Naja, sonntags ist das SIS immer langsam. Wobei es macht keinen Spaß, wenn man 30 Sekunden oder länger auf eine Seite warten muss...
Beiträge von vr316
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Bohnert und Roßmeier überragen beim 28:27
Wallau. Die SG Wallau/Massenheim freut sich über ihren besten Saisonstart, seitdem sie in der Regionalliga Südwest ist. Bei der HG Saarlouis gewann sie in einer mit 1200 Zuschauern voll besetzten Halle mit 28:27 (13:15) und holte gestern Abend seit fünf Jahren erstmals wieder beide Punkte aus Saarlouis. Damit weisen die Wallauer 4:0 Punkte auf.
«Es war schon einiges los hier», versuchte Co-Trainer Frank Tritscher die Stimmung in der Halle noch halbwegs sachlich in Worte zu fassen. Die Gäste sahen sich mit einer sehr offensiven Deckung der HG Saarlouis konfrontiert, die Sebastian Linder kaum ins Spiel kommen ließ. Das nutzten die Außenspieler und Kreisläufer, die nun mehr freie Räume hatten. Die Begegnung war völlig ausgeglichen, keiner Mannschaft gelang es im gesamten Spielverlauf, sich mit mehr als zwei Treffern abzusetzen. Wallau stand mit Fabian Bohnert und Sebastian Linder im Zentrum sehr sicher in der Deckung, konnte nach vier Fehlversuchen in Folge eine 8:7-Führung nicht halten und geriet mit 10:12 in Rückstand. Diesen Vorsprung hielt der Gastgeber bis zur Pause.
Auch nach der Pause änderte sich am Spielverlauf nichts. Immer wieder wechselte die Führung, Saarlouis lag nach 40 Minuten mit 19:18 vorne, Wallau führte nach 50 Minuten mit zwei Treffern (24:22). Die Gäste überzeugten mit einer großartigen kämpferischen Leistung, legten mit einer konzentrierten Deckungsleistung die Grundlage zum Erfolg. «Die Einstellung der Mannschaft war saustark», lobte Tritscher, «dazu sind Markus Roßmeier und Fabian Bohnert herauszuheben». Roßmeier blieb bei seinen acht Treffern ohne Fehlversuch, Bohnert rackerte unermüdlich und sorgte gemeinsam mit Roßmeier für die wichtigen Tore. Die Freude in der Kabine der Gäste war riesig, die Erleichterung über den Erfolg beim Angstgegner überwog.
Saarlouis: Jonczyk, Steier; Daniel Altmeyer (7/1), Bahlke, Rockay (2/1), Bieniewicz (6), Stemmler (6/2), Szulc, Jager, Koppenberg, Andreas Altmeyer, Sak (1), Kessler (5). Wallau/Massenheim: Beer (1. bis 30.), Tillmann (31. bis 60.); Ehrmann (3), Bohnert (6), Laufersweiler (2/2), Plattner (1), Garbo, Gaßmann, Eisenhauer, Allendorf (4/1), Roßmeier (8), Linder, Prinz (1).
Schiedsrichter: Bußjäger/Fischer (Ludwigshafen/Frankenthal). Zuschauer: 1200
Quelle: http://www.fnp.de
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Mein Tipp als "Handballexperte":
Die Tabelle wird sich im Laufe der Saison noch verändern.

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Original von Yoon
[Blockierte Grafik: http://www.ultra-fast-webserver.de/fotoshooting/2…/bericht-07.jpg]
gefunden bei http://www.news-oberberg.de
Also mich erinnert das eher an den Trapper Toni aus Stuttgart. Wenn er jetzt noch "Was erlauben Yoon" schreit...
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Münster startet optimal in die II. LigaMünster. Erleichterung machte sich im Lager der TSG Münster breit: Die ersten beiden Punkte fuhr der Zweitliga-Aufsteiger gestern Abend in der gut gefüllten Eichendorffhalle gegen die TSG Groß-Bieberau ein. Überraschend deutlich mit 25:16 setzte sich die Mannschaft von Trainer Hans-Josef Embs durch.
Bei Münster fehlten die langzeitverletzten Mantel und Gölzenleuchter sowie Markus Roßmeier, der die ersten beiden Spiele nur für Wallau
trotz seiner Doppelspielberechtigung eingesetzt werden darf. Dafür war der kurzfristig verpflichtete Jens Häusler mit dabei, hatte bis dahin nur ein Mal mit der Mannschaft trainiert und übernahm dennoch auf Anhieb die Position des Abwehrchefs.Beiden Mannschaften war anzumerken, dass sie nervös waren. Nach einem 2:2 nach fünf Minuten blieben in der Folgezeit Tore Mangelware. Nach 21 Minuten führten die Gastgeber gerade einmal mit 6:4, standen aber überragend in der Abwehr und hatten in Konrad Bansa, der insgesamt ein Dutzend Bälle abwehrte, einen guten Rückhalt. Ihm stand vor allem in der ersten Hälfte Markus Kredel auf Seiten der Gäste nicht nach, der auch eine Vielzahl von freien Bällen abwehrte. Münster traf zwischen der 20. und 26. Minute vier Mal in Folge und lag so mit 9:4 in Führung. Da die Abwehr der Gastgeber gut auf die Kombinationen der Groß-Bieberauer eingestellt war und der Druck im Spielaufbau bei den Gästen völlig fehlte, war dies schon die Entscheidung. «Wir sind maßgeblich an Konrad Bansa gescheitert», erklärte Gästetrainer Thomas Göttmann anschließend, «dazu haben wir ideenlos und mit zu wenig Druck agiert und sind mit unseren Chancen zu leichtsinnig umgegangen». Münster wirkte konsequenter, kam zwar in der ersten Hälfte zu wenigen Toren aus dem Rückraum, aber die Außenspieler Carsten Bengs und Jörg Christmann waren immer wieder erfolgreich. «Das hat der Mannschaft eine ungeheure Sicherheit gegeben», erkannte auch Matthias Mauch, «wir wussten, dass wir aus einer sicheren Abwehr heraus spielen mussten und haben in der ersten Hälfte nur drei Gegentore gegen den kompletten Abwehrverband gefangen. Mit zunehmender Spieldauer lief unser Tempospiel immer sicherer». So baute Münster seine Führung immer weiter aus, lag nach 45 Minuten mit 18:10 vorne und konnte diesen Vorsprung bis zum Ende locker halten. «Zuerst einmal ein Glückwunsch an meine Mannschaft», gratulierte Trainer Hans-Josef Embs seinem Team, «hervorheben muss ich Jens Häusler, der nur ein Mal mit ihr trainiert hat und schon die treibende Kraft hinten war». Embs bemängelte lediglich die Chancenverwertung: «Wir haben gegen Kredel zehn klare Möglichkeiten vergeben. In anderen Spielen wird sich das rächen.»
