Beiträge von Brummsel

    Ob das was wird? Das Hamburger Publikum lehnt ja die schon die Alsterdorfer Sporthalle ab, weil sie nicht so wirklich bequem zu erreichen ist (u.a.), wie soll es da erst mit der aus Hamburger Sicht "falschen" Elbseite werden? Das kann nur dann was werden, wenn man im Süderelbe-Raum verstärkt Werbung macht, um neue Zuschauerpotentiale zu erschließen.
    Ich persönlich hätte gut gefunden, wenn man etwa nach Lübeck gegangen wäre, quasi "back to the roots". Die Phoenixhalle ist ja nun auch eine bewährte Handballhalle.

    Man darf jedenfalls gespannt sein, wie voll es wird.


    " Eines ist auch für Fitzek klar: „Es macht mehr Spaß in die Arena zu kommen, wenn die Mannschaft gewinnt.“ Dafür sollten die Neulinge Friesenheim und Erlangen doch genau die richtigen Gegner sein."

    Die altbekannte Arroganz des HSV. Friesenheim...Erlangen, ihr wisst was ihr zu tun habt ;)!!!

    Nu verwechsel nicht die Arroganz der Medien mit der dem HSVH eigenen Arroganz, weil ich denke, dass beispielsweise nach dem überaus erfolgreichen Trip nach Balingen diese Überheblichkeit ein klein wenig geringer sein dürfte als sonst. Und in der Mannschaft kann ich das auch nicht unbedingt erkennen.
    Abgesehen davon dürfte gerade Erlangen ein dickes Ausrufezeichen gesetzt haben durch die letzten Ergabnisse.

    wird eng mit der Quali aber vielleicht will man 2016 endlich mal mehr Urlaub haben

    Das sehe ich ehrlichgesagt nicht, dass es eng wird mit der Quali. Vielleicht wirds mit Platz 1 eng, aber generell wird man recht souverän einen der ersten beiden Plätze erreichen.

    Es hapert im Moment daran, dass vorne die Effektivität sehr zu wünschen übrig lässt und hinten die Gegner hinten dann tatsächlich effektiv gespielt haben und die wenigen Lücken genutzt haben. Wenn Schweini zurückkehrt wird das wieder besser, da bin ich mir sicher.
    Dennoch ists natürlich bedenklich, dass der Weltmeister so von wenigen Einzelspielern abhängig ist. Der Weggang von Lahm und Klose ist nicht so leicht wegzustecken, zumal man keinen echten Stürmer mehr hat, da Löw sich ja gegen einen solchen ausspricht.

    Das Erschreckende ist, dass der Sieg nicht einmal unverdient war. Magdeburg hatte ich, zumal nach dem Spiel gegen Flensburg, höher eingeschätzt und mit einem (mindestens) Drei-Tore-Sieg für die Bördestädter gerechnet. Aber das ist wohl das einzige, was diese Saison konstant ist: Die Unabwägbarkeit hinsichtlich der Ergebnisse in der Liga. Da kann scheinbar wirklich (so gut wie) jeder jeden schlagen.

    8:10 Punkte und ein positives Torverhältnis. Es geht weiter aufwärts. :hi:

    Ja und? Was ist dann?

    Ich denk, es ging Crusty darum, dass sich ein "Mäzen und Gönner", um seine Worte zu benutzen, (in)direkt in die sportlichen Belange einmischt. Und dass ein solches Verhalten nicht unbedingt dafür spricht, dass die sportliche Leitung das umsetzen kann, was sie sich vorstellt. Ein Muster, das gerüchteweise auch andernorts anzutreffen ist und nicht überall auf Verständnis geschweige denn Gegenliebe stößt.

    Souverän ist zwar anders, aber gewonnen ist gewonnen, da fragt niemand mehr nach in ein paar Wochen. Mit 31:30 nun auch das erste Heimspiel diese Saison gewonnen. Es geht aufwärts, jedenfalls mit den Ergebnissen auf der Platte. :hi:

    Seine Hoheit bittet und alle springen.
    Jetzt sind doch auch die letzten Sponsoren, die sich überlegt haben etwas zu machen wieder weit weg.


    Das steht zu befürchten. Ein letztes Fünkchen Hoffnung, dass sich AR zurückziehen könnte, habe ich noch, aber vermutlich mehr aus Trotz denn aus Überzeugung.
    Erfreulich jedenfalls der erste (längst überfällige) Saisonsieg. Dass es gerade in Lübbecke klappt, hätte ich nicht unbedingt erwartet. :)

    Verhaltensbedingt setzt i.d.R. eine einschlägige Abmahnung voraus, an der es wohl mangeln wird.

