Beiträge von exilberliner

    Aber doch eher gezwungenermaßen, da es dem Sponsor nicht so lecker geht.....

    Naja, es war ja wohl eher so, dass der Sponsor zu seinen Farben zwang, und das hat er ja ganz erfolgreich gemacht! Für die Füchse ist dabei finanziell was rumgekommen, also hat man es halt gemacht. Ich glaube nicht, dass es sich in Berlin so schnell wiederholt. Ein gewisser Gewöhnungseffekt an gelb-lila Füchse ist eingetreten, und bevor man sich ganz vergisst ist es gut wieder umzukehren... Man legt da schon Wert auf einheitliches Auftreten von Mannschaften und Verein, und weniger der Manager als der Präsident wacht darüber. Und mich als alten Fuchs freut es natürlich ungemein, kann ich ich wieder die alten grünen Trikots aus dem Schrank holen!

    Wie sieht es denn bei den "Recken" aus, die für diesen Thread ja verantwortlich sind. Ist der Name angekommen? Macht man sich lustig? Identifiziert man sich garmit ihm? Ich bitte um Antworten.

    Ich habe den Eindruck, weder noch. Man ist wahrscheinlich zu sehr mit dem eigenen Erfolg beschäftigt, da muss man dann nicht über Namen reden... Mich würde allerdings freuen, wenn man ihnen in der nächsten Saison ersparen würde, durch diese dämliche Hüpfburg einzulaufen!

    Ich finde die Tatsache des Zeitz-Wechsels als solche nicht so überraschend, die Gründe im Prinzip nachvollziehbar etc. Die Art und Weise der Inszenierung halte ich aber für ziemlich niveaulos. Sich, obwohl noch mit laufenden Vertrag in Kiel versehen, schon mit dem Veszprem-Verantwortlichen unter dem Vereinsemblem, und dann noch mit Fanschal um den Hals zu präsentieren, spricht stilistisch weder für Zeitz noch für Veszprem. Hier sollen über Bilder Tatsachen als vollendet kommuniziert werden, so sollte man nicht unter Verhandlungspartnern umgehen! Oder gilt es, hier jemandem eins auszuwischen? Zu sagen, dass man es gerne möchte, dass man verhandle und hoffe, dass es klappe, das wäre ok, aber so?

    Nachdem man in HH nach dem CL-Sieg den schon verloren geglaubten Größenwahn wiederentdeckt hat (beste Mannschaft der Welt), möchte ich fast behaupten, das Rudoof mit dem "nach höherem streben" tatsächlich die sportliche Perspektive gemeint hat.

    Ja, natürlich meint er das! Für Heinevetter dürfte das "Höhere" aber vor allem der höhere Betrag auf dem Konto bedeuten. Und wenn es wirklich darum geht, dann hätte ich mit einem Abschied auch keine Probleme.
    Der eigentliche Punkt ist doch, dass ein Wechsel aus sportlicher Sicht für den HSV gar keinen Sinn macht, gemessen an dem vergleichsweise hohen finanziellen Aufwand, der betrieben werden müsste. Es geht um das Signal: "Wir können sie alle haben, wenn wir nur wollen", weiße Salbe auf die geschundene Seele nach den Duvnjiak-Abschied, und irgendwie die Reaktion eines trotzigen Kindes, das beweisen will, dass es doch geht. Die Frage ist nur, wem man eigentlich etwas beweisen will, nachdem mehrere Bundesligaclubs die offensichtlich in Deutschland hausierenden Scheichs, die ja genau nach diesem Muster handeln, wieder nach Hause geschickt haben.

    Gewechselt hat Petersson wohl jeweils wegen der Kohle. Sowohl Berlin als auch Flensburg hätten ihn sehr gern gehalten, bzw. er hat dort jeweils Lücken hinterlassen. Ich hallte ihn auch für den am bestern Abwehr spielenden Linkshänder.

    So ist es. Alex Petersson ist der wertvollste Spieler der Bundesliga auf dieser Position, weil er der kompletteste ist.

    Ach, FuexxeFan3, wie sang einst Roberto Blanco?
    Und das wird doch sicher recht spaßig mit den Hamburgern!

    ...und vielleicht ist den Herren von der EHF dabei ja aufgegangen, dass ein paar Regeln an dieser Stelle künftig keine schlechte Idee wären...

    "Dass Silvio Heinevetter Tendenzen hat, den Verein zu verlassen und nach Höherem strebt,..."
    Mit "Höherem" wäre dann der HSV gemeint, Herr Rudolph? Jener, der in dieser Saison auf Platz 5 der Bundesliga gelandet ist, oder jener der es es nicht schafft, Dulle zu halten, weil der an das "Höhere" nicht so recht glaubt? Ich bin mir nicht so sicher, ob sich der Herr Präsident mit seinem hochmütigen Geschwätz viele Freunde in Handballdeutschland macht.

