Beiträge von dirtydete

    Therapie

    Konservativ

    Die Behandlung besteht in der Regel in einer Entlastung des betroffenen Kniegelenkes. Im Frühstadium kann dies bei Kindern lediglich Schulsportbefreiung, bei fortgeschrittenen Veränderungen jedoch auch die Ruhigstellung im Gipstutor oder völlige Entlastung an zwei Unterarmgehstützen bedeuten, bis Schmerzfreiheit erreicht ist.

    http://www.gvle.de/kompendium/knie/0146/index.html ;)

    Unabhängig davon: Der Weg zum Dok steht immer an erster Stelle

    Wie sieht es mit einer vernünftigen Aufwärmung des Systems aus?
    In der "Formel-Eins" fährt man auch nur Aufwärm-Runden und geht direkt zum Start, ohne dass die Keilriemen noch einmal gelockert werden, die würden nämlich durchrutschen.
    Probleme gibt es, wenn Spieler/innen mindestens 20 Minuten auf der Bank gesessen haben und dann im schnellen Einsatz "Höchstleistung" bringen sollen. Von Null auf Hundert :wall:. Da nützt kein Dehnen.
    Da müsste man kontinuierliches Warmhalten fordern.
    Die "Altertümliche Reserve-, oder Auswechselbank" nutzt recht wenig. Die Sportler kühlen ab und sind weit entfernt von der Betriebstemperatur. ?????Warmhaltezonen??????

    Hi, ich sehe das ähnlich wie TLpz. Grundsätzlich scheinen die Voraussetzungen für eine Trennung positiv zu sein. Beide Vereine wollen kooperieren, wenn ich das richtig verstanden habe. Die schwachen Jahrgänge sprechen auch für eine Trennung. Die Entfernung beider Vereine hält sich in Grenzen. Da muss man die Eltern für eine Trennung und für die Organisation eines Fahrdienstes gewinnen.
    Für die Kinder wird es das geringste Problem sein, zumal vor dem Wechsel die großen Ferien sind und dann ist wieder alles neu.
    Das einzige Problem, was ich sehe ist vielleicht das komische Gefühl, das einige Ältere haben könnten und das ist die Zusammenarbeit mit dem Erzrivalen. Aber manchmal ist es besser alte Strukturen über Bord zu werfen und einfach mal neue Wege zu gehen. Ich persönlich sehe diesen Weg, den beide Vereine gehen wollen positiv.
    Aber es gibt bestimmt auch andere Sichtweisen. :hi:

    Hallo Paco, warum in die Ferne schweifen, das Gute liegt doch so nah. :)
    Wenn du als Leichtathlet in den Werferdisziplinen nicht die Möglichkeit hast, dir bei den Sprintern was ab zu schauen oder Tipps zu holen, welcher Handballguru soll dir dann noch helfen ?(

    Stimme ich zu. Nur eine 2. Liga braucht halt Zeit. Im günstigsten Fall 08/09. Und das Risiko, dass der ein oder andere Sportler nach seiner Jugendzeit den Verein wechselt, ist immer und überall gegeben.
    Das andere davon profitieren ist auch klar, für mich kein Beinbruch, wenn alle im Sinne des Ganzen denken und handeln würden.
    Und jeder Jugendtrainer ist stolz, wenn er seinen Schützling irgendwo und irgendwann mal höherklassig spielen sieht.
    Sollte das dann noch im eigenen Verein sein: Herz, was willst du mehr! ;)

    Zitat

    ...die man sich besonders in Bad Wildungen stellen sollte – Die erste Mannschaft dürfte am Ende der Serie aufsteigen – in die Oberliga. So richtig „große Talente“ sollte man damit aus dem Internat nicht hervorbringen (wollen), denn denen wäre dann ein Weg zu Regionalligisten oder noch höher zu empfehlen...

    Warum nicht, wenn es wirklich so große Talente geben würde, die mit einer Oberliga unterfordert wären, sollten die ihren sportlichen Weg gehen. In Nordhessen gibt es ja 3 Regionalligisten und demnächst wohl einen 2.Ligisten. Die Region würde doch davon profitieren.

    Es ist doch aber durchaus normal, das große Talente, die aus der Jugend eines "Niederklassig spielenden Vereins" in Vereine gehen, die "Höherklassig spielen", um dort ihr sportliches Potential weiter zu entwickeln. Nur so haben wir ja die verschiedenen Ligen.

