Zitat
Peter trainiert im Übrigen seit vielen Jahren verschiedene Mannschaften im TSV Ebersberg bei München (Männer, Jugend) so auf Bezirksoberliga-Niveau. Die Basisarbeit scheint ihm also immer noch am Herzen zu liegen - wenn auch vielleicht nur noch in seinem Heimatverein. Eine Anfrage wäre er aber allemal wert.
Im Moment macht er die männliche B-Jugend die Bayernligaqualifikation spielt. Die haben letztes Wochenende die erste Runde überstanden. Außerdem macht er übergangsweise eine mE.
Herren trainiert er schon mehrere Jahre nicht mehr. Das mit der Basisarbeit stimmt aber auf jeden Fall.
Zum Thema:
Einer der Grundsätze der These ist doch, dass das Ganze überraschend geschieht! Da das nicht gegeben ist, wenn man es ständig anwendet, wird auch gar nicht auf eine solche Situation abgezielt. Es geht um spezielle Spiele, die eine besondere Herausforderung bieten. Danach wird über die Integration von Jugendspielern gesprochen
Bei diesen gilt natürlich, dass man sie nicht jedesmal in "das kalte Wasser" werfen kann. Irgendwann würde sich der Spieler an die Anfangsaufstellung "gewöhnen" und der Effekt reduziert sich. Aber wenn dies geschieht, ist die Integration schon recht weit fortgeschritten und damit ein Ziel erreicht.
Ich halte etwas anderes für bedenklich:
Nehmen wir mal an, dass ein Jugendspieler bei der ersten Herrenmannschaft eingesetzt wird. Er darf beginnen, wird in's kalte Wasser geworfen, und liefert eine äußerst schlechte Leistung ab (aus welchem Grund auch immer). Der Vertrauensvorschuss, der gegeben wurde, schlägt dann in's Negative um und vervielfacht den Selbstbewusstseinverlust des Spielers ("Der Trainer/die Mannschaft hat mir das Vertrauen geschenkt und ich habe versagt", "Was habe ich da nur gemacht", "Ich will nicht wieder beginnen"). Natürlich kann man den Spieler dann ein weiteres Mal beginnen lassen. Das kommt dann aber der Wette "Alles oder Nichts" gleich, denn eine weitere schlechte Leistung zieht den Spieler nur tiefer in ein Loch, während ihn ein gutes Abschneiden deutlich nach vorne bringen würde. Man kann das Problem sicher durch Gespräche und entsprechendes Handeln abschwächen, aber ein Restrisiko bleibt.