    Der Mainstream ist doch zu sagen, das Scheitern liegt 1. an den Vereinen, 2. an der Anschlussförderung, 3. an der hohen Belastung durch die Liga, weil das schon seit Jahren (damals zurecht von Brand angesprochen) ein Thema ist.

    Meiner Meinung nach haben wir zwei verschiedene, sich überlagernde Problematiken.

    Akutes Problem 1: Diese Qualifikation hätte geschafft werden müssen, und zwar auch von den derzeit in die Auswahl stehenden Spielern. Das war eine Frage der Einstellung der Spieler und des Trainers. Hier hat die Mannschaft, einschließlich des Trainers, versagt.

    Perspektivisches Problem 2: Hier kommen die von dir genannten "Mainstream-"Punkte, die begründen würden, warum man nicht um Titel mitspielt. Und da zeigt sich eben schon, dass wir zwar viele Spieler haben, die in ihen Clubs große Spielanteile haben - aber es sind nicht die entscheidenden. Über eine Reihe hervorragender Außenspieler kann sich Deutschland nicht beklagen, da kommt es kaum drauf an, ob man die Wetzlarer, Burgdorfer, Mannheimer Außen etc. beruft. Im Rückraum sieht das ganz anders aus - die Schicht ist dünn, und um das zu ändern muss an die Strukturen gegangen werden.

    Allerdings: Ohne die Lösung von Problem 1 stellt sich Problem 2 zunächst gar nicht.

    Es tut mir leid wenn ich mich als Österreicher, der zugegebener maßen derzeit leicht reden und lachen hat auch ein wenig einmische!

    Was ich an der ganzen Diskussion nicht verstehe ist die "Ausrede" mit der Überbelastung!
    Wenn ich mir die österr. Nationalmannschaft ansehe, stehen dort mit Santos, Schlinger, Szylagi, Bozovic, Weber und Marinovic 7 Deutschlandlegionäre in der Startformation und da sieht oder hört man nichts von Überbelastung.
    Und auch andere Nationalmannschaften haben sehr viele Legionäre in ihren Reihen die in Deutschland spielen!

    Was bei unsere Nationalmannschaft in den letzten Jahren hervorzuheben ist: dass es für einen österr. Handball nicht mehr das Größte ist in der besten Liga der Welt zu spielen, sondern das Nationalteam Trikot anziehen zu dürfen. Als Außenstehender kommt mir oft so vor als ist das in Deutschland nicht (mehr) so der Fall!

    Und mit Patrekur Johanneson haben wir einen Trainer in unseren Reihen der mit Sicherheit zu den Topmänner in Europa zählt!

    Das braucht dir gar nicht leid zu tun, du benennst ja die akuten Hauptprobleme, wenn es um Gegner wie in dieser Qualifikationsrunde geht. Die Qualität müsste hier ja allemal ausreichen. Das ist primär eine Frage der Einstellung der Spieler bzw. der Einstellung durch den Trainer. Mangelnde Qualität im Rückraum/keine Führungsspieler/schlechte Anschlussförderung etc. sind da zunächst nachgeordnete Probleme, wenn es darum geht, in der Weltspitze mitzumischen.

    Nur dass Sigurdsson auf einigen Positionen keine Alternativen hat, besagt noch nicht, dass die Youngster viel spielen. (außer natürlich durch die dann steigende Verletzungsanfälligkeit von den Stammspielern)

    Ich gebe Dir recht, das es Stand heute natürlich Spekulation ist, wie viel Spielanteile diese Spieler bekommen. Allerdings sind die Löwen hier mit Sicherheit nicht das Paradebeispiel für eine gelungene Rotation. Sigurdssons Art ist das Auf-Teufel-komm-raus-Durchspielen bisher nicht, im Gegensatz zu seinem isländischen Kollegen in Südwest.
    Der Punkt ist doch: Man möchte es ernsthaft versuchen. Und das ist ist doch schon mal was. Schief gehen kann es immer.

    Hanning ist und bleibt ein Schwätzer. Kein unsympathischer, aber ein Schwätzer.

