Huhn: Jo, so auch meine Erinnerung - bei GWD konnte er ja nur schwer ins Bundesligateam aufrücken, weil man sich für den gleichaltrigen Fiete Buschmann entschieden hat (und Lisicic war auf RR natürlich gesetzt - das war nen großartiger Handballer). In der Dankersen A-Jugendmeistermannschaft von 2000 spielte Hermann wegen Fiete ja auch primär auf RA. Da kam dann ja leider bei Buschmann recht früh in der Karriere die Schulterverletzung am Wurfarm, die eine ganz große Karriere verhindert hat.
Beiträge von Karl
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Also, ich bedauer das - zur Durchführung des Bundesliga-Spielbetriebs ist sicher keine zweite Zuschauerwand notwendig...(wenn kein Zeitnehmertisch oder keine Tornetze vorhanden wären - okay
)Nicht vergessen darf man, dass die Hallen-Regelungen von der Mehrheit der Bundesligaclubs gemacht wurden, die ohnehin die Voraussetzungen erfüllen....Ich hab da so meine Zweifel, ob die ne Minderheit dermaßen unter Druck setzen sollten.
Dem Verein Eisenach gehört die Halle nicht, umfangreiche bauliche Veränderungen können eh nur mit der Unterstützung des Halleneigentümers durchgeführt werden und nen Mieter ist ja nun kaum inner Lage solch umfangreiche Baumaßnahmen eigenständig durchzuführen.
Wirklich einziges Argument sind ja die Fernsehübertragungen - normalerweise hätte Eisenach da maximal 2 Stück beim DSF daheim zu erwarten (Internetstream inclusive), dem MDR hats bislang nicht gestört...
Mag sein, dass da evtl. vertragliche Verpflichtungen der HBL gegenüber dem DSF existieren (tja, wäre dann schlecht verhandelt) - und Eisenach vll. nicht völlig nachhaltig 'Druck' gemacht hat (und zu optimistisch Zusagen gemacht hat),
aber...
es qualifizieren sich immer noch sportlich Mannschaften und nicht Hallen für die HBL.
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Wär ja amüsant, würde der Sohn es dem Vater gleich machen (Abweichung bliebe dann OSC Dortmund bei Rainer; HSV bei Arne Niemeyer - beide haben in Südhemmern in ganz jungen Jahren angefangen).
Bei Hermann und Lübking war jeweils die Reihenfolge Dankersen - Nettelstedt - Lemgo (bei Rainer Niemyer: Dankersen-Dortmund-Lemgo-Nettelstedt; bei Arne: Dankersen- HSV- Lübbecke- Dankersen und dann evtl. Lemgo - Arne Niemeyer war nach Talant Duschebajev erst der zweite Spieler, der jemals direkt von Lübbecke zu GWD ins BL-Team wechselte).
Okay, in den Lemgoer Regionalligazeiten ging einiges von Dankersen nach Lemgo - vll. kriegen wa das noch gemeinsam zusammen - Eddy Franke, Detlev Schubert, Thomas Berg, Hotti als Trainer wär nen Anfang - insgesamt hielt sich das aber mit den Personaltäuschen in den letzten 30 Jahren eigentlich im Rahmen (mir fällt z.B. absolut spontan, außer Hegemann, niemand ein, der von Lemgo jemals nach Dankersen wechselte; bei Lemgo von GWD wars in den letzten Jahrzehnten auch nur Dresrüsse);.
Insgesamt gabs aber zwischen GWD und Lemgo personell recht wenig Berührungspunkte - GWD und Nettelstedt (später Lübbecke) war fast ausschließlich ne Einbahnstrasse und eigentlich waren die Lübbecker doch auch gegenüber Lemgo etwas mehr Nehmer als Geber, aber auch nur, wenn man die Trainer einbezieht, Sulk, Mocsai und Beuchler (die Verflechtungen zwischen N-L und Lemgo halten sich aber insgesamt auch im Rahmen). Der früh verstorbene Hennes Sulk hat auch als einziger alle 3 OWL-Bundesligisten trainiert: GWD, Lemgo und Nettelstedt. (halt: Vito Arsenijevic auch, fällt mir grad ein - der Meistertrainer von 1977 muss jetzt aber auch schon in hohem Alter sein)
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Hey, muss man doch mal loswerden: tolles Posting! Wenn das doch nur immer (oder doch nur etwas häufiger ) hier so wäre...