Freude herrschte auch bei Carsten Bengs, der ein ganz starkes Spiel gegen seinen ehemaligen Verein machte und gerade in der Anfangsphase ganz wichtige Tore machte: «Für uns war das der optimale Auftakt. Wir waren angespannt und nervös, ich habe nicht erwartet, dass wir schon so stark in der Abwehr spielen können. Mit dem Jens, dem Steffen und mir lief es hinten optimal und auch die anderen haben super gestanden. Es lief rundum gut.»
Münster: Bansa; Weber (2), Thomas Mauch (1), Matthias Mauch (3), Häusler (1), Zapototschny, Bengs (6), Brendemühl, Kaluzinski (7), Krekel, Christmann (3), Rejab (2). Groß-Bieberau: Kredel (1. bis 60.), Klinger; Scholz (2/2), Ober, Baltic (6), Seeger (2), Lorenz, Gunst (2), Stallmann (1), Jacobs (2), Bauer (1), Beckmann.
SR: Köhler/Wigershaus (Hagen). Zuschauer: 600. (vho)
Quelle: http://www.fnp.de
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TSG Groß-Bieberau enttäuscht – 16:25HANDBALL. Zum Auftakt der Zweiten Handball-Bundesliga unterlag die TSG Groß-Bieberau bei der TSG Münster mit 16:25 (6:11) und bot dabei eine enttäuschende Vorstellung.
In der ersten Halbzeit waren die Groß-Bieberauer lediglich über die Außenpositionen gefährlich, Mirko Baltic erzielte vier seiner sieben Treffer. Vor allem der Rückraum enttäuschte. Die Gäste hatten es zudem Torhüter Markus Kredel zu verdanken, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel. Auch Münster fand nur schwer ins Spiel, mit zunehmender Dauer aber kamen die Gastgeber in Schwung. Bei der TSG überzeugte der Ex-Bieberauer Carsten Bengs, der sechs Treffer erzielte.Tore für Groß-Bieberau: Baltic 7, Scholz 2/2, Seeger 2, Gunst 2, Stallmann, Jacobs und Bauer. Zeitstrafen: 5 – 3. Siebenmeter: 2/0 – 2/2. Zuschauer: 600.
Quelle: http://www.echo-online.de -
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Manager für vier Tage
Handball: Daniel Greising bei SGL schnell wieder weg – Freitag Heimspiel gegen Eisenach
In der Handball-Bundesliga hat es schon Manager ohne Vorkenntnisse gegeben – sogar einmal einen beim TV Lützellinden, der eigentlich nur Gefängnis-Freigang hatte. Nun hat auch die SG Leutershausen ein Kurz-Gastspiel von Teammanager Daniel Greising hinter sich: Vier Tage nach seiner Vorstellung beim Zweitligisten ist Greising schon wieder weg und will im DFB-Organisationskomitee in Sachen Fußball-Weltmeisterschaft 2006 tätig werden.
Nachdem Vorgänger Heiko Gerling im Umgang mit Sponsoren nicht viel gelang und die Pflege der Geldgeber zu wünschen übrig ließ, sucht die SGL also nach wie vor nach einem neuen Mann. Aber gute Leute sind teuer.Vor dem Saisonauftakt am Freitag (20 Uhr, Heinrich-Beck-Halle) gegen den ThSV Eisenach bangen die Leutershausener indes noch um Torwart Matthias Lenz, der sich einen Virus einfing und keine Spielpraxis hat. Bei der Junioren-WM in Ungarn war er als dritter Torwart nur auf der Tribüne. Offen ist auch noch der Einsatz von Philipp Schulz nach seiner Knie-Operation. Nicht dabei sind Jens Ostheimer und Matthias Polifka (verletzt).
Zwei Punkte sollten dennoch machbar sein, denn der frühere Erstligist aus Eisenach um den neuen Trainer Zdenek Vanek übt sich nach neun Abgängen von Vollprofis und angesichts nur vier Neuer in dieser Saison erst einmal in Bescheidenheit. Nur drei Stammspieler der Vorsaison sind übrig geblieben.
Mit Erstligazwangsabsteiger SG Wallau/Massenheim (Regionalliga Südwest) hat es die SG Leutershausen unterdessen am Wochenende 27./28. September in eigener Halle im DHB-Pokal zu tun. Dies ergab die Auslosung in Dortmund. Dabei gelten die Badener als leichter Favorit gegen die junge Mannschaft aus Hessen, in deren Reihen mit Linksaußen Michael Allendorf auch ein Lorscher steht.
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Aus der FNP:Münsters langer Kampf beginnt
Münster. Eine turbulente Vorbereitung auf die II. Bundesliga liegt hinter den Handballern der TSG Münster. Sieben harte Trainingswochen hat die Mannschaft in den Knochen. Zuletzt zeigte sie ansteigende Leistungen, ehe der Kreuzbandriss von Thomas Gölzenleuchter die Planungen von Trainer Hans-Josef Embs über den Haufen warf.