    Hanning ist kein Schwätzer, sondern ein Verkäufer. Das ist ein Unterschied. Schwätzer reden nur und machen nichts. Bei ihm ist das schon anders. Die Füchse waren doch in den 80er Jahren das Paradebeispiel für unnachhaltiges Erfolgsstreben, als der reiche Onkel den Geldhahn zugedreht hat, ist man in der Bedeutungslosigkeit verschwunden und hat fast 20 Jahre gebraucht, um wieder aufzutauchen. Hanning hat in Berlin professionelle nachhaltige Strukturen geschaffen, die dazu gedacht sind, dass genau das nicht mehr passiert. Sie orientieren sich nicht nur am Erfolg der Füchse, sondern zeigen auch einen Weg auf, wie erfolgreiche Nachwuchs- und Profihandballarbeit zusammengedacht werden könnte, und wie davon auch auf DHB-Ebene profitiert werden kann. Dazu fällt er allen so lange auf den Wecker, bis die Dinge sich bewegen. Und das brauchen wir auf nationaler Ebene auch. Ob es letztlich immer die richtigen Dinge sind, wird sich zeigen. Aber mit ist es wirklich lieber, wenn Menschen Ideen und Überzeugungen haben und versuchen, diese umzusetzen, als wenn ewig weiter durchgewurschtelt wird (und hier begegnen uns dann wirkliche Schwätzer!). Dass man dabei anderen auch auf die Nerven gehen muss, gehört zum Geschäft.

    Ich sehe das auch so, dass Hanning nur den Druck auf die alten Spieler erhöhen will. Falls er nämlich wirklich Ernst machen würde und seine Junioren immer mindestens 30 min spielen lassen würde, ginge er in Richtung Neuhausen - das waren ja auch fast nur Jugendliche - und würde wahrscheinlich um den Nichtabstieg kämpfen. Weil er ja meint, dass Sponsoren, Presse und Zuschauer in Berlin nicht abspringen würden, wäre das dann übernächstes Jahr ein Rekordetat in der zweiten Liga!

    Das ist nun wirklich etwas undifferenziert. Tatsache ist doch, dass im nächsten Jahr mit Fabian Wiede und Jonas Thümmler zwei Nachwuchsspieler die Backup-Position für Konstantin Igropulo und Jesper Nielsen übernehmen werden. Da im Füchse-Kader der nächsten Saison dazu keine personellen Alternativen vorhanden sind, werden sie natürlich auch spielen, und damit unterscheidet sich der Kader von dem anderer Mannschaften, in denen Nachwuchsspieler i.d.R. nur die (Alibi-)Rolle des 3. Mannes einnehmen. In der nächsten Saison wird Smöre Christophersen dann noch Paul Drux an die Seite gestellt. Diese drei Spieler sind hoch gehandelte Talente, denen man die Bundesliga auch auf Spitzenniveau zutraut. Das gilt natürlich nicht für alle Spieler der A- und B-Jugend. Aber das macht ja auch nichts - es gibt ja auch andere Optionen. Einem Ramon Tauabo wurde kein Platz in der Bundesliga-Mannschaft angeboten, obwohl bei den Füchsen auf RA Bedarf bestanden hätte, es wurde ihm also trotz vorhandenem großen Talent nicht zugetraut. Trotzdem hat man ihn nicht an der Hand verhungern lassen, sondern aktiv an einen guten BuLi-Mittelklasseverein, nämlich Nettelstedt vermittelt, wo er sich unter der Obhut von Dirk Beuchler entwickeln kann - und so hoffentlich ebenfalls ein guter BuLi-Spieler wird. Es werden und müssen also keinesfalls "alle" erfolgreichen Junioren sofort in die Füchse-Erstligamannschaft integriert werden. Trotzdem werden ihnen Perspektiven im deutschen Handball eröffnet, und darauf kommt es doch an. Die Buli-Mannschaft der Füchse wird so auch weiterhin aus Spitzenpersonal bestehen.

    Aktuell bin ich jedoch auch der Meinung, dass es sich n um ein Nachwuchsproblem handelt, wenn man Montenegro nicht schlagen kann. Dafür reicht das Spielerpotenzial, das zur Verfügung gestanden hat, nun wirklich allemal!

    Ganz klar: Tom O'Brannigan

    wer eine Fahrt durch Schleswig Holstein als eine Szene wie in "28 days later" beschreibt ist genial.... ;)

    Kompetenz vielleicht nicht immer 100%, aber wer braucht das schon bei soviel Einsatz?

    Co-Kommentator preis geht an Henning Fritz. Erspart jedes Schlafmittel. Praktisch..... ;)

    Sehe ich auch ganz genau so! :)

    weil es natürlich völliger" blödsinn" ist, ein spiel dessen austragung wegen höherer, von beiden seiten nicht zu vertretender umstände, unmöglich ist und das aus zeitlichen gründen nicht nachgeholt werden kann dann neutral zu werten

    Das Problem ist: Man kann ein Spiel nicht neutral werten.