Beiträge von hsgjojo

    konstanz wird mE mit horkheim den aufstieg ausspielen und sich darum streiten wer dann nächste saison in den niederungen der 2. liga spielen darf :)


    Roter Teufel,
    hast du das Spiel der HSG in Großsachsen gestern gesehen und kannst etwas zur Qualität des Spiels sagen?

    Hier in Konstanz wird übrigens der TSV Friedberg nach einem Drittel der Saison als Topfavorit gehandelt, der trotz erheblicher Verletzungsprobleme sehr stark gestartet ist!

    Hier bereits ein Ausblick auf das nächste HSG-Heimspiel. Es wird in der Schänzlehalle, auch neben dem Handball, einiges geboten. Ich hoffe, die Aktivitäten werden von vielen Zuschauern honoriert. Auch nach diesem Klassespiel in Großsachsen haben die Spieler eine volle Schänzlehalle verdient. Hier der Bericht von der HSG-Homepage:

    Gelungene Werbeaktion der HSG Konstanz an der Universität –
    Semester-Opening Party am 17.11.12 mit vielen Specials für Studenten

    von Andreas Joas

    Am Mittwoch, 17.10. präsentierte sich die HSG Konstanz im Foyer der Universität Konstanz. In der Einführungswoche, in der vor allem die Erstsemester die Universität nach der vorlesungsfreien Zeit stürmen, lud die HSG an ihrem Stand bei leckeren Smoothies zum Verweilen und Kennenlernen ein. Während die Studenten sich leckere „Ganzfruchtgetränke" - so die deutsche Bezeichnung für „Smoothie" - zubereiten ließen, brachten ihnen ihre „Barkeeper" Patrick Glatt, Simon Flockerzie, Patrick Muturi und Sebastian Groh den Handballsport und die HSG Konstanz näher. Auf einer großen Leinwand konnten sich die Studenten zudem anhand einer Präsentation in Bild, Video und Ton informieren. Zusätzlich verteilten die Spieler der ersten Mannschaft 1.500 Flyer mit den neuen Heimspielplakaten. „Wir haben so viele Flyer verteilt und anschließend so gut wie keine wieder vom Boden auflesen müssen – das Interesse war größer als gedacht", zeigte sich Sebastian Groh zufrieden und bemerkte, „das war gute Werbung. Danke auch an den Waffel-Stand neben unserer großen Leinwand: alle die Waffeln wollten, haben sich unsere Präsentation mit Interesse angeschaut." Patrick Glatt konnte sogar noch eine weitere Zielgruppe für die HSG gewinnen: „Wir haben die Chance genutzt und haben sofort die Professoren angeworben."

    Nun freut sich die HSG Konstanz auf viele neue Gesichter in der Schänzle-Sporthalle, wenn am Sa. 17.11.12 um 20.00 Uhr die in der 3. Liga auf Platz eins stehende HSG Konstanz im Heimspiel gegen Nieder-Roden antritt und versucht die Tabellenführung zu verteidigen. Nach der Handballpartie steht der Torhüter der HSG, Patrick Glatt, den Moderatoren und Fans im Club Aktiv Spieler-Talk Rede und Antwort. Ab 21.30 Uhr startet nach dem Spiel zur Begrüßung der hoffentlich zahlreich erscheinenden Studenten die Semester-Opening-Party. Der Eintritt beträgt für Studenten nur fünf Euro. Im Eintrittspreis enthalten sind zudem eine Freikarte für die Diskothek „Berry's" sowie eine 3er Karte für den Fitnessclub „Club Aktiv". Den ganzen Abend gibt es Sekt und Bier für 1,50 Euro sowie Cocktails für nur 3,00 Euro.

    Die HSG Konstanz freut sich auf Euer Kommen! Samstag, 17.11.12 um 20.00 Uhr, Schänzle-Sporthalle Konstanz!

    Hier der Bericht von Handball-world.com:
    Prinz wird zum König: Nieder-Roden und Groß-Umstsadt spielen im Derby unetschieden

    Gefeiert: Christopher Prinz
    Foto: Jürgen PfliegensdörferEs war Samstagabend, um 21:15 Uhr in der Halle an der Wiesbadener Straße: Christopher Prinz tritt zum letzten Freiwurf an und versenkt den Ball zum 27:27 im kurzen Eck. Ein heißumkämpftes Derby findet mit dem Unentschieden den gerechten Ausgang, der auf Umstädter Seite aber eher Enttäuschung verursacht. Der Aufsteiger aus Nieder-Roden und die zahlreichen Fans feiern den Punktgewinn dagegen wie eine Meisterschaft.

    Mehr als 500 Zuschauer wollten sich das erste Kräftemessen der beiden Teams nach vier Jahren nicht entgehen lassen und wurden nicht enttäuscht. Von Beginn an entwickelte sich eine interessante Partie, in der es auf beiden Seiten abwechselnd Licht und Schatten gab.

    Den besseren Start erwischten die Gäste aus Groß-Umstadt. Gestützt auf einen starken Torhüter Ketelaer und eine bewegliche 6:0-Deckung konnten die Odenwälder schnell eine 2:5 und 3:7-Führung herauswerfen. Dabei profitierten sie auch von schwachen Abschlüssen der HSG´ler und ließen sich die dadurch entstehenden Chancen nicht entgehen. Erst nach dem 7:10 in der 20. Minute kamen die Nieder-Rodener „Baggerseepiraten“ ihrerseits besser ins Spiel und konnten einige Bälle in der offensiv ausgerichteten 3:2:1- Deckung erobern und zu schnellen Treffen ummünzen.

    Motor der Gastgeber war einmal mehr Tim Henkel, der in Angriff und Abwehr mit vollem Körpereinsatz agierte und auch den Ausgleich zum 10:10 erzielte. Zwei Treffer von Timo Kaiser veranlassten Gäste-Trainer Tim Beckmann dazu, ein Team-Time-Out zu nehmen, doch den Angriffswirbel der HSG konnte er dadurch auch nicht stoppen. Den Spielern von Alex Hauptmann gelang nun einfach alles, Groß-Umstadt wirkte angezählt und musste zwei weitere Gegentore hinnehmen. Nach einem 7:0-Lauf der HSG und zehn torlosen Minuten waren die Gäste froh, dass beim Stand von 14:10 der Pausenpfiff ertönte.

