Beiträge von Andre

    Solange du den Ball hast nicht, auch so solltest du das Spielfeld nicht absichtlich verlassen, kann als Wechselfehler gesehen werden, wenn dafür ein anderer reinkommt. Frag mich aber in Sachen Ballführender im Aus nicht nach dem genauen Regeltext, den hab ich so auch nicht gefunden :lol:

    Genau, verschafft sich der Spieler einen Vorteil indem er z.B. mit einem Bein im Aus Anlauf nehmen, dann wird Freiwurf entschieden. Ansonsten greift Regel 11:1

    11:1 Auf Einwurf wird entschieden, wenn der Ball die Seitenlinie vollständig überquert hat oder wenn ein Feldspieler der abwehrenden Mannschaft den Ball zuletzt berührt hat, bevor dieser die Torauslinie seiner Mannschaft überquert hat.

    Ich denke es gibt viele Trainer die es zu lasch machen, aber das hier ist auch keine Möglichkeit. Ein bisschen pädagogischen Sachverstand und vor allem Fingerspitzengefühl braucht man, um ein Training zu gestalten. Disziplinarmaßnahmen in einem angemessenen Rahmen und anrichtiger Stele bringen dem Jugendspieler sicher was für die Zukunft, aber überzogene Aktionen schaffen nur Angst und er verliert den Spaß am Handball. Dann sollte man lieber abdanken als Trainer.

    Ich glaube wir wären froh, wenn es uns jemand anbieten würde, denn in Südthüringen haben wir dahingehend eigentlich gar nichts. Wo soll das denn genau stattfinden ? Ich würde auch empfehlen direkt an die Vereine zu gehen.

    Hört sich sehr eigenartig an was da abgelaufen ist, und gerade für einen gebührenfinanzierten Sender ist es eine Schande, seine Zuschauer so im Regen stehen zu lassen. Aber es muss halt noch viel getan werden im ARD, dann gibt es da vielleicht auch mal einen gescheiten Informationsfluss.

    Und hier der Spielbericht - SGW-SGWS :

    Welch Spiel, welch Leistung der Werrataler Mannschaft!!! Ein respektables Abschneiden hatten sich die Mannen um Trainer Ursinus als Ziel gesetzt - heraus sprang ein Stück Thüringer und damit auch Werrataler Handballgeschichte!
    Der haushohe Favorit, Erstligist Willstädt-Schutterwald, wurde in einem wahrlich denkwürdigen Spiel bezwungen! Die Überraschung der Vereinsgeschichte traf dabei nicht nur die eigenen Fans, sondern auch den Gegner bis ins Mark!
    Zum Spielverlauf: Mit Beginn der Partie, unter den Augen des DHB-Ofiziellen Stemmberg, machten die Werrataler Druck. Ohne Respekt und "Fracksausen" wurde die Partie gegen den schier übermächtigen Favoriten in Angriff genommen. Bereits mit dem ersten Angriff gelang den Südthüringern die erste Führung durch einen genialen Schlagwurf von Kapitän Münzberg - und diese Führung gab die SG im gesamten Spiel (!!!) nicht mehr ab. Im Gegenzug zeigte Top-Ramussen, was ein Keeper halten sollte, um einen Erstligisten zur Verzweiflung zu treiben! Die Truppe stand im Deckungsverband vorbildlich und verstand es, die Angriffsintensität der ersten Minuten auf den gesamten Spielverlauf auszudehnen. Nach 8 Minuten führte die SG mit 4:1 und die Zuschauer glaubten ihren Augen nicht zu trauen. Kein Wackeln oder Wanken, nein, der Angriffswirbel wurde beibehalten und im Abwehrverhalten wurde bis zum Umfallen gefightet. Beim 5:5 (12.) erzielten die Willstädter letztmalig den Ausgleich - um danach von der SG teilweise in Grund und Boden gespielt zu werden. Bis zum 13:9 (24:) wurde die Führung ausgebaut, dann kamen aber nochmals die von Trainer Bob Hanning angestachelten Gäste stark auf und konnten zur Halbzeit auf 15:13 verkürzen.
    Die Fans waren begeistert, aber auch der Auffassung, dass die SG dieses Tempo keinesfalls halten kann. Und damit lagen sie gründlich - daneben!
    Mit dem Anpfiff ging der Kampf gegen den Giganten unvermindert in Runde 2. Rasmussen hielt schier überragend und die Truppe gab ihr Herzblut, um den Vorsprung zu verteidigen. Welch Spiel sahen da die Werrataler Fans: einer kämpfte uneigennützig für den anderen - eine Tendenz, die die SG vorher bereits in den Auswärtsspielen andeutete und heuer fortsetzte. Gerade die mannschaftliche Geschlossenheit wurde zum entscheidenden Faktor. Ob nun ein wie entfesselt rackernder Schäfer oder ein erstligareifes Auftreten von Sehovic und Ameddah, die Truppe trieb den Gast zur Verzweiflung. In der 46. Minute führte Werratal bereits mit 26:21 und die Halle stand Kopf. Jetzt allerdings setzte es zum Teil zweifelhafte Strafzeiten gegen die SG, welche in den nächsten 6 Minuten mit 4 gegen 6 in der Defensive war. Spätestens in Minute 51 schien das Spiel daher zu kippen - Willstädt verkürzte auf 24:26.
    Aber gerade jetzt erwachten neue Kräfte, wurde der Erstligist durch geniale Würfe von Ardan, Sehovic und Ameddah erneut aus der Bahn geworfen. Ab der 54. Minute hielt die SG einen 3-Tore-Vorsprung fest und die Zuschauer feierten mit stehenden Ovationen ihre Jungs! Der Abpfiff ging in einem Orkan des Jubels unter! So etwas, und darüber waren sich alle einig, hatte man im Werratal noch nicht erlebt.
    Wenn man jetzt aber in Landwehrhagen auf eine "abgehobene" SG hofft, dem sei gesagt, dass dies nicht eintreffen wird. Der Pokal war die Kür - jetzt folgt die Pflicht. Und so war auch lange nach Spielende der Schwur der Truppe im Hinblick auf das Samstagsspiel zu interpretieren: Wir werden die Punkte holen!


    SG:
    Top-Rasmussen, Schuchardt (n.e.), David (1), Karbe (4), Ameddah (8/2), Münzberg (2), Hellwig (1), Schäfer, Sehovic (11), Ursinus, Baumgarten (1), Ardan (4)
    Schiedsrichter: Knapp / Puchenger (Birkenau/Furthlow)
    Zuschauer: 800
    Strafwürfe: Werratal 3 / 3
    SG 6 / 5
    Zeitstrafen: Werratal 7
    SG 6
    Rot: SG - Baumgarten (3x2 Minuten; 45.)

    Ich habe nun mein 7210 als einer der ersten in Deutschland erhalten :D Nur leider ist weder Jamba noch handy.de oder ein anderer Service bereits auf diese Handys eingestellt. Wirklich miese Leistung :wall: Nur das 7650 steht als Multimediahandy drin, aber das ist ja schon alt :lol:

    Ich denke da ist deine Sicht der Dinge sicherlich nicht maßgeblich, ich bezweifle auch, dass du dich mit den Regeln so auskennst, wie man es als SR zum Beispiel muss. Da gibt es so einen Spruch "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal.....".

    Aber das gehört nun nicht mehr hier her.