Bei Chrissi Haass kann ich eigentlich weiter gar nix zu sagen.
Es war halt ihre dritte Zeitstrafe, und die Summe machts.
bloomquist hatte ein günstigen Platz; vielleicht kann der mehr dazu sagen (?)
Ansonsten war die erste Halbzeit der Hammer.
Nach etwas holperigem Start in den ersten sechs Minuten kamen die Flames auf Touren und ''überrannten'' die Metzinger 'Tussies'.
Alles klappte gut, auch die Außen (Katja Gahn , Sandra Kleinjung) wurden gut ins Spiel miteinbezogen.
Laura Glaser hielt ihren Kasten soweit als möglich sauber.
Und auch die Unparteiischen meinten es gut mit den Flames 

Ein 10 Tore Vorsprung in der 20. Minute (9 Tore vor zur Pause) war die logische Folge
Allerdings möchte ich das Ganze ein wenig relativieren, denn die 'Tussies' spielten ERSCHRECKEND schwach.
Ich habe erst einmal eine Mannschaft in Bensheim gesehen, die so kläglich gespielt hat, wie Metzingen in der ersten Halbzeit (Mainzlar zum Saisonabschluss im Frühjahr).
Daher war es leicht für die Flames gut auszusehen.
Was dann in der zweiten Halbzeit passierte ist eine andere Story.
Es begann gut mit einem Tor von Edina Rott, aber danach schlichen sich immer mehr Fehler ein, Bälle wurde verworfen, leichte Fehler und auch die Abwehr war nicht mehr so konzentriert..
Dadurch kam Metzingen immer stärker auf, und besonders die Nummer 22 (Ramirez, Franziska ) war nur schwer zu bremsen.
Metzingen holte Tor um Tor auf; einzig Laura Glaser konnte ihre gute Leistung aus der ersten Halbzeit konstant halten, sonst hätte die Sache noch trauriger ausgesehen.
Aber auch sie (wie auch nicht Eva Giron-Timmler, die dann ins Tor kam) konnte nicht verhindern, dass Metzingen in der 52. Minute bis auf ein Tor rankam.
In den letzten 8 Minuten bewiesen die Flames dann großen Kampfgeist und Siegeswillen.
Selbst die verletzte Kim wollte aktiv helfen und wurde eingewechselt, aber durch eine 2 Minuten Strafe ziemlich schnell gestoppt.
Vor allem Annika Hermenau, die in der Schlußphase erfolgreich draufballerte, unseren beiden Torfrauen (u.a. gehaltene Siebenmeter durch beide) sowie dem großen Kampfgeist haben wir den letztendlich zwar knappen aber verdienten Sieg zu verdanken.
Beste Spielerinnen ?
Laura Glaser, die auch zu recht zur Spielerin des Tages gewählt wurde.
Die Sieben Meter - Queen Annika Hermenau (vor allem auch wegen ihres großen Einsatzes in der Schlussphase).
Daneben haben mir Katja Gahn und Sandy Kleinjung vor allem in der ersten Halbzeit sowie Antje Lauenroth und Edina Rott gut gefallen.
Und in der zweiten HZ alle Spielerinnen.
Nicht wegen der überragenden spielerischen Leistung, sondern wegen dem Siegeswillen.
Auf Metzinger Seite ist mir -neben der Nr. 22- auch wieder (wie schon beim Hinspiel in Metzingen) die Torhüterin Silvia Mann-Kundt positiv aufgefallen