.Sorry, dass ich so sarkastisch werden. Aber der Handball spielt, sollte sich im Klaren darüber sein, dass es gefährlich werden kann. Und solche Situationen vermeiden. Wer als TW rauskommt, dem muss klar sein, dass er sich und andere verletzen kann und (im Fall einer Verletzung beim Gegner) auch bestraft werden kann. Auch die Gefährdung ist hierbei schon strafbar!
Wer im Gegensatz dazu als Angreifer Löcher in die Luft starrt, während er den gegnerischen Torwart umrennt, ist genauso zu bewerten. Auch hier ist die Gefährdung schon strafbar.Wenn du schwere Verletzungen aus dem Spielgeschehen heraus vermeiden willst, müsstest du die Würfe aus der Hüfte heraus unter Strafe stellen, da sie oftmals empfindliche Stellen treffen. So finden sich mit Sicherheit noch viele gefährliche Situationen, die man so unterbinden müsste. Wo will man da anfangen und wo aufhören?
Zumal man, wenn man aufhört, den Handball soweit entschärft hat, dass er langweilig geworden ist. -
Postfan: Völlig richtig... Beim Time-Out, wenn A wechselt, dürfte auch B wechseln.
Markus: Ich beiße auch oft in den "sauren Apfel" und lege Regeln so aus, wie es sein soll. Auch wenn ich es anders auslegen würde. Aber dafür sind ja Diskussionsforen wie dieses hier da.
bzgl. Student: Ich habe es etwas überspitzt dargestellt. Mein Tag fängt momentan auch regelmäßig zwischen 7 Uhr und 9 Uhr an.
Ich bin Ende August fertig mit meinem Studium, momentan schreibe ich an meiner Diplomarbeit.
Dann geht also das richtige (Arbeits-)Leben los...Zurück zum Thema: Da das ganze eine Spezialität des DHB ist, würde ich hier zuerst Hans Thomas oder Peter Rauchfuß ansprechen. Bei den Regelklarstellungen kann man bei der IHF ansetzen, aber ich denke auch hier, dass der DHB vielleicht der erste Ansprechpartner ist.
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Da kennt einer einen, der einen kennt, der vor 10 Jahren mal in einem Regelbuch gelesen hat.
Regel 8:5:
"Ein Spieler, der den Gegenspieler gesundheitsgefährdend angreift, ist zu disqualifizieren (16:6b), insbesondere, wenn er:
a) einem in einer Wurfaktion befindlichen Spieler von der Seite oder von hinten auf den Wurfarm schlägt oder den Wurfarm zurückreißt;"
Heißt also Rot. Kein Wenn und Aber. Auch nicht, wenn der Gegenspieler vorher einen Regelverstoß (in diesem Fall das Betreten des Kreises) begangen hat. Alles was den Regeln nach eine persönliche Strafe zu Folge hat, muss gegeben werden. -
Genau, gutes Beispiel
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Wenn Spieler B für sein foul zu bestrafen wäre (wenn A keine Schritte gemacht hätte), dann muss das auch hier passieren. Fortsetzung ist aber Freiwurf für B, wegen der Schritte.
EDIT: Da war Lasse wieder schneller... Aber zusätzlich ist halt noch zu sagen, dass Spieler B sein Foul ja begangen hat. Es ist auch davon auszugehen, dass er es auch begangen hätte, wenn Spieler A die zu vielen Schritte nicht gemacht hätte. Also ist Spieler B progressiv zu bestrafen.
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Nein, direkt Rot ist hier nicht möglich. Wohl aus der Auslegung heraus, dass der Spielertrainer bereits 2Min erhalten hatte und als MV bestraft wird. Wenn man so auslegt, muss auch berücksichtigt werden, wofür er die ersten 2Min bekommen hat. Wenn er die für Vergehen als MV erhalten hat, könnte man Rot vertreten. Aber wenn er als Spieler 2Min bekommen hat, wären die ja für die Bestrafung als MV "unsichtbar".
Da aber diese Unterscheidung nicht sinnvoll ist, kann es nur sein, dass beide Strafenkontingente zusammengefasst werden, da es ja persönliche Strafen sind. Eine Zusammenfassung hierbei müsste auf ein Kontingent für Spieler hinauslaufen, da man dem Spieler schlecht was wegnehmen kann. Somit ist es für den Spielertrainer die zweite Hinausstellung.
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Keine Einwände

Zur anderen Sache: Klar ist die Auslegung sinnvoll, nur warum macht man nicht gleich ganze Sachen, wenn man Klarstellungen rausgibt? So bräuchte man im Falle von Einsprüchen eine Klarstellung zur Klarstellung.
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Danke, ja... viel besser zu lesen!!!

Dein letztes Beispiel ist eine klare Fehlentscheidung. Wenn der Spieler sich runterbeugt, kann der Gegner keine 2Min dafür kassieren. Aber da du keine Diskussion dazu wolltest, halte ich diesbezüglich jetzt auch meinen Mund
