Beiträge von Seth Gecko

    Reisig bleibt - Fischer hat Kreuzbandriss

    Saasemer Eigengewächs Simon Reisig verlängert bis 2015 - Bei Andreas Fischer bestätigt sich leider der Verdacht auf Kreuzbandriss.

    (hm). Nach dem immens wichtigen Heimsieg gegen die TSG Münster konnten die Verantwortlichen des TVG Großsachsen eine weitere wichtige Personalie für die kommenden Jahre klären. Simon Reisig verlängerte seinen im Juni 2014 auslaufenden Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr, bis 2015. Damit bleibt das Saasemer Urgestein der Mannschaft und den Fans in der Sachsenhalle um mindestens zwei weitere Jahre erhalten.
    „Viele haben es Simon vor der Saison nicht zugetraut den Sprung in Liga 3 zu schaffen. Er hat Alle eines besseren belehrt. Was man mit Einsatz und Wille erreichen kann, zeigt er jedes Wochenende aufs Neue. In der Deckung ist er mittlerweile nicht mehr wegzudenken und auch seine Angriffsleistung verbessert sich stetig“, so Co-Trainer Stefan Pohl über den 19-jährigen Reisig.
    Keine guten Nachrichten gibt es derweil von Torhüter Andreas Fischer. Die am Montag durchgeführte Kernspintomographie, bei Dr. Maibaum in Heidelberg, bestätigte den Verdacht vom Samstagabend. „Das vordere Kreuzband im rechten Knie ist durch. Das ist mein dritter Kreuzbandriss und ich bin ziemlich frustriert. Ich hoffe, ich kann schnellstmöglich operiert werden. Wie es dann weitergeht kann ich noch nicht sagen“, so der 32-Jährige. Bleibt nur zu hoffen, dass Andreas Fischer schnell wieder auf die Beine kommt, dazu kann man ihm nur alles Gute wünschen. Wie der TVG jetzt das „Torhüterproblem“ für die nächsten Spiele löst, bleibt abzuwarten. Mit Patrick Jahnke steht momentan nur noch ein Torwart zur Verfügung.

    Pressemeldung: TVG Großsachsen

    Quelle: SPORTWOCHE ONLINE - alles Wissenswerte aus der Rhein-Neckar-Region

    Punkte geangelt - Fischer verloren
    Handball: TVG Großsachsen gewinnt ein Schlüsselspiel im Abstiegskampf gegen Drittliga-Schlusslicht Münster 29:25 (15:13) / Kreuzbandriss-Verdacht bei Andreas Fischer

    Grosssachsen. Es hätte ein ausgelassener Abend werden können für die Handballer des TVG Großsachsen. Hypernervös und emotionsgeladen waren sie ins Schlüsselspiel im Kampf um den Verbleib in der 3. Handball-Bundesliga gegen Schlusslicht TSG Münster gestartet. Nach einer durchwachsenen spielerischen, dafür aber kämpferisch guten Mannschaftsleistung setzten sich die "Saasemer" mit 29:25 (15:13) durch.

    Alles gut also, wäre da nicht die 54. Minute gewesen, als TVG-Torwart Andreas Fischer in einer Abwehrbewegung beim Gegenstoßtor von Daniel Will zum 26:22 das rechte Knie wegrutschte. "Ich weiß, wie sich ein Kreuzbandriss anfühlt", sagte der Mann, der diese Verletzung schon zweimal durchgestanden hat. "Vielleicht hätte ich doch mit 32 aufhören sollen", erwartet Fischer ziemlich desillusioniert heute keine positive Diagnose bei der Kernspintomografie.

    "Natürlich muss man im Verlauf einer Saison mal mit so etwas rechnen. Aber das trifft uns jetzt schon hart", sagte TVG-Trainer Uwe Rahn in seinem ersten Spiel als Verantwortlicher nach dem Rücktritt von Trainer Uli Schuppler. Neben der Suche nach dem Selbstvertrauen, das die Mannschaft nach zittrigen 60 Minuten noch nicht gefunden hat, muss sich der TVG nun auch nach einem neuen Torwart umsehen. Ein adäquater Ersatz käme da allerdings einem Sechster im Lotto gleich.

    Zum Glück verfügt der TVG aber über einen zweiten starken Schlussmann, der mit seinen vier Paraden in den letzten sechs Minuten noch Schlimmeres verhinderte. Nach dem 26:22 und Fischers Verletzung witterten die Gäste nämlich wieder Morgenluft. "Wir haben es dann aber nicht geschafft, die deutliche Verunsicherung von Großsachsen für uns zu nutzen", sagte Münsters Trainer Thomas Gölzenleuchter, der vor allem mit ansehen musste, wie sich sein Rückraum immer wieder an der starken TVG-Defensive festbiss.

    17 Ballverluste waren ein bisschen zu viel für einen Sieg in der Sachsenhalle, die wieder geschlossen hinter ihren Saasemer Jungs stand. Mehr als einmal glückte TVG-Kapitän Tobias Kohl ein "Steal" gegen den erst 19-jährigen TSG-Mittelmann Jonas Ulshöfer. Im Innenblock überzeugte zudem Peter Masica. Simon Reisig steckte mit seiner gesunden Aggressivität auch seine Nebenleute an und Patrick Zweigner nutzte die Chance mit der Spezialaufgabe gegen Münsters Halblinken Vilius Juozaitis. Mihailo Djurdjevic auf der rechten Seite war bis zur schwarzen 54. Minute bei Andreas Fischer gut aufgehoben.

