Beiträge von 'Haßlocher'

    Homepage: VTV Mundenheim

    Herren 1 im Pfalzderby

    Am Freitag, den 14.10. um 20:00h gastiert die TSG Haßloch in der Hornissenarena - Ausnahmezustand.

    Ja, die TSG Haßloch geht trotz der Ausfälle von Kevin Seelos, Sebastian Schubert und Torhüter Daniel Schlingmann als klarer Favorit in die Begegnung; die Gäste stellen mit Dominik Hartstern, Peter Masica und den beiden Halbrechten Elvijs Borodovskis und Ales Muhovec auch ohne die Verletzten einen extrem torgefährlichen Rückraum, der bisher zwei Drittel der TSG Tore erzielte. Und mit Michael Kurka und "Rückkehrer" Sebastian Winkelmann verfügt Coach Tobias Job über Alternativen. Dazu kommen die bekannten Achsen auf den Außenpositionen und die für die Abwehr ganz unbequemen Kreisläufer Andreas Zellmer und Stefan Job...

    Ja, die Hornissen stehen nach sechs Spieltagen mit noch null Punkten da, weil bisher trotz guter Einstellung zu viele leichte Fehler, eine mangelhafte Chancenauswertung, aber auch die Qualität der Gegner einem Erfolg im Wege standen.

    Und ja, es ist auch nur ein Spiel, bei dem es zwei Punkte zu verteilen gibt, aber es ist eben ein ganz besonderes....!

    Nein, kein normales Spiel. Die bisherigen Duelle der Mundenheimer Hornissen gegen die Haßlocher Bären waren brisant, spannend und emotionsgeladen und wir hoffen alle, dass wir morgen Abend wieder so ein Match erleben dürfen. Und dass es dabei sowohl auf, als auch neben dem Spielfeld trotz aller Rivalität fair zugeht.

    Alle Spieler, das Umfeld und hoffentlich auch viele Handballfans fiebern diesem Derby entgegen und wir freuen uns jetzt einfach, dass es morgen endlich soweit ist. Los geht`s um 20:00h in der Hornissenarena, es wird sicherlich voll, also kommt bitte rechtzeitig.

    HOSSA MUNNREM

    Homepage: TSG Haßloch

    Freitag Abend zum Derby nach Mundenheim – Schlingmann verlängert bis 2019

    Bereits am Freitag geht es für unser Drittligateam um wichtige Punkte beim Schlusslicht aus Mundeheim. Da sind wir natürlich in der Pflicht, denn Mundenheim hat eigentlich nichts zu verlieren. Und genau das ist der Vorteil des Aufsteigers aus Ludwigshafen, weis Thomas Müller unser sportliche Leiter. Die sagen selbst dass sie eigentlich chancenlos absteigen aber gegen uns ist die Motivation sicherlich doppelt hoch – das sind besondere Spiele in denen Kampf und Wille ganz sicher mit entscheidend sein werden fügt er an.
    Letztlich kann uns das aber egal sein, denn wir müssen uns auf das eingene Spiel konzentrieren meint Trainer Tobi Job und will von einer Favoritenrolle nichts wissen. Wir müssen unsere Fehler minimieren und den Kampf eines Derbys annehmen, dann klappt das schon.
    Ein Wiedersehen gibt es mit den beiden Ex-Hasslocher Steffen Dietz und Marco Tremmel. Steffen hat aus beruflichen Gründen nach zwei Spielzeiten im Sommer die TSG verlassen und Marco der sieben Jahre bei der TSG gespielt hat, übt mittlerweile eine spielende Cotrainerfunktion beim VTV aus. Beide Mannschaften kennen sich seit Jahren in- und auswendig aus Regionalliga- und Oberligazeiten und haben auch in der Vorbereitungsphase im August auf Turnieren in Dansenberg und Heddesheim gegeneinander gespielt. Hassloch mit drei Niederlagen in Folge und Mundenheim sehr schwankhaft in den bisherigen Spielen und noch ohne Punkt, da erwarten wir ein typisches Derby und keine hochklassische technische Partie, sind sich die Verantwortlichen auf Hasslocher Seite einig.
    Wenn wir unsere Leistung abrufen brauchen wir uns vor keinem Gegner zu verstecken ist sich Kapitän Ilan Eigenmann sicher. Wir freuen uns auf das Spiel, wollen zwei wichtige Punkte einfahren und hoffen auf die zahlreiche Unterstützung der Fans.
    Spielbeginn ist um 20:00 Uhr im Schulzentrum Mundenheim.
    Die Verletzten Kevin Seelos und Daniel Schlingmann nehmen schon wieder am Mannschaftstraining teil und machen gute Fortschritte. Mal sehen ob da was geht, so Müller. Bei Sebastian Schubert hingegen wird sicherlich noch nicht mit einem Einsatz gerechnet.
    Eine wichtige Personalsache ist jetzt gedeckelt, berichtet Müller weiter. Daniel Schlingmann hat vorzeitig bis zum 30.6.2019 verlängert. Mir gefällt es hier in Hassloch sehr gut und auch der Arbeitsplatz bei Fa Elopak in Speyer ist super. Daher war ich mit Thomas schnell einig und habe bereits jetzt um zwei weitere Jahre zugesagt, so der Torwart zu seiner Entscheidung.
    Die meisten Spieler sind bis 2018 bei uns. Mit Daniel haben wir eine wichtige Position längerfristig besetzt. Ich denke das passt sehr gut für beide Seiten, so der sportliche Leiter.

    Homepage: TSG Haßloch

    Knappe und unglückliche Niederlage in Köndringen-Teningen 32:31

    Schiedsrichter entschuldigen sich bei Hassloch für ihre Leistung!
    Mit einem erwarteten Spiel auf Augenhöhe haben unsere Jungs leider ganz knapp den Kürzeren gezogen. Mit 32:31 (15:14) mussten wir völlig gefrustet die Heimreise antreten. So ein Spiel zerrt am Nervenkostüm und gibt Anlass für viel Gesprächsstoff, resümierte Peter Schäfer unser Mannschaftsverantwortlicher auf dem Weg in die Kabine der Schiedsrichter.
    Nach einem guten Start lagen wir schnell 0:3 und 1:4 vorne. Jetzt kam der offensiv deckende Gegner erst ins Spiel und erzielte nach einer guten viertel Stunde den Anschlusstreffer zum 7:8. Von nun an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch bis zum Schlusspfiff. Eine extreme Schwächung für unser Spiel war die Disqualifikation von Ales Muhovec kurz vor dem Pausenpfiff. Angeblich soll er im eigenen Angriff dem Gegenspieler einen Ellenbogenhieb verpasst haben. Der gefaulte Spieler sagte nach dem Spiel “ ich habe ihn provoziert und er hat mich eigentlich nicht getroffen“. Wir werden uns auf dem Video die Szene genau anschauen und besprechen, so unser sportlicher Leiter Thomas Müller zu der umstrittenen Entscheidung. In Folge der Disqualifikation musste Elvijs Borodovskis im Angriff durchspielen und es hat eine Alternative im Deckungsverband gefehlt. Neben den ohnehin verletzten Spielern Seelos und Schubert war ein weiterer Rückraumspieler für die kompletten zweiten 30 Minuten ausgefallen.
    Sieht man das Spiel nüchtern, so haben wir es eigentlich in der ersten Halbzeit versäumt den Sack zuzumachen beziehungsweise den Vorsprung auszubauen und im zweiten Durchgang konnten sich die Gastgeber nach einer 24:21 Führung nicht weiter absetzen. So stand es in der 50. Minute wieder 28:28.
    Von da ab sahen die 250 Zuschauer eine spannende und von der Dramatik kaum zu überbietende Schlussphase, welche mit dem glücklichen Sieg der Hausherren endete.
    Natürlich sind es auch individuelle Fehler oder Fähigkeiten die ein solches Spiel entscheiden, aber es ist bezeichnend wenn sich Schiedsrichter nach dem Spiel bei uns entschuldigen für ihre Entscheidungen. Selbst die Gastgeber sahen die Entscheidungen eher unglücklich für Hassloch. Dafür können wir uns jedoch nichts kaufen, so der frustrierte Tobias Job. Natürlich sind wir sehr froh über den glücklichen Heimsieg, fügte Trainer Ole Andersen im Trainergespräch hinzu.
    Beide waren sich einig: Ein Unentschieden wäre heute gerecht gewesen.
    Hassloch
    Eigenmann, Müller, Borodovskis 9, Masica 3, Kern 2, Zech 1, Muhovec 2, Winkelmann, Zellmer 4, Kurka, Gregori, Job 3, Wilde, Hartstern 7
    Köndringen-Teningen