Um das jetzt nicht zu nen Dankeposting verkommen zu lassen ( das Folgende wär sonst nen posten sicher nicht wert gewesen);
Inhaltlich kann ich nur ganz subjektiv als Eindruck beitragen, dass ich so an den ganz großen Durchbruch von Dresrüsse nicht glaube (da fehlt es doch an Körpersprache und Ausstrahlung - hab ihn auch in der Jugend nicht als son Megatalent gesehen, wie etliche andere - okay, 1. TW in der Bl ist natürlich schon etwas, vorsichtig gesagt!!), Stenbäcken damals mit Fahlgren bei Sävehof ( 5 Jahre her
), tja, da konnte man (angeleitet von nem Mittelspieler wie Fahlgren!) größte Perspektiven vermuten, na gut, aller guter Dinge sind 3 - dritter Versuch zum Bundesligadurchbruch (die beiden in Melsungen zusammen hab ich leider aus eigener Ansicht/TV-Ansicht nicht verfolgen können); Feuchtmann ist ne spannende Geschichte...Beim Fragezeichen Rückraum links fällt einem da natürlich spontan sofort Arne Niemeyer als Option ein (durchaus auch im Deckungszentrum einsetzbar).
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TCLIP: Es ist grundlegend etwas anders, etwas einmal juristisch überprüfen zu lassen - oder drei (je nachdem ob man die 2 Instanzen der EV als ein- oder zweimal zählt) bis viermal (wobei man im vierten Versuch noch nen hochproblematischen und ungewissen 'Pionierweg' ginge - zudem ist ja noch sehr fraglich, ob nen Pechsteinurteil iwie übertragbar ist).
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...Für die HBL und GWD aber schon....das ist hier ja relevant.
Die HBL würde kaum gegen ein Schiedsgerichtsurteil klagen; GWD hat angekündigt, das auch nicht zu machen (und die Gesellschafter von GWD und Hotti sind nicht auch der Typus von Leuten, die beabsichtigen, durch einen ewig dauernden Prozess die juristische Handballwelt aus den Angeln zu heben und ohne Rücksicht damit riskieren, die ganze HBL-Konstruktion ins Wanken zu bringen)
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Borah schreibt:
ZitatBin ich Dein Google? Der Bericht von Handball-world u.a. wurden doch hier gepostet.
Dann lies die doch auch mal bitte! Da steht nix von einem Beschluss (außerdem auch im Konjunktiv gehalten - "besprechen" ist etwas grundlegend anderes als "beschließen"):
Handball-world:
Zitat...Bereits auf der Jahreshauptversammlung soll besprochen worden sein, dass zur Rückkehr auf die Sollstärke von achtzehn Teams die Zahl der Absteiger erhöht werden solle...
Genaue Quelle des Zitats kannste googlen
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Borah schreibt:
ZitatDas ist Quatsch. Die Vereine (dazu gehört GWD) haben die Änderung doch direkt selber beschlossen, nachdem klar war, dass es auf eine 19er-Liga hinausläuft.
Na, bei soviel Sicherheit, haste doch bestimmt nen Link zu dem Beschluss der Ligaversammlung? ....
@chrutschow: letzteres, genauere Berechnugen lohnen sich auch nicht, weil es nur nen illustrierendes Beipiel ist, das einiges wegen den missratenen Maßnahmen der HBL gegen Balingen und dem HSV anders gelaufen ist...(wenn ein anderer Verein als 16. Opfer der HBL geworden wäre, wärs natürlich genauso 'schlimm')
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Arcosh schreibt:
ZitatDas Präsidium kann Bestimmungen des Ligastatuts, der Ordnungen und andere nicht satzungsändernde Beschlüsse der Mitgliederversammlung bei Dringlichkeit vorbehaltlich der Genehmigung der Mitgliederversammlung einstweilen in und außer Kraft setzen, Beschlüsse der letzten Mitgliederversammlung oder einer nach dieser abgehaltenen außerordentlichen Mitgliederversammlung jedoch nur mit einer Mehrheit von ¾ der Stimmen.