    Aus der Kabine kamen die Spieler um Torjäger See aber hellwach, innerhalb von sieben Minuten egalisierten sie den Rückstand zum 16:16, nun war es der Spanier in Diensten des TV Groß-Umstadt, der dem Spiel seinen Stempel aufdrückte. Auch in Unterzahl war Ramos-Nuez brandgefährlich und überwand die Abwehr der Nieder Rodener ein ums andere Mal. Es entwickelte sich ein Kampf auf Biegen und Brechen, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen, und so steuerte der HSG-Kahn wieder auf eine knappe Entscheidung zu. Über 19:19, 22:22 und 25:25 blieb die Begegnung hochgradig spannend. Die Gäste steigerten nun die Intensität und bremsten die Angriffe der Rodgauer mit teilweise übertriebener Härte, die von den beiden souverän agierenden Unparteiischen aber auch geahndet wurde. So musste zunächst Philipp Becker mit 3x2 Minute das Feld verlassen und auch „Comebacker“ Oliver Schulz und Florian See handelten sich Zeitstrafen ein.

    In den letzten Spielminuten war dann wieder einmal alles vorhanden, was Handball so attraktiv und interessant macht. Nach dem Time-Out von Groß-Umstadt gelang zunächst dem überragenden Florian See (10/4) eine Minute vor Schluß die 26:27-Führung aber die HSG hatte noch einmal Ballbesitz. Bei 59:39 nahm dann auch Alex Hauptmann eine Auszeit, brachte den 7. Feldspieler und gab Anweisungen für einen Spielzug. Groß-Umstadt wollte mit allen Mitteln den Ausgleich verhindern, packte weiterhin hart zu und musste nach den Hinausstellungen gegen Lochtenberg und Schulz noch 3 Sekunden in einer 4:7-Unterzahl agieren.

    Doch erneut störten die Umstädter die Angriffsbemühungen der Gastgeber erfolgreich, allerdings auf Kosten eines Freiwurfs. Die Zuschauer, die schon längst von ihren Plätzen aufgestanden waren, veranstalteten einen Höllenlärm in der Halle und Christopher Prinz übernahm jetzt die Verantwortung für die letzte Aktion des Spiels. Aus 9 Metern wuchtete er die Kugel ins kurze Eck und wurde danach im Jubelrausch von Mitspielern, Verantwortlichen und Fans beinahe erdrückt. Fazit: Ein intensiv geführtes und spannendes Derby endet gerecht mit 27:27. Mit der gezeigten Leistung waren beide Trainer zufrieden und man freut sich schon auf das Rückspiel.

    Hier ein aktuelles Interview aus der Schwäbischen Zeitung:
    Das ist nur eine Momentaufnahme!“
    HSG Konstanz-Coach Daniel Eblen misst derzeitiger Tabellenführung keine allzu große Bedeutung bei

    Plötzlich spitze: Nach Spieltagen führt die HSG Konstanz überraschend die Tabelle der 3. Handball-Liga an. Am Samstag (20 Uhr) reist die Mannschaft von Trainer Daniel Eblen (Foto) zum Spitzenspiel beim punktgleichen Verfolger TV Germania Großsachsen. (Foto: ded)KONSTANZ / sz 2001 war es, als der HSG Konstanz der Sprung in die zweithöchste Spielklasse gelang. Drei Jahre gehörte die seit 1980 bestehende Handball-Spielgemeinschaft der 2. Bundesliga an, ehe sie wieder in die Regionalliga zurück musste. Neun Spieltage sind nun in der aktuellen Saison gespielt, und die HSG Konstanz führt die 3. Liga Süd mit 14:4 Punkten und 248:211 Toren an. In der Schänzle-Halle gelangen vier Siege in vier Heimspielen, zuletzt triumphierten die Konstanzer im Südbaden-Derby gegen Köndringen/Teningen klar. im Gespräch mit SZ-Mitarbeiter Jochen Dedeleit analysierte Trainer Daniel Eblen den derzeitigen Höhenflug.

    SZ: Platz eins in der Tabelle der 3. Liga Süd: Haben Sie sich die Tabelle ausgeschnitten?

    Daniel Eblen (lacht):Nein. Nach einem Drittel der Saison ist das ja nur eine Momentaufnahme und bei dieser starken Liga kann das in ein, zwei Wochen ganz anders aussehen. Außerdem schaue ich lieber die Videos über unsere kommenden Gegner anstatt auf die Tabelle.

    SZ: Müssen Sie Ihre Spieler derzeit bremsen oder nehmen die den Erfolg so gelassen auf wie ihr Trainer?

    Eblen: Bremsen muss ich die Jungs definitiv nicht. Die sind alle mit so einer extremen Ernsthaftigkeit bei der Sache, dass man hat das Gefühl hat, dass jeder sich ständig weiterentwickeln will. Diese Ernsthaftigkeit überrascht mich immer aufs Neue und zeigt, wie bodenständig diese Spieler sind.

    SZ: Was sind für Sie die Hauptgründe dieser Erfolgserlebnisse?

    Eblen: Es war wirklich nicht davon auszugehen, dass wir in Hochdorf (32:31-Sieg, d. Red.) ein solches Spiel in den letzten vier Minuten noch einmal drehen und dass wir in Köndringen (28:18) auf eine personell dermaßen geschwächte Mannschaft treffen. Was Köndringen passiert ist, hätte auch uns passieren können und ist uns auch schon in dem einen oder anderen Jahr passiert.

    SZ: Kann die HSG bis zum Schluss um die Plätze ganz vorne mitspielen?

    Eblen: Im Moment gehören wir tatsächlich zu den Vereinen, die oben mitspielen. Wohlgemerkt, im Moment. Spiele wie das jetzt anstehende gegen den Tabellenzweiten Großsachsen, Kirchzell (5.), Friedberg (4.), Neuhausen (11.) und so weiter liegen alle noch vor uns, bis Weihnachten gibt es keine einzige leichte Partie. Außerdem kann man sagen, dass wir derzeit einen richtigen Lauf haben. Es ist aber auch schon vorgekommen, dass so ein Lauf abrupt zu Ende ist.

    SZ: Sie betonen immer, dass ihre Mannschaft über den Kampf kommt. Vor allem aber gegen Heilbronn hat Ihr Team enormes spielerisches Potenzial gezeigt.

    Eblen: Handball ist ein Kontaktsport. Ohne Kampf und Einsatzbereitschaft gewinnt man keinen einzigen Punkt, wenn man nicht drei Klassen besser ist als der Gegner. Wenn Kampf für die Defensive und spielerische Fähigkeiten für den Angriff stehen, kann man sagen, dass wir die Sicherheit der Defensive brauchen, um ohne Druck und mit spielerischen Mitteln in den Angriff gehen zu können. Kampf ist also die Voraussetzung und Basis unseres Spiels.

