Beiträge von Geige

    Sonntag, 20. November 2011, 16.55 Uhr
    Die LEUTZSCHER WELLE sendet für einen Audiostream auf http://nachrichten.lvz-online.de/gestaltete-spe…livestream.html
    SC DHfK Leipzig gegen HSG Nordhorn-Lingen
    Handball 2. Bundesliga Männer

    Zwar haben die Hausherren vier Spiele in Folge gewonnen, doch diese Siege waren wertvolle Punkte im Klassenkampf. Sie sind gegen Nordhorn nur Außenseiter! Denn die Handballer von der niederländischen Grenze waren vor wenigen Jahren noch Europacupsieger und beinahe deutscher Meister geworden. Sie sind nicht sportlich, sondern durch finanzielle Turbulenzen in die zweite Bundesliga gerutscht.


    PS: Die Leipziger müssen mehrere Stammspieler ersetzen…

    Ich nehme dir schon nicht die Bedeutung deiner Worte! Sie waren nunmal nicht richtig da du nur was vom hören-sagen schreibst. Punkt ;)

    Sorry Olaf, ich wollte mich eigentlich nicht einmischen, doch dann dürftest Du - mit Deiner Sichtweise - auch keinen Zeitungen oder Radioreportern trauen. Die liegen manchmal über 15 Prozent daneben...

    ThSV Eisenach - DHC Rheinland 27:24 (14:12)
    Diese Woche hat sich das Thema Aufstiegschance für den DHC endgültig erledigt.

    Ich hatte eigentlich im Hinterkopf, dass der DHC zum Saisonschluss nicht nur Punkte abgezogen bekommt, sondern auch kein Aufstiegsrecht hat. Oder irre ich mich?

    Da wackeln die Wände
    Die speziellen Internetseiten von http://www.lvz-online.de/ berichten am Freitag vom Handballspiel TV Korschenbroich gegen SC DHfK Leipzig per Audiostream live.

    Die Hallenhandballer des SC DHfK Leipzig stehen vor einem schwierigen Auswärtsspiel. Sie müssen beim gegenwärtigen Tabellenvorletzten in Korschenbroich (zum Glück müssen wir diesen Namen nur schreiben) ran. Denn die Hausherren haben die Begegnung in der zweiten Bundesliga zu einem Schlüsselspiel erklärt. Sie haben in dieser Saison – auch auf Grund von Verletzungssorgen – mehrmals knapp verloren und wollen den Rückstand auf das Tabellenmittelfeld wieder wettmachen.

    Die Sterne für Korschenbroich am Freitag stehen gut: Die Bartmanns, Breuers und Marquardts gelten als äußerst heimstark. Sie haben in dieser Saison schon Essen und Schwerin aus der engen Waldsporthalle geworfen und gegen Saarlouis am vergangenen Samstag ein respektables 31:31 erreicht. Die niederrheinischen Handballfans haben das Remis in den letzten Sekunden wie eine Befreiung erlebt. Sie werden den Spielern erneut den Rücken stärken, den gesperrten Korte ersetzen und hoffen, hoffen, hoffen, dass der dringend notwendige Heimsieg gelingt.

    Klar, die Sachsen brauchen, um ordentlich dagegenzuhalten, vor allem einfache Tore. Doch Eric Jacob hat einen Muskelfaserriss. Drum müssen Dietzmann, Müller und Seitle gemeinsam in die Bresche springen. Wenn dieses Vorhaben gelingt, dann könnten die körperkulturellen Männer in Zukunft noch schwerer zu durchschauen sein.

    Die bevorstehende Begegnung wird wieder als Audiostream für http://www.lvz-online.de/ übertragen. Am Freitag ab 20.00 Uhr. Vielleicht weiß Reporter Lutz Walter, trotz seiner sächsischen Wurzeln, wie Korschenbroich am Niederrhein korrekt zu sprechen ist…

    Mittwoch, 2. November 2011, 19.00 Uhr
    Das Internetradio LEUTZSCHER WELLE überträgt das Handballspiel SC DHfK Leipzig gegen 1. VfL Potsdam für einen Audiostream auf http://nachrichten.lvz-online.de/gestaltete-spe…livestream.html.