    Bayer, Spiranec, Silberer, Zank, Kivist 5, Simak, Dittrich 5, Zopf 6, Vogt 2, Weber,
    Bührer 9, Fleig, Tscherner, Fischer 5

    Homepage: SG Teningen Köndringen

    Siegesserie hält an

    09.10.2016 12:11

    Aufopferungsvoller Kampf gegen TSG Haßloch beschert dritten Sieg in Folge

    Nach zwei sehr guten Spielen folgt erfahrungsgemäß eine schwächere Partie – so gesehen beim Heimspiel der SG Köndringen-Teningen gegen die TSG Haßloch. So weit, so gut. Das Besondere daran? Das junge SG-Team gewinnt mittlerweile auch solche Begegnungen. Der glückliche 32:31 (15:14) Heimsieg bedeutet für das Team um den dänischen Trainer Ole Andersen nicht nur den dritten Sieg in Folge. Mit ausgeglichenem Punktekonto (6:6) rangiert die Mannschaft nun auch im Mittelfeld der Tabelle.

    Positive Mannschaftsentwicklung

    „Vor zwei Monaten hätte ich es nicht für möglich gehalten, dass wir eine Drittligabegegnung gewinnen können, ohne unseren besten Handball zu zeigen. Nun haben wir heute sicherlich nicht sonderlich gut gespielt und trotzdem gewonnen. Das freut mich und zeigt die positive Entwicklung der Mannschaft“, so ein überglücklicher Co-Kapitän Pascal Bührer nach Spielende, der mit 9/4 Treffern einmal mehr zum Toptorschütze seines Teams avancierte.

    Verschlafene Anfangsphase

    Dabei sah es in der ersten Halbzeit zunächst nach einem bösen Erwachen aus. Die beiden starken Auftritte zu Hause gegen Mundenheim und auswärts in Zweibrücken sorgten dafür, dass die jungen Teninger nicht mit letzter Konsequenz in die Partie gegen Haßloch startete. Sechs Minuten brauchte es, ehe ein stark aufspielender Robin Dittrich das Heimteam mit seinem Treffer zum 1:3 erlöste. Aber auch danach war an beiden Ende des Spielfelds bei der SG Sand im Getriebe.

    Während man sich im Angriff gegen die defensiv verteidigenden Gäste aus Haßloch schwertat und immer wieder mit überhasteten Würfen scheiterte, agierte man in der Defensive immer wieder zu zögerlich und ließ dem wurfgewaltigen und körperlich robusten Gästerückraum um Topscorer Peter Masica zu viele Freiräume. 6:8 war folgerichtig das Ergebnis nach 16 gespielten Minuten.

    Tscherner haucht Heimteam neues Leben ein

    Trainer Ole Andersen reagierte. Brachte mit Felix Tscherner einen neuen Mann für die Defensive und belebte damit gleichzeitig auch das Angriffsspiel. Über eine verbesserte Abwehrarbeit schafften es die Teninger das Spiel zu drehen und ein Doppelschlag von Dittrich sorgte plötzlich für eine 11:9 Führung. Leistungsgerecht wurden so mit einem knappen 1-Tore-Vorsprung die Seiten gewechselt.

    Konzentrierter Beginn in Halbzeit zwei

    Halbzeit zwei läutete dann Jonathan Fischer mit einem sehenswerten Treffer vom Kreis ein und zunächst hatte es den Anschein als könne das Heimteam nun entscheidend auftrumpfen. Bührer und Zipf sorgten mit zwei Toren für das zwischenzeitliche 21:17. Vorentscheidung? Fehlanzeige! Die Gäste aus der Pfalz zeigten Moral, kämpften sich Tor um Tor zurück und waren in der 47. Minute beim Stand von 24:24 wieder voll im Rennen.

    Spannung bis zur letzten Sekunden

    Zu einem wahren Herzschlagfinale kam es dann in den Schlussminuten. Ständig wechselnde Führungen, in dem es allerdings keinem Team gelang auf die wichtigen zwei Tore davonzuziehen, prägten das Bild in der Schlussphase. Pascal Bührer war es letztendlich vergönnt mit seinem neunten Treffer an diesem Abend 80 Sekunden vor Spielende den Schlusspunkt zum 32:31 zu setzen.

    „Wir müssen uns nach diesem Spiel nichts vormachen. Da war sicherlich auch etwas Glück dabei und wir hätten uns auch über ein Unentschieden oder eine knappe Niederlage nicht beschweren dürften. Nichts desto trotz unterstreicht die Partei heute unseren Aufwärtstrend. Nun möchten wir kommenden Samstag in Pfulllingen mit breiter Brust und konzentrierter Leistung zu Werke gehen. Vielleicht können wir in diesem Hexenkessel dann für eine Überraschung sorgen“, so der kämpferische Ausblick von Robin Dittrich zum Abschluss.

    von Felix Zipf

    Tore SG Köndringen-Teningen: Dino Spiranec (1-45 Minute), Jonas Bayer (46-60 Minute), Jens Kvist 5, Pascal Bührer 9/4, Jonathan Fischer 5, Philipp Vogt 2/2, Felix Zipf 6, Lukas Zank, Johannes Silberer, Felix Tscherner, Pascal Fleig, Robin Dittrich 5, Axel Simak, Luis Weber.

    Homepage: TSG Haßloch

    Wichtige Auswärtsaufgabe in Kondringen-Teningen

    Nach der klaren Niederlage zu Hause gegen Hochdorf hat unsere erste Herrenmannschaft am Samstag ein schweres und richtungsweisendes Auswärtsspiel in Köndringen-Teningen vor der Brust.
    Die Gegner haben zuletzt souverän in Zweibrücken gewonnen und stehen mit vier Pluspunkten wieder im breiten Mittelfeld.
    Wir haben die Niederlage gegen Hochdorf analysiert und eigentlich abgehakt, so Trainer Tobi Job am Dienstag nach dem Training.
    Die Jungs sind sich der Schwere der Aufgabe bewusst und wir gehen davon aus, dass sich ein solches Spiel nicht wiederholt fügt der sportliche Leiter Tom Müller hinzu.
    In Kondringen hängen die Punkte sicherlich hoch, aber es ist eine Mannschaft auf Augenhöhe mit uns. Wir haben ja etwas gut zu machen und wollen unbedingt etwas Zählbares mitnehmen, das sind wir unseren Fans schuldig. Die ganze Woche über waren wir im Training sehr fokussiert auf den nächsten Gegener, ich habe ein gutes Gefühl ergänzt unser Kapitän Ilan Eigenmann nach dem Abschlusstraining am Donnerstag.
    Tatsächlich gibt es noch keinen Anlass zur Panik, denn abgesehen vom letzten Derby gegen Hochdorf hat sich die Mannschaft sich bisher gut und konzentriert präsentiert.
    Der Kader kann bis auf die Verletzten Seelos, Schlingmann und Schubert komplett antreten. Aber es gibt diesbezüglich auch positive Nachrichten, denn Kevin trainiert bereits wieder mit auch wenn er natürlich den rechten Arm noch schönen muss, Sebastian macht Fortschritte im Lauftraining und Daniel wurden die Fäden gezogen.
    In ein paar Wochen sind die drei wohl wieder am Start verrät Tom Müller.

    Homepage TV Hochdorf

    Klasse Spiel, klasse Stimmung - Hochdorf holt den Derbysieg

    Der TV Hochdorf gewinnt das prestigeträchtige Pfalzderby gegen die TSG Haßloch nach einem Start-Ziel-Sieg mit 28:23 und nimmt damit vor über 1000 Zuschauern in der Pfalzhalle Revanche für die deutliche Niederlage in der Vorsaison an gleicher Stelle. Beste Torschützen der Hochdorfer waren die Rückraumspieler Tim Götz und Jan Claussen mit jeweils sechs Toren.

