Beiträge von Handiman

    So wie Hereticus das erklärt, kann man es besser nicht erklären. Chapeau vor allem für die sachliche und klare Darstellung.
    Ergänzen könnte man noch, dass ein jeder Bescheid (Rechts-) die Möglichkeit der Einrede mit Frist, i.d.R 14 Tage hat. Das ist ganz normal und hat nichts damit zu tun, dass man/ der DHB hier unsicher ist. Ich denke das wird ein Rechtsanwalt wissen. Und das Uli Gebhard hier nicht ganz sortenrein die Paragraphen und Statuten in der Presse bemüht, ist sicherlich der Emotion und dem Frust, welcher absolut verständlich ist, geschuldet. Ich hoffe Söflingen kann sich in der Vorbereitung darauf konzentrieren möglichst gleich wieder den Aufstieg in Angriff zu nehmen. Das nämlich erfordet sämtliche Konzentration.

    ich glaube das kann man verstehen, wenn man weiß, dass sich die Mannschaft so rund 5000km und ca. 60 Stunden Busfahrt erspart. Im Durchschnitt sind das rund 4 Stunden pro Auswärtsspiel. Und nach Groß Umstadt (26km), Groß Bieberau (30km) und Kirchzell (50km) fährt man wohl jetzt mit dem Fahrrad zum Anschwitzen;-)
    Ich denke das war eine auch für die 3te Liga eine gute Entscheidung.....
    Jetzt gibt es mindestens 6 zusätzliche, mit Münster 8 zusätzliche Derbies, bei welchen die Hallen garantiert brechend voll sind.....

    Nieder Roden in den Süden und Pohlheim in den Osten ist die wohl einzig vernüftige Lösung. Wenn man Rimpar oder Auerbach nehmen würde, würde man wieder eine Derbygruppe auseinander reißen. Was die Spielplantechnik angeht wäre das auch kein Problem. Bis zum 1.8. ist noch reichlich Zeit. Pohlheim übernimmt die Schlüsselnummer von Nieder Roden und Nieder Roden die Schlüsselnummer von Stuttgart.
    Und es gäbe in Südhessen 8 Derbies mehr in der Saison. Pohlheim dagegen kann sich auf die Derbies mit Nordhessen Baunatal und Gensungen-Felsberg freuen. Auch Münden ist in relativer Nähe.

    Sicherlich wird nicht die Staffeleinteilung neu gemacht. Das wäre echtes Chaos, aber wie Du schon geschrieben hast, sollte Pohlheim doch besser in den Osten und zum Beispiel Nieder Roden in den Süden. Wenn Du Dir die Karte anschaust, ist das die einzig vernüftige Lösung. Das mit Söflingen ist echt schade, aber liegt halt daran, dass Stuttgart eben nicht bis zm 30 Juni erklärt hat was los ist.....
    Sehr ärgerlich. Da wird der DHB auch mit einem Lizenzverfahren keine Lösung finden. Stuttgart hat nämlich den Spielbetrieb eingestellt, d.h. die gibt es gar nicht mehr. Sicherlich ein sehr ungewöhnlicher Fall. Normalerweise zieht man aus einer Liga zurück und ist Absteiger mit allen Konsequenzen. Hier ist es etwas anders.....

    na so wie es aussieht, ändert sich vielleicht doch noch etwas in der 3. Liga. Laut der Homepage von Pohlheim steigen die jetzt doch nicht ab und kehren vielleicht in die 3te Liga Ost zurück. Schade, dass ein "Verein" wie Stuttgart nicht rechtzeitig weiss was sie wollen. SO hätte man dem Spielausschuss einiges an Diskussionen und Kritik ersparen können. Bin mal gespannt wie Söflingen damit umgeht. Die DfB zur Abstiegsregelung war zumindest eindeutig. Der DHB hat hier absolut korrekt gehandelt....

    Interessant mit Coburg. Wollen die denn auch hoch? Ich meine gibt es da schon ein Saisonziel...

    Soweit ich weiß bleibt in Bad Neustadt auch alles beim alten. Damit werden die wohl auch ganz weit vorn mitspielen.
    Baunatal setzt wohl stärker auf junge Spieler aus dem Umfeld. Allerdings ist es in Nordhessen immer schwer die Punkte mitzunehmen.
    Was wird aus Münden. Vor zwei Jahren waren die noch ganz oben dabei. Die letzte Saison war das sehr durchwachsen. Irgendwie scheint da der Zug (Geld) zu fehlen....