    Gilt Widerspruch gegen AR denn nicht als "verhaltensbedingter außerordentlicher Kündigungsgrund"? (Ich hab mich dagegen entschieden, ein Ironie-Tag zu setzen...)

    Bei den Überlegungen - wenn es denn stimmt mit dem nicht-schriftlichen Vertrag - müsste man vermutlich noch einen vormals bestehenden (?) schriftlichen Vertrag mit einbeziehen. Da können wir, mal wieder, nur spekulieren, ob es vielleicht eine Abmachung gegeben hatte a la "ok, dann machen wir es so wie bisher, Hand drauf". Alternativ könnte man diskutieren, ob es eine Fortsetzung im Sinne des vorangegangenen Trainervertrages gegeben habe.

    Wer den Schaden hat... :/:

    Irgendwie ist der Wurm drin. Man führt Mitte der zweiten Hälfte mit zwei Toren, fängt sich dann kurz vor Ende nochmal mehrere Zeitstrafen und bekommt die Quittung. Wie befürchtet, entführt die HSG die beiden Punkte nach Hessen. Gratulation dazu.

    Ob er (bei annähernd vergleichbarem Angebo) tatsächlich gewechselt wäre, weiß man nicht. Das aber unter Verbundenheit und Loyalität zu verbuchen geht m.E. in die falsche Richtung. Ich kann mir gut vorstellen, dass allein wirtschaftliche Aspekte und der Mangel an Alternativen den Ausschlag dafür gegeben haben, den Prozess erst mal auszusitzen und abzuwarten.

    Hinsichtlich der Verbundenheit bezog ich mich in diesem Fall auch auf den HSVH. Da Pommes Gehalt ja ein größerer Finanzposten zu sein scheint (ob angemessen oder nicht sei mal dahingestellt), hätte der Verein sagen können, den sparen wir ein. Hat er jedoch nicht (wobei ich nicht weiß, ob die Verträge kündbar gewesen wären).
    Dass sich Hens, Lindberg, Bitter und die anderen Gedanken machen, ob sie nicht bei einem anderen Verein besser gelitten wären, halte ich in der aktuellen Situation für legitim, ja notwendig, zumal wenn man die Lage der Dinge vor der Entscheidung des Schiedsgerichts berücksichtigt.

    Natürlich wäre es etwas anderes gewesen, hätte man für die Dritte Liga geplant, junge Talente (aus der Region?) nach Hamburg gelotst, um mit diesen dann wieder den Weg in die Erstklassigkeit anzutreten. Da waren aber auch gerade Hens, Bitter, Jansen, Flohr und Schröder bereit, diesen Weg mitzugehen, zumal ich mir da auch hätte vorstellen können, dass parallel zum Engagement beim HSVH auch die Planung für die Zeit nach der Profi-Karriere vorangetrieben hätte werden können. Flohr beispielsweise benötigt noch das Referendariat, um anschließend als Lehrer für Mathe und Sport in / um Hamburg arbeiten zu können.
    Das wäre der Weg gewesen, den ich bevorzugt hätte. Finanziell solide, ohne die Milliönchen eines Geldonkels, die doch nur Löcher stopfen, aber eben nicht nachhaltig wirken. Aber vielleicht kommt das ja noch irgendwann... ;)

    Das Hamburger Abendblatt macht hier wohl bewusst Stimmung gegen das Balinger Hotel, obwohl ja nunmehr feststehen dürfte , dass die Absage ausschliesslich deshalb erfolgte, da das Hotel ausgebucht war...peinliche Nummer dieser Schreiberlinge...letztlich wird ein solches Geschreibsel die Symphatien für die Hamburger Handballer auch nicht gerade erhöhen würde ich sagen

    Das ist die eigentliche Krux, dass ein solcher Artikel, für den der HSVH nun mal gar nichts kann, gleich negative Stimmung verbreitet, während ich keine Ahnung habe, was sich der Schreiberling dabei gedacht hat (ob er gedacht hat...).

    Was Gehälter angeht, können wir nur spekulieren. Und ob da das Gehalt eines Pommes Hens zwei andere Rückraumspieler blockt, ist eben auch nur Spekulation. Dass die benannten Spieler nicht gekündigt bzw abgegeben wurden finde ich auch deshalb in Ordnung, weil sie tatsächlich auch in den schwierigen Zeiten, teilweise schon unter Klimek, zum Verein gestanden haben. Verbundenheit bzw Loyalität zählt wohl teilweise schon noch was im Sport.

