Beiträge von Rübe

    Über die Presse an die Öffentlichkeit zu gehen, ist immer ein Ritt auf der Rasierklinge.
    Fuhr ist bei dem Thema auch recht einsilbig der Lokalpresse gegenüber.
    Fuhr bestätigt: Mitrovic verlässt die HSG im Sommer vorzeitig | HSG Blomberg - LZ.de
    Um Angebote zu bekommen braucht eine Spielerin wie Mitrovic doch nicht ernsthaft die lokale Sauerlandseite der Westfalenpost.
    Ansonsten ist ein Wechsel nach dem Schulabschluss vielleicht sogar genau der richtige Zeitpunkt.

    Im Google Chrome kann man den Youtubestream ganz einfach über Proxflox entsperren lassen. Die Übertragungsqualität war bisher wirklich gut, es werden sogar Zeitlupen und Wiederholungen eingespielt. Ganz nebenbei vergrößert sich dann noch das spanische Vokabular.

    Hetmanek ist seit dem 1.10.2013 in Blomberg. Als Spielerin im Bundesligakader und als Internatsleitung sowie Trainerin. 2013/14 hat sie die wC-Jugend trainiert. Diese Saison ist sie Trainerin der 2. Frauenmannschaft in der 3. Liga. Nach dem Kreuzbandriss im April 2014 hat sie nicht wieder gespielt.

    Die haben aber eine "interessante Konstellation": eine sportliche Leitung und einen Trainer.

    Darf der Trainer auch auf der Bank sitzen oder ist das der sportlichen Leitung vorbehalten?

    Da der Trainer in dem Artikel von der "sportlichen Leitung" ja quasi demontiert wurde, wird es da doch sicher bald eine Veränderung geben.

    Und Putzke hat sich einen hartnäckigen Virus eingefangen

    Der hartnäcknige Virus ist laut LZ ziemlich heftig:

    Saskia Putzke schwer erkrankt

    Beim Final Four waren Mannschaft und Verantwortliche stets mit ihren Gedanken bei Mitspielerin Saskia Putzke, bei der vor wenigen Wochen eine seltene Entzündung des Gehirns festgestellt worden war. „Saskia hat in Lebensgefahr geschwebt, das war für alle ein Schock“, sagte Trainer André Fuhr, der sein Team immer über Putzkes Gesundheitszustand informierte: „Zum Glück ist sie inzwischen außer Lebensgefahr. Wir hoffen, dass sie schnell wieder ganz gesund wird.“ Bei der schwer zu diagnostizierende Anti-NMDA-Rezeptor-Enzephalitis bildet der Körper Abwehrstoffe gegen ein Eiweiß, das bei der Signalübertragung im Gehirn wichtig ist. Erste Symptome sind Erschöpfungszustände wie beim Burn-out, die komplette Bewegungsunfähigkeit kann folgen. Bei 21 Prozent der Betroffenen sind schwere neurologische Schäden die Folge. (bo)

    Quelle: Lippische Landes-Zeitung

    Zeitweise ein eher gruseliges Spiel.

    Der Kommentator nach dem Spiel: "Deutschland ist in der Hauptrunde".

    Meine Tochter darauf: "Die Torhüterin ist in der Hauptrunde, alle anderen könnten nach Hause fahren !"


    --- Was mich immer wieder ärgert, sind diese ach so sehr wohlgemeinten Versuche, das Handballspiel netter, kindgerechter, einfacher (?), "besser" zu gestalten. Einige Menschen meinen, mit ihren Vorschlägen die Welt (also Handball-Welt hier) unbedingt verbessern zu müssen. Dabei gibt es doch klar ein "Standard-Spiel" und darauf lernen/lehren wir drauf hin ! Oder nicht? :) :P :)

    Findest du wirklich das "Standard-Spiel" für Kinder im E-Jugendalter (und D-Jugend) geeignet ? Manche unserer Mädels waren auch nach einem Jahr noch mit den Positionsbezeichnungen voll gefordert. Bei der "wilden Wiese" mit "Kampfringen" in der E-Jugend ist das "Standard-Spiel" doch noch Lichtjahre entfernt. In unseren E- und D- Jugenden finden noch zahlreiche andere Aktionen wie Night Event, Spassbad, Kinderspielland, Eisessen, Bundesligaspielbesuch oder Wochenende im Ferienpark statt, um die Kids dauerhaft für den Mannschaftssport Handball zu gewinnen. Allein mit dem Handballspielbetrieb können bei uns die Kinder nicht dauerhaft gehalten werden.