Nun, lag denn diese Genehmigung der Mitgliederversammlung überhaupt vor? (wenns ne richtige Abstimmung der Mitrgliedsvereine gegeben hätte, wäre es wahrscheinlich schon längst publiziert worden); ..." was bedeutet eigentlich "einstweilen" in dem Kontext des Falles??; War denn überhaupt 'Dringlichkeit' gegeben? (das mit den 19 Vereinen war doch schon 6 Wochen bekannt)
Und: warum dauerte es Ewigkeiten bis kurz vor dem 1. Spieltag (was ein Wehren der Vereine sehr erschwerte, da man nach dem 1. Spieltag die Spielordnung ja nicht mehr ändern kann) bis der HBL-Vorstand die neue Abstiegsregelung publizierte...? War das nen absichtliches Mänover der HBL-Führung, um (vermeintlich) vollendete Tatsachen zu schaffen? Liegt die Trickserei also auf Seiten der HBL-Führung ?
Achja, 16. in einer 19er Liga ist was ganz anderes als 16. inner 18. Liga. Ohne Balingen und HSV wäre GWD übrigens in dieser Saison 14. geworden - natürlich soll man die Zeche zahlen für Versäumnisse der HBL in den Fällen Balingen und HSV.
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Gibt übrigens was neues: Nach dem Mindener Tageblatt fände am 18. Juni vor der Kammer für Handelssachen am LG Dortmund die mündliche Verhandlung statt. Rechtsvertreter der Dankerser sei der Mindener Anwalt Michael Horstmann (nebenbei: der hat übrigens einst auch schon die Abwicklung der Hannoversache federführend rechtlich 'betreut'). Nach dem MT sei von GWD am Montag ne einstweilige Verfügung beantragt worden, die HBL habe bereits eine Schutzschrift beim Landgericht hinterlegt.
GWD möchte vorläufig zum Spielbetrieb der 1. Bundesliga zugelassen werden. GWD klagt übrigens nicht, sondern beantragt einstweiligen Rechtsschutz.
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@roterteufel: Jo, 'Schadensersatz' wäre doch schon mal nicht schlecht (wären ja in dem Falle nicht grad 500€, zudem noch nächstmögliche Einordung in die 1. Liga)....Aber: wird ja auf keinen Fall so kommen, WENN ich Hottis Zitat richtig interpretiere.
Arcosh schreibt:
Zitathalte ich ca. einen Monat zwischen Ligaversammlung und Beschluss der neuen Durchführungsbestimmungen durch das HBL-Präsidium für einen angemessenen Zeitrahmen.
Über nen Monat, um die paar Zahlen auszutauschen, hälst du für angemessen?
Hm, was ist das eigentlich? Überschrift eine HW-Artikels vom 21.5. 2015 :
ZitatUnter Vorbehalt und entgegen der Durchführungsbestimmungen der HBL: Auch Platz 17 reicht für 2. Liga
Hm, macht stutzig....(keine Ahnung, ob übertragbar - Aufklärungsversuche erwünscht)
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Tclip schreibt:
Zitatund die evtl. negative aussenwirkung beklagen....
Nuja, für ne negative Aussenwirkung des (gesamten) Leistungshandballs grad in Lippe und Ostwestfalen hat so innen letzten 3 Jahren ganz sicher nicht primär GWD gesorgt....(soviel klagen gegen alles mögliche könnte GWD gar nicht nicht, um den Schaden zu erreichen)

Die Sache wird ja auch ganz tief gehängt, auffer GWD-Homepage findet sich nix - über dpa z.B. ist auch nix gelaufen.
Um mal sachlich was neues zu bringen: Mindener Tageblatt am Samstag, Zitat von Hotti Bredemeier (print und paywall):
Zitat"Alles liegt jetzt in des Richters Hand. Wir müssen diesen Schritt tun, um allen Seiten gerecht zu werden. Wir hoffen auf eine zeitnahe Entscheidung, werden dieses Urteil dann akzeptieren"
Dazu steht dann noch in dem Samstagartikel, dass GWD zu Beginn dieser Woche vor dem Landgericht Dortmund eine einstweilige Verfügung beantragen wird.
Das heißt (nach meiner Lesart): GWD wird es akzeptieren, falls keine einstweilige Verfügung erlassen wird - und kein langwieriges Verfahren in der Hauptsache dann anstreben. Das wäre in der Tat für die HBL äußerst unangenehm, wenn z.B. im nächsten Sommer in der Hauptsache entschieden werden würde, dass GWD eigentlich in der 1. Bundesliga hätte spielen müssen (wenn keine einstweilige Verfügung erlassen werden würde, dann sagt das ja keineswegs zwingend etwas darüber aus, ob man eine Hauptverhandlung bei Weiterbetreiben der Klage verlieren würde).