    SZ: Wo sehen Sie die HSG im spielerischen Bereich?

    Eblen: Die spielerischen Mittel bei uns sind zweifelsohne vorhanden. Wir haben da in den letzten zwei bis Jahren immer weiter Fortschritte erzielt und sind sehr viel weiter. Das ist auch der zentrale Trainingsinhalt der letzten Monate: Mannschafts,- Gruppen- und individualtaktisch genauer, flexibler und kreativer handeln zu können.

    SZ: Gibt es schon Gespräche mit Sponsoren, falls die HSG auch am Saisonende ganz oben steht? Viele Spieler haben ja schon mehrfach den Wunsch nach der 2. Liga bekundet.

    Eblen: Ich weiß, dass unser Team im Hintergrund ständig am obersten Limit ehrenamtlicher Tätigkeit arbeitet und jederzeit dabei ist, neue Ideen zu entwickeln und Kontakte zu knüpfen. Da spielt es keine Rolle, auf welchem Tabellenplatz das Team derzeit steht. Aber ein großes Problem ist eben die bundesweite Profi-Liga. Denn wir sind nun einmal die südlichste Mannschaft, was sich in den Reisekosten empfindlich niederschlägt. Und auf Grund von EM- bzw. WM- sowie sonstigen Länderspielpausen dürfte es vermehrt Spiele unter der Woche in Leipzig und am Wochenende vielleicht in Bad Schwartau geben. Dass der Trainingsumfang gesteigert werden muss, ist ebenfalls verständlich. Und ein viel größerer Zeitaufwand bedeutet höhere Personalkosten.

    (Erschienen: 09.11.2012 11:50)

    Jetzt auch noch Halbzeitrückstand gegen die Handballgroßmacht Israel!??
    Nicht zu fassen!!!

    Ich habe das Gefühl, dass die Ansprachen von Heuberger nicht mehr ankommen!

    Meines Erachtens hätte nach der Ära Brandt ein Schnitt auf der Bank erfolgen müssen, z.B. mit einem ganz neuen, evtl. auch ausländischen, Trainerteam und Spielsystem!

    Hier der Bericht von handball-world.com:
    Horkheimer werfen sich den Frust von der Seele
    Die Horkheim Hunters haben sich am vergangenen Samstag den „Auswärtsfrust“ der vergangenen Wochen von der Seele geworfen. Dank einer überragenden Leistung im Nachholspiel vor 600 Zuschauern in der Markweghalle besiegten die Horkheimer die gastgebende SG H2KU Herrenberg mit 36:28. "Das war heute genau das was ich mir von der Mannschaft erwartet habe", bilanzierte ein sichtlich erleichterter Volker Blumenschein nach den sechzig Minuten.

    Von Beginn an dominierten die Horkheimer das Geschehen, gingen durch Markus Schumacher schnell in Führung. Da Schumacher zusammen mit seinen Nebenleuten auch in der Deckung sehr gut arbeitete konnten die Horkheimer den Vorsprung leicht auf 4:1 ausbauen. Immer wieder waren die Horkheimer in der Deckung den entscheidenden Schritt schneller. Aber auch im Angriff waren die Horkheimer nicht zu Bremsen: Felix Knoll sprühte vor Spiellaune, Markus Schumacher, Philipp Kroll und Sebastian Seitner trafen fast nach Belieben, auch Evgeni Prasolov, der seine Knieverletzung auskuriert hat, konnte sich erfolgreich in die Torschützenliste eintragen.

    So zogen die Horkheimer Tor um Tor davon, mit der Pausensirene erhöhte Sebastian Seitner, unter tosendem Jubel der 30 mitgereisten TSB-Anhänger, auf 19:12. Auf Seiten des TSB Horkheim hatte Wojciech Honisch einen ruhigen Abend. Bei lediglich einem Strafwurf griff Honisch ein, den Rest erledigte der Haslacher Markus Eipperle mit Bravour. "Jetzt nur nicht nachlassen, wir müssen den Sack schnell endgültig zu machen", mahnte Blumenschein in der Halbzeitpause.

    Doch ganz gelingen wollte das seinen Spielern zunächst nicht. Kleine Unkonzentriertheiten schlichen sich im Angriffsspiel der Hunters ein, doch da die Abwehr weiterhin Beton anrührte, konnte Herrenberg zunächst nur wenig verkürzen. Nach dem 22:17 in der 35. Minute zogen die Horkheimer noch einmal das Tempo an, erzielten binnen sechs Minuten fünf Treffer, ohne auf der Gegenseite einen hinnehmen zu müssen. Das 27:17 war so bereits eine Vorentscheidung.

    In der Folge nahmen die Horkheimer einen Gang raus, zeigten im Angriff, vor allem in den zahlreichen Unterzahlsituationen, allerdings ihre ganze Klasse. Immer wieder wurden Spieler freigespielt und die freien Bälle wanderten alle ins Herrenberger Tor. So war eine fast fehlerfreie Wurfausbeute der Grundstein für den ersten Auswärtssieg des TSB Horkheim. Nach kurzweiligen sechzig Minuten siegten die Gäste auch in der Höhe verdient mit 36:28. In der kommenden Woche treffen die Horkheim Hunters in der heimischen Stauwehrhalle auf den Pfälzer Aufsteiger SV 64 Zweibrücken.

    SG H2Ku Herrenberg:
    Barthold, Rebmann; Hörer 7, Tremmel, Rau 3, Klisch 1, Schmiederer 6, Sattler, Dürner 5/3, Kohler 2, Krämer 1, Rentschler 2, Geist 1

    TSB Horkheim:
    Honisch, Eipperle; Weckerle 1, A. Prasolov, Günthner 5, Maurer 1, Knoll 8/2, P.Kroll 10/2, Fähnle 1, Schumacher 3, E.Prasolov 2, Seitner 3, R.Kroll, König 2

    das mit der lizenz für die zweite liga war auch mehr als spass gemeint, ich denke auch in grossachsen wäre das wirtschaftlich gar nicht machbar, und auch die spieler die ja alle handball nicht als fulltime job betreiben könnten das abenteuer zweite liga kaum stemmen


    Warum eigentlich nicht? Wenn die Spieler mitziehen.

    Andere Frage: Wird denn evtl. nicht ernsthaft über eine Bündelung der Kräfte (auch der Sponsorengelder), sprich einen Zusammenschluss bzw. SG, nachgedacht, um der Region einen Platz im Profihandball zu sichern!

