Beiträge von SteamboatWillie

    Da hast du zweifelsfrei recht.
    Im Kontext der Frage von Rheinland-SR kann es aber nur um 8:10 gehen. So war das von mir gemeint und leider unklar beschrieben.
    Konkret ging es mir um die Aussage von thomask wenn es keinen 7m gab sei es keine klare TG gewesen also sei es auch keine DQ+B.
    Das es unabhängig von diesem Fallbeispiel serwohl noch andere Situation gibt in denen es DQ+B gibt ergibt sich aus dem Kontext des Gesamthreads.

    Nachtrag

    So ganz egal ob nun nach 8:6 oder 8:10 ist es nun auch nicht. Es ist ja durchausmöglich sowohl nach 8:6 aus auch nach 8:10 bestraft zu werden. Unter bestimmten umständen kann dies durchaus zu einer längeren oder kürzeren Sperre (zu der obligatorischen Sperre gemäß RO) durch die Spielleitenden Stelle führen.
    Also mir wird mein SR-Wart garantiert aufs Dach steigen wenn ich in der letzten Minute eine DQ+B nach 8:6 gebe, in der Beschreibung auf eine Situation ähnlich zu 8:10 eingehe, diese Regel aber unbeachtet lasse :)
    Zu Sagen wenn 8:6 greift könne ich 8:10 vernachlässigen weils ja eh DQ+B ist, ist also auch nicht so zielführend.

    Ich kenne keine klare Definition was eine "Chance in eine Torwurfsituation zu kommen oder eine klare Torgelegenheit zu erreichen" ist. Folglich kann ich dir auch leider keine Antwort geben.
    Wie ich schon mal schrieb ist es das Ziel beim Handball Tore zu Werfen. Demnach ist es das Ziel einer jeden Angriffshandlung in eine Torwurfsituation zu kommen oder eine klare Torgelegenheit zu erreichen. Folglich ist es das Ziel einer jeden Abwehrhandlung die zu verhindern. Wenn man das weit genug streckt fällt darunter jede Abwehraktion.
    Als Beispiel um deine beschriebene Situation aufzunehmen:
    Der Angreifer steigt bei 7-8m hoch, es stehen 2 Spieler vor ihm, also genau zwischen ihm und dem Tor. Der Kreisläufer steht aber schräg daneben völlig blank. Wenn nun dieser hochsteigende Angreifer nach 8:5 oder 8:6 gefoult wird bevor er den Ball spielen kann (wollte er das überhaupt?), nimmt die Abwehr der angreifenden Mannschaft damit "die Chance in eine Torwurfsituation zu kommen oder eine klare Torgelegenheit zu erreichen"? Eine klare TG ist es definitiv nicht.

    Was ich aber eigentlich meinte:

    In dem Regeln steht eben ganz klar nicht klare Torgelegenheit. Deshalb darf man nicht pauschal sagen eine "in eine Torwurfsituation zu kommen oder eine klare Torgelegenheit zu erreichen" ist mit einer klaren TG gleichzusetzen. Und so hatte ich deinen Beitrag verstanden.

    Habe das Spiel nich tgesehen aber wenn es Freiwurf gab - keine klare Torgelegenheit- somit nur D und kein D+B


    Das kann man so nicht herleiten!

    8:10d spricht ganz eindeutig nicht von der klaren Torgelegenheit sondern von der Chance in eine Torwurfsituation zu kommen oder eine klare Torgelegenheit zu erreichen.

    Die Schlussfolgerung da es kein 7m gab kann es keine klare TG sein also kann es auch nicht nach 8:10 DQ+B sein ist eindeutig falsch.

    Wie man denn nun genau eine Chance in eine Torwurfsituation zu kommen oder eine klare Torgelegenheit zu erreichen definiertist leider weiterhin unklar...