Ob das nun so clever ist, schon im vornherein anzukündigen, den Rechtsweg im Falle des Nichterlassens einer EV nicht weiter zu beschreiten, weiss ich nicht....Aber man will durch diese Ansage anscheinend ne wirkliche Schädigung der HBL vermeiden...(nen durchgeführtes Hauptverfahren wäre in der Tat nen Damoklesschwert für die HBL, auch nur geringe Erfolgsaussichten vorausgesetzt)
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Wat isn die "Wirklichkeit" hier? Drösele den Fall doch mal genau auf...(was lief genau auf der HBL-Versammlung? Warum wurde die Abstiegsregelung erst so verspätet publiziert? usw. usw.)
Im übrigen, ist ja nun eher ne zivilisatorische Errungenschaft, dass sich die Rechtsprechung nicht an vorschnell urteilende 'Normalbedarfte' (ironisch könnte man auch sagen: annem 'Volksempfinden') orientiert (ist nicht auf dich persönlich bezogen, Handballer 2105)
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handballer2105 schreibt:
ZitatUnd wenn sie gewinnen, dann nur durch irgendwelche juristischen Feinheiten, die ein Normalbedarfter wie ich nicht nachvollziehen kann
Ahja, gibt halt dann nach der Logik unterdurchschnittlich - normal - und überdurchschnittlich 'Bedarfte'.... - warum letztere sich nun ausschließlich an den ersten beiden Gruppen orientieren sollten, weiß ich nicht...;)
Borah schreibt:
ZitatUnd wie Christian Stein bei KreisAb tatsächlich richtig formuliert hat, hat Minden die Regel auf der Ligaversammlung mit beschlossen.
Wurde denn da überhaupt abgestimmt... und wenn ja, was?
Ahja, macht denn wirklich keinen stutzig, dass es Ewigkeiten nach der Ligaversammlung (übern nen Monat) gedauert hat, dass die Sache mit den 4 Absteigern bei 19 Vereinen vom HBL-Vorstand in Schriftform gegossen wurde?
capitano scheibt:
ZitatGWD kannte bei Saisonstart die Regeln. Da gibt es keine zwei Meinungen.
Da wurde hier schon (bislang unwiedersprochen) die Meinung vertreten, dass die Klageberechtigung erst dann gegeben ist, wenn man definitiv 16. ist. Ohne Betroffenheit keine Möglichkeit rechtliche Schritte einzuleiten...
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oko schreibt:
Zitatwenn dann geht's (am Montag?) zum Amtsgericht!
Na, nehm mal an, dass wieder das Landgericht Dortmund zuständig sein würde - erläuter mir jemand bitte (auch zur allgemeinen Information) noch kurz, warum die Sportsgerichtsbarkeit bzw. Schiedsgericht auch bei einem Anrufen nicht zunächst zuständig wäre.
Wenn die HBL von sich aus einsichtsfähig wäre, würde vermutlich nicht nen Vorstandsbeschluss reichen?
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Bin auf nen Zusammenschnitt gestoßen (11 Minuten lang!!, angefertigt vom Verlierer Argous Diomidis und an die EHF verschickt) von Entscheidungen des griechischen EHF-Gespanns Athanasios Chaskis und Dimitrios Tsakonas beim entscheidenden Play-Off-Spiel um die griechische Meisterschaft zwischen PAOK Handball und Diomidis zulasten von Diomidis...
https://www.youtube.com/watch?v=sVmTDOHUaZ0 (via: VIDEO: PAOK wins Greek title - Diomidis: Falsification! | Handball Planet)
Schon heftig...(Atmosphäre war natürlich auch recht hitzig, will da auch keine Absicht unterstellen - aber die Summe der größtenteils krassen Fehlentscheidungen ist schon sehr bedenklich...Leider hab ich kein Video vom ganzen Spiel gefunden, das Spiel scheint ja auch iwie 'sehenswert' gewesen zu sein)
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Naja, die Frage ist auch, ob die Lübbecker den 16. Platz überhaupt für nen Abstiegsplatz halten...

Ist denn das tatsächlich so, dass die Lübbecker keine Lizenz für die 2. Liga beantragt haben (und man das nicht nachreichen kann)?.