«Wir werden am Freitag zum Auftakt gegen die TSG Groß-Bieberau (20 Uhr, Eichendorff-Halle) mit einer Abwehr spielen, wie sie die gesamte Vorbereitung noch nicht gespielt hat», kündigt der Trainer an. Nach dem Ausfall des zentralen Abwehrspielers blieb der Mannschaft nur wenig Zeit, sich in der Abwehr neu einzuspielen. Dennoch ist Embs optimistisch: «Die Mannschaft hat in der Vorbereitung voll mitgezogen. Wir haben die Neuzugänge gut integriert, aber wir sind durch sie und die Verletzungen von Mantel und Gölzenleuchter nicht so eingespielt wie in den vergangenen Jahren.» Nachdem sie Steffen Weber (SG Kronau/Östringen), Carsten Bengs (TSG Groß-Bieberau), Ziad Rejab (TV Petterweil) und Markus Roßmeier (SG Wallau/ Massenheim, Zweitspielrecht) verpflichtet hatten, reagierten die Münsterer auf den Ausfall von Gölzenleuchter und holten noch Jens Häusler (HG Oftersheim/Schwetzingen). Darüber hinaus blieb Volkart Krekel, der zum Oberligisten TuS Dotzheim wechseln wollte, dem Verein nun doch erhalten. «Jens Häusler hat in seiner ersten Trainingseinheit bei uns gezeigt, dass er die zentrale Abwehrposition gut besetzen kann», ist Embs zuversichtlich, dass der 38-jährige Routinier, der früher auch schon bei der SG Wallau/Massenheim und der SG Kronau/Östringen spielte, diese wichtige Rolle ausfüllen wird. Häusler ist Trainer beim Süd-Regionalligisten TSV Altensteig und wird für Münster nur antreten, wenn es keine Überschneidungen mit seinem Trainerjob gibt. Nach einem Blick auf die Terminpläne ist geplant, dass Häusler etwas mehr als die Hälfte der Spiele machen soll und so lange aushelfen wird, bis Gölzenleuchter wieder fit ist. Krekel soll Thomas Mauch und Weber in der Abwehr entlasten. «Er wird am Freitag auf jeden Fall dabei sein», erklärt Embs. Mauch hat noch Probleme im Ellenbogen, und der Einsatz von Rejab ist noch fraglich, da er Probleme mit der Oberschenkel-Muskulatur hat.
Dem Auftakt gegen Groß-Bieberau kommt besondere Bedeutung zu, folgen doch in Wuppertal, Oßweil und Willstätt drei ganz schwere Auswärtsspiele. Nach dem Heimspiel gegen Aue müssen die Münsterer nach Bietigheim und Friesenheim. «Dieses Programm ist schon hart», stimmt Embs zu, «aber für uns gilt es, wie im vergangenen Jahr im Kampf um die Meisterschaft einen langen Atem zu haben. Die Saison ist mit 36 Spielen sehr lang». Dass es nach der kommenden Spielzeit nur zwei anstatt der geplanten vier Absteiger gibt, macht die Aufgabe für den Aufsteiger etwas leichter. Dennoch warnt der Trainer: «Durch die neue Abstiegsregelung haben sich die Voraussetzungen sicherlich verbessert, dies gilt aber für alle betroffenen Vereine.» (vho)
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Zumindest sind Großkurth, Wagenführ und Deger konsequent und scheinen nicht so an ihren Ämtern zu hängen. Andere müssen es erst mal besser machen und dazu gehört mehr als nur Geld reinbuttern...
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Mir scheint, einigen Herren ist ihr Name in der Zeitung wichtiger als das Wohl der SG...
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War heute bei TGB Darmstadt - Balingen. Meine Eindrücke:
Am Anfang waren beide Mannschaften gleichwertig und die TGB versuchte mit viel (und teilweise übertriebenem) Einsatz die körperlichen und spielerischen Defizite auszugleichen. So führte Balingen meist mit 1 oder 2 Toren und konnte sich erst kurz vor der Halbzeit auf 5 Tore absetzen. Dann fiel am Anfang der 2. Hz. schnell die Entscheidung, Balingen kam zu vielen Toren aus der 1. Welle und setzte sich nach und nach ab. Am Ende hat der Zweitligist mit ca. 10 Toren Vorsprung gewonnen, keiner hat sich verletzt und Darmstadt hat sich ordentlich verkauft. Insgesamt ein nettes Spiel, allerdings ohne Aussagekraft für die Saison.
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Hier zwei Artikel aus der FNP (http://www.fnp.de) über die neuen Regeln:
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AnsichtssacheFür die Schiedsrichter wird’s noch schwerer
17 neue Regeln hat die Internationale Handball-Federation (IHF) für diese Saison beschlossen. Bei einigen steckt die gute Absicht dahinter, das Spiel attraktiver zu machen und den Aktiven zu schützen. Doch erreicht man dies wirklich ?
Die meisten Trainer begrüßen, dass das Spiel schneller wird, wenn der Torhüter von überall abwerfen darf und nicht mehr exakt an die Stelle des Regelverstoßes zurückkehren muss, nachdem ein Angreifer den Kreis betreten hat. 14 Spieler statt 12 dürfen die Vereine nun einsetzen, um das Tempo hoch zu halten. Die Schiedsrichter müssen sich den höheren Anforderungen stellen, schneller überlegen und handeln. Aber gibt es nicht irgendwann einmal Grenzen, überfordert man nicht die Schiedsrichter ? Als wenn sie es oft nicht schon schwer genug hätten. Alle Trainer sehen den Willen der IHF, mit härteren Strafen gegen Fouls an Spielern vorzugehen, die schutzlos im Sprung sind. Richtig ist, dass die Gesundheit der Sportler geschützt werden muss. Dass die Schiedsrichter aber den Abwehrspieler disqualifizieren sollen, setzt sie zusätzlich unter Druck, zumal sie innerhalb von Sekunden entscheiden müssen, ob nun der Angreifer den Körperkontakt beim Absprung sucht oder ob es tatsächlich ein Foul des Verteidigers ist. Es wird immer eine Grauzone bleiben, die dem Schiedsrichter einen viel zu großen Ermessensspielraum lässt. Daraus folgt, dass sich die Spieler auf kein einheitliches Pfeifen einstellen können und auch verunsichert sind.
Viele andere Regeln, die der Handball-Verband geändert hat, sind überflüssig wie ein Kropf. Ob es der direkte Freiwurf ist, der ohne Block von der angreifenden Mannschaft ausgeführt werden muss und damit jede bisherige Wirkung verliert, oder ob es die einheitlichen Torhütertrikots sind. Auch dass man die Mannschaftskapitäne abgeschafft hat, zeigt, über was sich Handball-Funktionäre so alles Sorgen machen.