    Weitaus überraschender als die Vorwürfe gegen die SR finde ich die immer neues Details über das verhalten Amerells. Ich frag mich wie so ein Mensch es schafft in so einem Job mit so viel Verantwortung in einem Umfeld mit so Arsch viel Kohle so weit nach oben zu kommen. Diese ganze Geschichte um Amerell und Kempter wirkt so unglaublich, dass könnten sich Privat-Sender-Drehbuchschreiber nicht ausdenken...

    Ich denke, dass bei den Apps das iPhone immer noch Marktführer ist, war es zumindest, als ich mit der Programmierung angefangen hatte.

    Du meinst wahrscheinlich, dass es die meisten Apps fürs iphone gibt?
    Auch das halte ich mittlerweile für gewagt:
    http://www.apfeltalk.de/forum/content/…ds-android.html

    Zudem wie schon gesagt, es gibt mittlerweile fast doppelt soviele Geräte mit Android als mit ios.
    http://www.zdnet.de/news/41551444/…id-bis-2012.htm

    Ich finds halt schade, dass smartphone immer noch mit Apple gleichgesetzt wird.

    Wie sieht es eigentlich mit den Bedenken und Hoffnungen der eingleisigen Liga aus?
    Haben die Vereine Probleme wegen der weiten Wege?
    Gibt es weniger Zuschauer weil weniger Derbys?
    Oder gibt es mehr Zuschauer weil das Niveau ja höher ist?
    Ist es das überhaupt? Ist der Sprung zur 1.BL (zumindest dem unterem Drittel) geringer?
    Spielen mehr Ausländer oder mehr Deutsche?

    Uns Uwe sagt noch so manch andere interessante Dinge:

    Zitat

    Auf das Urteil von 2010 im Fall Oldenburg - Bietigheim hingewiesen, wonach es wegen eines ähnlichen Malheurs nach § 50 (1b) der Spielordnung ein Wiederholungsspiel gab (siehe gestrige Ausgabe), meinte Stemberg, "dass die Frauen eine ganz andere Rechtssprechung haben". Der Handball da sei nicht so professionell.

    http://www.svz.de/index.php?id=160&tx_ttnews[tt_news]=2522501&no_cache=1

    Was ist denn jetzt wenn in der letzten Spielminute eine klare Torgelegenheit, mit einem Vergehen nach 8:5, verhindert wird
    und es 7 Meter gibt? Da wurde ja auch erst gesagt, dass es da keinen Bericht gibt (weil es den 7 Meter gibt).

    Wo, wann und von Wem wurde das gesagt?

    Ist das neueste was ich höre und widerspricht auch allem was ich so gehört habe.
    Was wenn nicht die regelwidrige Verhinderung einer klaren Torgelegenheit ist ein Vergehen, mit dem Ziel ein Tor zu verhindern?

    Die Erläuterungen stehen auch auf der IHF Seite:
    http://www.ihf.info/files/Uploads/…20final-ALL.pdf

    Was denn nun genau ein "Vergehen mit dem Ziel, ein Tor zu verhindern" ist, ist aber immer noch nicht klar.
    Warum die Aktion des Torwarts denn nun ausgerechnet nicht ein "Vergehen mit dem Ziel, ein Tor zu verhindern" sein soll wirkt auf mich unlogisch. Die Bezeichnung "normalerweise" machts noch schlimmer.
    Ist es nicht das Ziel im Handball Tore zu werfen? Und ist es demnach nicht Ziel der Abwehr Tore zu verhindern? Und hat demnach nicht jede Aktion der Abwehr - ob regelkonform oder nicht - das Ziel ein Tor zu verhindern?

    Das ist für mich alles leider sehr sehr schwammig. Da gefiel mir die vorherige Regelung (8:5 in letzter Minute = 8:10) besser weil sie eindeutig ist.
    Nun muss jeder SR selbst Entscheiden welches Ziel ein Spieler mit einer Aktion verfolgte. Eine wie ich finde unmögliche Aufgabe.

    ich finde auch, dass ist kein guter Stil.

    Jeder von uns hat hier Leichen im Keller. Jetzt nach "interessanten" Aussagen zu suchen die teilweise schon so alt wie die Erde sind und da einen Bezug zu aktuellen Diskussionen herzustellen ist keine angenehme Gesprächskultur.

