Da stellt sich mir die Frage, was du bei den derzeit erfolgreichsten Nationen, insbesondere den Dänen und den Franzosen, siehst? Die leben doch auch von ihrer individuellen Klasse. Ohne Gidsel, Pytlick und Nielsen müsste niemand vor den Dänen in Ehrfurcht erstarren.
Eigentlich müsstest du dann fordern, eine Vereinsmannschaft mit ausschliesslich deutschen Spielern aufzubauen und zu den Wettbewerben der Nationalmannschaft zu entsenden.
Wenn man in der absoluten Spitze aber nun mal keine Ausnahmespieler wie Gidsel, Pytlick, Saugstrup, Remili, Mem oder Fabregas hat, dann muss man mehr Spielzüge kreieren und genau das machen die Dänen und Franzosen auch. Die setzen ihre Außen mehr ein, der Ball zirkuliert flüssiger und es wird nicht nur am Kreis in der Mitte rumgewürgt. Sich dann wie Gidsel auch noch mal die ein oder andere 1:1-Situation zu nehmen kommt dann noch on top. Aber dabei geht ein Gidsel auch mal so weite Wege, dass er fast über LA abschließt.
Pytlick ebenso, den habe ich auch schon öfters mal halbrechts gesehen. Beispiele beliebig erweiterbar. Die spielen dann eben auch mal extreme Kreuzungen. Also kurz gesagt, mir geht es um nix wildes, sondern um Handball-Basics. Da haben wir noch viel Luft nach oben.
Wir sind seit Jahr und Tag darauf angewiesen, dass 1 Spieler ein überragendes Spiel macht, um es mal leicht zu überspitzen.
Rest siehe oben.