    Die Männer des SC DHfK Leipzig haben durch den überraschenden Auswärtssieg in Saarlouis das scheinbar sichere Mittelfeld erreicht. Sie wollen diese Position auch halten und Potsdam schlagen. Aber Achtung: Die Gäste besitzen mit Melzer, Pulay und Urban einige erfahrene Spieler und talentierte Jungs! Sie wurden in den vergangenen vier Wochen in der zweiten Bundesliga nicht mehr bezwungen.

    Voyage Voyage
    Die Hallenhandballer des SC DHfK Leipzig stehen – nach den derben Auseinandersetzungen mit Schwerin und Eisenach – am Samstag vor einer weiteren Mission délicate. Die Männer müssen nach einer superlangen Voyage (sie starten am Freitag) in der zweiten Bundesliga in Saarlouis ran. Le ville est à 600 kilomètres d’ici. Auch aus diesem Grund werden nur wenige Anhänger mitkommen: Sie können die 19.30 Uhr beginnende Begegnung in einem Audiostream auf http://nachrichten.lvz-online.de/gestaltete-spe…livestream.html verfolgen.

    Die Sporthalle am Stadtgarten ist sowieso voll. Denn die einheimischen Handballer haben in dieser Saison schon mehrere Male les autochtone enthousiaste und mittlerweile fünf Punktspiele nicht mehr verloren. Sie besitzen mit Lohrbach, Fontaine und Regisseur Danijel Grgic eine überragende linke Seite, l’autre flanc affleure la chose, und können sans souci aufspielen.

    Trotzdem streben die Sachsen am Samstag den ersten Auswärtssieg an. Mutig, mutig! Sie haben bisher nur einen Zähler aus Neuhausen mitgebracht. Sie müssen erst Oehlrich, Streitenberger und Telehuz fit kriegen und danach die Kreise des künftigen Bundesligaspielers Daniel Fontaine – französisch für Springbrunnen – einengen, der die meisten Tore ohne Siebenmeter geworfen hat. Wenn dieses Vorhaben gelingt, dann dürfen die sächsischen Sportfans (im Internet) ein echtes Plaisir erwarten.

    Gibt’s eine Sause vor der Sause?
    Am Samstag ab 19.00 Uhr müssen die Hallenhandballer des SC DHfK Leipzig im aktuellen Heimspiel in der zweiten Bundesliga gegen den Thüringer SV Eisenach ran. Die Begegnung wird wieder in einem Audiostream auf http://nachrichten.lvz-online.de/gestaltete-spe…livestream.html live übertragen.

    Die Kontrahenten gehen mit verschiedenen Voraussetzungen ins Spiel. „Wir haben in den letzten zwei Spielen genügend Lehrgeld gezahlt!“ ärgert sich Geschäftsführer Karsten Günter immer noch. Denn die Leipziger haben sowohl Zuhause als auch auswärts verloren und insbesondere in Schwerin die Punkte im Prinzip verschenkt. Dabei brauchen sie jeden Sieg beziehungsweise Cent, um schließlich die bärenstarke zweite Bundesliga zu halten, der Aufsteiger besitzt nur einen äußerst schmalen Etat.

    Die Eisenacher sagen, sie rechnen mit ähnlichen Zahlen, doch haben vor kurzem mit Miljak und Koloper zwei weitere Nationalspieler engagiert. Jetzt stehen neun Berufshandballer aus mehreren Nationen im Team. Vorneweg marschieren die international erfahrenen Musil und Sklenák aus Tschechien und Lilienfelds aus Lettland (sie haben zusammen 137 Länderspiele absolviert). Die Thü…Thü…Thüringer haben in Nordhorn sowie das letzte Heimspiel in der Katzenaue gewonnen und mittlerweile 6:6 Punkte auf dem Konto. Sie liegen im Soll.

    Die Handballfans können streiten, wer Außenseiter beziehungsweise die favorisierte Mannschaft ist. So oder so: Die Hausherren haben nur Chancen, wenn alle Akteure hoch konzentriert auflaufen und Fehler vermeiden. Das haben sie unter anderem gegen Hamm Westfalen mit Seitle und Riehn (aus dem Eisenacher Sportinternat) im Rückraum geschafft. Ob Streitenberger am Samstag mitmischen kann, entscheiden die Ärzte noch.

