07. Dezember 2005, Mi.:
20.00: TuS N-Lübbecke - FA Göppingen : --:-- (--:--)
TuS N-Lübbecke - Göppingen
-
-
Da ich einen Sieg im Pokal beim SCM für unwahrscheinlich halte, sollte dies das Spiel sein, in dem sich der TuS wieder ein Erfolgserlebnis holt. So langsam wäre ein Sieg mal wieder angebracht und zu Hause könnte es gegen Göppingen ja klappen.
-
- Offizieller Beitrag
ZitatOriginal von Nauru
Da ich einen Sieg im Pokal beim SCM für unwahrscheinlich halte, sollte dies das Spiel sein, in dem sich der TuS wieder ein Erfolgserlebnis holt. So langsam wäre ein Sieg mal wieder angebracht und zu Hause könnte es gegen Göppingen ja klappen.So lange es beim "könnte" bleibt, bin ich zufrieden

Mal ernsthaft, letztes Jahr hat es in Lübbecke nicht gereicht und ich bin mal gespannt, wie die Mannschaft in das Spiel geht, schließlich hat man am WE zuvor das EHF-Viertelfinal-Hinspiel und fliegt zwei Tage später nach Istanbul.
Wenn wie angekündigt im Dezember alle bis auf Bruno wieder fit sind, dann sollte FAG Favorit sein, aber Lübbecke rechne ich mir als eine Chance zu. So spannend, wie ich das Spiel sehe, muss ich mal meinen Kalender prüfen, ob ich Helges Gastfreundschaft missbrauche.
-
- Offizieller Beitrag
ZitatOriginal von Ronaldo
So lange es beim "könnte" bleibt, bin ich zufrieden
Mal ernsthaft, letztes Jahr hat es in Lübbecke nicht gereicht und ich bin mal gespannt, wie die Mannschaft in das Spiel geht, schließlich hat man am WE zuvor das EHF-Viertelfinal-Hinspiel und fliegt zwei Tage später nach Istanbul.
Wenn wie angekündigt im Dezember alle bis auf Bruno wieder fit sind, dann sollte FAG Favorit sein, aber Lübbecke rechne ich mir als eine Chance zu. So spannend, wie ich das Spiel sehe, muss ich mal meinen Kalender prüfen, ob ich Helges Gastfreundschaft missbrauche.
Das wäre dann eine echte Ronaldo-Handball-Reise-Woche:
Samstag Göppingen, Mittwoch Lübbecke, Samstag Istanbul... -
- Offizieller Beitrag
... Mittwoch Großwallstadt, Samstag Wilhelmshaven, Mittwoch Göppingen, Montag Nordhorn, Donnerstag Hamburg - ohje, ich seh schon den Ärger im Büro...
-
Hab ein dummes Gefühl zu diesem Spiel. Sollte mich nicht wundern, wenn unsere Jungs von dort mit leeren Händen heimkommen. Nettelstedt liegt uns irgendwie nicht.

-
Es wäre schön, wenn Göppingen beim TuS mal (wieder? - Hallo Statistiker?) gewinnen würde.
-
- Offizieller Beitrag
Nun treibt mal nicht über;)!
Der TuS hat am Ende der letzten Serie den ersten Sieg gegen FAG seit den 80er-Jahren eingefahren. Die anderen drei Begegnungen der "Neuzeit" gingen an FAG, auch das Spiel im Dezember 2002. Nach diesem Spiel gab es erstmals in der Geschichte des TuS Trainer (Teamchef)- und Manager-Raus Rufe und Tumulte vor dem Presseraum, als die Abneigung zum damaligen Geschäfsführer ein wenig nachdrücklicher gezeigt wurde:
"Wo ist die S...? Ich hau ihm die Axt in Kopp!"...
Die beiden flohen dann durch einen Nebeneingang vor dem rasenden Mob.
Der wohl unangenehmste Abend in der Kreissporthalle überhaupt, ausgelöst duch FAG ;).
Also haben wir noch ein paar Siege gut.
-
Das hört sich ja mächtig wild an... na gut, ihr habt noch ein paar Siege gut, aber nicht unbedingt gegen FAG und schon gar nicht diese Saison. Hoffentlich.

