Beiträge von Diddi

    Das ist ein Unding, im nächsten Jahr soll wieder alles beim Alten bleiben, das ist wirklich eine Frechheit:

    Zitat

    28.06.2009 - Der VfL spielt nicht um den HBL-Supercup
    Der VfL Gummersbach wird definitiv nicht am 1. September in Nürnberg um den HBL-Supercup spielen. Der Antrag des VfL, dass der Supercup wie all die Jahre vorher zwischen deutschem Meister (THW Kiel) und Vizepokalsieger (VfL Gummersbach)ausgetragen wird, wurde von den Mitgliedern der Handballbundesliga e. V. bei der Ligaversammlung am Samstag in Dortmund nicht zur Abstimmung zugelassen.

    Zum Hintergrund: Der THW Kiel ist in diesem Jahr deutscher Meister und Pokalsieger geworden. Bei Identität von Meister und Pokalsieger wurde es in den vergangenen Jahren stets so gehandhabt, dass der Vizepokalsieger „aufrückt“ und gegen den deutschen Meister um den Supercup spielt. Der VfL – und mit ihm viele andere Handballinteressierte – war als Zweiter des Lufthansa Final Four um den DHB-Pokal davon ausgegangen, dass diese Regelung auch in diesem Jahr angewandt wird. Einige Wochen nach dem Final Four teilte die HBL jedoch überraschend mit, dass das Präsidium bereits in seiner Sitzung am 5. Februar 2009 entschieden habe, dass der Supercup aufgrund der Höherwertigkeit eines deutschen Vizemeistertitels gegenüber des Vizepokalsiegertitels zwischen dem deutschen Meister (THW Kiel) und dem deutschen Vizemeister (HSV Hamburg) ausgetragen werde.

    In der gestrigen Mitgliederversammlung beantragte der VfL Gummersbach, dass dieser Beschluss des Präsidiums aufgehoben werden und der Supercup des Jahres 2009 wie üblich zwischen dem Deutschen Meister und dem Vizepokalsieger ausgetragen werden solle. VfL-Vorstand und GmbH-Aufsichtsrat Jochen Kienbaum begründete, dass das HBL-Präsidium durch ihren Beschluss das berechtigte Vertrauen in die Austragung des Supercups verletzt habe. Der VfL und alle weiteren teilnehmenden Vereinsmannschaften besäßen einen Vertrauensschutz dahingehend, dass bei der Austragung des Supercups so verfahren werde, wie in all den Jahren zuvor. Den Austragungsmodus während der laufenden Saison zu ändern, sei nicht zulässig. Eine solch gravierende Änderung des Austragungsmodus hätte vor Beginn der Austragungsserie mitgeteilt werden müssen. Der VfL habe sich zudem durch den Sieg im Halbfinale des Final Four gegen den HSV Hamburg auch sportlich für den Supercup qualifiziert und habe nicht zuletzt durch den Gewinn des EHF-Pokals seine sportliche Attraktivität bewiesen. Des Weiteren kritisierte Jochen Kienbaum die mangelhafte Kommunikation der HBL, die die weitreichende Entscheidung, den Austragungsmodus zu ändern, erst vier Monate später veröffentlicht habe.

    Damit der Antrag des VfL Gummersbach überhaupt zur Abstimmung zugelassen werden durfte, mussten die Mitglieder in einem ersten Schritt über die Dringlichkeit des VfL-Antrags entscheiden. Die für die Abstimmung notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit verfehlte der VfL knapp, Zünglein an der Waage waren zehn Vereine aus der Zweiten Liga, die sich gegen die Dringlichkeit des VfL-Antrags aussprachen. Diese Entscheidung war gleichbedeutend mit der Ablehnung des Antrags. Umso paradoxer, dass sich die Mitglieder nur wenige Minuten später in einer weiteren Abstimmung fast einstimmig dafür aussprachen, dass der Supercup ab 2010 bei Identität des Meisters und Pokalsiegers wieder zwischen Deutschem Meister und Deutschen Vizepokalsieger ausgetragen werden solle. Wenn das Präsidium dieser Empfehlung nachkommt, scheint das Jahr 2009 das einzige Jahr in der Supercup-Geschichte zu sein, in dem der deutsche Meister und der deutsche Vizemeister um den Supercup spielen.