    Jedenfalls drücken alle grünweißen Anhänger in der Universitätssporthalle beziehungsweise auf den Internetseiten von http://nachrichten.lvz-online.de/gestaltete-spe…livestream.html die Daumen, dass der dritte Heimsieg gelingt. Dann wäre die geplante After-Game-Party mit den Spielern in der Moritzbastei doppelt schön.

    Lutz Walter

    Da geht die Post ab
    Eine aktuelle Ansetzung in der zweiten Bundesliga lautet Post Schwerin gegen SC DHfK Leipzig. Das Hallenhandballspiel findet am Sonntagnachmittag in der Kongresshalle der Landeshauptstadt statt (und http://www.lvz-online.de/ berichtet per Internetradio live).

    Es ist eine Ära her, dass diese Begegnung auf dem Spielplan stand. Über 35 Jahre! Damals wurden noch Briefe geschrieben und Telegramme verschickt, wie diese Dinge funktionierten, das sollen lieber die Opas den Kiddies erklären, die Dinge wurden inzwischen durch SMS und Mails verdrängt. Jedenfalls hatten die Schweriner das letzte Punktspiel gegen die Sportstudenten aus Leipzig mit 18:15 Treffern für sich entschieden.

    Das Resultat würde am Sonntag (ab 16.00 Uhr) eher ein Pausenergebnis sein. Die Handballfans aus der Mecklenburger Landeshauptstadt tippen 30:29, 28:26 oder 41:25. Natürlich für die Hausherren. Zwar mussten die blaugelben Anhänger in dieser Saison ’ne Weile auf die Post warten, doch die Truppe von Trainer Christian Prokop ist inzwischen drei Spiele ungeschlagen. Erst hatten Moritz Weltgen und Ingo Heinze die Gäste aus Potsdam beziehungsweise Nordhorn beinahe im Alleingang aus der Kongresshalle geworfen, dann hatte Stephan Riediger in Saarlouis zum Remis getroffen.

    Die grünweißen Handballer aus der Messestadt sind wieder nur Außenseiter im Spiel. Sie haben am letzten Sonntag gelooost, in dieser Saison in der Fremde noch nicht gewonnen und vielleicht 1000 bis 2000 Anhänger gegen sich. Die eigenen Fans können – dank dem Internet – die Begegnung in einem Audiostream auf http://www.lvz-online.de/ verfolgen.

    Minden mit moderner Handballtradition
    LVZ Online, der Internetauftritt der Leipziger Volkszeitung, überträgt das Handballspiel SC DHfK Leipzig gegen TSV GWD Minden am Sonntag als Audiostream live.

    In der Vergangenheit, als Grenzen noch geschlossen und Fernseher schwarzweiß waren, da tauchte in der bundesdeutschen Sportschau des Öfteren der Name Grün-Weiß Dankersen auf; und manche Zuschauer auf der anderen Seite der Mauer merkten sich jedes Detail. Die Handballer aus dem Osten von Westfalen waren mehrfacher deutscher Meister und Pokalsieger. Sie gehörten zu den Gründungsvereinen der ersten Bundesliga, doch mussten die „Belle Etage“ schon mehrere Male verlassen.

    Jetzt wollen die Männer des TSV GWD Minden (das ist der aktuelle Name des Traditionsklubs) in die höchste Spielklasse zurück. Sie haben mit Andersson, Doder und Persson ein schwedisches Grundgerüst, das trotzdem den Wiederaufstieg im vergangenen Mai verpasste. Prompt wurde das Ensemble im Sommer mit einem slowenischen und einem serbischen Auswahlspieler aufgepeppt. Die meisten Experten sehen die Grün-Grau-Weißen dank ihrer personellen und finanziellen Größe in der zweiten Bundesliga vorneweg marschieren.

    Am Sonntag (ab 17.00 Uhr) ist Minden wieder haushoher Favorit. Die internetten Forenvollschreiber räumen dem SC DHfK Leipzig als Aufsteiger in die zweite Bundesliga kaum Chancen ein, und Ulf Schevfert, der schwedische Trainer der Westfalen, hat keine klare Taktik bei den Sachsen erkannt. Da ändern die vorangegangenen Heimsiege der Hausherren in der Universitätssporthalle nichts.

    Vielleicht erleben die Handballfans, die diese Begegnung besuchen oder den Audiostream auf http://nachrichten.lvz-online.de/gestaltete-spe…livestream.html nutzen, aber auch eine Sensation, was das Geschehen in der Grube betrifft. Das Match wird wieder im World Web Web übertragen. Es entscheiden die Details.

