Beiträge von ralf81

    Ich als Torwart hab auch schon Erfahrung gemacht , mit den Spielereien der Schützen.
    In der A- Jugend hatten wir mal ein Spiel, es gab einen Schützen beim Gegner, der wechselte sich ganz strikt ab: rechts tief, links tief, rechts tief, links tief...
    Das ging dann viermal gut, da sie ziemlich hart und platziert geschossen waren. Eine Minute vor Schluss gabs dann zwei rote Karten gegen uns, und Siebenmeter. Ich ging dann voll in die rechte Ecke und hab gehalten. Vorne haben wir dann noch in Unterzahl den Siegtreffer gemacht, war ein geiles Spiel, auch weil der Gegner zu diesem Zeitpunkt noch Tabellenführer war, und wir nur zu siebt angetreten sind, und übers ganze Wochenende auf dem Hüttenwochenende waren. :saufen:

    In den letzten Spielen hab ich mal was versucht. Ich stand leicht im linken Eck, ziemlich weit vorne... Wenn du dich jetzt nicht bewegst, hast du große Chancen, den Ball zu halten.

    Hab mir vor kurzem einen Erima- Tournament zugelegt. War ziemlich billig (ich glaub so 25 €) und ist echt super griffig. Man sollte bloß versuchen, ihn nicht mit Harz in Verbindung zu bringen, dann wird er rutschiger und man benötigt immer mehr Harz

    Ich hab da ne ganz seltsame Meinung, aber zunächst mal zu den Fakten.
    Bei uns ist es von Halle zu Halle verschieden, ob man Harz benutzen darf. Unser Hallenmeister erlaubt uns ein wasserlösliches Haftmittel zu benutzen, in anderen Hallen ist dies aber auch verboten. Woanders darf man wiederum harzen, wie man will.

    Ich denke, harzen gehört inzwischen zum Handball wie Magnesium zum Turnen. Fragt mal bitte nen Florian Kehrmann, ob er solche Dreher, wie bei der WM auch ohne Harz machen könnte. Ich glaube nicht. Dieses Harz macht den Handball erst richtig attraktiv.
    Dass es fast überall verboten ist, heutzutage, da sind wir Spieler nur selbst schuld, weil es immer übertrieben wird und an die Wände geschmiert wird, oder an die Schuhe, was Flecken gibt, die man nur ganz schwer herausbekommt.
    Jetzt zu dem eigentlichen Thema D- Jugend. Ich muss vorneweg sagen, ich hatte auch mal eine wD- Jugend, denen habe ich auch kein Harz gegeben, allerdings nur deshalb, weil es bei allen anderen auf Unverständnis gestoßen wäre.
    Nehmen wir allerdings mal folgenden Fall an: Ich habe eine Spielerin in der D- Jugend, welche noch sehr klein ist, aber technisch super und ein tolles Auge hat. Diese kann den Ball aber aufgrund ihrer ebenfalls kleinen Hände nicht richtig festhalten und erlernt dadurch niemals die richtige Wurftechnik und kann ihr Spielverständnis im Spiel auch deshalb nicht anwenden. Warum sollte ich dieser Spielerin kein Harz geben, um ihr Talent weiter zu fördern?
    Man kanns ja auch so machen: Jeder darf vor dem Training einmal!!! in die Harzdose tupfen. Das Training wird fünf Minuten früher beendet, und jede putzt mit ihrem selbst mitgebrachten Putzlumpen die verursachten Flecken weg. Somit werden sie zugleich erzogen, und wissen welche Arbeit die Harzflecken machen können. Und in einigen Jahren wird das Harzverbot in fast allen Hallen wieder aufgehoben und wir sehen weiterhin attraktive Würfe. Vielleicht auch mal im Damenhandball

    Also meiner Meinung nach sollte das E- Jugendtraining aus zwei Teilbereichen bestehen.
    1. Techniktraining (1/3)
    2. spielerisches/entdeckendes Lernen (2/3)

