Beiträge von Spielmacher79

    Vier Wochen nach einer Meniskus OP ist Handball nicht möglich.

    Das ist so nicht richtig. Es hängt davon ab, was am Meniskus gemacht wurde. Wenn dieser genäht würde, bist du locker 6 Monate raus, wenn etwas "abgeschnitten" wurde und du über genügend Muskulatur verfügst, geht das durchaus schnell, sagen wir keine 2 Wochen. War beispielsweise bei Glandorf mal so.

    Interessant, dass der Magdeburger Sergey in der ganzen Diskussion gerade nicht auftaucht, obwohl er Woche für Woche in der stärksten Liga der Welt und CL liefert.

    Die spanische Liga ist doch eine Operettenliga. Wann und wo ist der dicke Emil also gefordert. Wolff die Weltklasse abzusprechen, ist doch auch absurd. Den Besten gibt es momentan nicht, wohl aber einen Pool aus Weltklasse-TW und einigen, die sich wie Kuzmanovic, Späth oder Möstl dorthin bewegen könnten.

    Schade, dass hier kein Jurist mitliest. Eine rechtlich einwandfreie Trennung in der Probezeit erfolgt doch immer ohne Begründung, oder?

    Normaler Weise brauchst du doch in der Probezeit auch keine expliziten Gründe. Ob das immer moralisch wertvoll ist, steht auf einem anderen Blatt.

    Hier gab es allerdings den Vorwurf, dass er gegen das Kinderschutzkonzept verstoßen hat. Das komplett unter dem Deckel zu halten, ist wohl schwierig. Stünde dies nicht im Raum hätte man sich nicht von ihm vor Ablauf der Probezeit getrennt. Dann wäre es bei diesem Vorwurf, so denn er nachgewiesen worden wäre auf eine außerordentliche Kündigung aus besonderem Grund hinausgelaufen.

    Wo habe ich geschrieben, dass das nicht mehr möglich ist ?

    "Und ich sage voraus, dass das in Deutschland noch viel schlimmer werden wird mit den Eltern/Kindern und den sozialen Medien.

    Hatte es ja gestern schon gesagt, ich würde heutzutage niemals mehr eine Damenmannschaft trainieren.

    Man sollte sich natürlich mal fragen, wieso früher das "Ehrenamt" geboomt hat und heutzutage werden sie hilflos gesucht ..."


    In deinem gewohnten Duktus sind die Rollen aus Ausnahme und Regel mal wieder klar verteilt.

    Deine Pauschalität ist wie immer legendär. Ich habe im weiblichen Bereich bis auf wE auch schon alles trainiert, wenngleich nicht im unmittelbaren Leistungsbereich. Es ist sehr wohl möglich ein angemessenes Verhältnis zu seinen Spielerinnen zu haben, bei dem man diese motiviert, ohne zu bestimmten Methoden greifen zu müssen. Es stellt womöglich allerdings größere psychologische Anforderungen an die Qualitäten des Trainers.

    Welches echtes Interesse sollte Werder denn haben, ihn unbedingt wieder loszuwerden? Auch, wenn man z.B. bei Ex-Trainer Nijdam keine vorzeitige Vertragsauflösung hinbekommen hat, ist Geld nicht die Triebfeder für Gutzeits Kündigung in der Probezeit gewesen. Für die mittelfristigen Ziele ist die Stelle des Jugendkoordinators unerlässlich. Die Vakanz wirft Werder also durchaus zurück. Dass sein neuer Arbeitgeber einiges relativiert ist auch logisch. Wie ich bereits schrieb, lag es nicht an der fachlichen Kompetenz von Gutzeit, sondern an anderen Gründen, die auch mit der Presseerklärung nicht wirklich widerlegt wurden. Dass er von Werders Verhalten überrascht gewesen sein soll, spricht eher für sein Selbstverständnis des Umgangs mit Spielerinnen. Ich betone zudem auch noch mal ausdrücklich, dass es auch Beteiligte gibt, die seinen Fortgang bedauern.

    Persönlich wünsche ich ihm, dass er tatsächlich gelernt hat und seinen Fähigkeiten auch ein entsprechendes Verhalten zur Seite stellt.

