Beiträge von T.N.T.

    Ness: Lies mal bitte Erläuterung 5, in der "unsportliches Verhalten" näher erläutert wird - der Einfachheit halber zitiere ich hier mal den in diesem Fall entscheidenden Punkt:

    Zitat

    5:2 a) Stören eines Gegners oder Mitspielers durch Worte oder Gesten in provozierender Weise (z.B. Anschreien eines Spielers bei der Ausführung eines 7-m-Wurfs);

    RolfB: Bitte das Gesamtbild der Regeln zitieren. ;)

    In 7.1. geht es darum, wie man als Spieler mit dem Ball umgehen darf, wenn dieser frei ist bzw. man in Besitz desselben ist.
    Regel 8.1 bzw. 8.2 beschreibt einige Punkte, was man als Gegenspieler eines in Ballbesitz befindlichen Spielers agieren bzw. nicht agieren darf.

    Ergo:
    Wenn ein Spieler in Ballbesitz ist - ihn also festhält, darf der Gegenspieler selbstverständlich nicht den Ball aus der Hand schlagen. Wenn der Ball frei spielbar ist - z.B. beim Prellvorgang, ist es natürlich erlaubt, schlagend auf den Ball einzuwirken. :)

    Zitat

    Original von eisbeer

    Sind es nicht gerade die einfachen Dinge, die uns begeistern?

    Und ich finde es schon wichtig, ob man eine Katze kocht oder dünstet :D

    Ist dann wohl vielleicht Geschmackssache - im wahrsten Sinne des Wortes. ;)

    Aber mein Geschmack ist diese Art von Humor eben nich...

    Herr Kollege aus Magdeburg - ich weiß nicht, ob das jetzt ironisch sein sollte, oder welche Absicht Du mit Deinem letzten Post verfolgst, aber lies bitte mal die Regeln, bevor Du hier groß posaunst:

    Zitat

    Nach Anzeigen des Warnzeichens sollte der ballbesitzenden Mannschaft eine Aufbauphase - die Schiedsrichter sollten hier das Leistungsniveau in unterschiedlichen Alters- und Spielklassen berücksichtigen - zugestanden wer-den. Gelingt nach dieser Aufbauphase kein deutlicher Tempowechsel und sind gezielte Angriffshandlungen nicht erkennbar, sollten die Schiedsrichter dann auf passives Spiel entscheiden.

    Mit der von Dir beschriebenen Handlungsweise verstößt Du zum Beispiel schon gegen Regel 8.2.

    Zitat

    Original von TusemNina
    ...aber ich fand gestern die Leistung einfach spielfluss-stockend und nicht ok.
    Vor allem der letzte 7m für NOh war keiner, sondern klares Stürmerfoul.

    Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Dass der 7m spielentscheidend war, streitet sicher keiner ab, und er scheint auch unberechtigt zu sein, aber inwiefern beeinflußt ein 7m in der 60. Minute den Spielfluß?
    Ansonsten bleibe ich bei meinen Worten von oben - die Progression war in meinen Augen voll in Ordnung.

    Zitat

    Original von rückraum-shooter
    ich würde sagen, weil durch die ganzen berechtigten-oder unberechtigten strafen total der spielrhythmus unterbrochen wurde!

    Sorry, aber das schlägt genau in die Kerbe, in die bereits M.Schwalb gehauen hat.
    Die SR sind nicht dazu da, dafür zu sorgen, dass immer 6+1 Spieler pro Mannschaft auf dem Feld stehen, sondern dafür, dass die Regeln eingehalten werden.
    Und sie haben bei der Progression eine klare Linie gezeigt und auch durchgehalten. Wenn sich die Spieler nicht an die Regeln halten (stoßen, klammern, schlagen, etc.), dann bekommen sie zurecht 2 Minuten Bedenkzeit für ihr Fehlverhalten.

    Wo gibt's ne Petition für kompetente Kommentatoren? ;)

    Rot ist vollkommen berechtigt - egal ob das unglücklich aussieht oder nicht, die Aktion ist eindeutig gesundheitsgefährdend gewesen.
    Und auch wenn ich die Kommentare von Herrn Schwalb höre "Ich hab's lieber, wenn 6 mann aufm Feld stehen." oder so ähnlich. Dann sollen sie sich wenigstens an die Regeln halten. Alle Strafen waren aus meiner Sicht vollkommen richtig. An der einen oder anderen Stelle hätte es sogar noch eine oder zwei mehr geben können.

    Unglücklich - vielleicht falsch der vorletzte 7m - würde gern noch ne vollständige Zeitlupe sehen und nich ne halbe Sekunde, wie vorhin im DSF.

    Ich kann mich da einigen hier nur anschließen.

    Sepp, das ist jammern auf wirklich hohem Niveau, was Du hier betreibst. Nämlich auf dem Niveau Deiner Vorstellungen vom deutschen Lebensstandard. ;)

    Und ich kann Wieland auch nur zustimmen. Ein Großteil der deutschen Bevölkerung scheint irgendwie nur darauf zu warten, dass Vater Staat sich seiner/ihrer Sorgen annimmt, sie an der Hand nimmt und dieses Land, in dem man wohl anscheinend laut der Meinung einiger nicht wirklich zufrieden leben kann, besser macht.
    Aber genau das wird NICHT passieren. Und wer so etwas vom Staat erwartet, lebt m.E. auch in einer Traumwelt - auf jeden Fall nicht auf diesem Planeten.
    Ein gehöriges Maß an Eigenverantwortung ist gefragt, und genau darauf zielt auch die Kampagne, um die es in diesem Thread gehen soll, offensichtlich hin, womit ich sie eigentlich nur unterstützen kann.

    Ich kann mich nur der bereits einmal kurz angedeuteten Anmerkung anschließen:

    Wir befinden uns in Deutschland.
    Wir wählen in erster Linie Parteien - keine Personen.
    Insofern ist das ganze TV-Duell im Prinzip witzlos, wenn es um die Verteilung der Sympathien geht.
    Eigentlich sollte es darin um das Vorstellen und Diskussion der Parteiprogramme gehen, und nicht darum, wer wo besser ausgesehen hat...

    lischen: Es waren schon mehr als 2. Vieles erscheint mir nur in Deinem jugendlichen Elan einfach wenig unüberlegt hinausposaunt. ;)

    Zurück zum Thema: Ich kann mich nicht erinnern, dass es hier ausschließlich um "körperliche" Sportarten geht.
    Und ich denke auch, dass vieles an Abneigung gegenüber gewissen Sportarten doch auf mangelndem Verständnis bzw. mangelnder Toleranz beruht.
    Ich könnte auch spontan sagen, dass ich vielleicht Balletts nicht so toll finde, habe mich aber noch nie eingehend damit beschäftigt, wenn man das aber mal tut, bekommt man vielleicht eine andere Sichtweise.
    Weißt Du eigentlich, welche Anstrengungen ein Profischachspieler auf sich nimmt, um sich den an ihn gestellten Herausforderungen stellen zu können? Da gehört eine intensive Vorbereitung (Training nennt man das auch hier), sowie auch eine gehörige körperliche Fitness als Ausgleich dazu. Und auch die körperlichen Beanspruchungen während einer ernsthaften Schachpartie sind nicht ohne - kann man aber vielleicht erst verstehen, wenn man sich eingehend damit beschäftigt hat.

    Kurz: Ich bin gegen Schubladendenken bzw. Oberflächlichkeit.