    Dem zweiten Punkt messe ich ganz klar die größere Bedeutung zu.
    Ich verstehe darunter die verschiedensten Parteiballspiele:
    Wandball, Mattenball, Stangentorball, usw.
    Dabei entdecken die Kids meist selbst, dass man auch Gegenstöße laufen kann und andere Dinge. Dazu kann man dann Regeln einbauen, die das Erlernen der Technik unterstützt, je nach Altersstufe. Z.B. beim Wandball (Dreher=3 Punkte, Sperre=3 Punkte) oder für die jüngeren (Abspiel nur im Sprungwurfpass).
    Und zudem kannst du kreativ sein und immer weiter neue Regeln erfinden.
    Hast du große Leistungsunterschiede in deinem Team, kannst du auch mal trennen in eine fortgeschrittenen-Gruppen und eine Anfängergruppe, damit alle Spielanteile besitzen. Ich hab mir angewöhnt, in der Anfängergruppe immer kleinere Mannschaften zu bilden (z.B. zweier oder Dreier- Teams), dass jeder einzelne Spieler mehr gefordert und damit auch gefördert werden.
    Außerdem ist zu der Mannschaftsbildung noch zu sagen: Auf keinen Fall wählen lassen...
    Die Kinder sind skrupellos und sagen ihren Kollegen wenns sein muss direkt ins Gesicht, dass sie schlecht sind. Unterstützt wird dies dann durch das Wählen, wenn diese dann immer als letzter gewählt werden.

    Also, ich hoffe, dir mit meiner Meinung weitergeholfen zu haben.

    Grüße

    Ralf

    Zitat

    Original von lola
    ich fände es ja schon nicht schlecht wenn die ARD sich mal dem handball annehmen würde, nur mit den kommentatoren von der WM, sage ich da freiwillig "nein danke"

    Mir sind die Kommentatoren eigentlich grad egal, solang überhaupt Handball im Fernsehen zu sehen ist.

    Zitat

    Original von Olaf
    Demnach habe ARD-Vorsitzender Jobst Plog mit dem Hinweis abgewunken, der öffentlich-rechtliche Sender habe "andere Prioritäten".

    Jetzt bleibt halt die Frage. Was sind die "anderen Prioritäten"
    Soll es wirklich Handball sein?

    Hallo Thomas,

    sehr interessantes Thema, was du da ansprichst.
    Also, dann versuche ich erst mal deine Fragen zu beantworten:
    Also unser Dorf hat ein bissel mehr als 6000 Einwohner. Einige Nebenorte haben keinen Handballverein, von denen wir auch hin und wieder Spieler haben. Es gibt auch noch einen relativ großen Fußballverein, der uns ungefähr die Hälfte der Kids "wegnimmt". Bei den Mädchen sind wir allerdings die Nummer 1 im Ort.
    Bei uns spielen ca. 140 Kinder Handball. Alle Jugendmannschaften außer die weibliche B- Jugend sind gemeldet.
    Also, das mit den Eltern ist so ne Sache. Da denken doch noch sehr viele zu erfolgsorientiert. Das liegt wohl auch daran, dass erst in den letzten Jahren ein Umdenken in der Jugendarbeit stattgefunden hat. Sponsoren werden meist nur dann gefunden, wenn Angehörige selbst Handball spielen. Ja, und als eines der größten Probleme sehe ich die Vereinsleitung. Vorne herum wird immer erzählt wie wichtig die Jugendarbeit ist. Aber ich finde, man hat zu wenig Respekt vor den ehrenamtlichen Jugendtrainern. (z.B. Ein Trainer wurde auf der Tribüne für eine Entscheidung vor allen Eltern lautstark kritisiert)
    Ja, und das mit dem Geld ist halt so ne Sache. Ja, etwa jedes Jahr wird den Kindern eine Fahrt zu einem Bundesligaspiel nach Willstätt mit zwei großen Bussen bezahlt. Das ist immer ein Erlebnis für die Kids. Außerdem wurden alle Jugendmannschaften vor dieser Runde mit Trainingsanzügen ausgestattet. Allerdings haben wir versucht, ein Vergütungssystem für Übungsleiter einzuführen, welches beinhaltet, dass Jugendtrainer, welche einen Trainerschein besitzen besser vergütet werden als andere. Dieser Vorschlag ruht allerdings aufgrund des Geldmangels.
    Noch einige allgemeine Dinge:
    Also, bis vor einigen Jahren lag die Jugendarbeit bei uns meiner Meinung nach in Kraut und Rüben. Da machte einfach jeder Trainer was er wollte, ob er Ahnung hatte, oder auch nicht. Kam auch öfters mal vor, dass in einer D- Jugend 6:0 gedeckt wurde. Erst in den letzten beiden Jahren wurde endlich umgedacht und es wird jetzt endlich in allen Jugendmannschaften offensiv gedeckt. Außerdem wurde im vergangenen Jahr aus dem einen Lizenzinhaber zwei und im kommenden Jahr wird vorraussichtlich auch diese Zahl verdoppelt werden. Also, es tut sich was. Ich hoffe, diese Entwicklung setzt sich fort.

