Ich finde die Kritik von manchen hier an den Stromversorgern etwas überzogen.
Als letztes oder vorletztes Jahr in den USA zusammengebrochen ist gab es auch einige Berichte zum deutschen Stromnetz. Hier ist alles mehrfach abgesichert, jedes Gebiet wird quasi von mehreren Überlandleitungen versorgt.
Was jetzt dieser Tage im Münsterland, Osnabrück, etc. passiert ist, dagegen lässt sich keine Vorsorge treffen. Wenn ich vorher die Bilder sehe, wie die Überlandmasten einfach umgeknickt sind, dagegen ist man machtlos. In den am stärksten betroffenen Gebieten hat es gleichzeitig mehrere Versorgungsleitungen getroffen. Etwas ironisch gesprochen kann man da nur Vorsorge treffen, wenn jedes Haus sein eigenes Kraftwerk hat 
Die Aussagen von Politik und Energieversorgern waren relativ klar, dass man gegen solch eine höhere Gewalt mit einer derart starken Vereisung von Stromleitungen nicht vorsorgen kann. Anscheinend funktioniert der Katatrophenschutz den Umständen entsprechend gut, das muss man auch mal herausheben. Egal bei welchen Unwetterkatastrophen der letzten Jahre (Hochwasser, etc.), das Katastrophen- und Krisenmanagement in Deutschland funktioniert den Verhältnissen entsprechend reibungslos, die Hilfsbereitschaft und die Solidarität ist da. Das sollte man meiner Meinung nach herausheben, anstatt die Stromversorger zu kritiseren, dass sie auf unplanbare Ereignisse nicht vorbereitet waren.