also bis 2022 Abstand halten. Jetzt noch die Nazikeule rauszuholen,.
Bei diesem Vokabular werde ich immer ganz dolle misstrauisch, zumal ich 1. mit keiner Silbe auf Beiträge von dir eingegangen bin und 2. auch wirklich niemanden in die rechte Ecke gestellt habe. Ich habe lediglich auf die Gefährlichkeit mancher Argumentationsketten hingewiesen, diesen kleinen aber feinen Unterschied sollte man zu erkennen in der Lage sein.
Ansonsten ist es natürlich immer eine Frage der persönlichen Befindlichkeiten und eigenen Perspektiven, da bin ich bei hlp. Als kleiner Selbständiger würde ich ganz sicher auch andere Sachen fordern. Spätestens wenn ein naher Angehöriger nach negativer Triage seinem Schicksal überlassen würde, wäre von den selben Leuten der Ruf nach den Verantwortlichen für dieses Schicksal sehr laut, da bin ich mir sicher. ALF schrieb vor einigen Wochen mal sinngemäß, dass man als Regierungsverantwortlicher in dieser Situation (exponentielle Infektionsrate) nur verlieren kann. Greifen die regiden Maßnahmen rechtzeitig, wird über die Notwendigkeit diskutiert, verpasst man den Zeitpunkt, überrollen einen die Ereignisse (Italien, New York als Bsp.) Ich bin heilfroh, dass wir hier in D und in Sachsen-Anhalt noch mehr beim ersten Punkt sind. Das sollte nun aber nicht dazu führen, sich aufs hohe Ross zu setzen und im trügerischen Gefühl der Sicherheit zu unbedachtem Übermut führen. Es wäre schlimm, wenn die wirklich harten Maßnahmen jetzt konterkariert würden, zumal es in der globalisierten Welt auch nur bedingt helfen würde.
Letztlich braucht es wie immer im Leben zwei extreme Positionen, um das dynamische Gleichgewicht zu finden und da schlägt sich unsere Regierung mE bis jetzt im Großen und Ganzen gut.
Ob das mit Abstand bis 2022 wirklich große Ironie ist, wird die Zukunft zeigen. Mein Optimismus ist diesbezüglich ziemlich geschrumpft.