    Die Links sind speziell auf Estland zugeschnitten. Aber in diesem Thema unterscheiden sich die Baltischen Staaten sehr wenig.
    Im übrigen hat die Entführung des Estnischen Beamten dafür gesorgt, dass die Kluft zwischen beiden Teilen wieder größer geworden ist.

    Naja, dass nach einer solchen Verschleppung / Festnahme (je nachdem, welche Seite man fragt) das Misstrauen größer wird, dürfte nicht verwundern. Abhängig davon welchen Medien man Glauben schenkt war es entweder ein Übergriff seitens einer russischen Patrouille auf estnisches Gebiet oder ein Spionage-Versuch seitens der Esten. Beides jeweils keine vertrauensbildende Maßnahme. ;)

    Was ich mitbekomme liegt es gerade in Estland auch daran, dass viele russischstämmige Einwohner sich in gewisser Weise verweigern. Aus verschiedenen Gründen, einige weil sie sich etwa dem Sprachtest nicht stellen wollen aus Angst, zu versagen; andere weil sie innerhalb einer Art russischer Enklave leben und die Notwendigkeit nicht sehen; wieder andere sind prinzipiell dagegen, sich in die estnisch geprägte Gesellschaft zu integrieren. Aber es gibt auch viele russischstämmige Einwohner, die akzeptiert haben, dass sie sich irgendwie anpassen müssen, wenn sie vorankommen wollen. Und die sind dann auch nicht mehr auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt, sondern haben unter Umständen sogar Vorteile, weil sie eben beide Seiten kennen und ihren Nutzen daraus ziehen können.
    Das ist halt die Frage, inwieweit man sich integrieren will. Aber die ist weltweit ähnlich angesiedelt. Wenn ich als Deutscher beispielsweise nach Schweden gehe und dort nicht gewillt bin, schwedisch zu sprechen, kann ich doch nicht erwarten, dass mir ein guter Job nachgeworfen wird, unabhängig von meiner Qualifikation für den Job. Was natürlich in Estland noch mit reinspielt ist das Selbstverständnis eines Teils der russischstämmigen Bevölkerung, die halt über lange Jahrzehnte das Sagen hatte und jetzt auf einmal nur noch die zweite Geige spielen soll. Diese bestehenden Ressentiments werden natürlich auch durch die russische Propaganda bedient.

    Insofern ist das Problem dort nicht hausgemacht, sondern hängt von mehreren Faktoren ab, die nur zu einem kleinen Teil der estnischen Regierung bzw. den Behörden anzulasten sind. Auf Lettland trifft das meines Wissens in ähnlichem Maße zu, über Litauen habe ich da weniger Infos.

    Auch wenns wehtut, Gratulation an den HBW. Sind das jetzt sieben Punkte gegen den Abstieg oder sieben Punkte für die Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb? ;)

    Beim HSVH scheint noch einiges im Argen zu liegen. Mal sehen, wie lange es dauert, bis die Truppe halbwege eingespielt ist. Sonnabend gegen Wetzlar sehe ich ehrlichgesagt wieder maximal einen Punkt in Hamburg verbleiben. Die HSG hat durch den doch recht gelungenen Saisonstart Selbstvertrauen getankt und wird sich vermutlich auch in Hamburg etwas ausrechnen.

    Die Angst im übrigen, was manche Nato-Partner haben, ist Hausemacht. Auch in Estland, Litauen und Lettland, werden russischstämmige Bewohner unterdrückt. Estland zum Beispiel, haben diese Personen mit Glück einen russischen Pass, oder sind staatenlos. Sie arbeiten hauptsächlich als Putzfrauen, Bauarbeiter oder in anderen niedrigen Dienstleistungsbereichen. Aufstiegschancen = 0. Auch hier brodelt es dann. Und kein Staat lässt seine Bevölkerung im Stich. Das hat Deutschland damals auch nicht gemacht.

    Gerade was diesen Absatz angeht gilt: Erst informieren, dann schreiben. Was Du anführst in Bezug auf die baltischen Staaten ist deutlich überspitzt und zum großen Teil schlicht falsch. Woher beziehst Du Dein Wissen?

    Um die Diskussion im Spieltagsthread zum "Tag des Handball" etwas zu sortieren, möchte ich hier gerne Gedanken und Anregungen über eine mögliche Zukunft eines solchen "Tag des Handball" sammeln.