-
Es wird mal wieder Zeit für einen doppelten Punktgewinn. Mit der Form der Anfangsspiele würde ich an einem Heimsieg auch nicht zweifeln. Dagegen stehen allerdings die Leistungen gegen Minden und in Wetzlar.
Optimistisch sollte einen aber die Leistung aus dem Pokalspiel in Magdeburg machen.Es ist also alles drin und ich erwarte ein enges Spiel.
-
- Offizieller Beitrag
ZitatOriginal von TuS-Benjamin
Es ist also alles drin und ich erwarte ein enges Spiel.Das sehe ich genauso - wobei wir wohl auf einen unterschiedlichen Sieger tippen und hoffen

Bei der aktuellen Form und Serie von FAG sollte Göppingen Favorit sein, wobei ich das Adjektiv "klarer" bewusst weglasse. Im Mai hatten wir auch bereits die 4-Tore-Führung gefeiert und am Ende mit 2 verloren.
Benni: Trink ein Barre auf mich mit, auf eines mehr oder weniger kommt es ohnehin nicht an

felix: Kann es sein, dass Du den WHV gemeint hast? Gegen den hat FAG noch nie gewonnen und dort geht es am 17.12 hin
-
@Ronald: Nein ich habe schon den TuS gemeint. Ich wusste nur nicht, dass es in den letzten Jahren nur diesen einen Sieg aus der letzten Saison gab. Als Erfolgsfan ist man da eben nicht so tief drin.

