Die männlichen Teamfotos:
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Rotenburg.- Am 2. und 3. April steht die Göbel Hotels Arena im Mittelpunkt des Handballs für den männlichen Nachwuchsbereich. Während die weibliche Jugend ihren Sieger in der Großsporthalle in Rotenburg ausspielt, gehen die fünf besten deutschen Landesverbandsauswahlmannschaften im Modus „Jeder gegen Jeden“ um die inoffizielle Deutsche Meisterschaft auf dem Rodenberg auf Torejagd. Die Handballfachleute erwarten hochklassige Spiele und können unter den fünf Teams aus Baden, Sachsen, Bayern, Württemberg und Berlin keinen eindeutigen Favoriten benennen. Es werden also spannende Spiel in denen alle Teams für einen Sieg in Frage kommen.
Baden
Das Team des Badischen Handballverbands mit ihren Trainern Carsten Lipps, Wolfgang Braun und Andreas Intze reist als Titelverteidiger nach Rotenburg an der Fulda und möchte diesen unbedingt verteidigen, sieht allerdings das Team aus Sachsen in einer leichten Favoritenrolle.
Die Badische Auswahl besteht zu großen Teilen aus den B-Jugend-Mannschaften der SG Kronau/Östringen (wurde gerade Baden-Württemberg-Meister) und der SG Pforzheim/Eutingen. Mit Torwart Jonas Maier, den Rückraumspielern Marcel Engels und Andreas Bornemann, Kreisläufer Max Vollmer und Rechtsaußen Nikolas Herrmann stehen fünf Akteure im Kreis der Jugendnationalmannschaft.
Das ganze Team des BHV um Landestrainer Dr. Pavol Streicher freut sich auf dieses außergewöhnliche Event in Rotenburg mit hochinteressanten und spannenden Vergleichen zwischen den besten Auswahlmannschaften Deutschlands .
Sachsen
Nach einer sicheren Qualifikation in der Länderpokal-Vorrunde in Hamburg, schickt der Handballverband Sachsen jetzt ein hochgradig leistungsfähiges Team in die Endrunde. Ein großer Teil der sächsischen Mannschaft stammt aus der Region Leipzig, wo die neu gegründete Handball-Akademie Leipzig/Delitzsch ansässig ist. Ergänzt wird der Kader von Spielern der Nickelhütte Aue sowie vom HC Großenhain.
Durch eine kontinuierliche Arbeit in den Vereinen, ist es den verantwortlichen Trainern Rene Jahn und Jens Denecke in den letzten Jahren gelungen, eine sehr spiel- und charakterstarke Mannschaft zu formen. Was sich nicht zuletzt im Erfolg, der Teilnahme an dieser Endrunde wiederspiegelt. Voller Erwartungen auf tolle Vergleiche und unbändiger Lust auf attraktiven Handball, wollen das Team Sachsen und dessen Trainer dem Rotenburger Publikum Handball vom Feinsten bieten.
Bayern
Der Bayerische Handball-Verband ist der einzige Landesverband, der sich mit beiden Mannschaften für das Länderpokalfinale qualifizieren konnte. Diese Tatsache, mit den Jungen und Mädchen zu den Top Five in Deutschland zu gehören, kann bereits als großer Erfolg und Ergebnis der kontinuierlichen Trainingsarbeit und Talentförderung in den letzten Jahren bewertet werden.
Bei der männlichen BHV-Auswahl sind die Zwillingsbrüder Lars und Tom Spieß Dreh- und Angelpunkt in Angriff und Abwehr, die im Zusammenspiel mit Kreisläufer Yannick Kohlbacher für eine große Durchschlagskraft im Angriff sorgen. Mit Torhüter Dominik Plaue und Yannick Bardina im rechten Rückraum kehren zwei weitere Leistungsträger ins Team zurück, auf die man in der Länderpokal-Vorrunde noch verletzungsbedingt verzichten musste. In der schweren Vorrundengruppe mit Schleswig-Holstein, dem HV Saar und Mittelrhein haben die Jungs neben Teamgeist auch Nervenstärke bewiesen.
Württemberg
Die 94 er Auswahl des Handballverbands Württemberg hat sich nach dem 5.Platz bei der DHB - Sichtung (Süd) 2010 in Heidelberg in der Vorrunde des Länderpokals in Celle gegen den ausrichtenden, zweitplatzierten Handballverband Niedersachsen durchgesetzt. Auf Grund der bisherigen Ergebnisse startet das Team um das Trainerduo Jürgen Lebherz/ Axel Kromer als Außenseiter in das Finalturnier. Die HVW -Spieler haben im vergangenen Jahr eine sehr gute individuelle Entwicklung genommen und werden als starkes Team die Gegner aus Bayern, Baden, Berlin und Sachsen fordern.
Berlin
Das Berliner Team wird von den beiden Trainern Andreas Westram und Stephan Hauck betreut. Die Mannschaft hat sich in der Vorrundengruppe 2 mit den Landesverbänden aus Thüringen, Sachsen-Anhalt und Südbaden knapp, aber überzeugend durchgesetzt, bei sehr hohem Niveau. Hier hätten sich auch die Teams aus Sachsen-Anhalt oder Südbaden einen Platz in der Endrunde verdient. Deshalb begrüßen auch wir den neuen Modus, dass sich künftig zwei Mannschaften aus den Vorrundengruppen qualifizieren können. Wie auch im letzten Jahr haben sich die Berliner vorgenommen, eine Medaille mit nach Hause zu nehmen. Erfreulich ist, dass im Berliner Team eine gesunde Mischung aus 1994 und 1995 geborenen Handballern spielen. Ein Vorteil der Berliner Auswahl könnte sein, dass ein Großteil der Mannschaft bei den SG Spandau/Füchse aktiv ist und somit auch im Verein zusammen trainiert.