    Hier der Bericht von der SG-Homepage:
    Wenn der Sport zur Nebensache wird
    Eine traurige Nachricht, ein Fehlalarm, eine schlimme Verletzung – und Handball: Konstanz gewinnt denkwürdiges Derby in Teningen.

    An diesem Samstagabend geriet Handball zur Nebensache. Ein Todesfall, ein Fehlalarm mit Evakuierung der Ludwig-Jahn-Halle, zwei fast viertelstündige Unterbrechungen, ein Krankenhausaufenthalt, die Frage nach einem Spielabbruch – das alte Derby zwischen der SG Köndringen-Teningen und der HSG Konstanz war ein denkwürdiges. Handball wurde hin und wieder auch gespielt. Die Gäste gewannen 28:18.

    In der Nacht auf Samstag war der Vater des Teninger Nachwuchsspielers Chris Berchtenbreiter völlig überraschend an einem Herzinfarkt gestorben. Es wurde danach überlegt, die Partie abzusagen. Am Ende wurde gespielt – eigentlich aber spielten nur die Seehasen gegen die nach dem Ausfall von Berchtenbreiter noch weiter dezimierte Teninger Restmannschaft, bei der auf dem Spielbogen mittlerweile fünf Positionen mangels Personal unbesetzt blieben.

    Der Konstanzer Keeper Patrick Glatt hielt sodann tief alles, und weil die Teninger alle Bälle zuverlässig tief warfen, stand es nach 16 Minuten 2:9. SG-Coach Ole Andersen versuchte mit einer Auszeit, die Reißlinie zu ziehen.

    Nach dem 4:10 von Daniel Warmuth gingen plötzlich die Vorhänge zur Seite, die Hallenfenster öffneten sich, eine eindringliche Stimme vom Band schallte durchs Rund: "Achtung, Achtung, dies ist ein Räumungsalarm, bitte verlassen sie sofort das Gebäude." Ratlose Spieler, ratlose Schiris, die 650 Fans erhoben sich und strömten zu den Ausgängen. Ein paar Minuten später kam die Teninger Feuerwehr mit zwei Einsatzfahrzeugen. Der Grund: In der Küche der Halle hatte ein offenbar suboptimal installierter Temperaturfühler einen Fehlalarm ausgelöst. Im Ofen war – Flammkuchen! Darüber konnten die Zuschauer zu dieser Zeit noch lachen.

    Um 20.53 Uhr pfiffen die Referees in der mittlerweile kühlen Halle das Spiel wieder an. Keine zwei Minuten später setzte Warmuth zu einem Unterarmwurf an und knallte dabei in voller Wucht mit der Hand an ein Konstanzer Knie. Der folgende Schrei fuhr allen Hallenbesuchern durch Mark und Bein. Selbst der Konstanzer Coach Daniel Eblen hielt sich die Hände vors Gesicht. Deutlich länger als kurz zuvor auf die Feuerwehr wartet die Halle auf den Notarzt. Warmuth wälzte sich, er hatte sich das Daumenendgelenk ausgekugelt, eine offene Wunde klaffte, SG-Betreuer Manfred Chaumet kümmerte sich um ihn. Als Warmuth eine Viertelstunde später endlich auf einer Trage aus der Halle gerollt wurde, erhoben sich Einheimische wie Gäste und klatschen Beifall. "Gute Besserung Daniel", sagte Hallensprecher Ralf Schöngarth durch. Es war 21:17 Uhr, eigentlich wäre das Spiel bereits beendet gewesen. Auf der Anzeigetafel stand die 19. Spielminute – wie eingefroren. Die Referees Tobias Biehler und Benjamin Discher telefonierten mit der spielleitenden Stelle, diskutierten über einen Abbruch. Die Konstanzer hätten trotz der hohen Führung sogar mitgemacht, am Ende pfiffen die Referees diese denkwürdige Partie aber wieder an. Um halb zehn gingen die Gäste mit einer völlig verdienten 14:6-Führung in die Katakomben, hatten längst nicht nur mit einer sehr hohen Passqualität geglänzt.

    Der zweite Durchgang war vom numerischen Ergebnis (14:12 für Konstanz) her knapper, als es die Kräfteverhältnisse auf dem Feld es waren. Doch das ist an diesem Abend Nebensache. "Wir waren von der ersten bis zur letzten Minute chancenlos, aber das ist bei all den Vorfällen im Vorfeld und auch heute Abend völlig egal", sagte Andersen nach dem Schlusspfiff im Kabinengang.

    Gestern Morgen war Daniel Warmuth wieder zu Hause. "Es hätte schlimmer kommen können", sagt er. In diesem Jahr wird der Spielmacher aber kein Spiel mehr bestreiten können. Er ist der sechste Langzeitverletzte seines Teams. Wenn die Hälfte des Kaders nicht auflaufen kann, kann man dann von einer Seuche sprechen? Die Fans tun es. Dem Vereinsvorsitzenden Markus Keune standen am Ende dieses denkwürdigen Tages tiefe Sorgenfalten ins Gesicht geschrieben.


    Tore für die SG: Ehrler 5, Moser 1, Warmuth 1, Rösch 1, Bing 1, Sandu 5, Trodler 4/1...

    Spektakulärer Spielablauf!
    Das Spiel war in der 1. Hälfte zweimal unterbrochen in der 19. Minute beim Stand von 4:10 für die HSG.
    Zuerst musste wegen eines Alarms die Halle geräumt werden und die Feuerwehr kam (die näheren Umstände werden sicher noch von Köndringer Seite berichtet).
    Nachdem das Spiel wieder los ging, musste es wieder unterbrochen werden, da sich der Teninger Spieler Warmuth schwer an der Hand verletzte und kein Arzt in der Halle war und es musste ein Krankenwagen angefordert werden. Auf diesem Wege wünsche ich gute Besserung und hoffentlich keine ganz schwere Verletzung.

    Glückwunsch an die HSG-Spieler, dass sie unter diesen Umständen die Nerven behalten haben, auch wenn es nur gegen einen stark ersatzgeschwächten Gegner ging (der aber in den letzten Wochen trotz der Dauerverletzten immer wieder punktete.

    Gibt es denn keinen Ticker aus Teningen??