    TVH-Coach Stefan Bullacher mahnte seine Mannschaft im Vorfeld der Partie, keinen zu großen Hype um die Partie zu machen, sondern sie wie jede andere anzugehen. Der Hochdorfer Übungsleiter hatte viel Respekt für seinen Pendant Tobias Job und dessen Team und stellte sein dezimiertes Team, zu dem Robin Egelhof erstmals nach seinem Fußbruch gehörte, wie immer hervorragend auf den Gegner ein.

    Denn von Anfang an übernahmen die Pfalzbiber in der gut besuchten, aber nicht ganz vollen Haßlocher Pfalzhalle das Kommando und konnten sich bereits früh absetzen. Die Haßlocher hatten enorme Probleme, Lösungen gegen die äußerst stabile TVH-Deckung zu finden, in der Bullacher samt dem erneut überragenden Torwart Ladi Kovacin den Schlüssel zum Sieg sah. Nach zehn Minuten standen erst zwei Tore für die Gastgeber auf der Anzeigetafel, nach zwanzig waren es fünf. Die Hochdorfer deckten in dieser Phase nicht nur gut, sondern waren auch im Angriff besonnen und souverän im Abschluss, sodass TSG-Keeper Ilan Eigenmann ein ums andere Mal das Nachsehen hatte.

    Besser wurde die Offensive der Mannschaft aus dem Großdorf mit der Einwechslung von Ales Muhovec, der den zu Spielbeginn unglücklichen Elvijs Borodovskis, der unter der Woche an einer Grippeerkrankung laborierte, ersetzte. Der Linkshänder sollte bis zum Pausenpfiff noch vier Tore erzielen und half seinem Team somit, den zwischenzeitlichen Fünf-Tore-Vorsprung der Gäste auf 10:13 bis zur Pause zu verkürzen. Schmeichelhaft, befand Tobias Job, der mit der ersten Halbzeit seines Teams alles andere als zufrieden war.

    Viel vorgenommen hatte sich seine Mannschaft für die zweite Halbzeit, so der Haßlocher Trainer beim Trainergespräch nach dem Spiel weiter, doch diese Bemühungen wurden von den Pfalzbiber schnell zunichte gemacht. Nach der Pause gaben die Pfalzbiber Vollgas und erzielten binnen fünf Minuten vier Tore ohne dabei selbst eines zu kassieren — eine Auszeit der TSG war die logische Folge.

    Im weiteren Verlauf des Spiels versuchte Job mit taktischen Kniffen wie einer Manndeckung gegen Tim Götz den Spielfluss der Pfalzbiber zu unterbrechen, doch die junge Mannschaft von Stefan Bullacher hatte auf jede Finesse ihres Gegners eine passende Antwort parat und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Die Haßlocher hielten zwar besonders in Person von Borodovskis, der in Durchgang zwei sein ganzes Können zur Schau stellte, dagegen, doch die Hochdorfer schafften es weiterhin, zu eigenen Torerfolgen zu kommen. »Zehn Minuten vor Schluss war die Messe eigentlich schon gelesen«, konstatierte ein sichtlich enttäuschter Tobias Job nach Schlusspfiff.

    Nachdem die Derbys gegen die TSG Haßloch in der Vorsaison zweimal nicht mit dem besseren Ende für die Pfalzbiber endeten, konnten Mannschaft und Zuschauer heute nach dem Spiel ausgelassen den Derbysieg feiern. »Die Fans haben die Mannschaft super durch das ganze Spiel getragen«, sprach Bullacher in höchsten Tönen vom Hochdorfer Anhang. Doch allzu viel Zeit zum Feiern bleibt den Pfalzbibern auch nach diesem klasse Spiel nicht. Am kommenden Samstag gastieren die Hochdorfer um 20 Uhr bei der SG Kronau/Östringen II und wollen dort den dritten Sieg in Serie einfahren.

    Für die TSG Haßloch spielten: Eigenmann, Röll - Hartstern (2), Masica (2), Borodovskis (8/3) - Kern, Gregori (1) - Job (3) - Zech, Muhovec (7), Winkelmann, Zellmer, Kurka, Wilde.

    Für den TV Hochdorf spielten: Kovacin, Schulte - Claussen (6), Götz (6), Schwenzer (2/1) - Bayer (4), Novo (1) - Sorda (2) - van Marwick, Lanninger (5), Egelhof (2).

    (Von Tobias Faller, 01.10.2016)

    Homepage: TSG Haßloch

    Pfalzderby zu Hause verloren – Hochdorf überlegen

    Vor einem Jahr haben wir hier Hochdorf aus der Halle gefegt und heute sahen wir ein umgekehrtes Spiel. Hochdorf hat ein tolles Spiel abgeliefert; wir hatten ein schwachen Tag und das Resultat geht daher voll in Ordnung, so das Fazit von unserem sportlichen Leiter Thomas Müller nach dem Spiel.
    Von Beginn an hatten unsere Jungs keinen Zugriff in der Abwehr auf das Angriffsspiel der Gäste und scheiterten im Angriff immer wieder an Torwart Kovacin.
    Das gesamte Aufbauspiel war zu undynamisch und zu wenig druckvoll. Ganz im Gegenteil zum Gästespiel, das mit Druck und gesunder Aggressivität geführt wurde.
    Schade dass wir vor dieser tollen Kulisse nicht im Stande waren unsere gewohnte Leistung abzurufen; das lässt sich nur schwer erklären. Ein Derby dieser Art muss man mit Herzblut, Kampf und Leidenschaft angehen. Nichts davon war heute vorhanden Dieses Spiel muss natürlich analysiert werden, denn das darf sich so nicht wiederholen, fügt Müller an.
    Wir sind heute vom Start weg dem Spiel nur hinterher gelaufen und hatten trotzdem unsere Möglichkeiten, so Trainer Tobi Job enttäuscht nach der Partie. Mit einer schlechten ersten Halbzeit, in der unter anderem zwei Strafwürfe verschossen wurden, stand es in der Pause „nur“ 10:13.
    Die Pausenansprache von Trainer Job fruchtete allerdings nicht, denn gleich nach Wiederanpfiff legten die Gäste mit drei Toren in Folge den Grundstein zum Sieg. Somit war das Spiel eigentlich in der 36. Minute entschieden.
    In diesem Spiel konnte Hassloch die Ausfälle nicht kompensieren. Die drei verletzten Stammspieler Seelos, Schlingmann und Schubert machten sich bemerkbar, denn gerade auf diese Positionen hätten die Gastgeber Alternativen benötigt.
    Letzte Saison haben wir noch drei Punkte aus den beiden Spielen gegen Hochdorf mitgenommen und dieses Jahr haben sich unsere Nachbarn eindrucksvoll revanchiert.
    Jetzt nützt alles nichts, wir haben kaum Zeit dem Spiel nachzutrauern denn nächste Woche steht ein wichtiges Auswärtsspiel in Köndringen-Teningen an. Da können bzw. müssen wir punkten. Also zwei Tage heulen, dann am Dienstag das Spiel analysieren und dann alle Kraft auf die nächsten Aufgaben, so das Fazit in der Mannschaftsbesprechung nach dem Spiel.

    TSG
    Röll, Eigenmann, Borodovskis 8, Masica 2, Muhovec 7, Gregori 1, Hartstern 2, Job 3, Winkelmann, Zellmer, Kurka, Zech, Kern, Wilde

    TV
    Schulte, Kovacin, Götz 6, Sorda 2, Bayer 4, van Marvick, Claussen 6, Schweizer 2, Lanninger 5, Novo 1, Egelhof 2