    „Ich bin sehr enttäuscht, dass wir mit unserem Antrag keinen Erfolg hatten. Ich halte es für eine Fehlentscheidung, dass nicht der Vizepokalsieger, sondern der Vizemeister um den Supercup spielt. Formale Bedenken haben verhindert, dass unser Antrag angenommen wurde. Wäre es zu einer Abstimmung gekommen, hätten sich die meisten Vereine auf unsere Seite gestellt“, so Jochen Kienbaum.

    VFL Gummersbach

    26.06.2009 - PM VfL Gummersbach

    Gummersbach nimmt Reserve in die GmbH - Leszek Hoft kommt als Trainer
    Die zweite Handballherrenmannschaft des VfL Gummersbach e.V. wird zur kommenden Saison von der VfL Handball Gummersbach GmbH übernommen. Trainer der zweiten Mannschaft wird Leszek Hoft (59). Der Diplomsportlehrer und DHB-Stützpunkttrainer trainierte in den vergangenen Jahren mit großem Erfolg die A-Jugend der SG Solingen BHC sowie die B-Jugend des Ohligser Turnvereins und gilt als absoluter Handballfachmann. Damit eine enge Verknüpfung zwischen Nachwuchs- und Seniorenabteilung gewährleistet ist, wird Hoft in den nächsten beiden Jahren neben der zweiten Mannschaft auch die A-Jugend des VfL Gummersbach coachen.

    „Leszek Hoft ist unser Wunschtrainer. Er hat viel Erfahrung mit dem Training von Jugend- und Seniorenmannschaften und bereits viele Erfolge gefeiert. Er ist genau der richtige Mann für das Projekt“, so GmbH-Geschäftsführer François-Xavier Houlet.

    „Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe. Vor fünf Jahren bin ich einmal von einer Zeitung gefragt worden, was mein größter Traum sei. Ich habe damals geantwortet, dass ich sehr gerne in einem Handball-Internat trainieren will. Dieser Wunsch hat sich nun erfüllt“, so Leszek Hoft. Um junge Spieler auf die Belastungen der ersten und zweiten Liga optimal vorzubereiten, seien Handballinternate das richtige Instrument. „Daher freue ich mich sehr, ab der kommenden Saison hier in Gummersbach arbeiten zu können“, sagt der gebürtige Danziger.

    Die zweite Mannschaft wird von Spielern aus dem aktuellen Profikader sowie der A-Jugend komplettiert. Weil Leszek Hoft A-Jugend und zweite Herrenmannschaft trainiert, hat der Trainer einen genauen Einblick, welcher A-Jugendliche der Doppelbelastung bereits körperlich und spielerisch gewachsen ist und welcher nicht. „Die A-Jugendlichen sollen sich individuell entwickeln und keinesfalls durch zu viele Einsätze in der zweiten Mannschaft verheizt werden. Das wird der Trainer regulieren“, sagt VfL-Geschäftsführer Houlet.

    Die zweite Mannschaft soll eine Reservoirfunktion für die Profimannschaft haben. Einerseits können Jungspieler, die bereits einen Profivertrag bei der GmbH haben, Spielpraxis und Einsatzzeiten sammeln, andererseits haben die A-Jugendlichen die Möglichkeit, sich an die Anforderungen des Seniorenhandballs zu gewöhnen. „Die zweite Mannschaft spielt zwar in der Oberliga, die Spieler gehören aber trotzdem zum großen Kader der VfL-GmbH. Durch die Nähe zur Profiabteilung haben die Spieler eine sehr gute Chance, sich positiv zu entwickeln und von den etablierten Spielern zu lernen. Die Barriere von der zweiten zur ersten Mannschaft wird viel niedriger“, sagt Houlet.

    Der Kader wird etwa 28 Spieler umfassen, die sich in erste und zweite Mannschaft aufteilen. „Für jeden dieser Spieler ist der Sprung in das Profiteam möglich“, sagt Houlet. Das Minimalziel für die zweite Herrenmannschaft sei der Aufstieg in die Regionalliga innerhalb der nächsten zwei Jahre. „Der Aufstieg ist notwendig, denn wenn die zweite Mannschaft ein Reservoir für die Profis bilden soll, muss sie ein ordentliches Niveau haben. Da ist die Oberliga zu wenig“, sagt Houlet.

    Die Übernahme der zweiten Herren durch die GmbH passe in das Konzept des Clubs. „Wir wollen mit jungen Spielern arbeiten und ihre Entwicklung fördern. Da haben wir nun mit der zweiten Mannschaft eine sehr gute Möglichkeit“, so der VfL-Geschäftsführer. Zudem entlaste die Übernahme der zweiten Herren auch die Handballakademie, die sich nun wieder ganz auf die Ausbildung der Jugendmannschaften konzentrieren könne, sagt Houlet.

