Beiträge von JA!


    also bis 2022 Abstand halten. Jetzt noch die Nazikeule rauszuholen,.


    Bei diesem Vokabular werde ich immer ganz dolle misstrauisch, zumal ich 1. mit keiner Silbe auf Beiträge von dir eingegangen bin und 2. auch wirklich niemanden in die rechte Ecke gestellt habe. Ich habe lediglich auf die Gefährlichkeit mancher Argumentationsketten hingewiesen, diesen kleinen aber feinen Unterschied sollte man zu erkennen in der Lage sein.
    Ansonsten ist es natürlich immer eine Frage der persönlichen Befindlichkeiten und eigenen Perspektiven, da bin ich bei hlp. Als kleiner Selbständiger würde ich ganz sicher auch andere Sachen fordern. Spätestens wenn ein naher Angehöriger nach negativer Triage seinem Schicksal überlassen würde, wäre von den selben Leuten der Ruf nach den Verantwortlichen für dieses Schicksal sehr laut, da bin ich mir sicher. ALF schrieb vor einigen Wochen mal sinngemäß, dass man als Regierungsverantwortlicher in dieser Situation (exponentielle Infektionsrate) nur verlieren kann. Greifen die regiden Maßnahmen rechtzeitig, wird über die Notwendigkeit diskutiert, verpasst man den Zeitpunkt, überrollen einen die Ereignisse (Italien, New York als Bsp.) Ich bin heilfroh, dass wir hier in D und in Sachsen-Anhalt noch mehr beim ersten Punkt sind. Das sollte nun aber nicht dazu führen, sich aufs hohe Ross zu setzen und im trügerischen Gefühl der Sicherheit zu unbedachtem Übermut führen. Es wäre schlimm, wenn die wirklich harten Maßnahmen jetzt konterkariert würden, zumal es in der globalisierten Welt auch nur bedingt helfen würde.
    Letztlich braucht es wie immer im Leben zwei extreme Positionen, um das dynamische Gleichgewicht zu finden und da schlägt sich unsere Regierung mE bis jetzt im Großen und Ganzen gut.
    Ob das mit Abstand bis 2022 wirklich große Ironie ist, wird die Zukunft zeigen. Mein Optimismus ist diesbezüglich ziemlich geschrumpft.


    ethisch nicht haltbar? Die 25k in 17/18 haben doch auch keinen interessiert. Warum jetzt? 20k infolge Krankenhauskeime, jedes Jahr in Deutschland. Alle 10 Sek verhungert ein Kind. Interessiert keinen. Mit Ethik muss da keiner kommen. Die Frage, und so hatte ich Zeitzi verstanden, ist doch: Warum gerade jetzt, so drastische Maßnahmen und ist das tatsächlich verhältnismäßig? Ich für meinen Teil bin da unentschlossen und wünschte mir eine bessere Datenbasis (siehe oben).

    P.S. fehlende Obduktionen sind nach den Aussagen, die ich gelesen habe, kein Kapazitätsproblem, sondern der fehlende Wille, dies zu machen - (in)direkt gestützt auf der Empfehlung des RKI nicht zu obduzieren. Hamburg hat angefangen. Ich bin auf die Ergebnisse gespannt und verwundert, dass man damit nicht bereits Mitte März angefangen hat.


    So ähnlich habe ich vor einigen Wochen auch argumentiert und ich bin ebenso unsicher, was die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen angeht und dann frage ich mich, ob es bei einer Grippewelle üblich ist, dass ein signifikanter Anteil an Altersheimbewohnern innerhalb weniger Tage verstirbt oder wie in Bergamo das Militär die Särge abtransportieren muss oder wie in New York die Leichen mit Staplern verladen werden und ob wir in Schland einfach rechtzeitig Maßnahmen ergriffen haben, die unsere Zahlen wirklich in Grenzen halten. Sehr interessant fand ich den Artikel des Schweizer Professors Vogt, der hier vor einigen Tagen verlinkt wurde. Ich bin froh, dass ich diese Entscheidungen nicht treffen muss und noch mehr, dass in meinem Umfeld noch alle gesund sind. Und die ethische Diskussion ist keineswegs überflüssig, ganz im Gegenteil, die Argumente gehen nämlich teilweise genau in diese Richtung, das sind eh alte Leute und die Ressourcen kann man sich sparen, denn dann ist der Schritt 80 Jahre zurück nicht mehr allzu groß.

    @ Zeitzi
    Nach der Logik bräuchte man doch gar kein Geld mehr in die medizinische Versorgung stecken, denn irgendwann stirbt jeder an irgendwas und manchmal wird es durch Krankheiten eben abgekürzt, dann kann man sich den ganzen Zauber natürlich sparen.
    Die teilweise an den Tag gelegte Hysterie ist sicher übertrieben, aber diese Argumentation mit den alten vorerkrankten Opfern ist ethisch auch nicht haltbar.

    Auch wenn die Leopoldianer über solche Gedanken erhaben sein werden, werde ich das Gefühl nicht los,dass im Gegensatz zum RKI eine (finanzstarke)Klientel besonders profitieren würde. Ausgerechnet mit Grundschülern oder gar Kitakindern zu beginnen, finde ich merkwürdig und sich derzeit mit dem Fußball zu beschäftigen und möglicherweise große Ressourcen dafür bereitzustellen, ist für mich unverständlich. Einheitliche Regeln bei den Händlern wären zB sinnvoll, jetzt gibt es da ziemlich große Unterschiede und so etwas einfaches wie nach jedem Kunden den Einkaufswagen zu desinfizieren, findet nicht statt. Der Druck der Wirtschaft, der auch medial befeuert wird, ist schon sehr groß und auch nicht unbegründet, ich hoffe nur, dass eventuelle Lockerungen nicht nach hinten losgehen, denn bisher sind wir im Vergleich zu anderen sehr glimpflich davon gekommen.