-
Zitat
Original von Waldorf
"Wo ist die S...? Ich hau ihm die Axt in Kopp!"...
So ging das bei Euch ab? Da wundere ich mich ja über die geduldsamen Mittelhessen. Selbst nach den Super-Gau-Spielen in der letzten Saison (Heimspiel TUSEM), war das alles noch sehr gemäßigt.
Kann man Deinen Pressebericht zu jenem Spiel noch mal lesen?
-
- Offizieller Beitrag
ZitatOriginal von Wieland
Kann man Deinen Pressebericht zu jenem Spiel noch mal lesen?
Der war seinerzeit natürlich kurz, knapp und gemäßigt.
Ich habe aber noch den Artikel der Neuen Westfälischen vom 16.12.02
ZitatAlles anzeigenDie Volksseele kocht
DER KOMMENTAR: TuS N-Lübbecke in Schwierigkeiten16.12. 2002
Entscheidung gefragtVON RAINER PLACKE
Handball-Bundesligist TuS N-Lübbecke befindet sich wieder einmal in einer unerfreulichen Situation. Der Abstieg droht – und genau das sollte doch mit einem 2,6 Millionen Euro-Etat verhindert werden.
Gleichwohl ist die inzwischen eingetretene Entwicklung vorhersehbar gewesen. Ein unerfahrener Trainer arbeitet mit einer teilweise unerfahrenen Mannschaft zusammen, unterstützt von einem in der Bundesliga gänzlich unerfahrenen Geschäftsführer.
Der Zorn der Anhänger angesichts der bislang eher enttäuschenden Leistungen ist durchaus verständlich. Der einzige, der die Massen beruhigen und eine Entscheidung treffen kann, ist wieder einmal Paul Gauselmann. Der Espelkamper Unternehmer ist gefordert, zu sagen, wie es weitergehen soll. Entweder er steht zu dem gerade erst für drei Jahre verpflichteten Robert Hedin – oder er tut es nicht.
Die Volksseele kocht
16.12. 2002
HANDBALL: Wütende Fans attackieren Robert Hedin und Udo KlünderLübbecke. Schon vor dem Abpfiff entlud sich Volkes Zorn. „Hedin raus“, „Klünder raus“ sowie „Wir haben die Schnauze voll“ skandierten die Anhänger des Handball-Bundesligisten TuS N-Lübbecke, als sich die 21:26-Niederlage gegen FA Göppingen abzeichnete. Auch Hauptsponsor Paul Gauselmann verließ die Lübbecker Kreissporthalle kurz vor dem Ende. Der Espelkamper Unternehmer stand auch am Sonntag nicht zu einer Stellungnahme bereit.
Den weitaus schwereren und unangenehmeren Gang hatten TuS N-Lübbeckes Teamchef Robert Hedin und Geschäftsführer Udo Klünder aber erst nach der Partie vor sich. Die beiden wurden auf dem Gang zur Pressekonferenz von wütenden Fans verbal heftigst attackiert. Während Hedin sich den Weg durch die aufgebrachte Menge bahnte ohne auf ihre Anfeindungen zu reagieren, versuchte Udo Klünder mit einigen Anhängern zu diskutieren. Es war zwecklos, wie sich herausstellte – das Geschrei wurde immer lauter und beleidigender, so dass die Pressekonferenz mit Verspätung beginnen musste.
„Angesichts dieser Vorkommnisse fällt es mir schwer, etwas zum Spiel zu sagen. Wir sind froh über die zwei Punkte. Doch ich kann mit Robert Hedin mitfühlen, denn in Göppingen habe ich vor ein paar Wochen in einer ähnlichen Situation gesteckt. Mein Rat an die Verantwortlichen des TuS N-Lübbecke: Bewahrt die Ruhe und trefft keine übereilten Entscheidungen“, so Göppingens Trainer Christian Fitzek. Robert Hedin und Udo Klünder machten logischerweise einen sehr nieder geschlagenen, traurigen und verzweifelten Eindruck. „Ich kann natürlich die Enttäuschung der Fans verstehen. Doch es hilft uns keinen Schritt weiter, wenn wir uns jetzt gegenseitig fertig machen“, glaubt Hedin. „In den letzten zehn Tagen ist hier ein unheimlicher Druck aufgebaut worden. Damit können einige unserer unerfahrenen Spieler nur schwer umgehen. Jeder weitere Druck verschlechtert unsere Situation noch mehr, da bin ich mir sicher“, glaubt Hedin. Doch der Schwede weiß auch, dass seine Spieler mit diesem Druck leben müssen. „Wir müssen uns daran gewöhnen, mit diesem Druck umzugehen. Durch diesen schwierigen Prozess müssen wir durch“, weiß Hedin.
Teilweise hat Hedin in diesem Punkt recht: Harald Johnsen, Pierre Hammarstrand, Sebastian Seifert, Patrick Fölser und Sascha Bertow verfügten vor Saisonbeginn über keinerlei Erstliga-Erfahrung. Gleichwohl wollen sie sich in der Handball-Bundesliga beweisen. Und die Bundesliga besteht aus permanentem Druck, den sich die Spieler auch gerne gut vergüten lassen. Also haben sie damit umzugehen. Wenn sie es nicht können, fehlt ihnen schlicht und einfach die Qualität dort mitzuhalten. Eine andere Möglichkeit besteht darin, diesen Druck im Training permanent zu erzeugen. Nur mit harter und ehrlicher Arbeit kann man sich aus einer so schweren Situation befreien.
Geschäftsführer Udo Klünder war sichtlich bemüht, ruhig zu bleiben. Er wirkte sehr mitgenommen. „Im Moment sind wir natürlich sehr enttäuscht und angeschlagen. Wir müssen tief Luft holen und dann in Ruhe überlegen, wie wir aus der schwierigen Situation herauskommen. Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“, versuchte er die Wogen zu glätten. „Wir müssen nachdenken, um zu einem Ergebnis zu gelangen, wie wir da unten raus kommen wollen“, so Klünder, der bei seinen Äußerungen auf der Stelle trat.
Die von Klünder noch gegen Wetzlar ausgemachte „fehlende Leidenschaft“ wollte er am Samstag gegen Göppingen nicht wieder zitieren. „Nach unserer Pokalniederlage in Gummersbach sind wir noch enger zusammengerückt. Jeder einzelne Spieler wusste genau, was auf ihn gegen Göppingen zukommt. Und trotzdem hat es nicht geklappt, obwohl alles vorher genauestens abgesprochen war. Ich glaube, bei einigen Spielern ist das ein Kopf-Problem“, lautete Klünders kleine Analyse.
Robert Hedin hatte im Vorfeld der Begegnung wieder einmal Zettelwirtschaft betrieben. In der Kabine seiner Mannschaft hingen zur Einstimmung auf den Gegner b die Portrait-Fotos der Göppinger Gegenspieler. Jeder Spieler des TuS N-Lübbecke hatte seinen Gegenspieler charakterisiert und dessen Stärken aufgeschrieben. Was gegen THW Kiel am ersten Spieltag noch klappte, ging dieses Mal völlig daneben. Die Spieler des TuS N-Lübbecke konnten mit dem Druck des Gewinnen-Müssens überhaupt nicht umgehen.
Der ansonsten so ruhig und ausgeglichen wirkende Robert Hedin machte denn auch einen total verunsicherten und ein wenig hilflosen Eindruck, als es darum ging, die Niederlage zu erklären. Zu tief saß der Stachel der Enttäuschung. „Ich habe von Beginn an gesagt, dass es ein langer Kampf um den Klassenerhalt wird. Wie man sich aus einer fast auswegslosen Situation befreien kann, hat uns in den letzten Wochen GWD Minden vorgemacht“, so Hedin. Und genau bei GWD Minden muss der TuS N-Lübbecke am kommenden Samstag antreten. Nie waren die zwei Punkte eines Derbys der beiden Kreisrivalen so wichtig.
VON RAINER PLACKE
Das war der negative Höhepunkt in zwölf Jahren TuS intensiv. Glücklicherweise sind diese Zeiten vorbei!
Es war übrigens auch FAG, die uns damals im grottigen Rückspiel den Todesstoß (sprich defintiver Abstieg) versetzten. Letztlich hatte Göppingen unfreiwillig einen großen Anteil daran, dass der TuS einen kompletten und erfolgreichen Neuaufbau starten konnte.
-
Daher:
Danke FAG!
-
- Offizieller Beitrag
ZitatOriginal von Waldorf
Letztlich hatte Göppingen unfreiwillig einen großen Anteil daran, dass der TuS einen kompletten und erfolgreichen Neuaufbau starten konnte.ZitatOriginal von TuS-Benjamin
Daher:Danke FAG!
Nachdem ihr letzte Saison es verpasst habt Euch zu bedanken, dürft ihr das am Mittwoch nachholen.