Als Fazit bleibt: Den Schiedsrichtern wird die Arbeit erschwert, statt sie ihnen zu erleichtern. Regeländerungen gibt es jedes Jahr. Warum lässt man einen Stand nicht und überprüft über einen längeren Zeitraum einmal, welche Regel Sinn macht ? Das würde allerdings voraussetzen, auch mutig genug zu sein, eingeführte Änderungen wieder zurückzunehmen.
Und warum gibt es nicht eine Regel, die eine wirkliche Gefahr für die Spieler verhindert? Wenn ein Torwart einen Ball des Gegners beim Tempogegenstoß mitten im Feld abfangen will, ist dies für alle Beteiligten lebensgefährlich. Um solche Fälle hätten sich die Herren der IHF besser kümmern sollen.
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Umstritten: Die neuen Handball-RegelnMain-Taunus. Schon in der kommenden Woche beginnt mit der ersten Hauptrunde des DHB-Pokals die Handball-Saison. In der Vorbereitung sind auch die heimischen Mannschaften mit den von der Internationalen Handball-Federation (IHF) beschlossenen Regeländerungen konfrontiert worden. Die Schiedsrichter sollen die neuen Regeln nun umsetzen. Das Höchster Kreisblatt befragte mit Hans-Josef Embs (TSG Münster), Jörg Schulze (SG Wallau/Massenheim), Karl-Georg Fischer (TV Flörsheim), Ulrich Rebitzer (TG Bad Soden), Jochen Wichert (TG Hochheim), Hermann Stark (SG Nied), Thomas Benz (TV Wicker), Kersten Peter (TSG Sulzbach) und August Henrich (TG Schwanheim) einige Trainer sowie mit Peter Striebl (Eltville) auch den Schiedsrichterwart des Bezirks Wiesbaden zu den Änderungen.
Die meisten Trainer stehen den Regeländerungen grundsätzlich positiv gegenüber, doch es gibt auch viele kritische Anmerkungen. «Es sind einige Präzisierungen, um den Schiedsrichtern zu helfen. Für mich bleibt aber abzuwarten, wie gut die Schiedsrichter geschult werden, denn bei einigen Regeln haben sie großen Interpretationsspielraum», sind Jörg Schulze und Thomas Benz gespannt. Ulrich Rebitzer hat auch keine Schwierigkeiten mit den Änderungen: «Ich finde es gut, aber es muss umgesetzt werden. Der Handballsport hat allgemein einen schlechten Ruf.»
Peter Striebl bestätigt die Absichten der IHF: «Den Schiedsrichtern soll Hilfestellung gegeben werden. Sicher sind manche Regeln sinnvoller als andere, einige sind für die Bundesliga und höher auf Druck des Fernsehens gemacht.» Einig sind sich alle Beteiligten: «Einige dieser 17 Regeländerungen sind überflüssig.» Über die wichtigsten Änderungen gab es teilweise kontroverse Meinungen.
- Direkter Freiwurf (Nur noch ein Spieler darf ausführen, die Abwehrspieler dürfen nicht mehr wechseln): «Das ist ein Witz», erklärt Hans-Josef Embs, «ich begreife es nicht, wie jemand zu so einer Regeländerung kommt». Schulze stimmt ihm zu: «Man hätte es bei der letzten Aktion so lassen sollen, wie es war. So ist das ein fauler Kompromiss, dass die Abwehrspieler nicht mehr wechseln dürfen.» Man könne «den Freiwurf damit abhaken», ist Hermann Stark ebenso wie Jochen Wichert unzufrieden.
- Keine automatische Auszeit (Timeout) bei Siebenmetern: «Das liegt dann wieder im Ermessensspielraum der Schiedsrichter. Sie pfeifen dann zu Beginn des Spieles keinen Timeout, aber am Ende, wenn es eng wird, pfeifen sie ihn wieder», hat Wichert ein Problem damit, «daher fand ich den Timeout nicht schlecht». Anderer Meinung sind Schulze, Stark und August Henrich: «Es gibt nicht mehr so viele Pausen. Der Schiedsrichter hat ja die Handhabe zum Timeout.» Striebl erklärt die Änderung: «Sie erfolgte auf Druck des Fernsehens. Die Sendezeiten wurden durch die Auszeiten zu lang.»
- Abwurf statt Einwurf bei Kreisübertreten: «Das macht das Spiel schneller und ist gut», sind sich die Trainer einig. «Irgendwann kommen die Schiedsrichter nicht mehr hinterher», ist Kersten Peter besorgt, «wir hatten ein Testspiel gegen die Hochheimer A-Jugend mit 42:38 gewonnen. Das war Hasenrennen und kein Handball mehr.»
- Fouls gegen Spieler, die nach dem Absprung schutzlos in der Luft sind: Diese Fouls mit Disqualifikation zu bestrafen, sehen die meisten Trainer mit Skepsis. Rebitzer und Henrich sind einer Meinung: «Es wäre gut, wenn die Regel umgesetzt wird, um die Gesundheit der Spieler zu schützen.» «Der Grundgedanke ist gut, aber manche Schiedsrichter bestrafen es und andere nicht», erklärt Peter, «dazu birgt es für Abwehrspieler die Gefahr, dass es manche Angreifer – gerade von den Außenpositionen – darauf anlegen werden. Man macht es dem Schiedsrichter schwerer.» Ähnlich sieht dies Schulze: «Ich möchte die Schiedsrichter-Ausbilder sehen, wie sie das schulen. Die Angreifer bekommen mehr Spielraum, die Schiedsrichter sind zu Disqualifikationen fast gezwungen.» Karl-Georg Fischer, Embs und Stark meinen dazu: «Die Entscheidung ist zu hart und liegt zu sehr im Ermessen der Schiedsrichter.» Striebl will den Trainern die Furcht nehmen: «Die Schiedsrichter sollen nur für diese Aktionen sensibilisiert werden. Ich glaube nicht, dass es zu Überreaktionen kommt.» Dies hatte Wichert befürchtet: «Am Anfang wird es viele rote Karte geben, dann nachlassen.»
- Schneller Anwurf, wo der Spieler deutlich stehen soll: Schulze und Rebitzer sind einer Meinung: «Es ist gut gemeint und der Versuch, den Schiedsrichtern zu helfen», aber Schulze fügt hinzu: «Es ist zu sehr Ermessenssache.» Und Henrich meint: «Was nutzt es, wenn du auf dem Punkt stehst, aber es läuft ein Gegenspieler durch den Mittelkreis und der Schiedsrichter ahndet es nicht ?» Fischer drückt es lapidar aus: «Beim schnellen Anwurf muss man noch mehr so tun, als ob man steht.»