Nuja, iwie vorstellbar und auch nachvollziehbar, dass man im Hause Gauselmann dann halt 'Schluss' gemacht hätte, wenn die Mannschaft es nicht geschafft hätte, zumindest 17. zu werden.
Ist insofern schon nen Detail, was ganz interessant wäre, geklärt zu werden (auch wenns jetzt ohne praktische Folgen sein wird)
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Ist zwar ne spachliche Feinheit, aber dennoch mal gepostet (weil sie durchaus auch interessant hinsichtlich der 'moralischen Bewertung' ist)
Huhn schreibt:
Zitat...Sportlich ist der GWD abgestiegen bzw. wird es es in ca. 24 Stunden sein....
Nee, wenn die Rechtsmittel Erfolg hätten, wäre GWD nicht sportlich abgestiegen, da der 16. Tabellenplatz kein Abstiegsplatz wäre (im Gegensatz zu Balingen letztes Jahr, die sind letztes Jahr sportlich abgestiegen - aber mir liegt völlig fern, das gegeneinander auszuspielen. Das Balingen drin geblieben ist, fand ich völlig okay aus mehrerlei Gründen - muss man halt zwei Saisons mit 19 Mannschaften spielen, geht ja auch).
Also: Wenn die Rechtsmittel Erfolg hätten, dann hätte GWD den Klassenerhalt aus rein sportlichen Gründen geschafft - sie sind 16. geworden, das reicht

Die Frage, was mit dem 17. 18. und 19 wäre, ist interessant - IMHO besäßen die wesentlich schlechtere Chancen, weil in der 18er-Liga 3 Absteiger festgelegt sind (aber naja, zumindest Erlangen ist bestimmt dran interessiert, weiter Bundesliga zu spielen....)
jonas: das Argument ist doch, das es keine 4 festgelegte Absteiger gibt....
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stummel schreibt:
ZitatHier wird immer argumentiert, die "HBL" setzt die Hallenstandarts fest. DIE HBL ist der Zusammenschluss aller 1.und 2. Liga-Vereine und diese
Vereine legen u.a. auch die Hallenstandarts wie auch die Auf- und Abstiegsregelungen fest (in der jährlichen Mitgliederversammlung).@ stummel: ist schon klar, aber es gibt nunmal halt Minderheitenrechte...Beschlüsse einer Mehrheit sind keineswegs absolut - Sichwort inner Politik: Bundesverfassungsgericht
Überspitzt gesagt: Ne mehrheitlich von der HBL festgelegte Mindestgröße von 5000 Plätzen (und damit indirekt verbundner Ligareduktion) wäre rechtlich kaum haltbar - andere 'Willkürakte' einer Mehrheit ebenso nicht...
Klar, bei der Bewertung nunmehr spielt es ne Rolle, inwiefern bislang absolutes Einvernehmern in der rechtlichen 'Legitimation' der Hallenstandards zwischen Eisenach und der HBL bestand.
Ich versuche ja nur, ne denkbare rechtliche Argumentation der Eisenacher zur Diskussion zu stellen.
Aber: Die Zeiten der Allmächtigkeit der Sportgerichtsbarkeit sind (durchaus in mancherlei Hinsicht bedauernswerterweise) vorbei - man muss sich jetzt stärker an allgemeinen Rechtsgrundsätzen orientieren...(ist ja auch kein Tabu mehr, vor nen ordentliches Gericht zu ziehen....- find ich auch nicht gut, aber die HBL zwingt Vereine ja bisweilen förmlich dazu. Zudem ist die HBL unzweifelhaft weniger demokratisch legitimiert als der DHB, aber ne Rückkehr der Organisation des Ligaspielbetriebes im Leistungssportbereich zum DHB kanns und wirds ja leider nicht geben)
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Chrutschow schreibt:
ZitatMit welchem Recht regelt die HBL Auf- und Abtsieg?
Nun, ohne Auf- und Abstiegsregelungen gehts nunmal nicht (und selbst die Art und Weise, wie die HBL diese Regelungen vornimmt, sind schon äußerst strittig und fragwürdig, wie man ja grad sehen kann)
Ohne für einige bzw. einen Verein sehr problembehaftete Hallenstandards lässt sich ein Spielbetrieb durch die HBL aber ohne weiteres problemlos organisieren....(klar, unzweifelhaft kann die HBL vorschreiben, dass es Tornetze geben muss und so - aber wie weit reicht ihr Eingriffsrecht als Monopolinhaber gegenüber den Vereinen?)