    Ideal wäre es, aber wem erzähle ich das, wenn ein Verein über eine hervorragende Jugendarbeit verfügt und oben drüber für jeden Jugendlichen, abgestimmt auf sein Talent, eine dementsprechende Liga-Mannschaft hätte.

    Das sind wohl Traumvorstellungen, die sich in der heutigen Zeit nicht mehr erfüllen lassen.

    Ich bin vielmehr der Meinung, dass die Region bedeutend enger zusammen arbeiten muss und zwar im Sinne unserer Sportler, um einen konkurrenzfähigen Leistungssport hervor zu bringen und nicht im Sinne von irgendwelchen machtbessenen Funktionären, die sich wie "Warlords" benehmen mit dem Anspruch auf Unfehlbarkeit. Damit spreche ich niemanden persönlich an.

    Es ist auch interessant in unseren Foren die Kritik anderer zu lesen, macht ja auch richtig Spaß und wenn diese Kritik dann noch konstruktiv ist, hat das Ganze sogar noch positive Nebenwirkungen.

    Aber solange jeder von uns meint, dass nur er die Luft erfunden hat, die andere atmen müssen, liegen wir weit ab von einer positiven Entwicklung und vom Überleben einer tollen Sportart.

    Was nutzt ein schnittiges Boot mit vielen Ruderern, die wild vor sich hinpaddeln ohne zu wissen, wo vorn ist. :hi:

    Also ich für mich, der noch das Schreiben auf Schiefertafel gelernt hat, halte es für`s Training ausreichend mit alten Tapetenrückseiten und 2 oder 3 "dicke Eddings" zu arbeiten. Für`s Training reicht das voll und ganz. Soll ja nicht schön sein :P
    Wenn du Vorträge oder Seminare halten musst gibt es schon Software dafür. siehe Internet.

    Im Handball beantworte ich das zur Zeit mit einem "Vielleicht nein?".
    Habe mehr als 30 Jahre Bundeswehr hinter mich gebracht, damals "reine Männer-Domäne".
    Mittlerweile kommen immer mehr Frauen in diesen Beruf und die erfüllen ihre Aufgabe nicht schlecht.
    So wird es auch im Handballsport kommen, vielleicht etwas verzögert, aber es geht voran. Es gibt heute schon sehr gute Trainerinnen, die sind aber noch in der Minderheit und sie werden wahrscheinlich immer in der Minderheit bleiben (Familie).
    Und bis eine Frau eine Bundesliga- Männermannschaft trainieren wird, dauert es wohl noch ein paar Jahre. Wäre bestimmt interessant. Es liegt ja an uns Männer. ob wir eine Trainerin akzeptieren oder nicht. :hi:

    Zum Spaß kannst du damit Fußball, Jägerball, Rugby, Mattenball... etc spielen lassen. Hab das schon ausprobiert. Ist zwar gewöhnungsbedürftig, macht aber Laune.

    Oder Ball treiben:
    2 Mannschaften, jeder Spieler hat einen Handball. Der dicke Gymnastikball liegt auf der Mittellinie. Auf Pfiff müssen die Mannschaften versuchen mit ihren Handbällen, die sie gegen den Gymnastikball werfen, den Ball in den gegnerischen 6 Meterraum zu treiben. Gelingt das = 1Punkt. Der Ball wird wieder auf die Mittellinie gelegt und das ganze geht von vorn los.
    :hi:

    Ich habe hier mal auszugsweise die Rtk, was das Alter 13-14 Jahre angeht. Hier ist zwar die 4:2 Abwehr nicht genannt, sie gehört aber zur 2 Linien Abwehr und kann defensiv, wie auch offensiv gespielt werden.