- Abschaffen des Kapitäns: Über diese Regel sagen fast alle Trainer: «Sie ist völlig überflüssig.»
- Regel für passives Spiel: «Diese Regel wurde präzisiert», erklärt Schulze, «aber was bitte sind fünf lange Sekunden ? Es bleibt zu viel im Ermessensspielraum des Schiedsrichters.» Vielleicht sollte man es wie beim Basketball machen», rät Wichert, «dass eine Mannschaft eine bestimmte Zeit hat, den Angriff abzuschließen». (vho)
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Nun, da die folgenden Berichte über den TVG sind und ich kein neues Thema aufmachen will, stelle ich sie mal hier ein (Quelle: http://www.echo-online.de
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EinwurfKundenorientiert
Raus aus dem Mittelmaß der Handball-Bundesliga. TV Großwallstadt lässt sich dieses Ziel etwas kosten. Der Etat wurde um eine halbe Million Euro aufgestockt. Die Einkaufstour, begünstigt vom Zwangsabstieg der SG Wallau/Massenheim, bescherte sieben gestandene Profis. Was die klangvollen Namen wert sind, wird der Alltag in der „stärksten Liga der Welt“ offenbaren.
Mit knapp zwei Millionen Euro im Haushalt zählt Großwallstadt zu den Sparsamen. Die Spitzenklubs Kiel, Flensburg, Magdeburg, Lemgo, dazu Gummersbach und HSV Hamburg, nehmen längst zwischen vier und fünf Millionen Euro in die Hand, um Weltklasse zu atmen.Großwallstadt beschwört den Gegenentwurf: Deutscher Trainer. In Überzahl deutsche Spieler. Eine Reihe von Talenten. Stallgeruch und Verankerung in der Region.
Im Gegensatz zur ausgemusterten SG Wallau/Massenheim, der es nicht gelang, die Region – Politik, Sponsoren und Zuschauer – zu mobilisieren, ist der fränkische Traditionsverein nach Jahren sportlicher Durststrecke und Existenzangst saniert. In der Regie sitzen keine Selbstdarsteller, Tagträumer und Scharlatane. Bodenständige Handwerker haben das Sagen. Geschäftsführer Georg Ballmann und seine Gremien wahren die Balance zwischen Anspruch und Möglichkeiten. Dazu zimmerten sie solide professionelle Strukturen. Sprüche sind ihnen fremd. Ehrliche Arbeit und faire Partnerschaft heißt ihr Credo.
Großwallstadt dürfte es dennoch nicht leicht fallen, sich einstellig hinter der Liga-Elite einzureihen. Diese zu erschüttern, erscheint noch vermessen. Die Regie hat erkannt: Ohne Investitionen rechnet sich die Handball-Bundesliga am Untermain nicht mehr. Dauerhafter Kampf gegen den Abstieg mag zwar spannend sein – wenn er gut geht. Wirtschaftlich ist er tödlich. Siegertypen sind gefragt, und Leistung zählt im Interessenspiel zwischen Sport, Wirtschaft und Medien. Lug und Trug wie bei der SG Wallau-Massenheim sorgen zwar für großes Theater, verprellen letztlich jedoch die Kunden.
Großwallstadts maßvolle Kundenorientierung schafft zumindest eine saubere Existenzgrundlage.
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„Ich habe lieber mit einer guten Mannschaft Druck“Handball: Bundesligist TV Großwallstadt investiert kräftig und weckt in der Region Neugier und Erwartungen
„Ich habe lieber mit einer guten Mannschaft Druck, als mit einer schlechten.“ Trainer Michael Roth steht für das gewachsene Selbstbewusstsein des Handball-Bundesligisten TV Großwallstadt. Die Franken, mit hessischem Verbandsstatus, sind der einzige Erstligist in Bayern und nach dem Lizenzentzug der SG Wallau-Massenheim der einzige in der Region Rhein-Main-Untermain.
Nicht nur sportlich hat sich der Klub breiter aufgestellt und aus der „Konkursmasse“ der Hessen trefflich bedient: Fünf der acht Neuzugänge kamen vom wirtschaftlich maroden Nachbarn – alles Nationalspieler. Jan-Olaf Immel, Jens Tiedtke, Torhüter Markus Rominger, und die früheren Großwallstädter Heiko Grimm und Dominik Klein. Roth: „Die Wallauer Misere hat uns letztlich in die Karten gespielt.“Nach sechs von sieben Vorbereitungs-Wochen auf die Spielzeit 2005/2006 bilanziert der Nachfolger von Peter Meisinger: „Ich glaube, dass wir eine sehr interessante Mannschaft haben und dass die Personalplanung nachhaltig die richtige war.“ Vorschusslorbeeren, die Erwartungen wecken. Bei der Regie um Geschäftsführer Georg Ballmann („einstelliger Tabellenplatz“) bei Sponsoren, Publikum und Medien. Modernen Tempo-Handball und eine kompakte Abwehr verspricht Roth, der das sportliche Grundkonzept bis Weihnachten in ein durchgängiges spielerisches Konzept gießen möchte: „Wir sind in der Lage zuzulegen.“
Mit dem Spitzenquintett aus Wallau, dazu dem Isländer Alexander Petersson (Düsseldorf), Torhüter Chrischa Hannawald (Essen) und Torhüter-Talent Matthias Ritschel (Zweitspielrecht für Tuspo Obernburg) zog Klasse ein.
Auf der Sollseite stehen Nationaltorhüter Carsten Lichtlein (TBV Lemgo), der Pfungstädter Junioren-Nationaltorwart Kevin Klier (SG Kronau/Östringen), Altmeister Jörg Kunze (Balingen/Weilstetten), Snorri Gudjonsson (GWD Minden), Otto Fetzer (Ludwigsburg/Oßweil) und Tom Meisinger (TV Lohr). Das Wechselspiel hielt an, diesmal mit Substanzgewinn: Nicht nur die Kopfzahl (17), auch Qualität stieg.