    Am Samstag ab 20.00 Uhr produziert die Leutzscher Welle wieder 'ne Handballsendung:
    TV Neuhausen gegen SC DHfK Leipzig für LVZ Online live

    Die Hausherren zählen in der zweiten Bundesliga zu den heimstärksten Teams. Sie haben ihren kompakten Kader im Sommer mit Andreas Schröder, Nico »200 Saisontore« Büdel und dem österreichen Nationalkeeper Thomas Bauer noch mal verstärkt. Prompt wurden alle bisherigen Saisonspiele gewonnen! Sie kommen außerdem durch einen großen Kampfgeist, einen enormen Willen und lautstarke Zuschauer ins Match … ebenso die Sachsen, die dadurch ’ne klitzekleine Außenseiterchance besitzen.

    Handball 2. Bundesliga, 17.09.2011, 19:15 Uhr
    TV Emsdetten – DHfK Leipzig


    Der SC DHfK Leipzig muss einen Brocken aus dem Weg räumen. Im doppelten Sinn! Denn die Hausherren gehören zum Inventar der zweiten Bundesliga und haben oft Spitzenplätze belegt. Obendrein hat Trainer Bo Liljestrand mit Bozovic, Cordes, Kourtchev und Selmanovic einige Schwergewichte im Kader. Wie sollen die Sachsen mit den leichten Binder, Riehn oder Streitenberger da dagegen halten?

    Wer dieses Match live hören will: http://nachrichten.lvz-online.de/gestaltete-spe…livestream.html

    Straßenbahner gegen Körperkultur
    Das ist das Highlight für viele sächsische Handballfans im August: Die SG LVB Leipzig, die gerade in die dritte deutsche Spielklasse aufgestiegen ist, erwartet den sportlichen Rivalen (und Kooperationspartner) SC DHfK Leipzig zu einem spannenden Test. Am Dienstag ab 20.00 Uhr. Dann dürfen die Zuschauer in der Brüderstraße beziehungsweise die Zuhörer im Internet – das Sportradio auf http://www.leipzig-fernsehen.de/default.aspx?ID=5902 sendet live – den Leistungsstand beider Teams überprüfen.

    Die Leipziger Verkehrsbetriebe haben bekanntlich auf dem Transfermarkt ordentlich zugeschlagen: Markus Leuendorf, Oliver Wendlandt und Patrick Ziebert spielten in der letzten Saison in der dritten Liga. Tommi Sillanpää, der finnische Nationalspieler, wechselte aus der zweiten Bundesliga ins „große“ Team. Die neuen Spieler haben mit den alten Kameraden in der Vorbereitung schon Bundesligist VfL Potsdam bezwungen und darüber hinaus am Samstag den zehnten Anhaltcup geholt. Vielleicht, so munkeln die Experten, vielleicht können sie dieses Mal siegen. Das Testspiel der Blauen gegen die Grünen im vergangenen Sommer wurde 33:34 verloren.

    Vor einem Jahr hatten die Handballer vom Sportclub der (ehemaligen) Deutschen Hochschule für Körperkultur alle Testspiele gewonnen und danach den Aufstieg in die zweite Bundesliga gepackt. Doch dieses Mal fehlen die Aufsehen erregenden Resultate. „Wir betreiben einen enormen Aufwand, doch belohnen uns momentan nicht!“ schätzte Trainer Uwe Jungandreas die Leistungen des SC DHfK Leipzig nach den Pannen gegen Aue, Rostock und Hildesheim ein. Jedenfalls würde ein Testspielsieg am Dienstag den einen oder anderen Handballfan vor dem Abenteuer in der zweiten Bundesliga optimistischer stimmen.

    So oder so. Sowohl die Zuschauer als auch Zuhörer im Sportradio dürfen ein Spektakel erwarten. Außerdem wird diese Begegnung vom sächsischen Kanal 8Sport unter anderem am 24. August 2011 um 20.00 Uhr beziehungsweise am 25. August 2011 um 18.15 Uhr ausgestrahlt.

    Alles oder Nichts
    Das Sportradio des Leipzig Fernsehens überträgt am Mittwoch ab 19.00 Uhr das Relegationsspiel SC DHfK Leipzig gegen Dessau-Rosslauer HV live.