    „Im Endeffekt werden nur zwei Punkte vergeben“

    Handball: TSG Haßloch erwartet am Samstagabend in der Pfalzhalle den TV Hochdorf zum Derby – Einsatz von Borodovskis fraglich
    Hassloch. Einmal pro Saison zieht der Handball-Drittligist TSG Haßloch für ein Heimspiel in die Pfalzhalle in der Dorfmitte um: Wenn der nur knapp zehn Kilometer entfernt beheimatete TV Hochdorf zu Gast ist, verlassen die Haßlocher ihr Sportzentrum. Am Samstag, 19.30 Uhr, ist es wieder so weit, wird das Derby Haßloch gegen Hochdorf angepfiffen. Bereits ab 18 Uhr ist die Kasse in der Pfalzhalle geöffnet.
    „Aufgrund der zu erwartenden Zuschauerzahl werden wir dieses Spiel traditionell in der Pfalzhalle austragen – sonst müssten wir sicherlich weit über 500 Zuschauer heimschicken, denn unser Sportzentrum fasst maximal 650 Menschen“, begründet Thomas Müller, Sportlicher Leiter der TSG Haßloch, den Umzug. In den Derbys war es immer hoch hergegangen: Im März 2011 hatte der TVH mit einem 31:26-Heimerfolg die Haßlocher runter in die Oberliga geschickt. 2014 hatte der Oberligist TSG den damaligen Dritten der Dritten Liga, TV Hochdorf, im Pfalzpokal-Finale mit 29:24 bezwungen. 2015 hatte die TSG als Aufsteiger beim 34:24 (19:13)-Erfolg den Gästen aus dem Rhein-Pfalz-Kreis keine Chance gelassen. 1400 Zuschauer hatten das Derby in der Pfalzhalle verfolgt. Auch der heutige TSG-Coach Tobias Job war im Publikum gewesen. „Für Haßloch ist das ein besonderes Spiel – es wäre gelogen, wenn wir das nicht sagen würden“, betont er. Um sich an die Pfalzhalle zu gewöhnen – dort ist das Spielfeld an drei Seiten von Zuschauersitzen eingerahmt – lässt Job seine Männer seit vier Wochen zusätzlich freitags dort trainieren. Diese Woche gab es gar drei Übungseinheiten in der Halle des Pfälzer Handballverbandes.Die Freitagsübungsstunden sind allerdings nicht allein dem Derby geschuldet. Denn zum Ende der Woche sollen die beiden kurzfristig zu Saisonbeginn verpflichteten und nicht in der Region arbeitenden Neuzugänge Sebastian Winkelmann und Andreas Röll weiter integriert werden. Rückraumspieler Winkelmann und Torwart Röll helfen bei der TSG aus, weil mit Kevin Seelos, Sebastian Schubert und Daniel Schlingmann gleich drei wichtige Spieler mehrere Wochen verletzt ausfallen. Andreas Röll hatte zunächst für ein Spiel seine Hilfe zugesagt. „Ich helfe aus, so lange Daniel verletzt ist“, sagt der Orthopäde nun, der den gebrochenen Daumen von Schlingmann auch behandelt. „Es ist kein einfacher Bruch gewesen – ich gehe davon aus, dass Daniel zwei, eher drei Monate ausfällt“, informiert der Arzt, der gerade aus dem Urlaub gekommen war, als ihn der Hilferuf aus Haßloch ereilte. „Handballmäßig hatte ich eigentlich seit zwei Jahren Ruhe“, verrät der 40-Jährige. Ende der vorvergangenen Runde habe er noch in der Südbadenliga bei HC Hedos Elgersweier ausgeholfen. „Die Reflexe sind noch da“, sagt Röll, aber man merke ihm schon an, dass die Spielpraxis fehle. Sein Muskelkater halte sich aber in Grenzen, da Tobias Job die Übungseinheiten für ihn „dosiert“. Röll schmunzelnd: „Die Sprintsachen muss ich nicht mehr mitmachen ...“

    Röll und Job kennen sich seit der Grundschulzeit. „Sein Bruder Alexander ist mein Jahrgang, wir sind in dieselbe Schulklasse gegangen“, berichtet der Tormann. Für ihn schließt sich nun in Haßloch ein Kreis: „Als junger Spieler habe ich in Haßloch bei den Männern unter Trainer Manfred Müller angefangen. Und jetzt mit 40 beende ich dort meine Karriere.“ Röll war zudem vor drei Jahren TSG-Torwart, als Haßloch am letzten Saisonspieltag als Oberliga-Spitzenreiter nach Budenheim gereist war, dort das Spiel verloren und damit den Aufstieg in Liga drei verspielt hatte. „Es macht Spaß, dass ich so was jetzt noch miterleben darf“, sagt er zu seinen Drittliga-Einsätzen und seinem Team. „Ich bin begeistert von der Truppe.“ Bisher habe immer sein Torwart-Kollege Ilan Eigenmann von Beginn an gespielt. Kein Problem für Röll: „Das war absolut gerechtfertigt. Ilan bringt gute Leistungen im Training und im Spiel.“

    Im Vergleich zu seiner Oberliga-Zeit bei der TSG seien nun ganz andere Spielertypen dabei, die Handballer seien athletischer, hat Röll beobachtet. Die TSG-Mannschaft habe Entwicklungspotenzial. „Tobias Job ist einer, der das Spiel verstanden hat – Haßloch wird aus meiner Sicht eine ganz andere Rolle spielen als in der vergangenen Saison“, lobt der Torwart Mannschaft und Trainer.

    Andreas Röll hat früher nicht nur in Haßloch, sondern auch schon 2011 in Hochdorf zwischen den Pfosten gestanden. „Für mich ist das ein normales Spiel, ich nehme das ganz locker“, sagt er, rechnet aber mit einem „vollen Haus“. „Im Endeffekt werden aber nur zwei Punkte vergeben.“

    Die TSG und der TV haben Personalsorgen. Neben den TSG-Langzeitverletzten waren kürzlich noch Dominic Hartstern (Magen-Darm-Grippe) sowie Michal Kurka (Adduktorenreizung) ausgefallen. Job: „Am Samstag sollten beide dabei sein.“ Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz des grippekranken Rückraumspielers Elvijs Borodovskis. Der Linkshänder nimmt jeweils Platz drei in der Liga-Torschützenliste mit 28 Treffern sowie in der Siebenmeterschützen-Liste (11/11) ein. Job: „Er konnte diese Woche nicht trainieren, ich hoffe, dass er spielen kann.


    Der Gegner: TV Hochdorf mit „Acht-Mann-Kader und Robin“
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    „Wir freuen uns total auf dieses Spiel“, erklärt TV Hochdorf-Trainer Stefan Bullacher vor dem Derby bei der TSG Haßloch. „Die Halle wird voll. Das macht richtig Spaß.“ Trotz seines Rumpfkaders verspricht er deshalb eine hochmotivierte Hochdorfer Truppe in der Pfalzhalle.

    „Es gab keine Wunderheilungen“ – auch nach einer Woche Spielpause wurde der TVH-Kader nicht größer. Im Gegenteil: „Die Verletzung von Christopher Klee hat sich als schwerwiegender herausgestellt, als zunächst vermutet.“ Der 23-jährige Zwei-Meter-Mann fällt mit einer Muskelverletzung im Oberschenkel längerfristig aus, mit Steffen Bühler fehlt ein weiteres Schwergewicht in der Abwehr. „Wenn wir jetzt beim Boxen wären, dann geht das Wiegen klar an Haßloch“, sieht Bullacher die körperlichen Vorteile bei den Gastgebern. Das werde sich auch auf die eigene Spielweise auswirken. „Wenn Haßloch kompakt kommt, müssen wir im Angriff eben flexibler sein. In der Abwehr brauchen wir schnellere Beine.“ Und mit kompakten Gastgebern rechnet Bullacher auf alle Fälle: „Tobias Job macht da einen super Job. Seine Mannschaft tritt sehr homogen auf und deckt unglaublich gut.“

    Immerhin gab es seit dem jüngsten Spiel, dem deutlichen Heimsieg gegen die SG Köndringen/Teningen vor zwei Wochen, auch Lichtblicke im Hochdorfer Lazarett: Daniel Lanninger trainierte nach seinen Rückenproblemen wieder mit, steht ebenso in der Aufstellung wie, erstmals in dieser Saison, auch Junioren-Nationalspieler Robin Egelhof. Der war seinem Trainer vor dieser Runde vom SV 64 Zweibrücken nach Hochdorf gefolgt und ist nach seiner langen Fußverletzung wieder im Aufbautraining. „Damit wird er zwar sicher keine 40 Minuten Einsatzzeit bekommen, aber er gehört zum Kader und ist für Kurzeinsätze vorgesehen“, verrät Bullacher, der, wie schon in den ersten Saisonspielen, von „einem Acht-Mann-Kader und Robin“ spricht.

    Die Favoritenrolle will er damit aber nicht den Gastgebern überlassen: „Es ist ein Derby. Ich erwarte ein Kampfspiel, in dem es auf die Abwehrreihen ankommen wird.“ Ein Spiel, dass über die Einstellung gewonnen wird. Als Beispiel blickt er zurück in die Vorsaison: „Da wurde Hochdorf hervorragender Dritter, während Haßloch gerade so die Klasse gehalten hat. Aber im direkten Duell gab es für den TVH in Haßloch eine deutliche Klatsche, und zu Hause reichte es gerade mal so zu einem Unentschieden.“ Gemeinsam mit seinen Spielern arbeitet er daran, dieser Tendenz morgen, Samstag, entgegenzuwirken.

