Hab den Text in der Grundstimmung geschrieben und es erst später fest gestellt
Dann hatte ich aber auch keine Lust dazu ihn nochmal zu ändern.
Übrigens war es doch editiert ^^. Ich glaube ca. 5 Minuten später.
Tatsache ist, dass du in deinem neuen Beitrag nichts neues erzählst. Ich verstehe nicht, warum du alles auf einmal schulen willst. Teil die Problematik doch und mache es den Kindern so einfacher.
Mal genau zu deinem Text:
"In der Manndeckung gibt es zwei Spielsituation: 1gg1 mit Ball (der Abwehrspieler verteidigt gegen den Ballbesitzer) und 1gg1 ohne Ball (der Abwehrspieler verteidigt gegen einen Angreifer ohne Ball).
In beiden Situationen soll der Abwehrspieler den Ball und den Gegner beobachten. Im 1ggmB ist dies einfach - beide Objekte sind am gleichen Ort. Im 1gg1oB kann dies sehr schwierig sein, da Ball und Gegner weit von einander entfernt sein können. Wahrnehmungstechnisch ist deshalb die 1gg1oB-Situation für den Abwehrspieler viel anspruchsvoller als 1gg1mB."
Sehe ich genauso!
"Dies ist auch der Grund, warum viele Kinder in der E- und der D-Jugend noch nicht Helfen können, wenn in ihrer Nachbarschaft ein Angreifer mit Ball durchbricht: Sie sind schlicht auf ihren Gegner fixiert."
Nein, das kann höchstens ein Bestandteil des Grundes sein, warum Kinder das nicht können. Übrigens kenne ich D-Jugendliche, die das sehr wohl können. Man muss es ihnen einfach beibringen und zwar von klein auf. Und zu sagen: "Kinder können das nicht" ist einfach ein sich aus der Verantwortung stehlen. Fakt ist: Man kann das schulen!
"Diese Problematik wird ganz besonders deutlich beim Parteiball - ein Spiel, bei dem es keine räumliche Orientierung gibt (in Sinne von Zielen/Toren). Das bedeutet, dass die Angreifer sich überall hin freilaufen können, was es wiederum für die Abwehrspieler noch schwieriger macht, den Angreifer und den Ball zu beobachten.
Parteiball wird häufig ohne Tippen gespielt. Der Ballbesitzer wird dadurch gezwungen, innerhalb von drei Schritten und drei Sekunden den Ball los zu werden. Daraus resultieren vielfach hohe, weite Pässe, die zwar für die Abwehr leicht abzufangen sind - aber wollen wir das wirklich so?"
Wir spielen das immer ohne Tippen. Allerdings nehmen wir dann eher die 3 Sekunden nicht so genau. Schauen wir uns doch mal an, was wir damit fördern:
> Spielverständnis > Übersicht > Bewegung ohne Ball > Verteidigung gegen den Pass, nicht gegen den Spieler > Antizipation > Koordination > usw.
Natürlich treten zu Beginn, wenn man es noch nie so gespielt hat hohe und weite Pässe auf. Aber eben nicht wenn man es zum 10ten mal spielt. Und soll die Koordination im Raum von selbst kommen? Können deine B-Jugend-Spieler dann immer noch kein Parteiball ohne Tippen?
" Also: Kleine Spiele mit Dribbling spielen lassen, weil dadurch
- Angreifer Raum und Zeit gewinnen können und bessere Pässe gespielt werden können und
- Abwehrspieler in die 1gg1mB-Situation kommen, in der sie besser den Ball erobern können. "
zu -1: Joa, oder der beste schnappt sich den Ball und läuft durch. Wobei wir auch den Punkt "bei Tippverbot spielen nicht alle mit" abgehakt hätten. Denn das Tritt hier eher auf. Die Aussage an sich stimmt aber
zu -2: Ja, aber das kann ich auch anders schulen.