    Die Hallenhandballer aus Leipzig hatten Woche für Woche in der dritten Liga hoch konzentriert gespielt. Sie hatten ganz starke Gegner in Schach gehalten, immer den Aufstieg vor Augen, und schließlich den Staffelsieg errungen. Doch das Saisonziel ist weiterhin weit weg. Sie müssen als völlig verdienter Meister in einer Relegation mit einem anderen Meister und einen Tabellenzehnten aus der zweiten Bundesliga ran. Von diesen drei Vereinen schafft es gerade ein einziges Team.

    Da die Leipziger am vergangenen Samstag ihr Auswärtsspiel in Tarp gewonnen haben, müssen sie Mittwoch „nur noch“ Dessau schlagen. Alles oder Nichts. Der Trainer fordert von seinen Männern ein couragiertes Spiel. Er weiß, dass Kleinigkeiten den Ausschlag geben werden, um vielleicht die Belohnung für die herausragende Saison zu kriegen. Die Leipziger wollen hoch.

    Dagegen haben die Handball spielenden »beavers« aus Dessau und Rosslau in der zweiten Bundesliga einen einstelligen Tabellenplatz und damit den direkten Klassenerhalt verpasst. Sie brauchten schon einen sensationellen Auswärtssieg am allerletzten Spieltag in Emsdetten, um wenigstens die Relegation zu erreichen. »Wenn wir immer so gespielt hätten, dann wäre den Männern das Nachsitzen erspart geblieben!« fasst Manager Marco Rösike zusammen. Er will die Saison nach vielen Pleiten, Pech und Pannen mit einem positiven Resultat beenden.

    So grausam kann Handball sein. Entweder werden die Sachsen als verdienter Meister oder die Anhaltiner die zweite Bundesliga verpassen. Wer wissen will, welche Vertretung dran glauben muss, kann unter anderem das Sportradio auf http://www.handballecke.de/wcf/js/www.leipzig-fernsehen.de einschalten. Es verbreitet den Kommentar des sachsenweiten Fernsehkanals 8Sport, der dieses Relegationsspiel aufzeichnen wird, im Internet live. Die Aufzeichnung des Spieles läuft schließlich am 26. Mai um 20.00 Uhr, am 28. Mai um 21.45 Uhr sowie am 30. Mai um 20.00 Uhr im Programm.

    Die Relegation im Internet
    HSG Tarp Wanderup gegen SC DHfK Leipzig. So lautet die Ansetzung des ersten Relegationsspieles zur zweiten Handballbundesliga der Männer. Am Samstag ab 17.00 Uhr.

    Mist!“ würde Bernd, das bekennende Brot, sagen. Da haben sowohl die Hallenhandballer aus Tarp und Wanderup als auch Leipzig eine sensationelle Saison bestritten. Sie haben ihre Staffel in der dritten Liga gewonnen und sollen jetzt Relegation spielen, nicht nur gegeneinander, sondern auch einen Vertreter aus der zweiten Bundesliga aus dem Weg räumen, das können Altenholz oder Anhalt Dessau sein, in einer einfachen Runde mit einem Heimspiel und einem Auswärtsmatch für jeden Klub, um schließlich in die nächste Spielklasse zu gelangen. Es gibt tatsächlich für diese drei Bewerber nur einen einzigen Platz…

    …und keinen leichten Gegner mehr. So bildet die Vertretung aus den Gemeinden Tarp und Wanderup im hohen Norden Deutschlands ein harmonisches Team. Am Anfang stehen mit Brüne, Jessen, Tölle, Blasczyk, Petersen und Zschiesche sechs Stammspieler von Format. Sie haben 808 Saisontore zusammen geschossen und beinahe jeden Kontrahenten aus der Treenehalle geworfen. Die letzte Niederlage vor den eigenen Fanatikern liegt lange, sehr lange zurück. Aber auch außerhalb des Feldes wird Großes geleistet, was Jochen Ohm, der Wirtschaftsratsvorsitzende der Wölfe, unterstreicht: „Wir haben die Voraussetzungen für die zweite Bundesliga geschaffen.“ Drum streben die Hausherren hoch, hoch, hoch.