    Von daher: Wiederholung gerne mit Zusatztribünen, dass man näher am Spielfeld dran ist (ob die Löwen dann unbedingt eine der beiden Mannschaften sein müssen, wage ich zu bezweifeln) ... :/:

    Ich glaub, der Beitrag fasst es ganz gut zusammen: Wiederholung des "Tag des Handball" gerne, aber nicht unbedingt in dieser Konstellation.


    Da ein Hauptkritikpunkt der war, dass ein Bundesligaspiel in dieser Form nicht bzw nur unzureichend möglich sei, also ein Pflichtspiel nicht wirklich in diesem großen Rahmen machbar zu sein scheint, könnte man ja darüber nachdenken, etwa das All-Star-Game in einem solchen Rahmen auszutragen. Das hätte beispielsweise den großen Vorteil, dass es keine "neutralen" Zuschauer gäbe, dass sich Fanlager nicht beklagen, weil sie nur unzureichend das eigene Team anfeuern können, oder dass viele bekannte Protagonisten unserer Sportart auf einem Haufen zu bestaunen sind. Die vielzitierte "Strahlkraft" einer solchen Veranstaltung wäre meiner Ansicht nach größer und auch dem Rahmen entsprechend angemessen. Ob es dann noch ein Promi-Spiel gibt oder was man dann als Rahmenprogramm durchführt, kann man ja aufgrund der gesammelten Erfahrungen diskutieren.
    Alternativ zum All-Star-Game böte sich vielleicht der Supercup an, dessen sportlicher Wert allgemein nicht so wirklich hoch angesiedelt wird. Und als Saison-Eröffnung wäre das auch nicht so verkehrt, um das Interesse zum Saisonbeginn allgemein auf Handball zu legen.

    In Kiel ist man fein raus aus der Diskussion, denn dort ist man ja seit Uwe Schwenker Kunde :D

    Klatschen Kunden mit Kundenklatschpappen oder nehmen sie ihre eigenen Hände? ;)


    S.B.: Danke für den Link zum Artikel. Und ja, es wäre schön, wenn mehr Kreativität in den Hallen Einzug halten würde. Aber Kreativität ist ja genau das, was nicht durch die Sicherheitsschleusen kommt. Da beginnts ja schon bei zu langen Fahnenstangen, dass sowas gar nicht reingelassen wird.

    @Tob911: 100 % Zustimmung, sowohl in Hinsicht auf die Einordnung der Zuschauerkategorien (wobei ich "keine Ahnung" durch "wenig Ahnung" ersetzen würde), als auch was den HSVH angeht. Der Gang durch die dritte Liga (und hoffentlich wieder aufwärts) wäre sicherlich schmerzhaft gewesen, aber machbar und richtig. Da wurde eine Chance vertan, einmal mehr aufgrund der Profilneurose einzelner. Kann ich als Fan leider nicht ändern. Nur die Suppe auslöffeln. :/:


    Nennen wir den Thread einfach um: Klatschpappen! Revolution der Anfeuerung? :hi:

    Vielleicht müsste man mal das Pferd andersherum aufzäumen: Es gibt zahlreiche Hallen, in denen ich mir Klatschpappen nur schwer vorstellen kann. Flensburg, Magdeburg, Göppingen, Nettelstedt, Minden, Gummersbach, Großwallstadt gehören dazu. In anderen Hallen gehören sie irgendwie zur Halle dazu. Eben Hamburg, Mannheim, Berlin u.a. Vielleicht gibts ja sowas wie "Traditionshallen", in denen traditionell geklatscht wird, und Eventhallen, in denen vor allem klatschpappengeklatscht wird. Ich denke, es gibt auch echte Fans, die auf Klatschpappen zurückgreifen, ebenso wie es Eventfans gemäß der Definition von Tob911 gibt, die ihre Finger wundklatschen. Ich selber nutze die Klatschpappe, wenn sie da ist, aber bin nicht von ihr abhängig oder bringe eine solche mit (was ich auch schon erlebt hab ;) ). Insofern finde ich eine Diskussion darüber, ob ein "echter Fan" mit oder ohne Klatschpappe katscht, eher überflüssig.
    Übrigens ist ein großer Vorteil einer Klatschpappe, dass man mit einer Hand eine Tröte halten und sich zudem am rhythmischen Klatschen beteiligen kann. Quasi doppelte Belärmung. Wahlweise kann man auch eine Kamera in der freien Hand halten oder ein Handy oder das Kaltgetränk der Wahl. Versucht das mal, wenn ihr nur mit Händen klatscht. :D