    Homepage TV Hochdorf

    TV Hochdorf fiebert Derby gegen die TSG Haßloch entgegen
    30. September 2016

    Am kommenden Samstag ist es wieder soweit. Der TV Hochdorf gastiert am vierten Spieltag der Saison beim Rivalen, der TSG Haßloch. Ein Spiel, in dem in den letzten Jahren immer Spannung und Emotionen garantiert waren.

    Die TSG Haßloch hat sich nach dem Last-Minute-Klassenerhalt über den Sommer hinweg gut verstärkt und Tobias Job, der den ehemaligen Trainer Admir Kalabic beerbte, lässt seine Handschrift im Spiel der Hasslocher erkennen. Hauptakteur bei den Weiß-Blauen ist nach wie vor Peter Masica. Der Mittelmann ist einer der torgefährlichsten Spieler in den Reihen der Hasslocher und weiß auch seine Nebenleute gut ins Spiel mit einzubinden. Ein Wiedersehen wird es mit dem ehemaligen Pfalzbiber Stefan Job geben, der sich im vergangenen Sommer der TSG anschloss.

    Die Mannschaft von Tobias Job konnte durch zwei Siege zum Saisonauftakt auf sich aufmerksam machen, zog beim ersten Spitzenspiel in dieser Spielzeit gegen die SG Nussloch allerdings den Kürzeren.

    Die Hochdorfer fahren nach ihrem Sieg gegen die SG Köndrigen/Teningen mit etwas weniger Druck in die Pfalzhalle nach Haßloch. Auch der Krankenstand hat sich etwas verbessert: Robin Egelhof konnte in dieser Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen und auch Daniel Lanninger konnte die Entzündung im Ledenwirbelbereich auskurieren. Fehlen wird weiterhin Christopher Klee, der nach wie vor an einer Entzündung im Knie laboriert.

    Bei Derbys gibt es bekanntlich keinen Favoriten, auch wenn TVH-Trainer Stefan Bullacher sagt, dass beim Boxen die TSG Haßloch das Wiegen vor dem Kampf für sich entscheiden würde. Allerdings schreibt jedes Derby seine eigene Geschichte und das gilt besonders für die Spiele zwischen den beiden Rivalen aus Hochdorf und Hassloch.

    Anwurf ist am Samstag, um 19:30 Uhr in der Pfalzhalle in Hassloch. Über eine lautstarke Unterstützung freuen sich unsere Jungs sicherlich sehr!

    (Von Daniel Lanninger, 29.09.2016)

    Homepage SG Nußloch

    Bruderduell in der Olympiahalle
    Christian Job empfängt mit der SGN seinen Bruder Tobias und dessen Haßlocher

    Es wird eine neue Erfahrung für Christian Job, Trainer der SG Nußloch. Wenn er am Sonntag ab 17 Uhr wieder auf der Trainerbank der SGN sitzt, hat er einen Gegenüber, den er wesentlich besser kennt als andere Trainer: seinen Bruder Tobias. "Es ist natürlich etwas Besonderes, gegen den jüngeren Bruder zu spielen", weiß auch Job: "Und dann noch gegen einen Pfälzer Traditionsverein."
    Tobias Job folgte nämlich im Laufe der vergangenen Saison auf den ehemaligen Nußlocher Admir Kalabic als Coach der TSG Haßloch, führte die abstiegsbedrohten Pfälzer auf den Relegationsplatz und sicherte sich dort gegen die Zweitvertretung der Berliner Füchse das Last-Minute-Ticket zum Klassenerhalt. "Mein Bruder spielt ein ähnliches Spielsystem wie wir, das macht das Ganze zusätzlich interessant", kennt Christian Job die Methoden des Gegners genau und stellt eine Taktik-Schlacht in Aussicht: "Es könnte ein wenig in Schach auf dem Handball-Feld ausufern."
    In dieser Spielzeit läuft es bislang für beide Jobs gut. Christian liegt mit seinen Blauen nach zwei Siegen auf Rang drei, direkt dahinter sein ebenfalls doppelt erfolgreicher Bruder Tobias mit der TSG. Dennoch liegt die Favoritenrolle klar bei den Hausherren, die gerade in der zweiten Hälfte in Köndringen eindrucksvoll ihre Stärke bewiesen, als die SGN-Sieben mit 17:10 gewann. Doch auch Haßloch gehört aktuell zu den Mannschaften der Stunde. "Die TGS hat gegen den Mitfavoriten TSB Horkheim am Wochenende gewonnen, obwohl sie einige Verletzte haben", sagt der SGN-Trainer: "Das sagt eigentlich alles über die Qualität von Haßloch aus."
    Für familiäre Atmosphäre sorgt aber nicht nur das Job´sche Duell, auch das Oktoberfest der SG Nußloch lädt zur Geselligkeit ein. Bereits ab 13 Uhr öffnen die Pforten der Olympiahalle. Bei Weißwurst, Haxen und Weißbier dürfen sich die Fans der SGN auf einen attraktiven Handball-Tag freuen. Zunächst tritt das Frauen-Oberliga-Team der SG Nußloch zum ersten Heimspiel ab 14.30 Uhr gegen TS Otterweier an, dann folgt das Bruderduell zwischen den Nußlocher Herren mit Christian Job auf der Bank und der TSG Haßloch mit seinem jüngeren Bruder Tobias.

    Homepage TSG Haßloch

    Verdienter Heimsieg gegen Heilbronn-Horkheim – Ilan Eigenmann überragend im Tor

    Zweites Spiel der neuen Saison und zweiter Sieg unserer Jungs. Nach dem gelungenen Auftakt in Kronau-Östringen haben wir am Samstag zu Hause gegen Heilbronn-Horkheim, eines der Topteamsder 3.Liga Süd verdient mit 27:25 gewonnen. Mit nunmehr 4:0 Punkten geht es nächstes Wochenende zum Auswärtsspiel nach Nußloch zum Favoriten der Liga.

    Ausschlaggebend für den Sieg war die gute Deckungsarbeit mit einem überragenden Ilan Eigenmann im Tor. Im Angriff überzeugten erneut Peter Masica, ElvijsBorodovskis und Micky Kurka.

    Im gut gefüllten TSG-Sportzentrum sahen die Zuschauer in den ersten vier Minuten noch die 1:3 Führung der Gäste. Schnell legten Peter Masica und ElvijsBorodovskis zum 4:4 in der siebten Minute nach. Innerhalb 8 Minuten konnten wir von 4:4 auf 9:5 davonziehen. Doch der Gegner ließ sich nicht abschütteln. Bedingt durch zu schnelle Abschlüsse und technische Fehler kamen die Gäste erneut zum Ausgleich (9:9 nach 19 Minuten). Nun nahm Tobi Job eine Auszeit und wechselte u.a. den bis dahin unglücklich spielenden Dominic Hartstern für Micky Kurka aus und stellte den Angriff um. Diese Maßnahme fruchtete und wir hatten das Spiel schnell wieder im Griff, so Thomas Müller. In der Tat – ein sehr schöner Treffer durch Flo Kern und im Anschluss Tore von Peter Masica, ElvijsBorodovskis und Micky Kurka brachten uns erneut einen Vier-Tore-Vorsprung zum 13:9, welcher bis zur Halbzeit sogar auf fünf Tore zum 17:12 anwuchs. Diese Phase war unsere stärkste im ganzen Spiel – die Rückraumachse Masica, Kurka, Borodovskis kombinierteim Angriff richtig gut und der Innenblock hatte die wurfstarken Rückraumspieler Blodig, Heymann und Lenz voll unter Kontrolle. Und was dann noch aufs Tor kam hat Ilan Eigenmann abgegriffen.