    Ich denke der Abstieg wird sehr spannend. Mit 4 Neulingen/Aufsteigern und dem SC Magdeburg II, die aus neuen Ligen kommen, ist die OST Staffel ganz schön durcheinander gewirbelt worden. Da gibt es für viele Vereine zu Beginn der Saison einige Ungewissheiten......

    Bzgl. der finanziellen Möglichkeiten denke ich, dass neben Coburg sicherlich auch Leipzig, Bad Neustadt, Rimpar und Pirna recht weit vorne sind. Und so wie man liest wohl Nieder Roden das Armenhaus zu sein scheint.

    Leutershausen kam mir auch gleich in den Sinn. Sind ohne ihre Neuzugänge letzter in ihrer Quali-Gruppe geworden. Noch hinter Flein.


    Pech für Leutershausen, aber Glück für den Verein, wo die Jungs bisher gespielt haben, bzw. vermutlich auch ausgebildet worden sind.

    Ist es richtig, dass man für solche Fälle bereits Lösungen schafft, die abgesehen davon höchst komliziert werden würden?! Mit solchen Lösungen motiviert man doch Jugendspieler schon zu mehreren Vereinswechseln und das im Jugendbereich. Reicht das nicht, wenn das erst im Aktivenbereich losgeht?! Ich denke in der Jugend geht es vor allem um die Ausbildung. Dazu gehört natürlich auch eine leistungsorientierte Spielklasse. Aber so wie ich das sehe sollte das beim bisherigen Verein möglich sein, da man ja an den deutschen Meisterschaften teilgenommen hat. Und wenn man im konkreten Fall auch im aktiven Bereich bei Leuterhausen spielen will, gibt es ja noch die Möglichkeit eines Doppelspielrechts für solche Jungs. D.h. sie können aktiv bei Leutershausen spielen und in der JBLH in einer entsprechenden Mannschaft.

    Die ganze Einteilung der Qualibereiche und vor allem der Zeitpunkt, an dem die Spiele angesetzt sind, grenzen doch schon ans lächerliche. Die Runde ist noch in vollem Gang (Deutsche Meisterschaften) und die Qualispiele finden zeitgleich statt. Ich dachte die Bundesliga wurde eingeführt, um den besten Spielern und Mannschaften ein entsprechendes Umfeld zu bieten, um sich weiter zu entwickeln und sich gegen die Stärksten zu messen. Dies ist doch bei dem Modus überhaupt nicht zu realisieren. Rumpfmannschaften müssen Quali´s spielen, da die Wechsel der Spieler von Mannschaften, die bei der "Deutschen" noch aktiv sind, nicht machbar ist. Im Klartext: Nach der Quali können Mannschaften entstehen (durch die Wechsel von "Hochkarätern"), die nicht qualifiziert sind. Wo ist hier der Sinn? Ich kenne keine Sportart, bei der so diletantisch geplant wird.


    Ich möchte jetzt nicht zwangsläufig den Verband in Schutz nehmen, denn verbessert werden kann da noch ein ganze Menge, aber soweit mir bekannt ist, sind die Meister der LV aus den jüngeren Jahrgängen (B-Jugend) automatisch (Wahlrecht) für die JBLH qualifiziert. Dazu noch die ersten 4 einer jeden Staffel. D. h. an der Quali nehmen dann doch nur Mannschaften teil, die ohnehin in keinem Wettbewerb mehr teilnehmen. Ergo sich voll auf die Quali konzentrieren könnten. Oder sehe ich da was falsch.

    ´Wenn natürlich ein Spieler einer an den deutschen Meisterschaften teilnehmenden Mannschaften nach den Meisterschaften in einer anderen Mannschaft spielen will, die sich wegen des Fehlens eines solchen Spielers nicht qualifizieren kann, ist das was anderes. Aber wie häufig kommt so etwas vor? Und der Quali Platz gehört doch dem Verein und nicht bestimmten Spielern, oder mache ich da einen Denkfehler???

    In der Tat sehr komplex aber doch Fair. Es stand im Vorfeld der Quali schon fest aus welchem LV bzw. Quali Bereich in welcher Reihenfolge die Nachrücker kommen werden, wenn es keine Wildcards gibt. So ist auch Dutenhofen aus dem Qualibereich RPS/HHV ein Nachrücker. Im Prinzip war es sogar vom Verband Fair Flein vorher zu fragen, ob sie im Westen nachrücken wollen. Normalerweise hätte es die Möglichkeit eines Rückzugs gar nicht laut DfB gegeben.....
    Also insofern war das vom DHB fair und gut.....

    ups - also mit irgendeinem geographischen Lineal lässt sich diese Einteilung für mich wirklich nicht erklären. Es wurde wohl auch sehr darauf geachtet die Staffeln auch einigermaßen gleichstark zu besetzen, wie man schön am Beispiel Kronau - Flein sieht. Wäre Kronau in den Westen gekommen, hätte sich die in den letzten Jahren traditionell stärkste Südmannschaft und potentielle Viertelfinalkandidaten aus dem Westen schon in der Gruppenphase gegenseitig ausschalten müssen. So hat der Westen die vermeintlich schwächste Südmannschaft bekommen.