    Der TVG konnte also ein wenig durchatmen. "Die Mannschaft wusste, dass sie in der Verantwortung steht und war extrem aufgeregt. Deshalb wurde es auch noch spannend, weil unglaubliche Fehler passieren", sagte Rahn. Und hätte der Aufsteiger nicht diesen sensationell guten Saisonstart hingelegt, würden die Erwartungen - auch der Mannschaft an sich selbst - wohl nicht so hoch hängen. Die Partie am Samstag war ein kleiner Schritt in die richtige Richtung - auf einem allerdings noch langen Weg. AT

    Weinheimer Nachrichten Artikel vom: 04.03.2013


    Für Gölzenleuchters Team war mehr drin – Neuzugang Goran Djuricin erneut stark

    Die TSG Münster verspielt in der 3. Handball-Liga Süd bei Germania Großsachsen weitere wichtige Punkte im Kampf um den Klassenverbleib.

    Münster. Mit 25:29 (13:15) verlor die Mannschaft von Trainer Thomas Gölzenleuchter beim Aufsteiger ein Spiel wegen einer zu schlechten Angriffsleistung und bleibt damit abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz.

    Der Beginn der Partie war schwach. Nach neun Minuten lag Münster mit 1:6 zurück, weil die von Gölzenleuchter gewählte Anfangsformation nicht ins Spiel fand. Nachdem der Trainer umgestellt hatte, wurde es besser. Münster glich zum 8:8 aus und war wieder im Spiel. "Wir haben zu viele Fehler gemacht", musste Trainer Thomas Gölzenleuchter feststellen, "uns sind zu viele Ballverluste und Fehlwürfe unterlaufen". In der Schlussphase der ersten Halbzeit musste er auch die Abwehr offensiver stellen, denn die Münsterer bekamen die Wechsel, die über das Zentrum liefen, nicht in den Griff. Durch die Einwechselung von Torhüter Fabian Lieb und die offensivere Deckung kam Münster nach einem zwischenzeitlichen 10:15-Rückstand mit drei Toren in Folge wieder heran und war noch im Spiel.

    Hoffen beim 25:27

    In der zweiten Hälfte setzten sich die Angriffsschwächen bei den Gästen fort, sie ließen beste Möglichkeiten ungenutzt. Germania Großsachsen nutzte dies, um bis zur 46. Minute auf 24:18 wegzuziehen. Die Münsterer kämpften aber verbissen weiter und standen gut in der Abwehr. Beim Stand von 26:22 (54.) verletzte sich Großsachsens Torhüter Patrick Jahnke, was sein Team aus dem Konzept brachte. Beim 25:27 durch den Treffer von Mihailo Djurdjevic waren die Gäste noch einmal dran, ließen aber anschließend ihre Chancen aus und kassierten die erneute Niederlage. "Mit der Abwehr war ich zufrieden, aber im Angriff hat es bei uns erheblich gehapert. Mit so vielen Fehlern kannst du nicht gewinnen", resümierte Gölzenleuchter. Überzeugend war bei den Münsterern einzig Goran Djuricin, der bei seinen sieben Treffern ohne Fehlwurf blieb.

    Großsachsen: Jahnke (1. bis 53.), Fischer (ab 54.); Masica, Zahn je 7, Jörres, Kohl je 3, Zweigner, Reisig je 2, Knierim 2/1, Gans, Wallenwein je 1, Florian Sauer 1/1, Dominic Sauer, Braun. Münster: Biermann (1. bis 20.), Lieb (ab 21.); Djuricin 7, Juozaitis, Frieman, Kunz, Djurdjevic je 3, Bardenheier 2, Will 2/1, Bacik, Ulshöfer je 1, von Rekowski, Dautermann.

    Schiedsrichter: Fähnle/Schulle (Königsbronn/Oberkochen). (vho)


    Höchster Kreiszeitung Artikel vom 04. März 2013

    TVG Großsachsen - TSG Münster 29:25

    Wichtiger Sieg der leider teuer erkauft wurde

    (hm). Ganze Wackersteine müssen gestern in Großsachsen der Mannschaft und den Verantwortlichen von Herzen gefallen sein. In Spiel eins nach Uli Schuppler siegte der TVG mit 29:25 gegen den Tabellenletzten aus Münster und landete damit den erhofften doppelten Punktgewinn nach vier Niederlagen in Folge. Leider wurde der Sieg teuer erkauft. Torhüter Andreas Fischer schied in der 52. Spielminute mit Verdacht auf Kreuzbandriss aus. Sollte sich die Diagnose am Montag bestätigen, wäre das für den 32-Jährigen Kreuzbandriss Nummer drei und mehr als nur bitter.

    Der TVG startete mit viel Elan in die Partie und führte nach acht Spielminuten mit 6:1. Doch nach der sicheren Führung zeigte sich wieder das andere Gesicht der Saasemer. Die TSG Münster verkürzte mit zwei schnellen Toren auf 6:3 und Großsachsen begann zu schwimmen. Die Gäste kamen bis auf 11:10 (22.) heran und waren zu diesem Zeitpunkt wieder dick im Geschäft. Der TVG antwortete mit einem erneuten Zwischenspurt zum 15:10, gab aber binnen zwei Minuten die so sichere Führung wieder aus der Hand. Zum Halbzeitpfiff war Münster, beim 15:13, immer noch im Spiel.

    In Durchgang zwei erarbeitete sich Großsachsen eine 25:19-Führung (50.), die Mannschaft und Fans wohl schon in Sicherheit wogen. Es war nicht alles Gold was glänzte, aber der Einsatz stimmte. Münster machte eben immer diesen einen Fehler mehr und dadurch konnte der TVG die Gäste auf Distanz halten. Nach der Verletzung von Andreas Fischer geriet aber leider alles aus den Fugen. Drei Minuten vor dem Ende stand es 27:25 und hätte nicht Patrick Jahnke, im Tor des TVG, zweimal in höchster Not gerettet, wer weiß wie die Partie geendet hätte. So erzielte der erfahrenen Sebastian Knierim das wichtige 28:25 und die Messe war gelesen. Bleibt nur zu hoffen, dass Großsachsen zurück in die Spur gefunden hat. Am Freitag ist man in Horkheim krasser Außenseiter, kann dadurch aber befreit aufspielen. Zum Klassenerhalt braucht man noch ein paar Siege, hat aber nun etwas den Druck aus dem Kessel genommen.