    Nachdem der Ticker jetzt gerade wieder geht, hier der Spielverlauf nach fast zweieinhalb Stunden!
    (6:14)
    18 : 28
    Spielverlauf:

    59:20 (18:28) Tor durch ANr. 9 Trodler, Danny ( SG Köndringen/Teningen ).
    56:44 (17:28) Tor durch ANr.13 Schatz, Yannick ( HSG Konstanz ).
    55:16 (17:27) Team-Timeout SG Köndringen/Teningen
    52:59 (17:27) Tor durch ANr. 7 Hafner, Marc ( HSG Konstanz ).
    52:27 (17:26) Tor durch ANr. 7 Moser, Alexander ( SG Köndringen/Teningen ).
    51:59 (16:26) Tor durch ANr.13 Schatz, Yannick ( HSG Konstanz ).
    51:59 (16:25) ANr.14 Rösch, Oliver ( SG Köndringen/Teningen ) erhielt eine Zeitstrafe.
    51:39 (16:25) Tor durch ANr. 3 Ehrler, Sascha ( SG Köndringen/Teningen ).
    51:08 (15:25) 7-Meter-Tor durch ANr. 6 Bartsch, Gerrit ( HSG Konstanz ).
    49:55 (15:24) Tor durch ANr.13 Schatz, Yannick ( HSG Konstanz ).
    48:13 (15:23) Tor durch ANr.11 Faißt, Matthias ( HSG Konstanz ).
    47:47 (15:22) Tor durch ANr. 3 Ehrler, Sascha ( SG Köndringen/Teningen ).
    47:21 (14:22) Tor durch ANr. 9 Flockerzie, Simon ( HSG Konstanz ).
    46:54 (14:21) Tor durch ANr.44 Sandu, Gerald ( SG Köndringen/Teningen ).
    46:26 (13:21) Tor durch ANr. 9 Flockerzie, Simon ( HSG Konstanz ).
    45:56 (13:20) 7-Meter-Versuch durch ANr. 9 Trodler, Danny ( SG Köndringen/Teningen ).
    45:50 (13:20) ANr. 4 Oesterle, Simon ( HSG Konstanz ) erhielt eine Zeitstrafe.
    44:50 (13:20) Tor durch ANr. 3 Ehrler, Sascha ( SG Köndringen/Teningen ).
    44:01 (12:20) Tor durch ANr. 7 Hafner, Marc ( HSG Konstanz ).
    42:23 (12:19) Tor durch ANr.14 Rösch, Oliver ( SG Köndringen/Teningen ).
    41:38 (11:19) Tor durch ANr.11 Faißt, Matthias ( HSG Konstanz ).
    40:33 (11:18) Tor durch ANr. 7 Hafner, Marc ( HSG Konstanz ).
    39:59 (11:17) 7-Meter-Tor durch ANr. 9 Trodler, Danny ( SG Köndringen/Teningen ).
    37:34 (10:17) Tor durch ANr. 9 Trodler, Danny ( SG Köndringen/Teningen ).
    36:45 (9:17) Tor durch ANr.44 Sandu, Gerald ( SG Köndringen/Teningen ).
    34:24 (8:17) Tor durch ANr.13 Schatz, Yannick ( HSG Konstanz ).
    33:12 (8:16) Tor durch ANr. 7 Hafner, Marc ( HSG Konstanz ).
    32:37 (8:15) Tor durch ANr. 3 Ehrler, Sascha ( SG Köndringen/Teningen ).
    32:14 (7:15) Tor durch ANr. 7 Hafner, Marc ( HSG Konstanz ).
    31:38 (7:14) Tor durch ANr. 3 Ehrler, Sascha ( SG Köndringen/Teningen ).
    31:12 (6:14) 7-Meter-Versuch durch ANr.13 Schatz, Yannick ( HSG Konstanz ).
    29:49 (6:14) ANr.19 Bruderhofer, Stefan ( HSG Konstanz ) erhielt eine Zeitstrafe.
    28:00 (6:14) Tor durch ANr.44 Sandu, Gerald ( SG Köndringen/Teningen ).
    27:31 (5:14) Tor durch ANr. 6 Bartsch, Gerrit ( HSG Konstanz ).
    25:07 (5:13) Tor durch ANr.11 Faißt, Matthias ( HSG Konstanz ).
    21:21 (5:12) Tor durch ANr.22 Bing, Lukas ( SG Köndringen/Teningen ).
    20:35 (4:12) Tor durch ANr.19 Bruderhofer, Stefan ( HSG Konstanz ).
    19:20 (4:11) Tor durch ANr.19 Bruderhofer, Stefan ( HSG Konstanz ).
    17:44 (4:10) ANr.11 Faißt, Matthias ( HSG Konstanz ) erhielt eine Zeitstrafe.
    17:43 (4:10) Tor durch ANr.11 Warmuth, Daniel ( SG Köndringen/Teningen ).
    17:19 (3:10) Tor durch ANr.44 Sandu, Gerald ( SG Köndringen/Teningen ).
    16:51 (2:10) Tor durch ANr.13 Schatz, Yannick ( HSG Konstanz ).
    16:04 (2:9) Team-Timeout SG Köndringen/Teningen
    15:57 (2:9) Tor durch ANr.11 Faißt, Matthias ( HSG Konstanz ).
    14:00 (2:8) Tor durch ANr. 5 Groh, Sebastian ( HSG Konstanz ).
    13:07 (2:7) ANr.11 Faißt, Matthias ( HSG Konstanz ) wurde verwarnt.
    12:32 (2:7) 7-Meter-Tor durch ANr. 6 Bartsch, Gerrit ( HSG Konstanz ).
    11:08 (2:6) ANr.14 Rösch, Oliver ( SG Köndringen/Teningen ) wurde verwarnt.
    11:02 (2:6) Tor durch ANr.19 Bruderhofer, Stefan ( HSG Konstanz ).
    10:48 (2:5) Tor durch ANr.44 Sandu, Gerald ( SG Köndringen/Teningen ).
    09:39 (1:5) Tor durch ANr. 5 Groh, Sebastian ( HSG Konstanz ).
    07:39 (1:4) ANr.13 Schatz, Yannick ( HSG Konstanz ) wurde verwarnt.
    06:59 (1:4) ANr.11 Warmuth, Daniel ( SG Köndringen/Teningen ) wurde verwarnt.
    06:54 (1:4) Tor durch ANr. 6 Bartsch, Gerrit ( HSG Konstanz ).
    06:12 (1:3) ANr.10 Schoch, Markus ( HSG Konstanz ) wurde verwarnt.
    04:18 (1:3) Tor durch ANr.19 Bruderhofer, Stefan ( HSG Konstanz ).
    04:03 (1:2) Tor durch ANr. 9 Trodler, Danny ( SG Köndringen/Teningen ).
    03:33 (0:2) Tor durch ANr.19 Bruderhofer, Stefan ( HSG Konstanz ).
    02:23 (0:1) ANr. 7 Moser, Alexander ( SG Köndringen/Teningen ) wurde verwarnt.
    02:15 (0:1) Tor durch ANr.11 Faißt, Matthias ( HSG Konstanz ).
    01:21 (0:0) 7-Meter-Versuch durch ANr.11 Warmuth, Daniel ( SG Köndringen/Teningen ).