    In Durchgang zwei schien es bis zur 54. Minute nach einer klaren Angelegenheit auszusehen, denn es stand mittlerweile 26:20.Danach ging es Schlag auf Schlag – uns gelang plötzlich nichts mehr und dem Gegner alles. So kamen die Gäste innerhalb von fünf Minuten zum 26:25 Anschlusstreffer. Gegen die offene Manndeckung hätte uns in diesen Minuten vielleicht der wendige Micky Kurka gut getan, denn auf dem Spielfeld herrschte Kopflosigkeit und vielleicht war Elvijs zu lange auf der Bank, meinte Thomas Müller. Aber unser Trainer weis was er tut und letztlich haben wir durch das erlösende Tor von Peter Masica zum 27:25 das Spiel verdient gewonnen, führt er fort.

    Daniel Schlingmann und Kevin Seelos waren sich nach dem Spiel ebenfalls einig – wir müssen schnellstens wieder auf das Spielfeld zurück, denn da draußen beim Zuschauen bekommst du ja einen Herzanfall – das hält man ja nicht aus.

    Die kommende Woche trainieren wir auch am Freitag. Dadurch kann Sebastian Winkelmann der bisher noch wenig mit der Mannschaft trainiert hat drei Einheiten absolvieren. Dies gibt uns weitere Alternativen die wir dringend benötigen wenn wir nächste Woche in Nußloch bei der Truppe von Christian Job, dem Bruder von Tobi antreten, so unser sportlicher Leiter.

    TSG : Röll, Eigenmann, Müller, Borodovskis 9, Masica 7, Kern 1, Zech 1, Muhovec 1, Job 2, Zellmer 1, Kurka 2, Hartstern 1, Wilde 2

    TBS: Welz, Mathes, Lenz 6, Gehrke, Griesbach, Schmid 2, Grosser, Heymann 3, Laurenz, Zerweck 7, Fähnle 1, Blodig 2, Hauk 3, Bohnenstengel 1

    Helden einer toten Sportart

    Handball: Haßloch letzter Feldhandball-Meister – Team trifft sich in Hauenstein

    Hassloch. Der größte Erfolg in der Haßlocher Handball-Geschichte liegt 41 Jahre zurück und fand in einer Sportart statt, die es seitdem auch nicht mehr gibt. Am 10. August 1975 sicherte sich die TSG Haßloch durch einen 15:14-Sieg bei Gastgeber TuS Nettelstedt die Deutsche Meisterschaft im Feldhandball, der ursprünglichen Version des Handballs. Vor allem wird an dieses Ereignis erinnert, wenn sich die damalige Mannschaft, wie gestern im Sport berichtet, morgen Vormittag um 10.30 Uhr auf Einladung des Sportbundes Pfalz im Pfälzischen Sportmuseum Hauenstein trifft.

    Die Haßlocher Handballer schrieben vor allem auch dadurch Geschichte, da Feldhandball mit dem Abpfiff des Endspiels von 1975 auch national für beendet erklärt wurde. Dadurch wurde die TSG Haßloch ein Deutscher Meister für die Ewigkeit.Dass Handball irgendwann fast ausschließlich in Hallen gespielt werden sollte, war lange undenkbar. Ursprünglich handelte es sich um eine als Großfeldspiel erfundene Sportart. Von 1921, als TSV 1860 Spandau als erster Meister aus dem von der Deutschen Turnerschaft organisierten Spielbetrieb hervorging, wurden die Deutschen Handballmeister bis 1948 ausschließlich im Feldhandball ermittelt. Im Hallenhandball wurde 1948 erstmals ein Deutscher Meister ermittelt, wobei die 1948 und 1949 ausgetragenen Wettbewerbe von dem am 1. Oktober 1949 gegründeten Deutschen Handball-Bund als inoffiziell gewertet werden.
    Bereits in den 1950er-Jahren begann ein schleichender Niedergang des Feldhandballs. Bis zur Saison 1957/58 wurde der Spielbetrieb im Winter zugunsten des Hallenhandballs unterbrochen. Danach stand das Spiel in der Halle im Vordergrund. Feldhandball gab es nur noch im Sommer. Der Druck der skandinavischen Länder, die aufgrund der Wetterabhängigkeit des Feldhandballs schon immer Probleme mit dem Spiel im Freien hatten, das Spiel endgültig in die Halle zu verlegen, wurde größer.

    Paradox war, dass erst 1967 – ein Jahr nach der letzten Weltmeisterschaft, welche die Bundesrepublik Deutschland vor der DDR gewonnen hatte – eine Bundesliga im Feldhandball eingeführt wurde. Nachdem 1972 Hallenhandball erstmals bei Olympischen Spielen gespielt worden war, wurde ein Jahr später die Feldhandball-Bundesliga wieder abgeschafft. Die beiden letzten Deutschen Meister wurden von den fünf Regionalliga-meistern ermittelt.

    Austragungsorte der Feldhandballspiele in Haßloch waren der Friesenplatz und der Jahnplatz, welche bis 1936 die Heimstätten der TSG-Vorgängervereine TV 1880 und TG 1905 gewesen waren, sowie der vom Pfälzer Handball-Verband bewirtschaftete Pfalzplatz. Auf dem ursprünglich der TG 1905 gehörenden Friesenplatz befinden sich heute die Straßen „Am Friesenplatz“ und „Am Schlossergraben“, auf dem vom TV 1880 errichteten Jahnplatz der Parkplatz, auf dem inzwischen der Haßlocher Weihnachtsmarkt ausgerichtet wird.

    Zwischen den beiden Weltkriegen war die Sportart so populär, so dass Ende der 1920er-Jahre sogar der 1. FC 08 Haßloch eine Handballabteilung gründete. Ein weiteres Zeugnis des in Haßloch populären Feldhandballs ist der noch teilweise zu erkennende Sportplatz des 1968 als Konkurrenz zur TSG gegründeten HSV Haßloch. Der Platz entstand 1972 auf einem ehemaligen Schuttabladeplatzes südlich des Naturfreundehauses.

    15 Spieler, von denen mit Dieter Boos, Hans Jung und Jürgen Unruh inzwischen drei verstoben sind, Trainer Franz Hutter, Co-Trainer Otto Freudenberger und Betreuer Egon Buchert waren die letzten Helden des Haßlocher Feldhandballs. Zusammen mit dem TSG-Vorsitzenden Rudi Einholz machen sich morgen elf auf den Weg nach Hauenstein, wo manche von vielen längst vergessene Anekdoten wieder mit Leben erfüllen werden.

    Die ewigen deutschen Meister
    HINTERGRUND: TSG Haßloch gewinnt 1975 den letzten deutschen Feldhandball-Titel – Helden von einst besuchen Sportmuseum


    HASSLOCH. Am Spätnachmittag des 10. August 1975 glaubte die zentrale Sportredaktion der RHEINPFALZ in Ludwigshafen an das Versehen einer Nachrichtenagentur, einen Ergebnis-Zahlendreher. „Letztes Endspiel um die deutsche Feldhandball-Meisterschaft TuS Nettelstedt - TSG Haßloch 14:15“, tickerte über den Fernschreiber. Die Sensation, dass die Haßlocher tatsächlich beim haushohen Favoriten gewonnen hatten, ergab sich gleich darauf, als der Bericht vom Finale in der Redaktion einlief.

    Die meisten der Haßlocher, die den mit Nationalspielern gespickten Favoriten vor 6000 Zuschauern in dessen Ortsteil Lübbecke geschlagen hatten, kommen an diesem Freitag, 10.30 Uhr, im Pfälzischen Sportmuseum in Hauenstein, Turnstraße 1, zusammen. Eingeladen dazu haben der Sportbund Pfalz und der Verein Pfälzische Sportgeschichte. Die Veranstaltung mit der Interviewrunde ist öffentlich und kostet keinen Eintritt.Für die Männer, denen vor 41 Jahren der große Wurf zum ewigen Sportruhm gelungen war, sind Zusammenkünfte nichts Neues. „Wir treffen uns alle paar Jahre“, erzählt Horst Stahler, der damals einen Treffer zu dem Coup beigesteuert hatte. Die Frage, wie sich die Sensation für die Spieler im Wortsinn nach ausgezahlt hat, beantwortet der heute 71-Jährige mit einem Lachen: „Ausgezahlt? Der Verein hat uns 50 oder 100 Mark, gegeben, das war's. Aber wir haben auch Trainingsanzüge gekriegt, und zur Meisterschaftsfeier gab es Freibier.“
    In der Handball-Chronik der TSG Haßloch heißt es: „Niemand hatte uns eine Chance zugebilligt. Der unbekannte Außenseiter aus der Pfalz sollte gegen das Starensemble des TuS Nettelstedt um den Rekordnationalspieler Herbert Lübking und drei anderen Internationalen mit zusammen 340 Länderspielen die Niederlage nur in Grenzen halten. In den ersten zehn Minuten schien es zu kommen, wie es vermutet worden war. Die Ostwestfalen führten 5:1, dann 7:3. Doch TSG-Trainer Franz Hutter hatte die Losung ausgegeben ,Ruhe bewahren, diszipliniert spielen und den Gegner austoben lassen’“.