    TVG Großsachsen-TSG Münster 29:25 (15:13)
    TVG Großsachsen: Fischer, Jahnke; Zweigner (2), Masica (7), Jörres (3), Knierim (2/1), Kohl (3), Zahn (7), Gans (1), F. Sauer (1/1), Wallenwein (1), Reisig (2), D. Sauer, Braun.
    Zuschauer: 350

    Quelle: SPORTWOCHE ONLINE - alles Wissenswerte aus der Rhein-Neckar-Region

    Münster gibt sich noch nicht auf

    Münster. Die Handballer der TSG Münster wollen ihre Chance auf den Klassenverbleib wahren. Die Aussicht, am Samstag (20 Uhr, Sachsenhalle) beim TV Germania Großsachsen Punkte zu holen, steht nicht so schlecht.

    Der Aufsteiger hatte eine gute Hinrunde gespielt und war zwischenzeitlich gar Tabellenführer in der Süd-Gruppe. Nach zuletzt 3:13 Punkten trat Trainer Ulrich Schuppler zurück. "ihn kannte ich gut", erklärte Trainer Thomas Gölzenleuchter, "wir haben gemeinsam bei der SG Kronau/Östringen gespielt". Sein Nachfolger ist der bisherige Sportliche Leiter Uwe Rahn, der auch bei der SG Leutershausen und der SG BBM Bietigheim erfolgreich gearbeitet hat. Für Gölzenleuchter gilt die Konzentration aber dem eigenen Team: "Wir werden weiter unsere Chance suchen und fahren guter Dinge dahin. Der Druck ist sicher auf beiden Seiten, denn Großsachsen muss auch noch nach hinten schauen und ist längst noch nicht gerettet." Der Trainer hofft auf bessere Torhüter- und Abwehrleistungen als zuletzt gegen Groß-Umstadt, die notwendig sein werden, um in Großsachsen eine Chance zu haben. Besonderes Augenmerk muss seine Mannschaft auf die Außenpositionen legen. Der frühere Wallauer Sebastian Knieriem und Thomas Zahn bereiteten Münster beim 28:29 im Hinspiel arge Probleme. vho

    Quelle: TSG Münster 3. Liga

    Schafft der TVG endlich die Wende?
    Viel geredet hat man in den letzten Wochen bei den Handballern des TVG Großsachsen. Zählbares, in Form von Punkten, konnte man nicht verbuchen. Im Gegenteil, Trainer Uli Schuppler, nahm nach vier Niederlagen in Folge seinen Hut. Nicht nur der Ex-Trainer sondern auch das Management hofft das, das der Mannschaft nun den notwendigen Impuls gibt. Denn Siege sind dringend von Nöten wenn man die Klasse halten will. Da kommt der Tabellenletzte doch gerade recht werden sich jetzt viele denken. Doch Vorsicht die TSG Münster hat sich noch lange nicht aufgegeben. Mit zuletzt 7:5 Punkten hat man sich wieder ins Gespräch um den Klassenerhalt gebracht. Mit Siegen gegen Groß-Bieberau, Kirchzell, Horkheim und einem Unentschieden in Konstanz hat man nicht nur die Experten verblüfft die das Team in der Nähe von Frankfurt schon lange abgeschrieben hatten. Die Generalprobe ging zwar mit der Heimniederlage (30:33) gegen den TV Groß-Umstadt in die Hose, doch die fehlenden Punkte möchte man sich nun in Großsachsen wiederholen. Da man noch fast gegen alle direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt spielt, glaubt man in Münster noch fest an die Chance auf den Ligaverbleib. Großen Anteil daran trägt der in der Winterpause verpflichtete Goran Djuricin, der im rechten Rückraum zuhause ist. Vom 78er Weltmeistertrainer Vlado Stenzel vermittelt, traf der 26 Jahre alte und 1,87 m große Neuzugang 18mal in drei Partien. Zusammen mit dem Letten Vilius Juozaitis (RL) bildet Djuricin ein brandgefährliches Rückraumduo das Spiele im Alleingang entscheiden kann. „Ich hoffe ich habe es die Woche über geschafft die Köpfe der Spieler frei zu bekommen. Denn mit Münster erwartet uns eine ganz knifflige Aufgabe. Das Team hat wieder Blut geleckt im Kampf um den Klassenerhalt. Die letzten Siege gegen hochkarätige Gegner haben der Mannschaft wieder Selbstvertrauen gegeben. Eine Gabe die uns gerade in den letzten Spielen völlig fehlte. Doch geredet wurde genug, und dafür kann man sich nichts kaufen. Das Team muss jetzt endlich wieder mit Leidenschaft an die Sache herangehen. Die Sachsenhalle ist unser Revier und das wollen wir am Samstag auch zeigen“, so Trainer Uwe Rahn. An der Bergstraße hofft man also das Ruder endlich rumreißen zu können, einfach wird das aber nicht werden. In der momentanen Situation hoffen Tobias Kohl und Co mehr denn je auf die Unterstützung ihrer Fans. Das soll mit Einsatz, Leidenschaft und, hoffentlich, Siegen dann auch wieder zurückgezahlt werden.

    Quelle: SPORTWOCHE ONLINE - alles Wissenswerte aus der Rhein-Neckar-Region

    Kommentar zum Trainerwechsel aus den Weinheimer Nachrichten

    Keine Einheit mehr

    Es ist ein nur konsequenter Schritt, den Uli Schuppler, Trainer des TVG Großsachsen, mit seinem Rücktritt macht. Seit Wochen schwelt es in der Mannschaft, die Grüppchenbildung ist sogar nach außen hin offensichtlich. Manchen Akteuren scheinen eigene Spielanteile wichtiger als das Auftreten als Team. Ein ungewohntes Bild, das sich den TVG-Fans in den letzten Spielen bot. Eines, das man aus Großsachsen nicht gewohnt ist, weil der mannschaftliche Zusammenhalt eigentlich das größte Gut ist in Großsachsen.