    Hier der Bericht von der SG-Homepage:
    "Noch ein Remis bei den Piraten
    SG Köndringen-Teningen trennt sich von Nieder-Roden 24:24.


    Es war wieder ein Punkt, den die SG Köndringen-Teningen jetzt beim starken Drittliga-Aufsteiger HSG Nieder-Roden, also bei den Baggersee-Piraten im Rodgau, holte. Damit ist das Team von Ole Andersen der Remiskönig der Liga. "Wir haben jetzt genug davon und wollen schon gerne mal wieder gewinnen", sagte der nach dem 24:24.

    An schlechte Nachrichten gewöhnen sich die Teninger langsam. Mit dem Einsatz von Steffen Zank wurde es nun doch nichts, auch Stammkeeper Philipp Grangé musste wegen starker Rückenschmerzen passen – kam nur zu einem Siebenmeter und hielt den natürlich. Sein Vertreter Andi Holz spielte eine gute Partie und gut war auch der Start der Gäste, die mit 3:0, 6:3, 10:6 vorne lagen, zur Pause immerhin noch mit 14:12 führten.

    Bis zum 23:19 hatten die Gäste bei den Piraten die Nase deutlich vorn, hatten Gelegenheiten, noch einen Treffer mehr zwischen sich und die Gastgeber zu legen. Dann aber schickten die Referees Michael Rascher mit einer Roten Karte vom Platz – mit Folgen, denn die Spielleitung war der Ansicht, dass das Foul mit einem zusätzlichen Bericht geahndet werden müsse, der gleichbedeutend mit einer mindestens zweiwöchigen Sperre ist.

    Nun fehlten bei der SG, bei der Oli Rösch erneut mitwirkte, die Abwehr stabiliserte, aber leider einen wichtigen Siebenmeter vergab, schon sechs Stammspieler. Die Hausherren nutzten das und eine dreifache Überzahlphase in den letzten 20 Spielminuten zum Ausgleich. "Wir haben eine sehr gute Moral gezeigt. Mit der Abwehr bin ich sehr zufrieden, mit dem Angriff nicht", so Andersen. Aber wer mit Alex Moser, Oliver Rösch und Daniel Warmuth angreift, der braucht sich über den einen oder anderen Stockfehler nicht zu wundern, schließlich haben diese drei bisher nur ein paar Minuten miteinander im Rückraum gespielt.


    Tore SG: Ehrler 2, Berchtenbreiter, Trolder 3, Rascher 3, Rösch, Warmuth 6, Kiefer 4, Sandu 4...

    Hier der sehr gute, da zutreffende Spielbericht von der SV-Homepage:
    Zweibrücker Löwen am Bodensee nur eine Halbzeit lang gleichwertig!
    Sonntag, den 21. Oktober 2012 um 08:49 Uhr Geschrieben von: Christian Gauf
    35 Minuten lang „schnupperten“ die Zweibrücker Löwen am Samstagabend im Auswärtsspiel beim Tabellendritten, der HSG Konstanz, an der Sensation, um dann am Ende bei der klaren 28:21 (13:13)-Niederlage erneut ohne Auswärtspunkte die etwa 340 km lange Rückreise vom Bodensee in die pfälzische Heimat antreten zu müssen.