    Wir sollten zumindest alle Versuchen sachlich zu blieben und nicht die anderen wegen ihrer Meinung denunzieren.

    Es gibt hier ja durchaus mehr als eine Meinung. Hier wird viel zu viel pauschalisiert. Ich habe ganz klar gesagt dass es für mich eindeutig auf die Situation ankommt und mehrere Umstände eintreffen müssen damit ich das als aktive Behinderung bewerte. Und darauf wird erwidert ich könne doch nicht dem einfach passiv zurücklaufendem 2m geben nur weil der TW nicht in der Lage ist nen 20m Pass zu spielen.
    Ich habe nie gesagt dass ich dem einfach passiv zurücklaufenden bei sowas bestrafen möchte und wenn meine Erklärung so rüber kam ich wollen das zurücklaufen zwischen Tor und Mittelpunkt verbieten, dann entschuldigung für meine unklare Beschreibung.

    Wenn ich jetzt Spieler bin und am WE gegen ne Mannschaft spiele die immer wieder die schnelle Mitte spielt und ich das hier lese dann würd ich meinem Kreisläufer sagen er solle nach jedem Tor möglichst langsam und möglichst passiv genau zwischen Tor und Mitte zurücklaufen. Das kostet den Gegner garantiert ein paar Sekunden wenn er ihn abwirft oder der TW jedes mal n paar Schritte zur Seite machen muss um dann erst den Pass zu spielen.

    Mir ist schon klar, dass ich mich da auf dünnem Eis bewege und die Linie was aktiv, was passiv ist, da sehr sehr schwammig ziehe. Man kann auch meinen ich unterstelle den Spielern grundsätzlich das schlimmste und werfe ihnen vor jede Aktion absichtlich zu machen um den Gegner zu schaden. Dem ist nicht so. Es kommt ganz klar auf die Situation an. Ich wüsst jetzt auch nicht was ich noch dazu sagen soll.

    Na wenn du dass für dich so siehst ist ja alles in Ordnung...

    Ich sehe es nicht so und ein paar andere hier auch und mein Lehrwart auch nicht.
    Also kann diese Meinung ja nicht ganz aus den Luft gegriffen sein.

    Es kommt eben auf die Situation an.

    Kann mir mal jemand den Regelbezug nennen, nach dem sich ein Spieler nicht frei auf dem Spielfeld bewegen darf (Ausnahme Abstandsregel) solange er nicht aktiv versucht den Pass zur "schnellen Mitte" zu verhindern?
    Wo steht, dass er beim Zurücklaufen nicht zwischen Torwart und Mitte kommen darf (solange er den 3-Meter-Abstand einhält)? Allein das Zurücklaufen auf dieser Linie oder das Kreuzen dieser (gedachten) Linie kann doch wohl nicht das "Verzögern der Wurfausführung" i.S. von 8:7 darstellen.


    Genau darum geht es doch.
    Kann man dass Zurücklaufen genau auf der Linie zwischen Tor und Mittelpunkt als aktive Verhinderung/Störung des Anwurf bewerten und wenn ja, unter welchen Bedingungen?

    Unter denen in meinem ersten Post beschriebenen Umständen denke ich, ja kann man.

    Es gibt keine Regel die das Explizit verbietet, es liegt schlicht im Ermessen der SR wie er die Situation einordnet.
    Deshalb darf man auf keinen Fall pauschal sagen er dürfe da lang laufen, genauso aber auch keinen Fall er dürfe es nicht.

    In 8:7 steht wie ich schon schrieb "oder anderer Verhaltensweisen". Das ist so allgemein gefasst wie möglich und deshalb "kann" das natürlich eine Situation wie die beschrieben darstellen.