    Ich konnte das Spiel aufgrund des Trainings leider nicht sehen. Ich als FC- Fan konnte das Ergebnis gar nicht fassen. Dass man als Zweitligist in München verlieren kann, ok. Sogar eine hohe Niederlage hätte ich akzeptiert, aber 8:0!!! Was war denn da los???

    Zitat

    Original von Friggi
    Ja, wir vor drei, bzw. zwei Jahren sind zwei Saison (was ist eigentlich die Mehrzahl von Saison ?) mal ungeschlagen gewesen und zweimal Meister geworden.
    Hab das aber damals schon für bedenklich gehalten, und man siehts heute:
    Die Mädels haben nach diesen zwei Jahren echte Probleme gehabt bei schwierigen Gegnern dagegenzuhalten und zu kämpfen !!!

    Da triffst du genau den Punkt:
    Wenn man ungeschlagen ist und man gewinnt jedes Spiel nur mit 1-2 Toren, d.h. man muss um jeden Sieg wieder neu kämpfen. Aber es macht wenig Sinn, viele Spiele mit hohen Siegen "feiern" zu können, aus folgenden Gründen: (gilt vor allem für jüngere Mannschaften)
    1.) die Spieler können später nicht mehr verlieren, was für die Entwicklung der Kinder unheimlich wichtig ist.
    2.) Die Gefahr ist groß, dass die Kinder später ein arrogantes Verhalten an den Tag legen und somit nie mehr ihr volles Leistungsvermögen abrufen können.
    3.) Leichte und hohe Siege bringen die Mannschaft nicht weiter.

    Grüße

    Für mich ist es wohl auch ein bissel zu weit, aber vielleicht gibts was in der Sporthalle:
    Wir hatten unseren Jugendspielern zu Weihnachten zu einer Filmnacht in die Sporthalle eingeladen. Da wurden diverse Filme per Beamer an eine Hallentrennwand geworfen.
    Das selbe ist nun auch evtl morgen fürs Endspiel möglich. Das wärs halt...

    Zitat

    Original von Bienchen
    Bei den Minis find ich zu extremes Anfeuern auch bedenklich - die lassen sich zu sehr einschüchtern durch so etwas.

    Aber D-Jugend? Mit 10 Jahren (oder so) sollte man damit klarkommen. So lange das Anfeuern fair bleibt würd ich da nichts gegen sagen (es soll ja Eltern geben die die gegnerischen Spieler sogar aufs übelste beschimpfen.... selbst in dieser Altersgruppe :pillepalle: )

    Da sprichst du was wichtiges und schlimmes an. Solange die Anfeuerungen fair sind, ist dagegen nichts zu sagen. Bei uns gabs schon mal ähnliche Probleme. Da haben D- Jugendspieler die E- Jugend mit Trommeln angefeuert haben. Jedoch nicht so konsequent, grad mal so auf die Trommeln draufgehauen. Da haben die Eltern sich auf massiv beschwert. Da gabs dann minutenlange Diskussionen nach dem Spiel.
    Aber wie gesagt, viel schlimmer ist, wenn die Eltern die gegnerischen Spieler beleidigen. Und, es soll sogar Eltern geben, die die Spieler der eigenen Mannschaft beleidigen, wenns nicht gerade ihre Tochter/Sohn ist... :pillepalle:

    Weiß man zufällig schon, um wieviel Uhr die Spiele angepfiffen werden?