    Leider habe ich in der E-Jugend häufig gesehen, dass die Trainer nicht auf den Spielstand eingegangen sind und entsprechend reagiert haben. Mund abwischen und weiter geht´s ist dann für Erwachsene sicher kein Problem. Kinder, die in 40 Minuten Spielzeit den Ball 2 mal in der Hand hatten, verlieren aber die Lust und gehen dem Sport verloren. Das hat dann nichts mit „wer nicht verlieren mag … darf nicht spielen“ zu tun. Wenn man nach dem Spiel sagen muss, wir haben nicht gegen eine Mannschaft, sondern gegen die Nummer 7 verloren, ist das doch für alle Kinder die gespielt haben (ob Sieger oder Verlierer) nicht gerade toll. Bei unseren Mädels sind leider einige im 1. E-Jugendjahr auf der Strecke geblieben. Gerade in der Altersklasse probieren die Kinder verschiedene Sportarten aus, da wird dann der Sport bei dem man kein Erfolgserlebnis sieht schnell mal wieder beendet. Es gibt nun mal viele Eltern, die ihre Kinder nicht zum Durchhalten motivieren wollen, sondern ganz froh sind, wenn sie Sonntags nicht um 09:00 Uhr am Parkplatz stehen müssen. Den E-Spieltag in Bielefeld habe ich positiver empfunden als manche der Spiele unserer Mädels. Ich glaube auch im Bankprellen, Ballschlagen, Hindernislauf oder Reifenspringen hätten die Mädels im ersten Jahr bestimmt schon mehr Erfolgserlebnisse gehabt. Neben den Koordinationstests und dem einmaligen Prellen hat mir insbesondere auch diese Änderung gefallen:

    Der Anwurf nach Torerfolg wird durch den Torwart von der 4-Meter-Linie ausgeführt. Der SR gibt den Wurf durch Pfiff frei. Zwischen der 6- und 9-Meter-Linie gibt es eine neutrale Zone in der die anwerfende Mannschaft nicht attackiert werden darf! Auch hier gilt: Pädagogische Auslegung durch die Mannschaftsverantwortlichen. Ist die abwehrende Mannschaft zu sehr überlegen, kann die neutrale Zone auch ein wenig erweitert werden.

    Mal schauen, wie die Entwicklung in Bielefeld und Gütersloh weiter geht.

    Nachdem ja einige hier ihre „Trainersicht“ der Dinge zu den Änderungen in der E-Jugend des HK Bielefelds dargestellt haben, möchte ich das Mal aus Sicht der Eltern tun. Meine Tochter hat im ersten E-Jugendjahr zahlreiche „Klatschen“ bezogen, in ihrer Mannschaft waren alle Mädchen Anfänger. Da es auch nur eine Mädchen E-Jugend Staffel gab, spielte man halt auch gegen sehr starke Mannschaften. In diesen starken Mannschaften wurden aber die meisten Tore mittels Prellen über das Spielfeld von 2 oder max. 3 Mädchen erzielt. Die anderen Kinder waren eigentlich nur als „Deckungsspieler“ auf dem Feld und spielten mit ihren Gegenspielern Katz und Maus. Prellen in Richtung Tor fand in der E-Jugend ständig statt, schade für die, die nur auf dem Feld mitrannten. Das sind leider die Kinder, die mit dem Sport aufgehört haben. Letzte Saison habe ich dann auch mal einen E-Jugendspieltag in Bielefeld gesehen. Prellen ist da übrigens 1 x erlaubt und es gibt auch noch ein paar andere Regeländerungen, die von den Eltern positiv beurteilt werden.

    Eltern, die ihre Kinder im E-Jugendalter zum Handball schicken, interessieren sich meist nicht für „den Übergang von Mann- zur Raumdeckung“ oder die „Prellkünste von Iker Romero“. Hat mein Kind Erfolgserlebnisse, erfährt es die positiven Effekte einer Mannschaftssportart oder verliert es den Spaß an diesem Sport? Einige der Änderungen im HK Bielefeld sorgen mit Sicherheit für Erfolgserlebnisse bei einer größeren Anzahl Kindern. Der HK Gütersloh führt die Regeln übrigens diese Saison auch ein.

    Für die Mannschaft meiner Tochter wären diese Regeln im ersten Handballjahr ein Segen gewesen.

    Gruß,

    Rübe