    Insbesondere in der ersten Halbzeit, in der die 64er in kämpferischer und taktischer Hinsicht toll mitgehalten hatten, aber auch noch in den ersten fünf Minuten des zweiten Durchgangs, waren die Zweibrücker ein durchaus gleichwertiger Gegner, lagen zu diesem Zeitpunkt mit 15:14 in Front. Jonas Denk und Benny Zellmer hatten nach dem 13:13-Pausenstand zweimal für die Zweibrücker Löwen getroffen.
    Danach war es allerdings der überragende Spieler des ehemaligen Zweitligisten, Matthias Faißt, der seine Mannschaft mit drei blitzsauberen Toren aus dem Rückraum wieder in die richtige Spur brachte. Genau dieser Spieler machte zu diesem Zeitpunkt auch den Unterschied zwischen den beiden Drittligisten aus.
    Konstanz profitierte in dieser Phase allerdings auch von der Tatsache, dass die 64er einige Male Pech mit "Holztreffern" hatten. Auf alle Fälle blieben die Gäste zehn Minuten ohne eigenen Torerfolg, wodurch es den Gastgebern gelang, in der 45. Spielminute beim 20:15-Zwischenstand eine erste Vorentscheidung herauszuwerfen.
    "Dabei war die erste Halbzeit sicher unsere beste in dieser Saison", war SV-Trainer Stefan Bullacher mit der Leistung seiner Mannschaft nicht unzufrieden. "Am Ende sind wir dann aber kräftemäßig, nicht jedoch handballerisch eingebrochen". Mit dem Konstanzer Trainer Daniel Eblen war er sich nach dem Spiel in der Beurteilung einig, dass die Begegnung wohl um einige Treffer zu hoch ausgegangen war.
    Zugunsten der Konstanzer machte sich im Verlaufe der ersten Hälfte jedenfalls durchaus auch die "breitere" Bank bemerkbar. Denn während dem Konstanzer Trainer Daniel Eblen elf Feldspieler zur Verfügung standen, hatte Bullacher nur neun Akteure dabei, machte sich das Fehlen der drei Rückraumspieler Marian Müller, Dominik Schweizer und Erik Pohland – die Bullacher gerne als weitere Alternativen hätte bringen wollen - durchaus bemerkbar.
    Nachdem die SV-Truppe in der 50. Minute schon einmal mit 24:17 zurück lag, gelang es ihr durch einen Dreher Daniel Sorgs in Unterzahl und jeweils eines weiteren Tores von Tim Burkholder und Benny Zellmer, noch einmal zum 24:20 zu verkürzen, um dann allerdings im Endspurt die Gastgeber wieder dominieren zu lassen, die sich dadurch letztlich einen deutlichen 28:21-Heimsieg sicherten.
    In der ersten Hälfte hatte es wesentlich besser ausgesehen für die 64er. "Wir müssen weiter so diszipliniert spielen", hatte SV-Trainer Stefan Bullacher seinen Spielern in der Halbzeitpause deshalb auch mit auf den Weg gegeben. Die hatten in der ersten Hälfte mit einer sehr couragierten Leistung die Gastgeber erkennbar in Bedrängnis gebracht. Unabhängig von der Tatsache, dass sie zwischenzeitlich mit 4:5 oder kurz vor der Halbzeit auch mit 11:13 führten, war dies am ehesten daran zu erkennen, dass die Gastgeber viel durchwechselten, gegen die offensive Abwehr der 64er sehr variabel angriffen, wobei Matthias Faißt, Gerrit Bartsch und Yannick Schatz ständig die Rückraumpositionen tauschten. Vor allem Faißt vermochte sich gegen die gute SV-Abwehr immer wieder durchzusetzen, war fast nicht zu kontrollieren. Andererseits gelang es den 64ern auch immer wieder, gegnerische Angriffe zu verteidigen, indem sie Abspiele abfingen und insbesondere im ersten Durchgang einfache Gegenstoßtore erzielten.
    In der zweiten Hälfte vermochte sich die 6:0-Abwehrformation der Konstanzer dann sichtlich zu steigern, verbesserte insbesondere im Innenblock die Abstimmung und schaffte es so, SV-Kreisläufer Jonas Denk durch resolute Abwehrarbeit wesentlich besser zu kontrollieren. Damit bekamen sie die 64er – und das Spiel zusehends in den Griff. Bei den Gästen machte sich gerade in der zweiten Halbzeit aber eben auch das Fehlen der personellen Alternativen bemerkbar. Die 64er mussten zu lange mit der Stammformation spielen, waren wohl auch deswegen zeitweilig völlig platt und ließen Konzentrationsmängel erkennen. Bemerkbar machten sich diese insbesondere, wenn die Rückraumwürfe der 64er zu häufig ihr Ziel verfehlten.
    So waren die SVler in der zweiten Hälfte nicht mehr in der Lage, an die Qualität des eigenen Angriffsspiels im ersten Durchgang anzuknüpfen, wurden aber im Endeffekt - zumindest was die Höhe anbelangt - etwas unter Wert geschlagen.
    Dass die erste Auswärtsfahrt nach dem schweren Busunfall vor 14 Tagen völlig problemlos von Statten ging, sollte an dieser Stelle ebenfalls noch kurz angemerkt werden. 13 1/2 Stunden waren die Zweibrücker Löwen für diese, nach Friedberg weiteste Auswärtsfahrt, unterwegs. Als die 64er allerdings am Samstagmittag gegen 13.30 Uhr an der Unfallstelle auf der B10 vorbei kamen, war es im Bus vorübergehend sehr still, schauten sich alle Businsassen, die den Unfall miterlebt hatten, die Leitplanken und die sonstigen Straßenbedingungen sehr genau an. Sicher hat allerdings auch diese Auswärtsfahrt geholfen, das damals Erlebte nun noch etwas besser zu verarbeiten.
    Auf einen Blick:
    HSG Konstanz: Patrick Glatt und Maximilian Wolf (n.e.) im Tor - Matthias Faißt 9, Marc Hafner 5, Sebastian Groh 4, Gerrit Bartsch 3/2, Simon Flockerzie 3, Yannick Schatz 2, Stefan Bruderhofer 1, Simon Oesterle 1, Kai Mittendorf, Markus Schoch, Simon Geßler.
    SV 64 Zweibrücken:
    Nils Kawolus und Philipp Bartel (ab der 50.) im Tor - Benny Zellmer 5, Jonas Denk 4, Tim Burkholder 3/1, Aris Wöschler 3, Kubo Balaz 3, Daniel Sorg 2, Thomas Zellmer 1, Torben Rixecker, Alexander Eusterholz.
    Zeitstrafen: 6:8 min, Siebenmeter: 3/2 - 1/1, Zuschauer: 750, Schiedsrichter: Florian Drechsler/Christian Hutner (Fürstenfeld/Lauben).

    Von Handball-world.com:
    Erneute Auswärtspleite für Horkheim - Großsachsen an der Tabellenspitze

    Ulrich Schuppler eroberte mit Großsachsen die Tabellenführung
    Foto: Jürgen PfliegensdörferDer TSB Heilbronn-Horkheim konnte auch seine dritte Auswärtspartie der Saison nicht gewinnen. Bei Aufsteiger TVG Großsachsen gab es eine bittere 33:37-Niederlage, die nur aufgrund einer deutlichen Steigerung in den letzten zehn Spielminuten erträglich ausfiel. Während Horkheim mit 8:6 Punkten auf den sechsten Platz abrutschte, setzte sich Großsachsen zumindest über Nacht an die Tabellenspitze der 3. Liga Süd.

    Die Hunters der TSB Heilbronn-Horkheim legten zunächst los wie die Feuerwehr. Ohne großes Abtasten gingen beide Mannschaften offensiv zu Werke, mit dem besseren Start für den TSB. Eine gute Deckung und einige Fehler der Hausherren nuten die Horkheimer um nach neun Spielminuten durch Jan König mit 7:3 in Führung zu gehen, es war bereits der vierte Treffer von König, dem in den ersten zehn Minuten so ziemlich alles gelang.

    Doch nach dem 9:5 durch Felix Günthner in der dreizehnten Spielminute brachen die Horkheimer ein. Klarste Einwurfmöglichkeiten wurden nun vergeben, egal welcher Horkheimer aufs Tor von Andreas Fischer warf, der Ball wollte nicht in die Maschen gehen. Und da nun auch noch einfache Fehler in der Deckung dazu kamen schafften es die Hausherren die Partie zu drehen.


    Nach 21 Spielminuten lagen die Hunters bereits mit 10:13 im Hintertreffen. Selbst die frühe Auszeit von Volker Blumenschein blieb wirkungslos. Zwar kämpften seine Mannen verbissen, doch mit dem Kampf kam immer wieder die Verkrampftheit im Abschluss. So ging der Gastgeber mit einem komfortablen 19:15 in die Kabinen.

    Auch nach der Pause waren die Horkheimer gewillt den Rückstand wettzumachen, doch ein ums andere Mal standen sie sich dabei selbst im Weg. Großsachsen drückte nun erfolgreich aufs Tempo, bestrafte jeden Fehler der Horkheimer gnadenlos. Nach elf Minuten im zweiten Abschnitt war die Partie beim 28:18 für die Badener bereits entschieden. Während die Torhüter des TVG auf insgesamt 21 Paraden brachten waren es auf Seiten der Horkheimer nur deren 10, doch wurden Honisch und Eipperle auch sehr oft von der eigenen Deckung im Stich gelassen.