    Schuppler hat den Weg freigemacht, weil er erkannt hat, dass manche im Team sich seiner Arbeit verweigern. Es ehrt den Mann, der immer an den großen Fußstapfen gemessen wurde, die Uwe Rahn hinterlassen hat. Die alleinige Problemlösung ist das aber nicht. Rahn muss jetzt versuchen, den alten Teamgeist neu zu entfachen. Das 24:32 in Östringen war nicht nur eine Sache fehlenden Selbstvertrauens. Es fehlt Einstellung. Es fehlt Kampfgeist. Es fehlen Führungsspieler, die in der Krise bisher nicht in der Lage waren, auf dem Feld Akzente zu setzen. Nahezu alle Leistungsträger des letzten Jahres mutierten 2013 zu Totalausfällen. Nur wenn jeder für den TVG statt für sich kämpft, ist das Ruder herumzureißen.

    Weinheimer Nachrichten 25.02.2013

    Trainer Uli Schuppler zurückgetreten



    Der Trainer des TVG Großsachsen, Uli Schuppler, ist mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurückgetreten. Uli Schuppler übernahm das Amt im Januar 2011 von Uwe Rahn, der damals auf den Posten des Sportlichen Leiters wechselte. Nach dem knappen Abstieg in Großsachsens erster Drittliga-Saison, schaffte Uli Schuppler als Meister der BW-Oberliga den sofortigen Wiederaufstieg. Nach sieben Siegen in Folge belegte man in der Hinrunde teilweise sogar Platz 1 in der Tabelle, musste sich aber nach zuletzt 5:17 Punkten stark nach unten orientieren.


    „Bis vor dem Spiel in Neuhausen war ich felsenfest davon überzeugt, das Ruder noch herum reißen zu können. Doch die gezeigten Leistungen in den beiden letzten Spielen, in Neuhausen und Kronau/Östringen, sprachen eine andere Sprache. Dann muss man sich natürlich kritisch hinterfragen, ob ich persönlich die Mannschaft noch erreiche bzw. ob diese noch komplett hinter mir steht. Diese Überzeugung hatte ich jetzt nicht mehr, von daher gab es für mich keine andere Entscheidung, als mein Amt als Trainer des TVG niederzulegen. Ich hoffe, dass dies das richtige Signal an die Mannschaft ist und sie endlich wieder befreit aufspielt, um das Ziel "Klassenerhalt" zu erreichen. Ich wünsche mir dies von ganzem Herzen“, so Schuppler.


    Manager Fritz Mayer: „Diese Entscheidung verdient den allerhöchsten Respekt. Ich kann mich bei Uli Schuppler nur bedanken, er ist nach dem Abstieg in die BW-OL mit einer sensationellen Saison direkt wieder aufgestiegen. Zuletzt war einfach der Wurm drin. Ich hoffe, dass die Mannschaft spätestens jetzt kapiert hat, um was es hier geht! Uwe Rahn wird mit seiner langjährigen Erfahrung als Zweit- und Drittliga-Trainer dankenswerterweise den Posten, als Interimslösung bis Saisonende, übernehmen, dabei aber Co-Trainer Stefan Pohl mehr Verantwortung übergeben als bisher.“


    „In den Gesprächen der vergangenen Wochen, mit Uli und der Mannschaft, hat sich gezeigt, dass das Hauptproblem der Akteure im Kopf liegt. Eine gefestigte Mannschaft hätte sich nach einer solch klaren Führung, wie in Östringen, nicht so aus dem Konzept bringen lassen. Mit dem Ausgleich fielen alle in sich zusammen. Die Spieler benötigen Selbstvertrauen und vor allem will ich den lange vermissten Kampfeswillen, die ursprüngliche TVG-Tugend, wieder sehen. Mit den zuletzt gezeigten Leistungen werden wir die Klasse jedenfalls nicht halten können“, so A-Lizenzinhaber Uwe Rahn.


    Bleibt nur zu hoffen, dass dies dem neuen Trainer-Duo gelingt. Die Mannschaft hat das Potenzial für Liga 3, muss das aber endlich wieder auf die Platte bringen. Viel Zeit bleibt nicht, denn am Samstag kommt mit der TSG Münster die Mannschaft der Stunde in die Sachsenhalle. Von allen schon abgeschrieben, hat man sich mit zuletzt 7:5 Punkten wieder ins Gespräch um den Klassenerhalt gebracht.


    Quelle: SPORTWOCHE ONLINE - alles Wissenswerte aus der Rhein-Neckar-Region

    TVG nimmt den Abstiegskampf nicht an
    Handball: TVG Großsachsen kassiert beim 24:32 (13:12) in Östringen die nächste Klatsche und zeigt wieder einmal kein Aufbäumen


    Östringen. Autsch. Diese Niederlage tat fast schon körperlich weh. Großsachsen kommt einfach nicht aus seinem Tief. Beim 24:32 (13:12) im badischen Duell der 3. Handball-Bundesliga kassierte der TVG gestern bei der SG Kronau/Östringen bereits die vierte Niederlage in Folge. Und die Art und Weise gibt den Fans und Verantwortlichen Rätsel auf. "Die vielen technischen Fehler haben uns das Genick gebrochen. Wir waren nicht so weit weg, aber die SG hat die einfachen Tore gemacht. Zudem sind wir gerade im Loch, da ist es schwer wieder rauszukommen", sagte Simon Gans, dem als einem der wenigen TVG-Akteure noch Normalform beschieden werden konnte.