    Tatsächlich kamen die im Durchschnitt jüngeren Haßlocher mit der Gluthitze dieses Tages (40 Grad!) besser zurecht, holten Tor um Tor auf und lagen bei Halbzeit nur mit 7:8 im Hintertreffen. Dann ging es sozusagen Schlag auf Schlag. Heiner Würth brachte Haßloch in der 51. Minute erstmals in Führung (13:12) und Mannschaftskapitän Karlheinz Hubach drehte beim Stand von 14:14 mit dem 15. Haßlocher Treffer die Partie vier Sekunden vor Schluss zum Triumph der TSG. Mitentscheidend für den Knüller war, dass der von Trainer Hutter zum Sonderbewacher des wurfgewaltigen Lübking abkommandierte Peter Frisch den Rekordnationalspieler so geschickt abschirmte, dass der nicht mehr als Spielgestalter fungieren konnte, ihm nur ein Treffer gelang und schließlich derart nervös wurde, dass er bei einem Vierzehnmeter an Haßlochs Schlussmann Dieter Boos scheiterte.

    Drei Omnibusladungen voll Haßlocher Fans um TSG-Abteilungsleiter Karl Bittlinger rasteten schier aus, stürmten das Spielfeld. Und „Mister Olympia“, Siegfried Perrey, forderte für den vierfachen Torschützen Gundolf Porr (22) lauthals die Berufung in die Nationalmannschaft.

    Die meisten der Feld-Triumphatoren spielten in der Halle weiter, Richard Schüle, einer der Torjäger, wurde Trainer. Der inzwischen verstorbene Torwart Boos, mit acht Berufungen in den A-Nationalkader der einzige Internationale der Haßlocher Mannschaft, schloss nach dem Triumph von Lübbecke seine Laufbahn ab.

    Sparsam ging der Deutsche Handball-Bund mit seinem „Schlussmeister“ um. Er ließ zwar Meisterurkunden und Anstecknadeln überreichen und gab auch ein Festbankett. Das jedoch ausdrücklich „ohne Spielerfrauen“. Dieter Boos vor ein paar Jahren: „Da hat der seinerzeitige Nettelstedter Mäzen unsere Mädchen auf seine Kosten zur Feier eingeladen.“

    Die 75-er Meistermannschaft: Dieter Boos - Klaus Bachofner (1), Karlheinz Bub, Peter Frisch (2), Karlheinz Hubach (2), Roland Janz, Hans Jung, Willi Leibl (2), Gerd Leidig, Gundolf Porr (4), Dieter Reck, Richard Schüle (1), Horst Stahler (1), Jürgen Unruh, Heiner Würth (2); Eratzspieler Karlheinz Bub. Verstorben sind Boos, Jung und Unruh.

    Im Pfälzischen Sportbund mit ihren Frauen zu Gast sein werden am Freitag Bachofner, Frisch, Janz, Leidig, Porr, Schüle, Stahler, Würth, Trainer Franz Hutter, Co-Trainer Otto Freudenberger, Betreuer Eugen Buchert und Rudi Einholz, der Vorsitzende der TSG Haßloch.

    Homepage TSG Haßloch

    1. Heimspiel gegen Heilbronn-Horkheim am Samstag – Andreas Röll hilft weiter aus

    Am Samstag den 10.9.2016 um 19:30 Uhr bestreiten wir unser erstes Heimspiel der neuen Saison gegen Heilbronn-Horkheim. Das ist eine der besten Mannschaften die 3. Liga Süd und das schon über Jahre hinweg, beschreibt Thomas Müller unser sportlicher Leiter den Gegner. Beeindruckend wie die letzte Woche gegen Köndringen-Teningen mit 34:27 gewonnen haben. Die gehören zu den „Top-Five“ der Liga.

    Beide Mannschaften starteten gut in die Saison und mit unserem Auswärtssieg im Rücken werden wir natürlich mit Selbstvertrauen in die Partie gehen, ist er sich absolut sicher. Wir müssen aus einer stabilen Abwehr heraus agieren, technische Fehler auf einem Minimum halten und geduldig spielen, dann werden wir zu Hause auch gegen Heilbronn-Horkheim bestehen, sind sich Müller und Trainer Job einig.

    Müller zur personellen Situation: Die Lage ist weiterhin angespannt, denn Seelos, Schubert, Schlingmann und Gregori werden weiter fehlen und Peter Masica wird diese Woche wenig trainieren, allerdings am Samstag spielen. Im Tor hilft Andreas Röllweiter aus,bis Daniel Schlingmann wieder einsatzfähig ist. Wir haben die Sache kurz besprochen und waren uns dann schnell einig, so Müller zur Torwartsituation. Darüber hinaus werden wir ab dieser Woche auch freitags trainieren, sodass Sebastian Winkelmann und Andreas Röll zwei Trainingseinheiten pro Woche mit der Mannschaft haben.

    Einige Änderungen gibt es auch im Sportzentrum, verrät Müller vor dem Spiel. Aufgrund der DHB-Auflagen mussten wir eine neue Hallenuhr anschaffen. Diese haben wir an der Torwandseite angebracht. Dadurch konnten wir die Auswechselbänke und den Zeitnehmertisch auf die Gegenseite der Tribüne verlegen. Die Maßnahme bringt uns ungefähr 40 weitere Sitzplätze die wir dringend benötigen, da wir auf den beiden Mitteltribünen fast nur noch Dauerkarteninhaber mit festen Sitzplätzen haben.

    Sehen wir also gespannt dem ersten Heimspiel entgegen und hoffen auf eine tolle Stimmung in eigener Halle.

    Kapitän Ilan Eigenmann : „Die Jungs sind heiß auf die erste Heimpartie und mit ähnlicher tollen Unterstützung wie in Kronau-Östringen letztes Wochenende, können wir zu Hause jeden Gegner schlagen. Wir wollen gemeinsam nachlegen und die nächsten Punkte einfahren“.

    Posted By TSG Haßloch on 4. September 2016

    Saisonstart geglückt – Sieg bei den Rhein-Neckar-Löwen II

    Mit den nicht unbedingt erwarteten ersten zwei Punkten kehrten unsere Jungs aus dem benachbarten Östringen zurück. Die gut 120 mitgereisten Fans feuerten ihre Mannschaft toll an und am Ende gab es tobenden Beifall nach dem 27:25 Auswärtssieg.

    Dabei stand die Begegnung für uns nicht gerade unter guten Sternen. Denn neben den länger verletzten Spielern Kevin Seelos, Sebastian Schubert und Daniel Schlingmann hatte auch noch Stefan Job mit Leistenproblemen zu tun und konnte unter der Woche kaum trainiert. Darüber hinaus ist Dennis Gregori die ersten beiden Spiele noch gesperrt. Nicht zuletzt hatte sich Peter Masica kurz vor der Halbzeitpause noch eine Platzwunde am Auge zugezogen, welche direkt nach dem Spiel auch genäht werden musste.

    In der ersten Halbzeit gab es auch noch mehrmalige Spielunterbrechungen, da der Computer auf dem Zeitnehmertisch immer wieder abstürzte. Nach dem dritten Ausfall des Gerätes hatte man sich darauf geeinigt den Spielbericht handschriftlich fortzuführen. Daher gab es auch keinen Liveticker im SIS mehr.

    Doch all diese Erscheinungen haben wir weggesteckt und letztlich das Spiel verdient gewonnen, so unser sportlicher Leiter Thomas Müller nach dem Spiel. Mit dem Anpfiff waren wir heute die dominante Mannschaft und alle haben sich in kämpferischer Hinsicht ausgezeichnet. Im ersten Durchgang hat Peter auf RM und RL gut Regie geführt und auch Micky Kurka hat sich auf RM als Bereicherung gezeigt. Micky wurde wenige Stunden vor dem Spiel Papa und kam nach einer schlaflosen Nacht direkt vom Krankenhaus zum Spiel angereist. Auch die Halben Elvijs Borokovskis (10 Tore) und Dominic Hartstern (5 Tore) waren gut aufgelegt.