Mehr Profis kosten mehr Geld. Eine einfache und zugleich bedrohliche Formel. Zum Ende der vergangenen Runde, nach monatelangem Tanz am Rande des Abstiegs (Tabellendreizehnter), baute Geschäftsführer Ballmann zunächst auf Bürgschaften, um den Etat auf wettbewerbsfähige knapp zwei Million Euro anzuheben und sich Spitzenkräfte leisten zu können. Nun füllt er die Unterdeckung Baustein für Baustein auf. In den nächsten beiden Monaten sollen alle Sponsoren gezahlt haben.
„Erfolg würde sich bei uns richtig niederschlagen“, unterstreicht der gewissenhafte Geschäftsmann wirtschaftlichen Spielraum nach oben in vielen Verträgen. Den gleichen Leistungsbezug fordert er von der Mannschaft ein. Weiterhin fehlt der zahlungskräftige Hauptsponsor. Dafür wurde bei den sechs regionalen Trikosponsoren nachgebessert.
Die Rechnung ist wieder simpel: Jeder Punkt in der Tabelle, jeder Schritt aus der Schattenlinie der Bundesliga ist Geld wert. Und mehr Fernsehpräsenz (vier Spiele in den ersten sechs Wochen werden gezeigt) lockt Sponsoren. Ballmann: „Der TVG hat in den letzten beiden Jahren sehr vernünftige Basisarbeit geleistet.“
Am 4. September beginnt der Alltag mit dem Auswärtsspiel bei Michael Roths altem Verein, Aufsteiger SG Kronau/Östringen, in der neuen SAP Arena in Mannheim (14 000 Zuschauer). So locker wie vor dieser Runde wirkte die Regie seit Jahren nicht mehr. Selbst Peter Meisinger, nach acht Jahren im Amt zermürbt im Existenzkampf, als Schmalhans Küchenmeister war, atmet auf. „Ich sehe das ganz locker“, sagt der Sportliche Berater. Den Titel „Sportdirektor“ wollten er und Ballmann nicht. Zwei Dirigenten am Pult, einer als graue Eminenz, seien kontraproduktiv. Meisinger übt Distanz, schaut einmal pro Woche im Training vorbei – ist da, wenn gefragt wird. Nur nicht zu nahe am Tagesgeschäft.
Der Optimismus hat viele Väter: Der Schulterschluss mit der Region bayerischer Untermain und den Spielstätten in Aschaffenburg (Unterfrankenhalle, 4200 Zuschauer) und Elsenfeld (Untermainhalle/3000) mobilisierte Unternehmen, Politiker und Zuschauer. Im Schnitt kamen 500 mehr als im Spieljahr zuvor. Auch der Dauerkartenverkauf (von 1000 auf 1200) blüht.
In der neuen Spielzeit plant Großwallstadt mit 3500 Besuchern pro Auftritt (plus 200). Ballmann: „Die Leute sind neugierig auf die Mannschaft.“ Und sein Traum, ab und an mal in der Olympiahalle in München zu gastieren (10 000 Zuschauer), ist so abwegig nicht mehr. Doch erst muss die Leistungsbilanz stimmen. „Wir sollten realistisch bleiben und aufpassen, dass die Erwartungshaltung nicht zu hoch ist.“
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Zweiter Platz beim Härtetest
Frauen-Handball: Zweitliga-Aufsteiger TGS Walldorf zeigt sich in Sulzbach verbessert
Im Aufwärtstrend sind die Zweitliga-Handballerinnen der TGS Walldorf, die bei einem international besetzten Vorbereitungsturnier bei Regionalliga-Aufsteiger HSG Sulzbach/Leidersbach den zweiten Rang belegten. Vor allem die Deckung war nach der harten Trainingsarbeit bereits recht stabil. Insbesondere im Mittelblock überzeugte die TGS in der Besetzung Judith Kirschig, Steffi Brunner, Lara Arnold und Silke Jung. Marion Fenn wurde darüber hinaus zur besten Torfrau des Turniers gewählt.
Im ersten Spiel gelang gegen den litauischen Erstligisten LKK Zalgiris ein erst am Ende knapper 21:18-Erfolg. Gegen den tschechischen Erstligisten HC Kunovice gewann Walldorf mit 18:14. In dieser Partie spielte Judith Kirschig mit acht Treffern stark auf.Eine überaus klare Schlappe kassierte die TGS unterdessen gegen den späteren Turniersieger TV Bayeröhde. „Die Partie kam für uns zum völlig falschen Zeitpunkt, denn meine Spielerinnen waren im dritten Spiel mittlerweile stehend k.o.“, begründete Trainer Dirk Leun das deutliche 16:32 in den nur 40 Minuten Spielzeit gegen den Nord-Zweitligisten.
Leun hatte allerdings auch einige Absagen zu verkraften. So fehlten Eva-Maria Kraft, Alexandra Pieper, Madeleine Gieseler, Johanna Holstein und Maike Ehrhardt. Am zweiten Tag wurden in Abwesenheit des erkrankten Trainers Leun die Partien gegen Gastgeber HSG Sulzbach/Leidersbach mit 23:19 und den Regionalligisten Thüringer HC II mit 29:16 gewonnen, so dass es am Ende zu einem zweiten Rang reichte.
An diesem Wochenende wird munter weiter getestet. Während des Trainingslagers in Oßweil steht am Samstag ein kleines Dreierturnier auf dem Programm, bevor die Doppelstädter für Sonntag beim international besetzten, 14. Toto-Lotto-Cup in Ludwigsburg ihre Teilnahme zugesagt haben.
Neben dem nordbadischen Bundesligisten TSG Ketsch ist dort mit der Schweizer Mannschaft St. Gallen eine weitere Spitzenmannschaft am Start. Dabei trifft die TGS auch auf Mitaufsteiger TV Nellingen.
Quelle: http://www.echo-online.de -
Für die Zukunft des Wallau Regio-Teams ist mir nicht bange. Gestern das Spiel gegen die TSG Münster war schon beeindruckend, ein sicherer 33:32 (16:13) - Sieg. Wallau war schneller auf den Beinen und sie haben die Münsteraner spielerisch in einigen Situationen in der 2. Halbzeit düpiert. Ob es für den Aufstieg reicht weiß ich nicht, aber vorne mitspielen können sollte Wallau schon. Wobei mangelnde Erfahrung und eine körperliche Unterlegenheit die größten Hindernisse werden dürften. Und panther99, wirf mir nicht vor, dass ich in dem Spiel gegen Münster nicht nahe genug dran war. Ich stand zumindest auf dem Spielfeld, und du?