    Dabei sah es gar nicht so schlecht aus für die Saasemer, die sich in einer voll besetzten Östringer Stadthalle mit einem Derbysieg endlich am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen wollten. Die Gäste starteten furios, führten 3:0 und nutzten ihre Chancen effektiv. Gestützt auf einen in dem ersten zwölf Minuten mit neun Paraden überragenden Patrick Jahnke im Tor konnte sich Großsachsen auch im Angriff Ballverluste erlauben. Die sichere Abwehr machte das wieder wett. 8:3 führte der Aufsteiger noch nach 16 Minuten, ehe Großsachsen wieder einmal den Faden verlor. Zwar glückte dem ansonsten blassen Thomas Zahn mit einem Kempa-Gegenstoß auf Zuspiel von Tobias Wallenwein noch die 13:12-Pausenführung,. Doch was danach kam, lässt sich nicht so einfach erklären.

    Das 13:14 durch Peter Masica bedeutete die letzte TVG-Führung. Wer eine Vorführung über Körpersprache brauchte, war in der Stadthalle genau richtig. Während die Junglöwen nun endgültig ihre Kämpferqualitäten auspackten und durch Daniel Schmidt, Stefan Jochim und Nils Holger Kretschmer immer wieder zu einfachen Toren kamen, verzettelte sich der TVG-Angriff gegen den stabilen SG-Mittelblock Bechtold/Dippe komplett. Masica und Jörres waren noch die einzigen, der sich überhaupt beim Torabschluss versuchten. Die Einwechslung von Simon Gans kam genauso zu spät wie die Auszeit, die Trainer Uli Schuppler erst beim 19:14 (40.) nahm. Der Fünf-Tore-Rückstand hatte da die Partie schon entschieden, keiner übernimmt momentan Führungsaufgaben. Mit hängenden Schultern in der Abwehr und rätselhaft unstrukturiertem Offensivspiel servierte Großsachsen dem Gegner die Treffer auf dem Präsentierteller.

    "Unser Abwehr war im zweiten Durchgang super beweglich und wir waren einfach auch ausgeglichen gut drauf heute", freute sich SG-Abwehrchef Andre Bechtold über die geglückte Revanche für die 26:31-Niederlage. Beim TVG brechen hingegen mit sechs Punkten Abstand zum ersten Abstiegsplatz harte Zeiten an. In dieser Form scheint der Ligaverbleib jedenfalls reine Utopie. AT

    SG Kronau/Östringen: Maier; Ullrich (ab 31.); Rudolf (1), Bechtold, Bornemann (2), Körner, Jochim (7/2), Kretschmer (8), Herrmann (1), Abt (1), Dippe (4), Vollmer, Pauli, Schmidt (7), Bitz, Bauer.

    TVG Großsachsen: Fischer 29. bis 37. und ab 52.), Jahnke ;Zweigner (1), Masica (4), Jörres (2), Reisig (1), Gans (4), Zahn (2), Knierim (n.e.), D. Sauer, F. Sauer (7/6), Wallenwein (1), Kohl (1), Braun (1).

    Schiedsrichter: Waldemar und Vitali Ohm (Dietenheim/Illertissen).

    Zeitstrafen: 10:8 Minuten.

    Siebenmeter: 2/1:6/6.

    Ballverluste: 6:16.

    Fehlwürfe: 24: 25.

    Paraden: Maier 5, Ullrich 9 - Jahnke 13, Fischer 2.

    Beste Spieler: geschlossene Teamleistung - keiner.

    Spielfilm: 0:3, 3:8, 7:9, 8:11, 12:12 (12:13 (Halbzeit), 13:14, 19:14, 20:16, 21:17, 23:1727:20, 30:21, 32:24.

    Weinheimer Nachrichten Artikel vom: 23.02.2013

    Morgen ist Derby-Zeit: Jung-Löwen sind heiß auf Großsachsen
    Zum Abschluss der Heimspiel-Serie empfangen die Jung-Löwen in der 3.Liga Süd den TV Großsachsen zum Baden-Derby. Das Duell zwischen den beiden Aufsteigern steigt am Freitagabend ab 20.30 Uhr in der Östringer Stadthalle.

    "Bei Großsachsen lief es in den letzten Wochen nicht wie gewünscht. Aber gerade deswegen sind sie jetzt umso gefährlicher. Darum gibt es auch keinen Favoriten", warnt der SG-Coach Klaus Gärtner vor seinem ersten Heim-Derby. Nach einem guten Saisonbeginn mit 14:4-Punkten und der Tabellenführung in Liga 3, haben die Mannen um Trainer Uli Schuppler zuletzt nur noch fünf Punkte auf die Habenseite gebracht.

    Dabei besitzt das Team von der Bergstraße viel Erfahrung und Qualität, welche die Schuppler-Sieben nicht zuletzt beim klaren Hinspiel unter Beweis stellte. Vor allem in der Defensive haben die Bergsträßer dabei ihre Stärken. Die kompakte 6:0-Deckung mit dem starken Torhütergespann Janke und Fischer ist schwer zu knacken.

    "Das muss unser Ansatzpunkt sein. Wir haben im Hinspiel vor allem im Angriff schlecht gespielt. Großsachsen hat dies über die Konter von Tom Zahn gnadenlos ausgenutzt", hofft Gärtner gerade in der Offensive auf eine deutlich bessere Leistung. Aber auch die Abwehr wird gefordert sein, verfügt der TVG doch über einige gefährliche Rückraumspieler.

    "Vielleicht kommt das Derby jetzt gerade Recht und ja nach den letzten enttäuschenden Ergebnissen würde uns ein Sieg mehr als gut tun", meint Großensachsens Kapitän Tobias Kohl. "Schaut man aber die Formkurven beider Mannschaften in den letzten Wochen an, ist die SG Kronau/Östringen glasklarer Favorit. Ich kann nur im Namen der Mannschaft sprechen und den, hoffentlich, zahlreich mitgereisten Fans versprechen das wir am Freitag alles in die Waagschale werfen werden, um den Karren endlich aus dem Dreck zu ziehen", so Kohl weiter.