    Die Horkheimer gaben sich nicht auf, kämpften verbissen um jeden Ball. Elf Minuten vor Spielende lagen sie noch mit 31:23 im Hintertreffen war, doch auf einmal keimte beim 32:29 vier Minuten vor Spielende wieder Hoffnung auf. Doch wieder waren es die einfachen Fehlwürfe, die den Horkheimern die Belohnung für die Aufholjagt verwehrte. Am Ende hieß es 37:33 für Großsachsen.

    TVG Großsachen – TSB Horkheim 37 : 33 (19:15)

    TVG Großsachsen:
    Fischer, Olf
    Zweigner (1), Masica (5), Jörres (3), Knierim (1), Kohl (9), Zahn (7), Gans (1), F.Sauer (5/4), Wallenwein, Reisig (5), Braun

    TSB Horkheim:
    Honisch, Eipperle
    Weckerle, A. Prasolov, Günthner (2), Maurer (2), Knoll (5), P. Kroll (3/2), Fähnle (1), Schumacher (7), Seitner (7/1), R. Kroll, König (6)

    Strafminuten: 6 / 8

    Hier der Bericht von handball-world.de:
    "Friedberg stürzt nach großem Schlussspurt den Tabellenführer
    Der TSV Friedberg hat sich in einem dramatischen Spiel, das schon verloren schien, doch noch die zwei Punkte aus Balingen sichern können. Beim 29:28 (14:14) lagen die Handballer gegen den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer der Dritten Liga kurz vor Schluss noch mit sechs Treffern zurück, ehe sie in letzter Sekunde die Partie doch noch drehen konnten.

    Balingen – Weilstetten 2 ist in der Dritten Liga der souveräne Tabellenführer. Die Württemberger hatten als einziges Team noch kein Spiel verloren und nur beim Remis gegen den Aufsteiger aus Nieder – Roden einen Zähler abgegeben. Die anderen Partien hatten sie in teils beeindruckender Manier gewinnen können.

    Der TSV startete ganz schlecht in diese Auswärtspartie. Die Bundesligareserve zeigte den Herzogstädtern in den ersten viereinhalb Minuten, was sie kann, wenn man sie denn lässt: Dreimal schlug der Ball hinter dem chancenlosen Willi Seiler ein, Friedberg war noch nicht wirklich im Spiel und hatte bis dahin keinen richtigen Torabschluss herausgearbeitet.

    Darum entschloss sich Trainer Hartmut Mayerhoffer zu einem ungewöhnlichen Schritt und nahm seine Auszeit bereits zu diesem sehr frühen Zeitpunkt. Er wollte seine Mannschaft wach rütteln, denn gegen diese Spitzenmannschaft wollte man nun wirklich nicht einem deutlichen Rückstand aus den ersten Minuten hinterher laufen. Immerhin hielt der TSV jetzt den Abstand konstant. Die Abwehr der Gäste war jetzt viel präsenter, die Spieler hatten besseren Zugriff auf ihre Gegner. Balingen kam allerdings immer noch zu einigen einfachen Treffern durch Tempogegenstöße, denn das Friedberger Positionsspiel hakte noch ein wenig.

    Doch die Mannschaft biss sich zurück in dieser Partie. Das 8:8 egalisierte den Anfangsvorteil der Balinger, jetzt entwickelte sich ein harter und zäher Kampf. Bis zur Pause blieb die Partie jetzt offen und umkämpft, die Friedberger Abwehr funktionierte weiterhin tadellos, und vorne liefen die Spielzüge immer besser. Mit einem am Ende leistungsgerechten 14:14 ging es in die Kabinen. Und wieder kam Balingen besser ins Spiel. Friedbergs Positionsspiel kam mit den taktischen Adaptionen der Gastgeber zu Beginn der zweiten Hälfte gar nicht zu Recht. Rasch war aus dem 16:16 ein 16:21 geworden, Mayerhoffer nahm auch seine zweite und letzte Auszeit sehr früh.

    Aber die Mannschaft hatte jetzt im Angriff Probleme, das gewohnte Kombinationnsspiel aufzuziehen. Balingen blieb vorne und alles schien auf den sechsten Sieg im siebten Spiel für die Bundesligareserve zuzulaufen. Nach dem 20:26 in der 47. Minute glaubten wohl nur noch die allergrößten Optimisten an die Trendwende für Friedberg. Aber die Mannschaft ließ sich nicht hängen: Anstatt das Spiel herzugeben und sich dem Angriffswirbel der Balinger einfach auszuliefern, warf Friedberg drei Tore innerhalb einer Minute, ohne selbst eines zu kassieren. Das war das richtige Signal. Benjamin von Petersdorff, der in der 40. Minute für Willi Seiler ins Tor gekommen war, muss in der letzten Zeit wohl intensive Zwiesprache mit einem Zimmermann gehalten haben, denn wie schon beim Sieg der Zweiten über Eichenau am Samstag nagelte er in der letzten Viertelstunde sein Tor zu.

    Balingen scheiterte mit Tempogegenstößen, Granaten aus dem Rückraum und nahezu allem, was die Gastgeber sonst aus jeder erdenklichen Lage abfeuerten, am Friedberger Keeper. Und der TSV kam zurück, innerhalb von sieben Minuten hatten die Handballer mit einem 7:1- Lauf die Partie wieder ausgeglichen. Nach dem 27:27 ging es hin und her, bis in die Schlussminute blieb die Partie ausgeglichen. Dann warf Jonas Link seine Farben wieder in Front, und von Petersdorff hielt auch den letzten Ball, der an diesem Abend auf sein Tor gedonnert kam, glänzend. Friedberg hatte dieses Spiel tatsächlich gedreht: Nach einem Sechstore – Rückstand 13 Minuten vor dem Ende gewannen die Handballer beim Tabellenführer noch mit 29:28 (14:14).

    Trainer Mayerhoffer war natürlich vollauf zufrieden: „Heute hatten wir eines der stärksten Drittligateams als Gegner. Mehrmals sind wir deutlicher in Rückstand geraten, und immer wieder haben wir uns aus der misslichen Sitaution befreit und sind zurück gekommen. Am Ende stand ein vielleicht etwas glücklicher, aber wegen der tollen Moral meiner Jungs, auch verdienter Sieg. Unserem Torwart Benjamin von Petersdorff gebührt dabei ein Sonderlob, seine zahlreichen tollen Paraden haben uns im Spiel gehalten.“