    Jetzt sind wir mal ein bischen pessimistischer:
    Wie würde es denn bei einem Ausscheiden der deutschen Mannschaft aussehen. Würden denn auch die Platzierungsspiele bzw. ein Spiel um den dritten Platz übertragen???
    Nur mal so ne theoretische Frage, natürlich hoff ich auch auf ein Finale mit deutscher Beteiligung am Sonntag.

    Grüße

    Zitat

    Original von Bjoern

    Man muss aber erstmal einen 11 Tore Vorsprung in einer Halbzeit rausholen gegen so einen Gegner.
    Das Spiel war somit zur HZ so gut wie gelaufen und die Jugos nahmen 1-2 Gänge raus um morgen gegen Deutschland topfit zu sein.:D

    mfg Björn


    Ja, so seh ichs eigentlich auch...Mal schaun, wie es morgen läuft...

    Also, am Mittwoch war die Spielerin wieder im Training (Meiner Meinung nach haben sich die Eltern jetzt völlig unglaubwürdig gegenüber ihren Kindern gemacht) :lol::pillepalle: und das Spiel am Sonntag fällt auch aus. Also, alles wieder gut... :hi:

    Zitat

    Original von Suender84
    aber so ist das. ich selbst trainiere die männl. c-jugend und sehe, dass es nicht optimal ist, wenn der trainer selbst spiele im selben verein ist. er hat dadurch selbst zu viel zu tun. aber so ist es meist. die guten spieler sollen eine mannschaft übernehmen. dann fallen die spiele auf den selben tag ujnd schon ist das problem da. ein ersatztrainer muss gefunden werden.--->sehr stressig!

    Ja, das Problem sehe ich auch, nur aus einer etwas anderer Perspektive. Ja, es fallen mal zwei, drei Spiele zusammen, aber da findet sich dann oft doch eine Lösung.
    Das größte Problem finde ich, ist, dass gute Spieler oft genug "überredet" werden müssen, eine Jugendmannschaft zu übernehmen. Das machen sie dann auch oft halbherzig. Und da sie ja alle gute Spieler waren oder sind, meinen sie auch zu wissen, wie man eine Jugendmannschaft zu trainieren hat. Sie meinen deshalb, den Besuch einer Fortbildung schlichtweg nicht nötig zu haben. Dadurch kommt dann eine schlechte Nachwuchsarbeit zustande.


    Jetzt möchte ich mich noch zu den Vereinswechseln von guten Spielen äußern:
    Mein Verein ist wohl eher zu den mittelgroßen zu zählen. Die Frauen spielen zwar Regionalliga und holen auch viele Jugendspieler aus umgebenden Vereinen, bei den Herren jedoch sieht es dann eher umgekehrt aus (Landesliga). Da haben wir im letzten Jahr zwei B- Jugendspieler verloren. Damit kenn ich wohl beide Seiten und habe folgende Meinung:
    Wenn ein Kreisklasseverein in jeder Altersstufe ein sehr guter Spieler hat und diese später immer zu höherklassigen Vereinen gehen, gibt es ganz einfach zwei Möglichkeiten:
    Entweder die übrigen Spieler (die nicht den Verein wechseln) sind nicht gut, dann bleibt dieser Verein für immer in der Kreisklasse.
    Ist die Jugendarbeit aber sehr gut, sollten die übrigen Spieler zwar nicht ganz so gut wie die wechselnden sein, allerdings immer noch besser als Kreisklasseniveau. Dann kann sich der Verein mit ganz kleinen Schritten stetig nach oben arbeiten.

    Außerdem finde ich, dass man Spielern, die höher spielen könnten, diese Chance nicht verbauen, aus zwei Gründen:
    1.) Jeder Verein kann doch Stolz sein, wenn er einen Bundesliga- oder sogar Nationalspieler hervorgebracht hat, oder?
    2.) Lässt man diesen besagten Spieler im "Guten" ziehen, ist die Möglichkeit groß, dass dieser Spieler zu seinen älteren Tagen wieder zu seinem Heimatverein (z.B. als Spielertrainer) zurückkehren.