    "Mal sehen was wir gegen den Rückraum machen. Wir wollen aber auf jeden das Spieltempo bestimmen. Wir werden 60 Minuten laufen", verspricht Gärtner ein temporeiches Spiel. Allerdings muss der 37jährige, wie schon vor dem Duell mit Köndringen, improvisieren. Definitiv wird der bisherige Haupttorschütze Denni Djozic fehlen. Er hat sich am Dienstag das Innenband im linken Knie angerissen. Er fällt sechs Wochen aus. Dazu plagen sich mehrere Spieler noch mit grippalen Infekten. "Natürlich trifft uns der Ausfall von Denni und die schwierige Trainingssituation. Aber sollen wir jetzt anfangen zu weinen? Wir werden das wieder gemeinsam lösen", vertraut der SG-Coach seiner Mannschaft.

    Auch TVG Trainer Uli Schuppler plagen Personalprobleme: "Sebastian Knierim, Christian Braun und Tobias Kohl sind erst seit Dienstag wieder im Training. Peter Masica hat eine Bänderdehnung im Knöchel und wird diese Woche voraussichtlich nicht trainieren können, wir müssen schauen, das wir alle bis Freitag einigermaßen fit bekommen. Die SG kann aufgrund ihres breiten Kaders 60 Minuten Vollgas geben und von daher werden wir jeden Spieler dringend benötigen. Gegen Neuhausen haben wir gute Ansätze gezeigt, müssen das aber endlich wieder über 60 Minuten auf die Platte bringen. Ist das nicht der Fall, werden wir gegen die SG keine Chance haben."

    Quelle: handball-world.com | Handball - Zu Hause in den Hallen dieser Welt

    TVG sucht seine alte Leichtigkeit

    Grosssachsen. Volle Halle, super Stimmung und ein Derby - das sind eigentlich die Spiele, für die ein Sportler lebt. Doch beim TVG Großsachsen hält sich die Vorfreude auf das Duell morgen bei der SG Kronau/Östringen momentan noch in Grenzen. Die Leichtigkeit aus der Vorrunde scheint "Saase" gänzlich abhandengekommen zu sein. In den letzten zehn Partien fiel die Ausbeute mit 5:15 Punkten mehr als mager aus und bringt Großsachsen unter starken Zugzwang.

    Die Verunsicherung jedes einzelnen Akteurs ist bis auf die Tribüne zu spüren und versetzt nicht nur die Fans in unglaubwürdiges Staunen. Mit dem Nervenkostüm der Spieler scheint es nicht zum Besten bestellt zu sein, anders sind die Aussetzer in den letzten Partien kaum zu erklären. Handball ist eben auch Kopfsache. "Vielleicht kommt das Derby jetzt gerade richtig und ja - nach den letzten enttäuschenden Ergebnissen würde uns ein Sieg mehr als gut tun", sagt Kapitän Tobias Kohl. "Schaut man aber die Formkurven beider Mannschaften in den letzten Wochen an, ist Kronau/Östringen glasklarer Favorit. Ich kann den hoffentlich zahlreich mitreisenden Fans nur im Namen der Mannschaft versprechen, dass wir am Freitag alles in die Waagschale werfen werden, um den Karren endlich aus dem Dreck zu ziehen."

    Ob der TVG dann etwas Zählbares mit zurück an die Bergstraße nehmen könnte, bleibt abzuwarten, den die "Junglöwen" sind momentan gut drauf. In den letzten sechs Partien landete die SG vier Siege und verließ nur in Kirchzell und gegen Meisterschaftsfavorit TSV Friedberg als Verlierer die Platte. Mit 21:17 Punkten belegt Kronau/Östringen Platz sieben, hat die Tür zum Klassenerhalt ganz weit aufgestoßen und muss eigentlich nur noch durchgehen.

    In Großsachsen hingegen fangen schon die Rechenspielchen an und bei dem schweren Restprogramm mit Spielen in Friedberg, Horkheim und Konstanz macht sich langsam die Abstiegsangst breit. Doch noch hat man an der Bergstraße alles selbst in der Hand und sollte sich als extra Motivation vielleicht noch einmal das Hinspiel gegen die SG anschauen. Damals siegte Großsachsen nach einer bärenstarken zweiten Halbzeit mit 31:26. Nach dem Spiel hatte SG-Trainer Klaus Gärtner gar von einem "glatt versohlten Arsch" gesprochen.

    TVG-Trainer Uli Schuppler plagen hingegen Personalprobleme. Sebastian Knierim, Christian Braun und Tobias Kohl sind erst seit Dienstag wieder im Training. Peter Masica hat eine Bänderdehnung im Knöchel und wird voraussichtlich gar nicht trainieren können. "Wir müssen schauen,, dass wir alle bis Freitag einigermaßen fit bekommen. Die SG kann aufgrund ihres breiten Kaders 60 Minuten Vollgas geben. Von daher werden wir jeden Spieler dringend benötigen. Gegen Neuhausen haben wir gute Ansätze gezeigt, müssen das aber endlich wieder über 60 Minuten auf die Platte bringen. Ist das nicht der Fall, werden wir keine Chance haben."

    Es gibt beim TVG also etliche Baustellen, aber vielleicht ist es gerade gut dass jeder eine Niederlage der Saasemer erwartet. Hoffnung und Wille sind vorhanden. Das sind schon mal gute Voraussetzungen für eine Überraschung. hm

    3. Handball-Bundesliga: SG Kronau/Östringen-TVG Großsachsen (Freitag, 20.30 Uhr, Stadthalle Östringen).

    Weinheimer Nachrichten Artikel vom: 21.02.2013

    TSV Neuh./Fildern - TVG Großs'en 29:22

    Großsachsen stellt nach 50 Minuten das Handball spielen ein

    Nichts war es mit der Wende, leider! Zwar zeigte sich Großsachsen gegenüber den vergangenen Partien kämpferisch verbessert, nahm sich aber zum allerschlechtesten Zeitpunkt eine 10-minütige Auszeit. Nach 50 gespielten Minuten, und beim Stand von 21:20 für die Gastgeber, war der TVG wohl schon auf der Heimreise, anders kann man den kollektiven Blackout wohl kaum erklären.

