eigentlich dachte ich auch, daß das hier ein spaß sein sollte, aber einige der chauvis hier scheinen in sachen gleichberechtigung ja tatsächlich noch weiter zurück zu sein als angeblich die gehälterstudien: nicht in den 70ern, in den 50ern nämlich. respekt an hexe, die die geduld aufbringt, hier noch tatsächlich vernünftig argumentieren zu wollen.
kurze bemerkung zu den gehaltsvergleichen: die studien sind aktuell, zudem beziehen sie sich nicht auf "die durchschnittliche frau", sondern auf vergleichbare berufe und positionen. also nix von wegen "frauen verdienen weniger, weil sie mehr in den schlechtbezahlten berufen arbeiten." der verweis auf die gehaltsverhandlungen, die jeder führen kann, ist schon richtig. nur: wieviel prozent der personalchefs sind männer? und wieviele personalchefs denken bei einer frau automatisch, daß sie den beruf sowieso nicht so gut ausfüllen können wie ein mann und deswegen nicht so viel geld verdienen dürfen? strukturellen sexismus nennt man sowas.
die "schwangerschaftsproblematik" anzureißen, spare ich hier mal. es ist doch allgemein bekannt, wie die situation in deutschland bei der kinderbetreuung aussieht, um nur mal einen aspekt anzusprechen. da ist sepps einwurf, daß es bei einem kinderwunsch doch nicht um geld geht, völlig fehl am platze.