    VfL-Aufsichtsrat und VfL-Akademie-Initiator Jochen Kienbaum begrüßt die Übernahme der zweiten Mannschaft durch die GmbH und hat die Umsetzung tatkräftig unterstützt. Andere Vereine hätten diesen Schritt bereits schon länger vollzogen. Daher sei die Übernahme absolut zeitgemäß. „Die zweite Mannschaft soll das Sprungbrett für die erste Mannschaft sein. Daher ist es richtig, dass die beiden Teams nun zusammengeführt werden. Damit verbessern sich die Perspektiven für die jungen Spieler und sie haben die Nähe zu Trainer und Management der Profiabteilung“, so Jochen Kienbaum.

    Quelle: Handball-world.com; ist eine PM vom VFL!

    Mein Gott, der weltbeste Kreisläufer ist auf dem Markt und kein Geschrei das man ihn haben will?
    Da muss man hinterher sein, wenn man sich ihn irgendwie leisten kann! Vor allen HH und RNL kann er in meinen Augen richtig nach vorne bringen!

    Zitat

    Original von Elusis
    Ich glaube schon, dass der TVG eine Ablöse kassiert haben wird und vielleicht wird die ja nun investiert um Biegler eher aus Magdeburg zu holen. Wie auch immer, eine für beide Seiten richtige Entscheidung.
    Wenn es bei den RNL mit den Linkshändern so bleibt, dann tippe ich auch auf Alvanos als Groetzki Backup und halt 3 RR im Kader. Sinnvoller wäre es aus meiner Sicht aber, wenn man Stefansson (dank seines Messiasstatus wird das nicht passieren) oder Alvanos noch abgeben würde und Patrick einen erfahrenen Mann (Richtung Schmetz) an die Seite stellt. Dann ist vielleicht auch noch Geld für einen richtigen RM über... ;)

    Das Problem ist eher, dass Alvanos RA wirklich nicht kann, da kann er schon eher ein Backup auf der Mitte sein!

    Zitat

    Original von Dany
    Talk, Talk von T.C. Boyle


    Ist das gut von ihm? Habe 2 bücher von ihm gelesen und Grün ist die Hoffnung ist für mich das beste Buch, was man im Urlaub lesen kann, einfach genial!

    Zitat

    Original von meteokoebes
    Die Leistung von Uwe Schwenker wird viel zu hoch bewertet. Wer nach Dauerkartenverkauf bereits 5 Mio in der Tasche hat und dann noch 700.000 Euro von der Provinzial bekommt, der muss in jeder Saison einen CL-Platz erreichen. Die Leistung wird eigentlich nur als so herausragend wahrgenommen, weil man von einem rtecht niedrigen Niveau gestartet ist.

    ....


    Aber das ist ja nicht gottgegeben! Diese Strukturen hat er ja aufgebaut, den Zuschauerzuspruch, der diese Massen an Geld bringt und ein heidenvermögen für die Karten ausgeben!

    Das ist schon eine Leistung von Schwenker, die Rahmenbedingungen sind natürlich auch nicht die schlechtesten!

    Und dazu: Wieviele Manager haben es geschafft auf hohem Niveau zu scheitern? Da oben ist der Wind glaube ich ziehmlich rau!

    Zitat

    Original von Brummsel
    Es ist insgesamt eine Farce, wie mit der gesamten Situation umgegangen wurde. Ganz ab vom Thema, ob das höherwertige Spiel Meister + Pokalsieger vs. Vizemeister lautet oder ob das höherwertige Spiel Meister + Pokalsieger vs. Vize-Pokalsieger lautet (für beide Varianten kann man Argumente finden).
    - Die Kmomunikation in den Medien war unterirdisch.
    - Es nervt nur noch, dass man in den entscheidenden Gremien im Handball in Deutschland Vereinsfunktionäre sitzen hat, die offenbar nicht wirklich am Wohl des Handballs interessiert sind, sondern am Wohl ihrer Vereine. Alle wie sie da sind (so sieht es für mich als außenstehendem Fan aus).
    - Die Mannschaften (in diesem Falle der VfL Gummersbach) müssen sich komplett verar*cht vorkkommen.
    - Die Fans der Vereine müsen sich ebenso verar*cht vorkommen. Wir stecken unser Herzblut und nicht zuletzt viel Geld in unser Fan-Dasein - und stellen fest, dass Vereine und Fans nichts als Spielbälle. Der Respekt muss auch andersrum da sein.