    Großsachsen kam auf den Fildern gut in die Partie und glich die Führungen des TSV immer wieder aus. Doch schon da zeigte sich das Manko an diesem Abend. Bis zum 6:6 in der 20. Minute, trafen nur Peter Masica und Florian Sauer. Simon Gans unterbrach mit seinen beiden Toren zum 6:7 und 6:8 kurz die Dominanz der beiden, doch bis zum Halbzeitpfiff sollte nur noch Patrick Zweigner als vierter Torschütze hinzukommen. Thomas Zahn und Tobias Kohl hatten bis dahin noch überhaupt keine Bindung zum Spiel und das sollte leider über die ganze Partie so bleiben. Ein Umstand, den sich eine Mannschaft wie Großsachsen nicht leisten kann, zumal mit Sebastian Knierim und Christian Braun, zwei Spieler krankheitsbedingt die Reise gar nicht mit antreten konnten.

    Ein Doppelschlag der Gastgeber, kurz nach Wiederbeginn, machte aus dem 13:11 ein 15:11. Peter Masica konterte und brachte seine Farben wieder auf zwei Treffer heran. Die Saasemer blieben zwar immer dran, der Ausgleich sollte aber nicht mehr gelingen. Die Entscheidung in dieser Partie fiel zwischen Minute 45 und 49. Großsachsen war fast vier Minuten mit einem Mann mehr auf dem Feld, heraus kam aber nur ein 2:2. Ein Umstand, der Neuhausen aufbaute und Großsachsen die Luft zum Atmen nahm. Fortan spielte nur noch ein Team und das waren die Gastgeber. Bei den wenigen Chancen hatte der TVG mit Pfostentreffern auch noch Pech. Am Ende siegte Neuhausen verdient und sitzt nun Großsachsen im Nacken. Die Saasemer müssen am Freitag zum Derby nach Östringen. Nicht gerade ein leichtes Unterfangen, denn die Östringer haben sich mit einem 28:25-Sieg gegen Köndringen/Teningen kräftig Luft nach unten verschafft. Eine Luft die beim TVG nahezu aufgebraucht ist.

    TSV Neuhausen/Filder-TVG Großsachsen 29:22 (13:11)
    TVG Großsachsen: Fischer, Jahnke; Zweigner (1), Masica (10), Kohl (1), Zahn (1), Wallenwein (1), Gans (3), Sauer F. (5/4), Reisig, Jörres, Sauer D.

    Quelle: SPORTWOCHE ONLINE - alles Wissenswerte aus der Rhein-Neckar-Region

    Heimspiel gegen Großsachsen

    Am Sonntag, 17. Februar, 17 Uhr, steht für die Drittliga-Handballer des TSV Neuhausen nach dem Einzug ins HVW-Pokal-Final-Four und der Fasnetspause wieder ein Heimspiel auf dem Programm. Es geht gegen den achtplatzierten Aufsteiger TV Germania Großsachsen. Im Hinspiel Ende September gab es das erste Aufeinandertreffen beider Kontrahenten in der dritthöchsten deutschen Spielklasse. Zwar zeigten die MadDogs eine über weite Strecken
    ordentliche Leistung, letztlich setzten sich die Kurpfälzer aber mit 31:27 durch. Die Gesamtbilanz in den bisherigen drei Kräftemessen spricht aber für den TSV, der in der BWOL-Saison 2006/07 beide Partien jeweils knapp für sich entschied. Größte Erfolge des Teams von Ex-Bundesligaspieler Uli Schuppler sind der zweimalige Meistertitel (2010 und 2012) im baden-württembergischen Oberhaus und der damit verbundene Aufstieg in die dritte Liga. Ähnlich wie den Filderhandballern gelang es den Kurpfälzern nach dem Abstieg auf direktem Wege zurückzukehren. Von 2005 bis 2010 spielte Großsachsen durchweg in der BWOL, davor lange Jahre in der Badenliga. Nach starkem Start ist der TVG in den letzten Wochen etwas ins Stocken geraten. Seit dem Erfolg in Groß-Umstadt Anfang Dezember gab es
    lediglich noch drei Punkte in sechs Partien. Allerdings darf die Schuppler-Sieben auch in der Fremde nicht unterschätzt werden, denn acht der 19 Zähler wurden auswärts eingefahren. Für die Hausherren geht es darum erstmals in diesem Jahr Punkte in der Egelseehalle zu sammeln und endlich wieder die gewohnte Abwehrstärke aufs Parkett zu bringen. Besonderes Augenmerk sollte den besten Torschützen von Großsachsen Tobias Kohl (94), Thomas Zahn (86) und Peter Marsica jun. (75) gelten. Mit der Unterstützung des Publikums sollte der erste Heimsieg 2013 machbar sein.

    Auf geht’s TSV!


    TSV Neuhausen - Die Handballfamilie

    Gelingt TVG die Wende auf den Fildern?

    Großsachsen. (hm) Für viele ist ja seit Aschermittwoch „alles vorbei“. Doch während die „Jecken“ ihren Kater mit viel Schlaf und Heringsessen vertreiben, soll der große Kater am Saisonende beim TVG Großsachsen ausbleiben. Dafür muss man an der Bergstraße so langsam aber sicher wieder die Kurve bekommen. Am Sonntag um 17 Uhr bestreiten die Saasemer ein immens wichtiges Auswärtsspiel beim TSV Neuhausen/Filder. Der TSV belegt momentan mit 16:22 Punkten Platz 11 in der Tabelle und könnte sich mit einem Sieg bis auf einen Punkt an Großsachsen heranschieben.