Hier im Forum sehe ich mich nicht als Journalist, der alles, was er schreibt genau recherchieren muss. Bewusst war mir nur, dass Eric nach Dotzheim gehen wollte, wobei Wallau aus verschiedenen Gründen wohl die bessere Wahl ist. Meine Anmerkung war mehr als Frage denn als Kommentar gedacht, meine Infos, die ich wollte, habe ich sofort von Mini erhalten. Und es war auf jeden Fall unglücklich, die Klammer so pauschal hinter alle Namen zu setzen, denn dass Yves in Wallau bleibt, war ja auch der Presse zu entnehmen. Da also: MEA CULPA.
In der Regel stelle ich hier auch nur Artikel aus der Presse ein, Kommetare werden normalerweise begründet und bewusst gegen Wallau stichele ich nicht, dafür habe ich viel zu wenig Interesse daran. Wer am Ende einer Saison Meister wird, ist dass auch verdient geworden und die Wallauer A-Jugend hat mit Sicherheit sehr gut gearbeitet. Und wenn in einem Verein wirklich Unruhe durch Postings in einem öffentlichen Forum entsteht, dann stimmt wohl schon vorher etwas nicht, oder ?
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Naja, mit meinen 13 von 15 schließe ich mich einigen hier an. Hat jemand auch alle 15 (beim 1. Mal) ?
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Naja, aber irgendetwas in der Richtung war da doch...
Aber danke für die schnelle Info. -
Passend zur TSG Worfenden:
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Sabine Englert, Tessa Wienstroer und Vivi Kazakis feiern Wiedersehen
HANDBALL. Eine Begegnung der besonderen Art war das Freundschaftsspiel zwischen der TSG Worfelden und Bayer Leverkusen für Sabine Englert, Tessa Wienstroer und Vivi Kazakis. Sabine Englert, die zweite Torfrau beim Bundesligisten, war allerdings verletzt und hatte dementprechend Zeit, sich mit ehemaligen Bekannten zu unterhalten, die sie aus ihrer Zeit bei der TGS Walldorf noch kennen.
Von ihrer Zeit bei der TGS Walldorf bekannt ist auch Vivi Kazakis. Die ehemalige Jugend-Auswahlspielerin wechselte vor zwei Jahren zu Bayer und wurde in Klein-Gerau bei der Vorstellung der Spielerinnen besonders bejubelt. Als Nummer Sieben hatte sie nicht viele Möglichkeiten sich auszuzeichnen und erzielte zwei ihrer drei Treffer mit Siebenmeter.Besonders herzlich begrüßte Tessa Wienstroer die Schiedsrichter Uwe Scheuch und Thomas Herbst. Das Gespann kam vom SV Crumstadt, in dessen Jugend Tessa Wienstroer ihre handballerische Grundlage bekommen hat.
Die Unparteiischen hatten im übrigen auch in der zweiten Halbzeit wenig Mühe mit der fairen Begegnung. Der Favorit zog immer weiter davon, und die Zuschauer freuten sich über die Worfelder Tore von Ilka Fickinger, Viola Eger, Bettina Koszela, Corina Schütz, Sabrina Goldhahn, Jessica Buß, Christiane Löffler und Carina Löffler, ganz besonders über die Bogenlampe von Viola Eger zum zwischenzeitlichen 15:33.
Nach dem 16:35-Endstand klatschten sich die Spielerinnen trotz der Schwüle ab, und die Zuschauer spendeten herzlichen Applaus für mehr als 60 unterhaltsame Handball-Minuten. Nach diesem Erlebnis der besonderen Art bereiten sich die Worfelder Aufsteigerinnen weiter auf die Oberliga vor. Dabei richten sie am 11. September ein Turnier aus.
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Einige Vereine haben in der Vorbereitung Spaß im Harz, andere haben halt Spaß mit Harz..
ZitatAlles anzeigenSpaß auch mit Harz
Handball: Wackere, weil defensiv starke Worfelder Frauen unterliegen dem Bundesligisten Bayer Leverkusen in Klein-Gerau nur mit 16:35
Klar, das Ergebnis ist eindeutig, aber es hat doch riesig Spaß gemacht, den Spielerinnen und den 500 Zuschauern in der ausverkauften Klein-Gerauer Sporthalle bei erstickender Schwüle. Es hat ja auch niemand ernsthaft erwartet, die Handballerinnen der TSG Worfelden könnten im Freundschaftsspiel den Bundesligisten Bayer Leverkusen über Gebühr fordern. Mit 16:35 (5:15) unterlag der Oberliga-Aufsteiger am Donnerstag dem zwölfmaligen deutschen Meister und frisch gebackenen Challenge-Cup-Gewinner.
Dabei waren die Leverkusenerinnen gar nicht einmal so überlegen wie es das Ergebnis ausdrückt. In der Defensive standen die wackeren Worfelderinnen nämlich gut, aber nach vorne leisteten sie sich eine derart überdurchschnittliche Abspielfehler-Quote, dass die Gäste bestimmt die Hälfte ihrer Treffer über schnelle Gegenzüge erzielten, die sie kurioserweise kurz vor dem Spiel auch noch besonders intensiv geübt hatten.Dabei blieb ihnen fürs Aufwärmen nur eine halbe Stunde Zeit, weil sie im Stau gestanden hatten. Aber Edmund Hofmann, Vater von Spielerin Yvonne, auf dessen Initiative die Begegnung zustande gekommen war, wurde nicht nervös. Neben der Nervosität und dem Respekt gegenüber den mit zahlreichen Nationalspielerinnen gespickten Gästen stellte Worfeldens Trainer Klaus Feldmann einen Aspekt besonders heraus: „Der Ball war geharzt, das sind wir nicht gewohnt. Und da fällt jeder Impuls, den man dem Ball gibt, einfach anders aus, weil es den Ballflug verzögert“ Natürlich war ihm klar, dass sich die taktisch und technisch individuell besser ausgebildeten Leverkusenerinnen als übermächtig erweisen würden, aber seine Mannschaft ging stark motiviert in diese Begegnung.