    Aus einer sicheren Abwehr heraus haben wir uns in der 19. Minute auf 7:12 abgesetzt. Einige Unzulänglichkeiten ermöglichten den Gastgebern bis zur Pause auf drei Toren zu verkürzen – bei 12:15 wurden die Seiten gewechselt. Peter Masica wurde in der Kabine mit einem Klammerpflaster und einem Turban versehen und mit dem absoluten Siegeswillen in den Augen ging unsere Mannschaft zum zweiten Spielabschnitt. Sandro Cadak der Trainer der Gastgeber stellt seine Abwehr von einer 6:0 Deckung auf 5:1 um. Dies hatte zunächst noch keine Wirkung, denn wir haben den Vorsprung bis zur 43. Minute auf 15:19 ausgebaut. Ab diesem Zeitpunkt hatten die Nachwuchsspieler der Rhein-Neckar-Löwen ihre stärkste Phase. Einigen unserer Spieler war der Kräfteverschleiß anzumerken und Tobias Job musste wechseln. Innerhalb von sieben Minuten hatten die Gastgeber das Spiel gedreht und gingen in der 51. Minute sogar mit 23:22 in Führung. Eine Auszeit und einige Umstellungen brachten erneut die Wende zum 23:25 in der 55. Minute. Ein schnelles Tor der Junglöwen zum 24:25 und eine Zeitstrafe gegen uns brachten alle Fans in Wallung. Die letzen drei Minuten standen alle Haßlocher auf der Tribüne und feuerten ihre Mannschaft nochmals richtig an. In Unterzahl zum 24:26 und sogar zum 24:27 nach drei wichtig gehaltenen Bällen vom 40-jährigen nachnominierten Andreas Röll im Tor (er kam nach 45 Minuten für Ilan Eigenmann) brachten uns nicht mehr von der Siegerstraße ab.

    Eine überragende kämpferische Leistung und die Tatsache dass wir uns nicht aus der Ruhe bringen ließen haben uns zwei verdiente Punkte eingebracht, so Thomas Müller nach dem Spiel. Jetzt müssen wir erst mal die Wunden pflegen und uns dann auf Horkheim vorbereiten.

    Kronau-Östringen II: Boudgoust, Bauer, Trost 2, Zweigert, James, Zetla, Soes 3, Haider 2, Herrmann 2, Schwarz 2, Keller 10, Gerdon 2, Ockert 2

    TSG Haßloch: Eigenmann, Röll, Borokovskis 10, Masica 4, Winkelmann, Kern 3, Zech 1, Muhovec 1, Zellmer 1, Kurka 2, Hartstern 5

    Junglöwen unterliegen der TSG Haßloch mit 25:27

    Beim Saisonauftakt in die 3. Liga musste die SG Kronau/Östringen Federn lassen und unterlag der TSG Haßloch mit 25:27 (12:15) Toren. Insbesondere in der ersten Halbzeit verzettelte sich das junge Gastgeberteam mehrfach und lag durchgängig einige Tore hinten. Ein Aufgeben gab es allerdings nicht. Wer die Junglöwen vielleicht schon abgeschrieben hatte, wurde nach dem Seitenwechsel eines Besseren belehrt.
    Tor um Tor kämpfte sich die SG an die Pfälzer heran und brachte das Spiel in der Stadthalle Östringen fast zum Kippen. In der 50. Minute glich Marvin Gerdon zum 22:22 aus. Den nächsten TSG-Angriff wehrten die Junglöwen ab und zogen sogar in Führung. Adam Soos traf in der 52. Minute zum 23:22 – nun standen die SG-Fans wie eine Macht hinter ihrem Team. Aber Haßloch konterte und war in der Endphase wieder hellwach. Rico Keller (56.) konnte zwar nochmals auf 24:25 (56.) verkürzen, doch die Gäste gewannen am Ende dennoch.

    Erstes Spiel der Saison beim Bundesliganachwuchs der Rhein-Neckar-Löwen

    Posted By TSG Haßloch on 2. September 2016

    Am Samstag startet unser Drittligateam zum Saisonauftakt auswärts in Kronau-Östringen II, dem Bundesliganachwuchs des deutschen Handballmeisters. Sicherlich keine leichte Aufgabe für unsere angeschlagene Truppe. Wie bereits berichtet fallen Kevin Seelos, Sebastian Schubert und Daniel Schlingmann noch Wochen aus. Die neu- beziehungsweise nachnominierten Dominik Hartstern, Sebastian Winkelmann und Andreas Röll benötigen noch etwas Zeit bis sie an ihre volle Leistungsstärke kommen. Aber insgesamt sind wir auf einem guten Weg und werden diese Situation auch meistern, glaubt Thomas Müller fest an die Stärke der Mannschaft um Trainer Tobias Job. Der Gegner ist mit einem Durchschnittsalter von circa 20 Jahren die jüngste Mannschaft der Liga. Das hat allerdings nichts zu sagen, denn alle Spieler sind super ausgebildet und haben alle in der A-Jugend in der Bundesliga gespielt. Zwar hat man den Toptorschützen Michel Abt an die erste Mannschaft abgegeben, aber es sind genügend Nachrücker im Kader des neuen Trainers Sandro Catak. Wir wollen unsere Chance nutzen und uns so gut wie irgend möglich verkaufen, allerdings sind wir der Außenseiter. Letzte Saison haben wir bis zur 40. Minuten noch mitgehalten und sind in der Schlussphase untergegangen.

    Die Niederlage mit 10 Toren Differenz war vermutlich zu hoch ausgefallen, allerdings müssen wir unser Auftreten in der Fremde verbessern. Speziell in der zweiten Halbzeit sind wir zu oft und auch unnötig eingebrochen. Erst in den letzten Spielen unter Trainer Job haben wir es geschafft bis in die Schlussminuten die Spiele offen zu gestalten und zählbares mitzunehmen. Da müssen wir in dieser Saison unbedingt ansetzen, ist sich Müller und Job einig.
    Wir hoffen auf die zahlreiche Unterstützung unserer Fans im ersten Derby der neuen Saison appelliert Ilan Eigenmann unser Kapitän.
    Das Spiel wird um 20:00 Uhr in der Stadthalle Östringen angepfiffen. Aufgrund der Nähe wird kein Bus eingesetzt.

    Posted By TSG Haßloch on 28. August 2016

    Letzten Test gegen Gelnhausen endet 24:24 – nächster Ausfall Daniel Schlingmann

    Mit dem Spiel gegen den Drittligisten aus der Oststaffel endet die Vorbereitungsphase eine Woche vor dem ersten Punktspiel in Kronau-Östringen. Dabei zeigte das Spiel am Samstag alle Höhen und Tiefen eines Handballspiels, welches zuletzt leistungsgerecht 24:24 endete.
    Schaute man dabei nach dem Spiel auf die Auswechselbank, so wurde es einem mulmig
    Da saßen Sebastian Schubert, Kevin Seelos und der an der Leiste verletzte Stefan Job.
    Bei Stefan hoffen wir dass es nächste Woche geht und er gegen Mitte der Woche wieder trainieren kann. Das wird auch nötig sein, denn einen weiteren Ausfall können wir uns im Innenblock der Abwehr nicht mehr leisten, so Müller.
    Eine weitere Hiobsbotschaft kam wenige Stunden nach Spiel per WhatsApp an die sportliche Leitung heran. Daniel Schlingmann hat sich bei einem Sturz den rechten Daumen gebrochen und fällt eventuell für Wochen aus.
    Das wirft uns wieder ein großes Stück nach hinten, aber wir müssen erst die endgültige Diagnose von Andreas Röll abwarten. Beide Seelos und Schlingmann werden am Montag bei Andy vorstellig werden. Dann sehen wir weiter, meint Müller zur angespannten Personalsituation. Es wird sicher nicht leicht auf dieser Position nachzulegen, aber da gibt es auch den einen oder anderen Kandidaten der uns für ein paar Wochen aushelfen könnte um neben Ilan Eigenmann und dem Jungen Felix Müller als dritter Torwart zu agieren. Und wenn nicht müssen es Ilan und Felix richten.