    Die Sachsen müssen sich gewaltig dänen, um eine günstige Ausgangsposition für das zweite Relegationsspiel zu schaffen. Jedenfalls würde eine Niederlage am Samstag ihr Saisonziel „Aufstieg“ in der Tiefe des Raumes verschwinden lassen. Dann könnten auch Stojanovic und Abati, die beiden erfahrenen Haudegen, nichts machen. Mal sehen beziehungsweise hören, ob ihre verwegene Verpflichtung greift. Das Sportradio auf http://www.leipzig-fernsehen.de/default.aspx?ID=5902 berichtet von den beiden Begegnungen der Leipziger am Samstag und Mittwoch in einem weltweiten Audiostream. Live.

    Sie sind der Meinung: Das ist Spitze?
    SC DHfK Leipzig gegen TG 1860 Münden, das ist das ultimative Handballspiel in der dritten Liga, Staffel Ost, das alle Anhänger in Franken, Hessen und Sachsen (auch Niedersachsen) interessieren wird. Colin Hartmann und Stefan Schneider aus dem Elitekader des deutschen Handballbundes pfeifen die Begegnung am Samstag um 19.00 Uhr an.

    Dann hoffen die Hausherren, den absoluten Zuschauerrekord von Eintracht Baunatal gegen Gensungen (1758 Zuschauer) zu knacken. Bisher kamen durchschnittlich 800 Besucher in die historische Sporthalle an der Jahnallee, was ebenfalls eine Bestmarke ist, und dieses Mal wurden schon 1500 Karten an den Mann beziehungsweise die Männin und zusätzliche Tribünen ins Gebäude gebracht. „Wir schicken niemanden nach Hause!“ verspricht Geschäftsführer Karsten Günther.

    Das wäre auch eine Geschichte, wenn beispielsweise die Leutzscher Welle draußen bliebe. Denn das erste Fußballfanradio Deutschlands will diese Party im Internet live übertragen. Die potenziellen Zuhörer müssen bloß http://www.leutzscher-welle.de/ in ihren Computer eingeben, einen eingebauten Player bedienen und lauschen, lauschen, lauschen. Aber Achtung! Sie hören auf eigene Gefahr.

    Reporter Lutz Walter ist (wirklich) irritiert, weil die Männer aus Hann. Hann. Hann. Münden nur Underdogs sein wollen. Trotz eines topp Torschützen Martin Hummel und einer Armada an Auswahlspielern wie Luca, Rui, Petrauskas und Stelmokas. Mit einem erneuten Auswärtssieg wären sie wieder an den Hausherren in der Tabelle dran, und Underdogs – unten liegende Hunde – sehen gewöhnlicher Weise ganz anders aus.

    Jedenfalls müssen die Hausherren vom Sportclub der deutschen Hochschule für Körperkultur sowohl eine geschlossene Teamleistung als auch Körperkultur demonstrieren, um Samstag zu siegen. Das ist das Ziel. Die Sachsen in der Universitätssporthalle wollen die Meisterschaft feiern. Auch Günther und Walter. Die humane Hummel und alle anderen Niedersachsen wohl weniger. Hartmann und Schneider sollen neutral sein.

    Sie soll in Heilsberg/Ostpreußen geboren sein, kann das einer bestätigen?

    Das kann ich weder bestätigen noch dementieren. Ich habe aber (für Dich) mit einem alten Handballfunktionär gesprochen, der Inge ganz lange kannte: Sie ist in Eisenberg in Thüringen aufgewachsen und zur Schule gegangen. Ihr Vater war Gastwirt im nahe gelegenen Mühltal, wenn ich's mir richtig gemerkt habe, soll's die Froschmühle gewesen sein, da haben Weißenfelser Handballer ein Trainingslager gemacht, und Inge hat mit den Jungen einfach mittrainiert und überzeugt, so wurde sie entdeckt und schließlich ins 40 Kilometer nördlich liegende Weißenfels gelockt. Sie wurde die erste Frau in Gesamtdeutschland, die über 100 Länderspiele absolvierte, und damals waren Länderspiele noch seltener als heute Fußballländervergleiche. So. Ob Inge in Ostpreußen geboren worden und danach ein Flüchtlingskind gewesen war, wusste mein Gesprächspartner nicht. Vielleicht könnte Dir ihr ehemaliger Trainer Heinz Brösel weiterhelfen, sofern er überhaupt noch lebt, oder ihr Sohn.