-
Mh, ich dachte eigentlich das Bedanken hätten Tønnesen und Bertow bereits in den letzten Sekunden der Partie in Göppingen erledigt

-
- Offizieller Beitrag
Wieso, wir haben euch die Heimpunkte gelassen!
Stian Tønnesen war so dankbar, dass er beim letzten Angriff vier Sekunden vor Schluss Herrn Shejbal angeworfen hat, statt zum Unentschieden zu treffen. Diese Geste wollten wir ja nicht an die große Glocke hängen, aber wenn dur schon indirekt von Undank sprichst... 

-
Ich rechne auch mit einem sehr engen Spiel. Von der Stärke des Kaders her halte ich beide Mannschaften für gleich stark. Von daher wird die Tagesform und die Form der Torhüter entscheiden. Aber ich glaube natürlich an einen Heimsieg.

-
Zitat
Robert Hedin hatte im Vorfeld der Begegnung wieder einmal Zettelwirtschaft betrieben. In der Kabine seiner Mannschaft hingen zur Einstimmung auf den Gegner b die Portrait-Fotos der Göppinger Gegenspieler. Jeder Spieler des TuS N-Lübbecke hatte seinen Gegenspieler charakterisiert und dessen Stärken aufgeschrieben. Was gegen THW Kiel am ersten Spieltag noch klappte, ging dieses Mal völlig daneben. Die Spieler des TuS N-Lübbecke konnten mit dem Druck des Gewinnen-Müssens überhaupt nicht umgehen.
Wieso hatte diese totsichere Methode nicht funktioniert? Hatten sich die Göppinger Drei-Tage-Bärte stehen lassen, so dass eure Spieler die nicht mehr wiedererkannt hatten

Oder war steckte hinter der Methode noch ein Voodoo, der nicht gezogen hat? -