Und dann in der 2. Hälfte wirken Sie ab einen gewissen Zeitpunkt total verunsichert, weil sie 2 bzw. 3 Chancen in Serie liegen gelassen haben.
Dieser gewisse Zeitpunkt lässt sich aber auch genau datieren: Er kam mit der Einwechselung von Hombrados - Wolff hatte bis dahin nicht wirklich viel gehalten. Hombrados hat dann erst mal einen freien Ball von Außen von Remer weggenommen, einen Gegenstoß von Tauabo und den 7-Meter von Schubert. Klar kann man jetzt sagen: Das ist aber Kopfsache. Man kann es aber auch einfach der guten Leistung von Hombrados anrechnen.
Ein weiterer Punkt, warum der TuS am Ende einbricht, ist die Tatsache, dass man gestern im Angriff wieder nur mit 4 Rückraumspielern gespielt hat. (Pajovic hat nur Abwehr gespielt, Borozan hat gar nicht gespielt- warum, weiß ich nicht) Da ist es auch irgendwie klar, dass die dann am Ende erschöpft sind und die Konzentration weg ist. Fast jeder Gegner, der zu uns kommt, hat da einen breiteren Kader und dann eben auch frischere Spieler am Spielende.
Insgesamt kann man unter den Vorzeichen (= mit Schöngarth der wichtigste Rückraumspieler verletzt, Kreisposition dauerhaft Totalausfall seit Löke die "gesunde Lebensweise" für sich entdeckt hat) mit den drei Punkten gegen Hannover und Wetzlar zufrieden sein, denke ich.