    Um nicht in den Abstiegsstrudel gerissen zu werden, sollten sich Tobias Kohl und Co. wieder auf ihre Stärken besinnen. Mit den zuletzt gezeigten Leistungen wird es in Neuhausen wenig zu erben geben, auch wenn die Heimmannschaft vielleicht noch etwas mehr unter Druck steht. Das letzte Heimspiel verlor der TSV in einem wahren „Scheibenschießen“ mit 42:44 gegen den Drittletzten SV Zweibrücken und hat sich somit wieder selbst in die Bredouille gebracht, unbedingt gegen Großsachsen gewinnen zu müssen.

    Das Hinspiel gewann der TVG, dank eines starken Tobias Wallenwein mit 31:27 und fuhr damals den dritten Sieg in Folge ein. Doch das ist mittlerweile alles Schnee von gestern. Der TVG ist in der Normalität 3. Liga angekommen und der heißt, Abstiegskampf. Man zehrt momentan noch von den sieben Siegen in Folge aus der Hinrunde, doch das Polster auf die Abstiegsränge wird kleiner. Dass man als Aufsteiger nur um den Klassenerhalt spielt, war schon vor Beginn der Runde klar. Es ist auch kein Beinbruch ein Spiel zu verlieren, die Sache ist eben immer nur, wie. Zeigen die „Saasemer Jungs“ wieder ihre alte Kampfkraft und den bedingungslosen Zusammenhalt auf dem Platz, wird ihnen fast jeder Fehler verziehen, doch das muss eben stimmen.

    Die nächsten Wochen werden dafür richtungsweisend. Nach der Partie in Neuhausen geht es zum Derby bei der SG Kronau/Östringen. Sicherlich auch keine leichte Partie, aber noch Zukunftsmusik. Jetzt sollte man sich erst mal auf das Spiel beim TSV konzentrieren. Mit einem Sieg könnte man etwas Druck aus dem Kessel nehmen, bei einer Niederlage steckt man noch tiefer im Schlamassel.

    Wer die Jungs unterstützen möchte meldet sich bitte bei Familie Reisig (06201/51951) Abfahrt ist um 13 Uhr an der Sachsenhalle und um 13.30 Uhr an der Patrick-Henry-Village in Schwetzingen.

    So., 17.02., 17 Uhr: TSV Neuhausen/Filder - TVG Großsachsen

    Quelle: SPORTWOCHE ONLINE - alles Wissenswerte aus der Rhein-Neckar-Region

    „Bietigheim hat dem Hartmut bereits im November ein Angebot unterbreitet. Das hat er damals abgelehnt, weil er erst wissen wollte, wie es denn bei uns im Falle eines eventuellen Aufstieges weiter geht“, so Bauer. Nun, da die Entscheidung in Friedberg gegen die 2. Liga gefallen ist, wechselt Mayerhoffer zum Zweitligisten in die Nähe von Karlsruhe.[/quote]

    In der Nähe von KA??? Da liegen 85 km dazwischen. Vielleicht in der Nähe von Stuttgart :hi::hi:

    Der TVG steht sich wieder selbst im Weg

    Grosssachsen. Der TVG Großsachsen sollte sich in der 3. Handball-Liga wohl so langsam nach unten orientieren und den Abstiegskampf annehmen. Denn mit den momentan gezeigten Leistungen wird es schwer, die noch notwendigen Punkte für den Klassenerhalt einzufahren. Kraft- und saftlos wirkten die Spieler um Kapitän Tobias Kohl gestern Abend vor knapp 400 Zuschauern bei der 28:32-(16:14)-Heimniederlage gegen die SG Köndringen/Teningen.

    Die Gäste aus dem Breisgau mussten sich gar keine großen Besonderheiten einfallen lassen. Mit Mittelmann Martin Hierling hatte man den mit Abstand besten Spieler auf dem Parkett, der nicht nur die Fäden in der Hand hielt und klug Regie führte, sondern auch noch neun Mal traf. Ein Kopf, der den Saasemern an allen Ecken und Enden fehlte.

    Die Zwei-Tore Führung der Gastgeber beim 16:14 zur Halbzeitpause war vor allem Thomas Zahn, Marius Jörres und Sebastian Knierim zu verdanken, die im ersten Durchgang die Farben des TVG noch hoch hielten, aber Mitte der zweiten Halbzeit wie das gesamte Team des TVG untertauchten.

    Thomas Zahn hatte gerade die 22:20-Führung erzielt und auf den Rängen hofften die Fans 18 Minuten vor Schluss auf den immens wichtigen Heimsieg. Was sich danach aber auf dem Spielfeld abspielte, sorgte nur noch für Kopfschütteln. Es wurden gleich reihenweise die Bälle weggeworfen und die SG Köndringen/Teningen nutze dies mit Gegenstößen.

    Als Tobias Kohl nach endlos langen sieben Minuten endlich wieder für die Heimmannschaft traf, waren die Gäste bereits auf drei Tore enteilt. Köndringen/Teningen zeigte dem TVG schonungslos, dass man in der 3. Liga nicht einfach mal so ein Spiel gewinnt. Das muss man sich alles hart erarbeiten und kämpfen bis zum Schluss. Die schon oft gezeigte Kampfkraft des TVG ließ man an diesem Abend komplett vermissen. Der TVG kam in den letzten 15 Minuten nicht mehr an die SG heran, die das klug und ruhig zu Ende spielte und auch noch höher hätte gewinnen können.

    Die TVG-Spieler wirkten gehemmt und ohne Esprit. Vielleicht gelingt es in der Faschingspause, endlich die Köpfe frei zu bekommen. So kann man auf jeden Fall nicht weitermachen und geht ganz schweren Zeiten entgegen. hm TVG Großsachsen: Jahnke, Fischer; Zweigner (1), Masica (1), Jörres (5), Knierim (5), Kohl (4), Zahn (8), F. Sauer (2/2), Braun (1), Reisig (1), D. Sauer, Wallenwein, Gans.

    Weinheimer Nachrichten Artikel vom: 04.02.2013