Das galt ganz besonders für Torfrau Sabrina Hamm. Im Laufe der Woche hatte sie noch Rückenprobleme beklagt, aber Worfeldens Pressewart Walter Klink war sicher: „Wer sie kennt, der weiß, sie beißt sich durch“.
Und wie: Acht Minuten waren gespielt. Es stand überraschend erst 1:1, und Sabrina Hamm hatte schon fünf Leverkusener Großchancen mit Spagat, gutem Stellungsspiel und reaktionsschnellen Armen derart zunichte gemacht, dass sich die Bayer-Spielerinnen auf der Bank erstaunt ansahen: Nanu, wer ist das denn auf der Linie? Sabrina Hamm riss auch in der Folgezeit die Fans zu stürmischen Ovationen hin.
Das erste Worfelder Tor in dieser für die TSG historischen Begegnung hatte nicht unerwartet Ilka Fickinger geworfen. Die routinierte und balltechnisch erstklassige Nummer 15 hatte die wenigsten Probleme mit dem Harz und den geringsten Respekt, auch wenn manche ihrer berühmten überraschenden Anspiele nicht das Ziel fanden.
Nach den genannten acht Minuten nahm Renate Wolf, die ehemalige, 96fache Nationalspielerin und Trainerin von Bayer, eine Auszeit, in der sie ihre Formation darauf hinwies, dass es sich in Klein-Gerau nicht um eine Trainingseinheit handele. Fortan bemühten sich die Gäste, allen voran Nationalspielerin Nadine Krause, die lange Rückraumspielerin Denisa Glankovicova und die flinke Anna „Lumpi“ Lörper um flotte Aktionen. Diese führten im Verein mit höherem Tempo, den besseren handballerischen Fertigkeiten und den Worfelder Abspielfehlern auch zu einer standesgemäßen Überlegenheit und einem 15:5-Halbzeitvorsprung für den achtmaligen deutschen Pokalsieger.
Treffer der TSG Worfelden: Ilka Fickinger (5), Viola Eger, Bettina Koszela, Corina Schütz, Sabrina Goldhahn (je 2), Jessica Buß, Christiane Löffler, Carina Löffler.
Für Leverkusen trafen: Nadine Krause (6/1), Denisa Glankovicova (6), Anna Lörper (5), Anne Müller, Sabrina Neukamp (je 4), Anne Krüger (3), Heike Ahlgrimm und Claudia Bohrmann (je 2).
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Münster lässt sich von Wallau fordernMünster. In der vergangenen Saison standen sie sich noch im Punktspiel gegenüber, diesmal ist es nur noch ein Test – aber was für einer: Am Samstag (20. August) empfängt die TSG Münster, Aufsteiger in der II. Handball-Bundesliga, den Regionalligisten SG Wallau/Massenheim zum Derby. Spielbeginn in der Eichendorff-Halle ist um 18 Uhr.
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Münsters Handballer sind viel beschäftigtMünster. Trainer Hans-Josef Embs, Trainer des Handball-Zweitligisten TSG Münster, ist mit dem Stand der Vorbereitung seiner Mannschaft auf ihre erste Saison in der II. Bundesliga Süd zufrieden. «Die Jungs sind derzeit auf einem kleinen Tiefpunkt, aber in der kommenden Woche wird es wieder aufwärts gehen», erklärt Embs, der anfügt: «Vom Spielerischen bin ich ganz angetan. Unsere Neuen haben sich gut integriert.» Dazu hofft der Trainer, von Verletzungen verschont zu bleiben: «Jörg Christmann hat weiterhin Probleme mit dem Rücken, trainiert aber mit. Hoffentlich fallen mir keine Spieler mehr aus.»
Die Mannschaft besuchte mit dem Autohaus Seidler einen ihrer Sponsoren. Besonders erfreulich war dieser Besuch für Münsters Neuzugang Ziad Rejab: Herbert Seidler, Chef des Unternehmens, stellte ihm für die nächste Spielzeit einen Chevrolet zur Verfügung.
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Ok, ist nicht exakt über das Wallauer Regio-Team, aber ziemlich dicht dran:
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Drei Neuzugänge für Wallaus Oberliga-TeamWallau. Sicher wird es eine ganz schwere Saison für die SG Wallau/ Massenheim II in der HandballOberliga Hessen. Trainer Matthias Hieronimus hat sechs Spieler aus der vergangenen Saison dabei, die den Durchmarsch in die BezirksOberliga Wiesbaden schafften. Mit Jannis Binder, Dominik Stingl, Patrick Schorn und Tobias Arnold sind darunter vier Rückraumspieler, dazu kommen noch André Benischke und Christian Vogt. Zuletzt gelang es dem Trainer, seine Mannschaft doch noch zu verstärken.
Vom Oberligisten TV Idstein kam der junge Sören Gemmerich, der auf der Torhüterposition der Mannschaft weiterhelfen wird, wenn der Breckenheimer auch in Idstein wenig Spielpraxis bekam. Etwas routinierter ist Außenspieler Eike Meireis, der bereits in Idstein zugesagt hatte, nach Turbulenzen dort sich dann aber doch für Wallau entschied. Wieder zu seinem Heimatverein zurück kam Klaus Fischer, der zuletzt beim TV Breckenheim spielte. Fischer hat zuletzt eine Arthroskopie hinter sich gebracht, wann der Kreisläufer wieder zum Einsatz kommen kann, ist noch ungewiss.
Aus der eigenen Jugend werden Yves Gramlich, Eric Heidelmann und Tobias Schimmelbauer dazukommen (Anm.: Wollten die nicht zum Oberligisten TUS Dotzheim wechseln ?), auch sind Verstärkungen aus dem Regionalliga-Kader angedacht. Hier wird es die Spieler treffen, die in der Regionalliga keine Einsatzzeiten haben und in der Oberliga-Mannschaft Spielpraxis bekommen sollen.
Eine weitere Personal-Entscheidung ist in Wallau gefallen. Die beiden routinierten Spieler Jens Pasternak und Gerhard Kern werden die Trainingsleitung bei der dritten Mannschaft übernehmen. (vho)