Beiträge von Schieri_neu

    Ich versuche die Lösung mal an einem Urnenmodell (ziehen mit Zurücklegen)

    3 schwarze und eine rote Kugel (rot für Defekt)

    1. Student: die Wahrscheinlichkeit ist 1:4 (eine von 4), also 25%
    Da die Kugel nun zurückgelegt wird, haben die weiteren Studenten jeweils die gleiche Wahrscheinlichkeit, jedoch abhängig von ihren Vorgängern.

    Da nur ein Ereignis (4 x rot) günstig ist, ergibt sich eine Wahrscheinlichkeit von
    1/4 * 1/4 * 1/4 * 1/4 = (1/4)^4 = 1/256 = 0,39 %

    Das wäre so, wenn alle raten :baeh:

    Da aber - wie Eisbärli bereits gesagt hat, der Ausgang des 1. Studenten völlig egal ist (die rote Kugel wurde von ihm "gesetzt"), müssen die 3 anderen lediglich die rote erwischen. Somit:

    1/4 * 1/4 * 1/4 = 1/64 = 1,56 %

    (Respekt, Kai)!

    Diskussion von Frage 27:

    Unstrittig ist Antwort c (Bezug ist genannt worden)

    Aber (des Deutschen liebstes Wort):

    7:11
    ... "Ebenso ist es nicht erlaubt, wiederholt die Ausführung eines Anwurfs, Freiwurfs, Einwurfs oder Abwurfs der eigenen Mannschaft zu verzögern (siehe E4). Dies ist als passives Spiel anzusehen..."

    7:12
    "Wird eine Tendenz zum passiven Spiel erkennbar, wird das Warnzeichen gezeigt..."

    Somit ist m.E. nach geklärt, dass der TW "passiv" spielt und die SR das Warnzeichen zeigen sollen (also zusätzlich Antwort e).

    Nun könnte man argumentieren über das Wort "wiederholt"; dies ist aber aus der Fragestellung nicht ersichtlich, ob es sich um das 1. oder das wiederholte Mal handelt. Somit müsste Antwort "e" auch zugelassen sein.

    Heiko

    Im Bereich der RL West steht das Harzverbot (Haftmittelverbot) in den Durchführungsbestimmungen.
    Bei Verstoß gegen dieses Verbot wird der Verein bei der 1. Feststellung mit 125 €, ab jeder weiteren mit je 250 € bestraft.

    Aber hatten wir hier dieses "leidige" Thema nicht schon einmal ausführlichst diskutiert?

    Wenn der Versuch zu erkennen ist (und so ist es in der Frage formuliert), kannst du den Abwehrspieler nicht bestrafen.
    Stell dir mal vor, ein Spieler erhält hierfür eine Strafe - was macht er denn beim nächsten Mal? Ein Griff in die Hüfte, an den Fuß oder "fällt" er ihn direkt?
    Der Versuch, sauber zu spielen, muss honoriert werden, also keine pers. Bestrafung.
    Wenn du als SR allerdings der Ansicht bist, dass die Abwehraktion nur Alibi und kein Versuch zu erkennen ist, den Ball zu Spielen, dann Strafe.

    8:3 "Vergehen, bei denen sich die Aktion überwiegend oder gar ausschließlich gegen den Gegenspieler statt gegen den Ball richtet, sind progressiv zu betsrafen".

    Unklarheiten geklärt?

    Heiko

    Diese Fehlinterpretation resultierte aus einem Übersetzungsfehler!

    Damit die Vereine Zeit hatten, sich auf diese (in der Vergangenheit immer praktizierte Interpretation) einzustellen, wurde als Termin für die Umsetzung der 01.02.2006 genannt.

    Die Regionallehrwarte haben ihre Landesverbände hierüber auch schon rechtzeitig in Kenntnis gesetzt; ob diese Regelung jedoch ganz an die Basis gelangt, hängt von der Informationsweitergabe der "untergeordneten" Verbände sowie der Fortbildungswilligkeit der dort agierenden SR ab.

    Heiko

    Aktio - Reaktio!

    Wenn du die ersten Aktionen (häufig reicht die erste) ahndest, kommt es nicht zu den Folgehandlungen.

    Wenn also das Einklemmen des Abwehrsp. geahndet worden wäre (zumindestens mit einem sehr deutlichen Hinweis), wäre es vor. nicht zu den Folgehandlungen gekommen, wobei man auch noch den Ellenbogencheck gegen Hens hinzurechnen kann.

    Leider das alte Spiel: Hilft dir der SR nicht, hilf die selbst.
    Dennoch - gutheißen kann ich solche Folgehandlungen nicht.

    Heiko

    Im Torraum kann es kein Angreifervergehen geben!

    Also eindeutig - wie ulle schon beschrieben hat - Tor!

    Welche Intention hat denn in einem solchen Fall der Abwehrspieler?
    1) Er provoziert durch sein regelwidriges Verhalten den Pfiff des SR
    2) Er geht bewusst durch den Torraum, da er nicht mehr regelgerecht in eine korrekte Abwehrposition gelangen kann (durch den Torraum ist der Weg halt kürzer)

    Wenn man nun, wie Lasse geschrieben hat, auf 7-m entscheiden würde (und nicht auf Tor, also Vorteil), hätte der Abwehrspieler sein Ziel erreicht und würde sein Abwehrverhalten nicht umstellen.

    Entscheiden ist häufig aber auch, wie der Abwehrspieler in den Torraum kommt (aktiv oder passiv, etwa durch hineindrängen durch den Kreisläufer). Hier ist der Torschiedsrichter gefordert (Aktion - Reaktion).

    Heiko

    Zitat

    Original von harmi
    Ich pfeife nur Jugendspiele in unserem Verein.

    Standardspruch: "Ihr spielt, ich pfeife"

    gruß, harmi


    Das wissen doch alle sowieso, warum sagst du das dann noch einmal?
    Wenn man diesen Satz zwischen den Zeilen liest, wirkt das schon vor dem Spielbeginn sehr arrogant.

    Ich sage immer: "... hat Anwurf, Sportgruß" - das reicht völlig aus.

    Bei begründeten Zweifeln kann man den Spieler auch so behandeln, als hätte er keinen Spielausweis.
    Soll heißen:
    Er unterschreibt, dass er spielberechtigt ist (GebDat. nicht vergessen!); zusätlich der Vermerk vom SR, dass "sein" Spielausweis ohne Passbild vorgelegen hat. Dann ist man immer auf der richtigen Seite - der Rest ist für den Spielwart.