    In Zeiten, in denen vielen eine hochtalentierte Tochter haben, die dann aber nicht spielt, muss das nix heißen.

    Fakt ist: nicht im justiziablen Bereich ...

    horst65

    Dein Name ist wohl Programm, da du dich auf ein Glatteis begibst, auf dem du dich zum selbigen Nomen est Omen machst.

    Die Vorwürfe gegen Gutzeit kommen nicht nur aus Bremen. Es gab sie wohl auch schon in seiner Badenstedter Zeit. Obwohl Werders Scouting in der Regel nur bis Badenstedt reicht, waren diese "Gerüchte" anfänglich zurecht oder bewusst ausgeblendet. In Bremen gab es Gespräche mit Betroffenen, wobei mitnichten alle Gutzeit gegenüber nur negativ eingestellt waren, sondern seine Fachlichkeit durchweg gelobt wurde.

    Die Art des Umgangs mit schutzbefohlenen Spielerinnen zu verharmlosen, getreu dem Motto, der Zweck heiligt die Mittel, ist weder zeitgemäß noch langfristig leistungsfördernd. Es geht hier immer noch um jugendliche Persönlichkeiten in ihrer Entwicklung, die wieder über gewisse Lebenserfahrungen noch über Strategien des Umgangs mit entsprechenden Methoden haben. Schlussendlich sind sie für ihr Fortkommen unter Umständen auch der Willkür des Trainers ausgesetzt.

    Die Perspektive Eltern und deren Wahrnehmung steht auf einem anderen Blatt. Ich kenne bei Werder betroffene Spielerinnen und deren Eltern und weiß, dass diese nicht ohne eine gewisse Besonnenheit reagiert haben. Einzelne dieser Spielerinnen habe ich auch in jüngerer Jugend trainiert und diese ein Stück weit begleitet.

    Tja, so unterschiedlich sind die subjektiven Wahrnehmungen.

    Ich habe natürlich auch nicht jede Entscheidung juristisch überprüft. Das kann ich auch gar nicht, da ich ein Laie bin und nur meine Meinung kundgetan habe. Beim Spiel SG vs. SCM zum Beispiel war mir das persönlich viel zu viel Gepfeife. Aber nochmal, das ist lediglich mein Eindruck, ohne Anspruch auf Korrektheit.

    Die meisten hier sind Laien, die noch nie irgendein Spiel gepfiffen haben. Das eint sie mit den stets meinungsstarken Kommentatoren, nur dass die Meinung hier zumeist besser begründet ist als bei Schmidt-Sommerfeld und Co.

    Da gehe ich mit. So interessiert, aber weitestgehend emotionslos ich die Spiele anderer deutscher Mannschaften im internationalen Wettbewerb anschaue, so mitreißend war das gestern. Und so dezimiert die Berliner antraten oder dies im Spielverlauf passierte, so deutlich wurde, warum sie letzte Saison nur knapp an der Meisterschaft vorbeigeschrammt sind. Tolles Spiel gegen eine hochveranlagte portugiesische Truppe bei bester Stimmung, großer Kampf und trotz der Niederlage meinen Respekt für diese Leistung.

    Potenzial ist ja noch keine Konstanz. Deshalb finde ich deine Argumentation mit der verpassten Meisterschaft nicht ganz passend, weil der Erfolg in der letzten Saison maßgeblich durch die großen Vier Gidsel, Andersson, Milosavljev und Marsenic geprägt war.

    Trotzdem ist es aus Sicht der Berliner wichtig, dass sich auch der Supporting Cast emanzipieren kann.

    Ist wohl nur eine Frage der Zeit bis es das erste "Bayer Leverkusen " im deutschen Handball gibt.

    Bei den Damen gibt es doch das schon, Bietigheim gehört doch quasi auch Olymp.

    Die Frage ist eher, ob sich vielleicht wie bei den Damen üblich, einige Fußballvereine auch eine Handballsparte leisten. Da gibt's es u.a. besagtes Bayer Leverkusen, Werder Bremen, Mainz 05 oder den BVB.