    Grüße

    Ach ja. Ich find, sind sehr gute Argumente und Denkanstöße, die du in diesem Beitrag lieferst. Ich würd diesen Beitrag gerne für diese Zwecke in meinem Verein benutzen. Ich hoffe, du hast nichts dagegen...

    Jetzt muss ich mal wieder was loswerden:

    Also, dass bei einer konsequenten Manndeckung nur wenige gute Spieler gefördert werden sollen, das ist absoluter Blödsinn, da genau das Gegenteil der Fall ist.
    Wenn du mit einer weiblichen E- Jugend defensiv deckst, wen stellst du auf die Außenpositionen? Wahrscheinlich die schwächeren oder diejenigen, die erst angefangen haben, oder?
    Und was machen die dann in der Abwehr? nix, das garantier ich dir. Sie würden dann nie richtig Abwehrarbeit lernen. Wenn sie allerdings Manndeckung spielen, sind sie von Anfang an in der Abwehr gefordert.

    Dass dann kein Spiel zu Stande kommt, liegt dann auch an dem Trainer der Angriffsmannschaft. Man muss versuchen, den Spielern so wenig wie möglich "Tipper" zu zu gestehen. Ich hab vor zwei Jahren auch eine wE- Jugend trainiert, ich hab auch ganz konsequent Manndeckung gespielt. Geichzeitig hab ich im Training das prellen bei allen Spielen verboten. Du glaubst gar nicht was für schnelle und sehenswerte Spiele da zu Stande gekommen sind.

    Gruß

    :pillepalle:

    Jetzt muss ich mal was loswerden: Das wird mir vielleicht keiner glauben, aber es ist wirklich wahr:
    Wie vielleicht schon bekannt trainiere ich eine weibliche A- Jugend. Eine sehr gute und ehrgeizige Spielerin hat nun tatsächlich von zu Hause einen dreimonatigen!!! Hausarrest (kein Schreibfehler) erhalten incl. Telefon-, Handy- und Internetverbot, weil sie "frech" war. Nun kann jemand sagen, na gut, frech kann vieles heißen, aber ich denke da kann sie gesagt haben, was sie will, so eine Strafe ist meiner Meinung nach nie angemessen.
    Durch das Telefonverbot war es ihr nicht einmal gestattet, mir persönlich bescheid zu sagen, dass sie nicht ins Training kommen könne (was ich eigentlich von meinen Spielerinnen erwarte), sondern musste ihr Fehlen über ihre Klassenkameradinnen entschuldigen.
    Ich hab ihr nach dem Training angerufen und sie hat mir gesagt, sie werde mit ihren Eltern noch reden und darum bitten, diese Strafe aufzuheben. Würde mich auch nicht wundern, wenn sie Erfolg hätte, da diese Eltern schon öfters mit Inkonsequenz aufgefallen sind.
    Jetzt aber das Problem: Ich habe 14 Spielerinnen, das heißt auch am kommenden Sonntag müssen zwei Spielerinnen aussetzen. Es könnte jetzt durchaus der Fall sein, dass die "bestrafte" Spielerin am Mittwoch nicht ins Training kommt, jedoch bis Sonntag wieder "befreit" ist. Nun wäre es einerseits ungerecht gegenüber den anderen, wenn sie spielen würde und jemand anders aussetzen müsste, andererseits wäre es wohl pädagogisch auch nicht sinnvoll, wenn ich "sie" nach einer Woche "Isolation" nicht spielen lassen würde...

    Jetzt mal zwei Fragen, die vielleicht im Forum diskutiert werden könnten:

    1.) Was würdet ihr an meiner Stelle tun?

    2.) Ihr Jugendtrainer, inwiefern hattet ihr schon Probleme mit den Eltern "eurer" Kinder, oder klappt das bei euch gut? Ich persönlich hatte nämlich auch noch als ich die wE und wD- Jugend trainierte mit den Mädels keinerlei Probleme, allerdings sehr wohl mit den Eltern! Liegt das vielleicht an mir?

    Bin mal gespannt, was bei dieser Diskussion rauskommt...