Verdienter Sieg der Magdeburger, da machte sich die eingespielte und fitte Mannschaft einfach bemerkbar. Flensburgs Spiel über den Kreis durch einen beweglichen Innenblock zeitweise gut unterbunden.
Die Schiedsrichter hatten auf den Ausgang des Spiels zum Glück keinen Einfluss. Allerdings sollte sich die HBL an der vorgegebenen Linie und den Ansetzungen mal hinterfragen. Rheiner hat das in irgendeinem Fred mal angedeutet, er hätte heute gerne Schulze/Tönnies gehabt. Mir gefällt deren Auftreten in letzter Zeit aber nicht, das wirkt zeitweise zu affektiert und die Linie nicht eindeutig genug. Außerdem können die nicht alle Spitzenspiele pfeifen. Es gibt andere Gespanne, die diesem Spiel mehr gewachsen sind als das Gespann heute.
Zum Theater der Spieler: Es fällt bei den Magdeburgern eben stark auf, auch bedingt durch das Verhalten ihres Trainers vorgelebt und der Kulisse, die doch einen gewissen Einfluss auf die Schiedsrichter haben. Und Bezjak hat es heute extrem auf die Spitze getrieben. Dass Spieler wie Duvnjak, Heinevetter, Holm etc. dafür nicht bestraft werden, ist eine unverständliche Auslegung von "Emotionen, die doch dazugehören". Das hat mit Handball nichts mehr zu tun.
Aber BTT: Ich verstehe Machulla nicht, dass JG auf Teufel komm raus durchspielen muss und AM auf rechts spielt. Natürlich ist er für das Flensburger Spiel eminent wichtig. Aber es fällt auf, das Gottfridsson eine Pause braucht und geistig nicht immer auf der Höhe ist (als wenn die Gegner kein Video gucken). Und Mensing hat in HZ 2 doch gezeigt, wenn er mit Dampf gerade auf die Deckung kommt, er viel variabler und auf rechts mehr als verschenkt.
Schulze Tönnies dürfen nicht pfeifen. Falscher Landesverband (ST, obwohl man in Leipzig wohnt)). Wohingegen Baumgart/Wild trotz gleichem Bundesland wie die RNL diverse Spiele von denen pfeifen dürfen.
Also das Gefasel von Heiner Brand kann man ansonsten auch Ausschalten. Und ja der SCM steht in der Gunst bei HB deutlich unter der SG. Der hat bis heute das System vom SCM nicht verstanden und wird daher immer gegen uns sein.