    Ich lese ja nicht in obskuren Foren aber die Diskussion gibt es bestimmt. Z.B. warum ist Mutti Merkel dreimal getestet worden während normale Menschen stumpf in Quarantäne geschickt werden?

    Und das, wo Schweden einen etwas anderen Weg geht. Interessant.


    Vielleicht, möglicherweise liegt das daran, dass A. Merkels Dienstverpflichtung und die Tragweite eines Ausfalls weitreichendere Konsequenzen hätte als bei Otto Normalverbraucher. Ich weiß ja man nicht, ob das jetzt eine zielführende Debatte ist. Der Hinweis auf eine mögliche Herkunft dieser Frage macht das auch nicht besser oder sinnvoller. Die Entwicklung in Schweden ist in der Tat interessant, zumal ja bspw. USA und GB ähnliches versuchten und offensichtlich gescheitert sind.

    Ich musste gerade schmunzeln, weil ich genau das eben zu meiner Frau gesagt habe, nachdem ich den Stapel Werbeprospekte aus dem Briefkasten geholt habe. Das ist mE komplett kontraproduktiv, die Leute so in die Geschäfte zu locken. Nonfood zu verkaufen, ist eigentlich unlauter, denn Läden mit nur diesen Artikeln müssen sinnigerweise schließen. Aber es ist wie immer im Leben, es gibt niemals nur Verlierer, genauso wenig wie es nur Gewinner gibt.

    Volksstimme heute mit Leserbrief über Kuzma. Der gleiche Leserbrief wurde vor einigen Tagen schon mal veröffentlicht.....


    Habe ich auch bemerkt, vielleicht weil Obo noch das Original lesen wollte :P oder weil sich ein User und sein Freundeskreis nicht NurEinmal belustigen wollen.

    Klappern gehört doch zum Handwerk. Ich glaube nicht, dass ausgerechnet Proficlubs im Fußball jetzt die wirklich Notbedürftigen sind, dann hätten sie in Zeiten des Überflusses sehr viel falsch gemacht. Mein Mitgefühl gilt da eher anderen Menschen in unserer Gesellschaft. Bspw.wurde schon Ausgabekräften in Schulküchen gekündigt.

    Sexy Anhalt ist schon speziell. Anfang der Woche als einziges Bundesland noch ohne Infizierten und nun ist Halle die erste Großstadt, die prophylaktisch alle Einrichtungen schließt. Bei 7 Fällen von ca. 230.000 Einwohnern kann man die Notwendigkeit zumindest mal hinterfragen. Ein wenig einheitliches Handeln würde die Glaubwürdigkeit und damit die Einsicht und Akzeptanz sicher deutlich erhöhen.
    Btw. Leipzig ist ca. 40 km entfernt u d man denke an das Fußballspiel am Dienstag.

    Traurig traurig, dass hier im Jahrestakt Spieler geholt werden und man erst dann bemerkt, dass man sie nicht brauchen kann oder will oder der Deutschkurs ausgebucht ist. Ich finde es schade, denn als er jetzt spielen musste, konnte man gute Ansätze erkennen wenn auch die fehlende Spielpraxis unübersehbar blieb. Alles in allem ein (weiteres) Armutszeugnis für den Trainer oder doch eher den Geschäftsführer Sport?

    301 Moved

    Nichtsdestotrotz kämen Geisterspiele für mich schon teilweise einer Wettbewerbsverzerrung gleich, vor allem, wenn manche mit Zuschauern spielen dürften und andere wiederum nicht.


    Auch das ist ein nicht unwesentlicher Punkt und verdeutlicht einmal mehr die Misere fehlenden Zuständigkeiten in unserem Land. Während andere Regierungen handeln (ob nun sinnvoll oder nicht) versuchen wir erst einmal zu klären, ob Bund, Länder oder doch lieber Kommunen zuständig sind. Anstatt zu unterbinden, dass Knappheit (an Medikamenten o.ä.) von einigen perfiden Geschäftemachern ausgenutzt wird, gibt man fragliche Empfehlungen zu Veranstaltungsgrößen ab und das auch noch in einer pauschalen Größe völlig unabhängig vom Veranstaltungsort :wall:

    Magdeburg ist ja nach dem THW der Verein mit den meisten Titeln und das ist letztlich auch das Kriterium, um später einmal die Amtszeit eines Trainers/ der Verantwortlichen zu bewerten. Für mich sind das vier maßgebliche Pokale in dieser Reihenfolge: Meisterschaft, CL, DHB Pokal und EHF Cup. Reichweitenmeister, Torschützenkönig, schnellster und schönster Handball, kleinste Mannschaft, bester Sprachkurs usw. zählen für mich nicht und Stand jetzt hat Big Ben genau einen Titel, an dem auch der Geir noch mitgewirkt hat. Bei aller positiven Entwicklung unter BB bleibt eben auch der Beigeschmack, in entscheidenden Spielen versagt oder zumindest nicht die beste Performance geliefert zu haben.