    "DHB-Rahmentrainingskonzeption 2002 – 8
    Rahmentrainingskonzeption
    des Deutschen Handball-Bundes
    2002 bis 2005
    Stand: Februar 2004
    Inhaltsbaustein: Spielverhalten – Individuelle Ausbildung
    Offensives Abwehrspiel betont die zentrale Grundsituation im Handball: 1 gegen 1. Beginnend mit Formen
    der Manndeckung wird über erst offensive Formen der Raumdeckung der Bogen zu den klassischen
    Abwehrsystemen 3:2:1, 5:1 und 6:0 gespannt.
    Der aus dieser Abwehr resultierende Handlungsdruck für die Angreifer fördert auch deren Ausbildung,
    insbesondere im Spiel 1 gegen1 ohne Ball.
    Grundlagenschulung (bis 12 Jahre)
    1 gegen 1 in der Manndeckung erlernen
    Im Spiel 4+1 bei den Minis und im Spiel 6 gegen 6 bei E- und D-Jugendlichen werden die Grundelemente
    der Manndeckung ausgebildet. Der Abwehrspieler lernt, seinen Gegner ständig zu suchen, sich auf dem
    Spielfeld zu orientieren und die Aktionen des Gegners nicht nur zu verfolgen, sondern diese vielmehr
    vorherzuahnen, zu antizipieren. Das Angriffsspiel wird von den individuellen Aktionen (Freilaufen, Anbieten,
    Durchbruch mit Ball etc.) geprägt. Dabei werden die Angreifer – speziell im Spiel ohne Ball – durch die
    Manndeckung unter einen hohen Handlungsdruck gesetzt.
    Grundlagentraining (13 bis 14 Jahre)
    Individuelle Grundlagen im Positionsspiel
    Der Wechsel von der mann- zur raumorientierten Spielweise in der 2-Linien-Abwehr erfordert eine
    Erweiterung der individuellen Aufgaben des Abwehrspielers: Hilfs- und Sicherungsaufgaben bei
    Durchbrüchen auf benachbarten Spielpositionen und die Ausbildung von Regelbewegungen in der Abwehr.
    Im Angriff wird das Positionsspiel eingeführt: die Einnahme der verschiedenen Spielpositionen LA, RA, KM,
    RL, RM, RR (Positionierung) und die Ausbildung von Angriffsgrundbewegungen auf der eigenen Position
    (seitliche Bewegungen, Stoßbewegung), um sich gegenüber dem heraustretenden Abwehrspieler einen
    räumlich-dynamischen Vorsprung zu verschaffen (Anlaufen der Nahtstellen).
    DHB-Rahmentrainingskonzeption 2002 – 8
    Kleingruppenspiel in Breite und Tiefe
    Das kooperative Verhalten in der Grundlagenschulung umfasst die Basiselemente des Zusammenspiels wie
    beispielsweise das Doppelpassspiel in der Breite und der Tiefe („Give & Go“). Aufgrund der durch die
    Manndeckung bestehenden großen Räume sind diese Spielhandlungen für alle Spieler gefordert. Die
    mannorientierte Spielweise in der Abwehr erfordert als Reaktion das Begleiten, was zusätzlich mit dem
    Vorteil einer konstanten Gegenspielerzuordnung verbunden ist.
    DHB-Rahmentrainingskonzeption 2002 – 8
    Grundlagentraining (13 bis 14 Jahre)
    Kooperationen im Positionsspiel
    Im Übergang zum Spiel in verkleinerten Räumen werden die kooperativen Grundformen Parallelstoß,
    Kreuzen, Doppelpass und Sperre entwickelt. Schwerpunkt in der Ausbildung muss nun das gezielte
    Schaffen und Nutzen von Räumen – z.B. durch gezielten Einsatz von Lauftäuschungen und raumöffnenden
    Bewegungen – sein.
    Für die Abwehr stellt sich unter der Prämisse des raumorientierten Spiels die Aufgabe, die kooperativen
    Spielhandlungen durch Übergeben/Übernehmen und verstärkt zur Anwendung kommende Hilfs- und
    Sicherungsfunktionen zu beantworten. Dadurch wird im Angriff nun nach dem Schaffen eines Spielvorteils
    auch das gezielte Weiterspielen notwendig.
    Grundlagentraining (13 bis 14 Jahre)
    Entwicklung der Spielphasen im Positionsspiel
    Im Zielspiel der 13- und 14-Jährigen müssen die nun verkleinerten Spielräume genutzt werden. Dazu bedarf
    es einer effektiven Raumaufteilung durch eine entsprechende Positionierung im 3:3-Angriff. Dies beinhaltet
    die Besetzung der Ecken- bzw. Linienaußenpositionen sowie eine breite Aufstellung der Rückraumspieler.
    Im Wandel zur raumorientierten Spielweise kann das Positionsspiel mit Aufbau-, Vorbereitungs- und
    Abschlussphase eingeführt werden.
    Das Abwehrspiel sollte in den unterschiedlichen Spielhälften zumindest phasenweise variabel gestaltet
    werden, so dass dem Angriff unterschiedliche Aufgaben gestellt werden (beispielsweise Entwicklung von
    Fernwurfqualitäten).
    Inhaltsbaustein: Spielverhalten – Gegenstoß
    Tempohandball moderner Prägung ist eine deutlich zu beobachtende Tendenz. Ein gegenstoßorientiertes
    Spiel ist deshalb ein wichtiger Bestandteil im langfristigen Leistungsaufbau. Spieler, die eine grundsätzliche
    Gegenstoßbereitschaft erlernt haben, sind auch leichter in der Lage, das Tempo zu dosieren. Spieler, die
    aber nie das Tempospiel entwickelt haben, werden sich unter höheren Anforderungen schwer tun.
    Grundlagenschulung (bis 12 Jahre)
    Schnelles Umschalten schon früh lernen
    Wird eine offensive Manndeckung z. B. über das ganze Spielfeld gespielt, kann der Ball schon in der
    gegnerischen Hälfte wieder zurückgewonnen werden. Die Spiefeldüberquerung kann im Zusammenspiel
    oder auch im Dribbling erfolgen. Generell ergeben sich in der Manndeckung immer wieder Ballgewinne z. B.
    durch Abfangen von Pässen, Erkämpfen von freien Bällen oder im Dribbling herausgespielten Bällen. Je
    nach Situation können sich gegenstoß-ähnliche Situationen z. B. Dribbling aus dem Mittelfeld in Richtung
    Tor ergeben.
    Grundlagentraining (13 bis 14 Jahre)
    Tempospiel in der Kleingruppe
    Die Gegenstoßorientierung muß auch in das Zielspiel 6 gegen 6 transferiert werden. Den technischen
    Voraussetzungen angepasst, sollte das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff in Kleingruppen forciert
    werden. Mit schnellen, kurzen Pässen in 2er- und 3er-Gruppen sollte das Mittelfeld überbrückt werden.
    Unter Ausnutzung des Raumes müssen dann in der Kleingruppe die Über-, Gleich- oder auch
    Unterzahlsituationen gelöst und aus dem Gegenstoß heraus Abschlussaktionen herausgespielt werden.
    Gleichzeitig sollte eine offensive Abwehr von Gegenstößen im Mittelfeld forciert werden."