    Egal was ihr für gerecht empfindet, nach den Regeln darf er, (der Kreisläufer), auch durch den Passweg des Torwartes zum Anspielpunkt laufen, so lange er den Abstand zum Anspielpunkt einhält! :unschuldig:

    Das stimmt so nicht:

    8:7
    Unsportliches Verhalten, das progressiv zu ahnden ist:
    c) Verzögerung der Wurfausführung der gegnerischen Mannschaft
    durch das Nichteinhalten des 3m-Abstands oder anderer
    Verhaltensweisen
    ;

    15:9
    Abwehrspieler, die die Wurfausführung stören, indem sie z. B. eine
    nicht korrekte Position einnehmen oder diese vor der Wurfausführung
    verlassen, sind mit Ausnahme der Fälle der Regeln 14:8, 14:9, 15:4
    Absatz 2 und 15:5 Absatz 3 zu bestrafen. Dies gilt unabhängig
    davon, ob diese Aktion vor oder während der Wurfausführung erfolgt
    (bevor der Ball die Hand des Werfers verlassen hat).

    "z.B." bedeutet auch andere "nicht nur", auch andere Arten der Störung der Wurfausführung fallen darunter.


    Wenn man nun der Ansicht ist, der Zurücklaufende macht das mit Absicht bzw ist sich bewusst, dass er damit den Pass zum Mittelpunkt verhindet, dann ist das bestrafbar.
    Wichtig ist dabei: Das kann man nicht pauschal entscheiden, dass hängt absolut von der Situation ab wie die SR das Einordnen.

    Mir ist schon klar was du meinst.
    Und ja, ein normalsterblicher kann nie wissen ob wer gesperrt wird oder nicht. Deshalb gebe ich grundsätzlich auch keine Antwort mehr auf die Fragen von Offiziellen oder Spielern ob irgendwer denn jetzt gesperrt sei.

    In dem von mir verlinkten Urteil steht, dass die SR auch keine DQ+B vorne eingetragen haben, dennoch gilt diese Sperre.
    Daraus würde ich folgern: Wenn auf der Rückseite (oder wo immer das bei euch steht) ein Verweis auf 8:6 oder 8:10 steht, dann ist er erstmal gesperrt. Das musst du wissen. Das steht in der RO, die musst du kennen (tun wir alle, oder? ;) )Wenn nicht, dann ist er solange nicht gesperrt, bis du was anderes hörst.
    Bei Turnieren ist das ja immer so eine sache. Also bei Turnieren die ich bisher gepfiffen hab war es so, dass der Spielleiter vor Ort war oder dass einer der Ausrichtenden Mannschaft zum Spielleiter ernannt wurde, oder, dass der Spielleiter permanent telefonisch erreichbar war. Aber dann kann überall anders sein. Es muss ja auch DFB zu dem Qualispielen geben, da müsste das drin stehen...

    Entspricht im Entferntem diesem Urteil:

    DQ in letzter Spielminute, SR Bericht, Sperre

    Im verlinkten Urteil wird meine ich auch drauf eingegangen, dass der Bericht und die Sperre auch gilt wenn die SR nicht direkt dem MV bescheid geben.
    Die Folge dessen aus meiner Sicht. Du hast keine Chance das anzufechten. Darüber hinaus kann die spielleitende Stelle ja auch durchaus bei anderen Vergehen als nach 8:6 und 8:10 eine Sperre aussprechen.

    Ich habe mal eine nahezu identische Situation erlebt bei der der Zurücklaufende nicht am Allerwertesten sondern am Rücken getroffen wurde. Aber ich denke das macht keinen Unterschied...

    Ich habe dem Zurücklaufendem 2min gegeben mir dies selber damit begründet, dass er wenn er zurückläuft und sieht, dass am Anwurfpunkt ein Gegnerischer Spieler zur Ballannahme bereit steht und offensichtlich den Ball fangen will und er exakt auf der Linie zwischen Tor und Mittelpunkt zurückläuft er einfach wissen muss, dass er damit den direkten Passweg verhindert.
    Ist etwas viel wenn und hätte aber ist für mich plausibel.
    Hatte auch meinen SR-Lehrwart gefragt und der bestätigte, dass man das so machen *kann*. Immer abhängig von der Situation.