    Liebe HBL, wenn die Glaubwürdigkeit eurer Gremien wieder hergestellt werden soll, muss sich einiges ändern. Derzeit tendiert diese nämlich gegen Null. Erst der schnelle Persilschein für Kiel, als bei weitem nicht alle Fakten berücksichtigt worden waren, jetzt diese Farce, irgendwann ist das Fass übergelaufen.

    So, genug Luft gemacht. :hi:

    Schön dass das auch HSV- Fans so sehen, kann dir nur zustimmen!

    Zitat

    Original von Skrbc
    Vielleicht hat Vujin ja auch nie einen Vertrag bei Gummersbach unterschrieben...

    Und vielleicht war Kiel nie Meister?
    Und vielleicht leben wir gar nicht in Deutschland? :lol:


    Und warum hat Veszprem dann eine sechstellige Ablöse bezahlt?

    Zitat

    Original von zocker12
    Das heißt aber auch, dass Kiel noch einen Mittelmann für viel Geld sucht.
    Da ist der Markt ja sehr begrenzt.

    Ich spekuliere stark mit Narcisse ehrlich gesagt, Geld hat Kiel ja genug, um Frau Narcisse zu überzeugen!

    Zitat

    Original von Borah


    Achtung, Ironie:
    Vielleicht will Hamburg ihn ja gar nicht haben und hat den Anschlußvertrag nur deshalb abgeschlossen, damit der THW nicht nur Geld nach Zagreb, sondern auch nach Hamburg überweist. Irgendwie muß die 1,1 Million Unterdeckung im Etat doch ausgeglichen werden :P ;)

    Du lachst, bei dem Geschäftsgebahren in der HBL ist das nicht ganz auszuschließen! ;)

    Mann, mann ist das deprimierend! Nur knappe 40% gehen in Deutschland zur Wahl, der niedrige Wert der vorherigen Europawahlen wurde nochmals unterschritten! Schlimm, wirklich, beschämend und deprimierend!

    Zitat

    Original von Gottfried
    Die Anti-EU-Haltung hatte eigentlich auch keine ernstzunehmende Partei auf ihrem Banner, oder?

    Die CDU/CSU verliert wohl eher deswegen massiv, weil sie 44% von vor 5 Jahren verteidigen mußte. 38% erscheint wohl eher realistisch.

    Daß die SPD von ihrem historischen Tief von damals sich kaum vorwärts bewegen kann, überrascht mich. Zumal die SPD - über den Stil kann man sich streiten - im Gegensatz zur CDU so etwas wie europäische Themen besetzt hat. Vielleicht spielen da die innerdeutschen Vorkommnisse der letzten Tage ein, oder vielleicht haben die potentiellen SPD-Wähler heute auch nur (wie in Wiesbaden) für den Staatseinstieg bei Kaufhof gestreikt und hatten keine Zeit.

    Daß die Grünen drittstärkste Kraft werden, überrascht hingegen nicht. Sie besetzen auch sehr viele Themen, die gerade in der EU geregelt werden.

    Wer war eigentlich die junge Dame, die auf Phoenix ihren Auftritt im Studio hatte?

    Hab es nicht gesehen, aber vielleicht die Spitzenkandidatin der Grünen, Rebecca Harms?
    Hier ein Bild

    Zitat

    Original von Ide71
    Wie muss ich mir das eigentlich vorstellen? Die Vereine geben einen Budgetplan mit Einnahmen (geplante Eintrittsgelder, Sponsorenverträge, ...) und Ausgaben (Hallemiete, Gehälter, Hallenmiete, ...) ab. Gummersbach hat jetzt z.B. Ilic verkauft, damit das Budget ausgeglichen und die Finanzierung der Saison aus heutiger Sicht abgeschlossen ist.

    Was ist mit Spielerverpflichtungen, die nach der Erteilung der Lizenz abgeschlossen werden? Muss da die Finanzierung gegenüber der Liga auch nachgewiesen werden, oder haben die Vereine ab sofort bis zum Saisonende Narrenfreiheit? Sprich: Könnte Gummersbach morgen früh Ilic wieder zurückkaufen?


    Also es steht nirgendwo, dass der Ilic- Verkauf nötig war für die Erteilung der Lizenz, der Verdacht liegt nahe, das gebe ich gerne zu, aber fest stehen tut das nicht und ist daher Spekulation!