    Das Problem für den Trainer ist wohl der Zeitpunkt in der Jugendarbeit, wo man von der Manndeckung zur Raumdeckung wechselt. Die Rtk sieht wohl da das Alter 13-14 vor, also 2. Jahr C-Jugend.
    Wenn dann der 1. Jahrgang auf den 2. trifft, dann passiert das wohl, was du angesprochen hast.
    Manndeckung trifft auf Raumdeckung :D.
    Also bleibt uns eigentlich nur eins übrig. Wir fangen schon im 1. Jahr mit der Umstellung an, damit wir beides können und richten unser Angriffsverhalten flexibel auf die jeweilige Abwehr.
    Hoffentlich liege ich da richtig? :rolleyes:

    Der DHB spricht im Jugendhandball immer wieder von der „ALLROUNDER“ Ausbildung.
    Ist schon mal aufgefallen, dass unsere Torwartausbildung dabei nur schwach berücksichtigt wird!
    Es ist nicht damit abgetan, dass bei den Minnis und in der E-Jugend jeder einmal ins Tor soll, bis man der Meinung ist, dass man in der D-Jugend endlich einen Kandidaten für das Tor gefunden oder bestimmt hat.
    Warum gibt man nicht jedem kleinen Handballer/in die Möglichkeit die „Basics“ eines Torhüters grob kennen zu lernen und ab und zu mal wieder auf zu frischen?
    Damit meine ich nur die grobe Grundlage des Stellungsspiels und der Abwehr der Torwürfe flach-, halb-hoch- und hoch geworfener Bälle, nicht mehr.
    Ich bin davon überzeugt, dass wir so eine größere Auswahl an ambitionierten Torleuten finden würden.