    Ich find es prinzipiell ok dass man auch ein bisschen schaut die Staffeln gleichstark zu halten - aber für die einzelnen Vereine die die A....karte gezogen haben natürlich sehr ärgerlich.

    zum Beispiel Solingen im Norden und Hamburg im Osten. Wenn das damit zu tun hat, dass man die größten Konkurrenten auseinander halten will, frage ich mich weshalb man ein Quali macht. Soll man doch die JBLH als Anhängsel der Bundesliga mit ihren Leistungszentren machen. Dann sitzen die zukünftigen Profis mit den aktuellen Profis bei den Fahrten im gleichen Bus. Wenn das tatsächlich der Beweggrund der Einteilung wahr, hat das mit fairem Wettbewerb nicht viel zu tun.....

    An der Stelle von Flein würde ich die Mannschaft zurückziehen. Die Einteilung ist aus deren Sicht inakzeptabel.

    ein Rückzug würde mit einer Geldstrafe und einer Sperre für die JBHL Quali der kommenden Saison und ich glaube auch der darauffolgenden Saison belegt werden. In Hessen darfst Du dann auch nicht mal mehr an der Oberliga Quali teilnehmen. Wer an der Quali teilnimmt muss sich darüber im Vorfeld klar werden. Trotzdem sehr unsensibel, wie man auch hier die Staffeleinteilung vorgenommen hat.

    absolut richtig. Keine Frage... die Fahrtkosten sind sicherlich nicht das ausschlag gebende Argument. Wer in die 3. Liga will oder kommt, weiß was da gefordert ist. Die Fahrtkosten sind eins, die Hallenreinigung (Harznutzung), die in manchen Oberligen verboten ist, Schiri Kosten, Verbandskosten, elektronischer Spielberichtsbogen etc. etc. Da hast Du völlig recht. Schaun wir mal was die Saison so bringt. Vielleicht nehmen sich die Kollegen vom DHB mal die eine oder andere Idee vor und entwickeln weiter. Wichtg ist, dass unser Sport "Handball" attraktiver wird. ...

    Dann teilst du aber selbst wieder anders auf.
    LV 1 aber ohne Team A
    LV 2 aber nur der Süden
    LV 3 aber nur der Norden
    LV 4 aber nur die Mitte
    LV 5 aber ohne Team B


    ja das ist richtig. Ich habe schon verstanden, dass es keine Regionalligen mehr gibt. Das ist auch gut so. Aber: in der heutigen Staffeleinteilung sind nur die Oberliga Bereiche 1, 6, 8, 9 und 10 in einer Staffel "ungetrennt". In meinem Vorschlag sind die Oberliga Bereiche 1, 3, 4, 6, 8, 9, 10 und 12 "ungetrennt" Lediglich 2, 5 und 7 vielleicht in Zukunft auch 9 wären "trennbar".

    Ist ja auch OK. Das Thema ist in der Tat sehr schwer und ich möchte nicht im Spielausschuss sein. Die Kollegen machen einen guten Job. Das steht für mich außer Frage. Ich wollte nur einen Vorschlag machen, welcher mir logischer erscheint.

    Und: ich bin übrigens gar nicht aus Nieder Roden

    Härtefälle wird es immer geben, bei Münster und Nieder-Roden hätte man letztlich auch ne Münze werfen können, wer in welche Staffel kommt. Beides lässt sich rechtfertigen, weil Münster nun mal nordwestlich von Nieder-Roden liegt. Da finde ich die Einteilung der A-Jugend-Bundesliga mit Kronau/Östringen und Flein (aber auch der Einteilung der Nordstaffel insgesamt) doch schon weitaus fragwürdiger.

    es ist wohl wahr, das mit den Härtefällen. Gut gefällt mir die Idee mit dem Kostenausgleich insbesondere wenn es um die JBHL. Da ist die Einteilung mit Flein noch härter.

