Beiträge von rocksinger

    Folgende Situation:

    Ein Spieler bekommt seine dritte 2-Minutenstrafe und dementsprechend die rote Karte gezeigt. Als er in Richtung Tribüne läuft, klatscht er Richtung Schiedsrichter. Der zieht daraufhin die "blaue Karte" und fertigt nach dem Spiel einen Bericht an, wo er "beleidigendes Klatschen" notiert. Von einer Spielsperre ist demnach auszugehen.

    Ist das Regelkonform? Meiner Meinung nicht: Es müsste hier 16:9 d) gelten und der Spieler darf nicht mehr zusätzlich bestraft werden, nachdem er 3x2 bekommen hat. Oder liege ich falsch?


    16:9 Begeht ein Spieler oder Mannschaftsoffizieller gleichzeitig oder in direkter Folge vor dem Wiederanpfiff mehr als eine Regelwidrigkeit und erfordern diese verschiedene Strafen, ist grundsätzlich nur die schwerwiegendste Strafe auszusprechen.

    Wie immer die

    Ich habe mal eine Frage an die Experten, gestrige Situation beim Spiel der Löwen gegen SCM.
    SCM spielt mit dem siebten Mann (bzw. hat mit dem sechsten aufgefüllt, weil Strafzeit) und das Tor ist leer. Die Löwen können dies nicht nutzen und der Ball landet im Toraus und bleibt da liegen. Nun kann aber nur der Torhüter den Torraum betreten, der sitzt aber auf der Bank. Nach gefühlter Ewigkeit wird das bemerkt und ein Feldspieler trabt gemütlich zum Wechsel zur Bank. Die Schiedsrichter stoppen nun die Zeit!!!
    Meiner Meinung nach hätte das nicht passieren dürfen. Vielmehr ist nach dieser Verzögerung durch den SCM doch nach dem Abwurf direkt die Hand zu heben und passives Spiel anzuzeigen.

    Übliche Ausssage: Das kommt darauf an.
    Ich habe das Spiel nicht gesehen.
    Liegt Magdeburg zum Beispiel zurück können sie so langsam machen wie sie wollen, da würde ich als Schiedsrichter nicht Time out geben, da eigene Dummheit.
    Führen sie, sollte das Time out eher kommen, und dann können sie auch so langsam machen wie sie wollen, weil es egal ist.

    Bei uns, zumindest auf Kreisebene (Handballkreis BES) kann der 7. Feldspieler erst ab der B-Jugend eingesetzt werden, da lt. DFB erst ab der B-Jugend der Torwart über die Mittellinie darf und daher in den Klassen unter B der Einsatz des 7. Feldspielers daher nicht erlaubt ist.

    Der deutsche Fußballbund hat darauf auch Einfluss? :)

    Nun muss man auch sagen, dass in den Regeln ja klar steht "klare und ungehindert" Wurfmöglichkeit.

    Ist das wirklich gegeben, wenn ein Abwehrspieler den Werfer einfach von vorne festmachen kann?

    Meines Erachtens nicht. Denn es besteht keine ungehinderte Wurfmöglichkeit, wenn der Abwehrspieler unmittelbar vor dem steht
    (der könnte ja den Ball auch einfach blocken).


    Dann soll er das tun. So kann er auch eine klare Torgeegenheit eventuell verhindern - regelgerecht.

    au

    Und genau so hat IHF/DHB-Regelexperte Jürgen Scharoff sich inzwischen geäußert - bis 59:30 progressive Bestrafung und Wiederholung des Abwurfes, in den letzten 30 Sekunden Disqualifikation und 7m.

    Leider Fehlentscheidung des "Sportgerichtes" (wenn der "Antrag" richtig gestellt wurde ...)

    Witzig die Auswirkungen der Regeländerungen, die niemand bedacht hat:

    In Niedersachsen darf ich in der E bis C den Torwart nicht über die Mittellinie schicken, um dem Gegner die vorgeschriebene offensive Deckungsweise nicht zu erschweren. Ein 7. Feldspieler ist kein Torwart, da kann sich der Schieri auf den Kopf stellen. :D


    Tja, das interessiert die IHF nicht.

    Aber da wird der Landesverband sicherlich schnell einen Extra-Regel oder Extra-Erläuterung oder was auch immer einführen, die nur für diesen Landesverband gilt ...

    7:6 wurde jetzt auch schon gespielt, der einzige Unterschied ist doch jetzt dass der zur Auswechselmarke nächste Spieler herausgehen und der Torwart hereinkommen wird - mit der Gefahr, dass die Deckung völlig durcheinandergewirbelt wird bzw. sogar kurzfristig eine Position freibleibt, was dann der Gegenmannschaft zu einem Vorteil verhilft. Gar nicht zu reden von einem abgefangenen Pass oder einem Fehlwurf, der ja auch jetzt schon häufig zu einem Wurf ins leere Tor führt.
    Also so viel ändert sich nicht – viele Mannschaften werden das (sogar noch erhöhte) Risiko eines leichten Gegentors nicht eingehen

    Sehr leseunfreundlich - nur Kleinschreibung, zu lange Sätze, Kommas fehlen - also mir haben die Augen nach dem Lesen weh getan.

    Eigentlich hatte ich gedacht, dass mit meinem "Zum-Abschluss-Beitrag" (Seite 2) das Thema erledigt gewesen wäre. Das war es nicht. Zum endgültigen Abschluss für mich selbst möchte ich noch einmal das bereits oben genannte - mit dem Video durchaus zu vergleichende - Beispiel bringen:
    Wenn ein Spieler, der bei einem Freiwurf an der 9m-Linie selbst an der 6m-Linie steht einen Ausfallschritt um 1 bis 1,5 m nach vorn macht (und damit den erlaubten Abstand um ca. die Hälfte verringert) dürfte (neben den Regeln) auch der gesunde Menschenverstand sagen, dass er seine Position verlassen hat (und dementsprechend progressiv zu bestrafen ist). Wer diesen gesunden Menschenverstand UND die ausführlichen IHF-Begründungen ignoriert, den kann ich auch sicherlich mit weiteren Sätzen nicht überzeugen. Deswegen möchte ich mich jetzt aus diesem Thema verabschieden und freue mich schon auf fundierte Diskussionen zu den nächsten Regelthemen. Vielen Dank für eure Beiträge!