    Das Verteilen nach Oberligabereichen verbietet, Vereine aus Niederrhein und Mittelrhein, aus Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen (bilden den OL-Bereich Mitteldeutschland), aus Hamburg und Schleswig-Holstein (gemeinsamer OL-Bereich), aus Rheinhessen, Rheinland, Pfalz und Saarland sowie aus MV, Berlin und Brandenburg (Ostsee-Spree) auf mehr als zwei Staffeln zu verteilen. Von Stralsund bis Cottbus oder von Magdeburg bis Dresden dürfen also nicht mehr als zwei Staffeln auftauchen. Magdeburg nach Norden, Dessau nach Osten und Dresden nach Süden ginge nicht. Vereine aus Baden/Südbaden und Württemberg könnten hingegen theoretisch nach Badenern und Schwaben getrennt verteilt werden. Das muß alles gleichzeitig berücksichtigt werden, bei einer Fluktuation von 1/4 (16 von 64) der Vereine jährlich. Das macht die Lage für den Staffeleinteiler und die Vereine aus relativ zentral im Land gelegenen Ein-Verbands-Oberligabereichen wie Hessen und Westfalen so schwierig.

    Sorry, dass ich LV gesagt/geschrieben und Oberliga Bereiche gemeint habe. Habe all das in meinem Vorschlag berücksichtigt.

    Und zum Kilometerargument - Insgesamt reden wir in der Gesamtaddition beider Mannschaften über nicht mal 100 Gesamtkilometer (bei 30 Gesamtpartien) und Nieder-Roden hat in der Gesamtbelastung nach Osten eben rund 150 Kilometer weniger als Münster zu absolvieren und hätte nach Süden halt 250 Kilometer weniger als Münster. Sicher sind 10.000 Gesamtkilometer eine extreme Strecke, aber das wäre für Münster auch nicht anders. Die Einteilung hätte man so oder so rum vornehmen können, einer von beiden hätte sowieso gestöhnt.


    Vielen Dank. Leuchtet mir absolut ein. Wenn also die KM Berechnung kein Argument ist, weil es eh egal ist, was ist es dann?! Mit Verlaub, aber laut KM Berechnung spricht einiges dafür, dass Nieder Roden in den Süden muss und Münster im Osten bleibt. Wenn das aber kein Argument ist, weil die Mehrbelastung bei 30 Spielen nicht ins Gewicht fällt. Was dann ist die Logik für diese Einteilung? Dann müsste es doch eindeutig nach Derby Charakter gehen, oder?! Das aber spricht auch dafür, das Nieder Roden in den Süden müßte.

    Übrigens: wenn dann das Argument kommt, jeder muss mal in den Osten.... Nieder Roden war in der Saison 2010/11 auch schon im Osten. Und da gab es wenigstens noch Derbys mit Gelnhausen aus dem gleichen Bezirk. Irgendwie erweckt so etwas dann den Eindruck, dass da jemand jemanden kennt, der jemand besser kennt......

    Lieber Baden68, ich habe zu keinem Zeitpunkt behauptet, dass es einfach ist. Und wenn Du meinen Beitrag gelesen hättest, hättest Du feststellen können, dass hier für die Gruppierung die Zugehörigkeit zum LV massgebend ist. Ich weiß wohl wo Lemgo und Minden liegen. Bin schließlich oft genug dort. Altenhagen-Heepen liegt nämlich gleich nebendran. Alle drei gehören dem LV Westfalen (Ost) an und sind bei meinem Lösungansatz in einer Liga und nicht getrennt.

    Ergo nach LVs sieht es wie folgt aus: (in Klammer die Anzahl der Vereine)

    LV HH/SLH (4), LV Niedersachsen (3) (Ausnahme Münden), Nordseeliga (6), LV Westfalen (3) (Ost) im Norden (16)

    LV Ostsee-Spree (6), LV Mitteldeutschland (7), die Ausnahme: Münden (1), Norden aus LV Hessen (2) (LL Nord) in den Osten (16)

    LV Bayern (5), LV Württemberg 1+2 (10), LV RPS (1) in den Süden (16)

    LV Westfafen (4) (West), LV Niederrhein/Mittelrhein (7), Süden/Mitte aus LV Hessen (5) (LL Süd+LL Mitte) in den Westen (16)


    All das geht natürlich nicht mehr in diesem Jahr. Ist mir auch klar, aber "nach dem Spiel ist vor dem Spiel". Von daher würde mich mal die sachliche Auseinandersetzung mit meinem Vorschlag interssieren. Vielleicht ist es eine Anregung für den Verband im kommenden Jahr etwas anzupassen....

    Dafür sind doch Foren da, dass man sich über Dinge nach Möglichkeit sachlich auseinander setzt, oder?!