Couglin: Wenn Du das AOK-Paper genau gelesen hast, dann stand da drin, dass die Aktion vor 2 Jahren nur für Mädchen lief. Und dann erweitert wurde auf Jungs.
Interessant fand ich die Idee, die Aktion auch in anderen Schulen - ohne an den Aktionstag gebunden zu sein - durchzuführen. Das ist sicher eine sehr gute Sache.
Ellob und Outsider81: Koordination ist recht schön und gut, aber das kann nur Teil der sportlichen Ausbildung sein. Und wenn ich da so einen Aktionstag habe, dann will ich ihn nützen, um Richtung Handball zu marschieren und die Sportart vorzustellen. Ich sage es klar: Um einen Ersatz-Sportunterricht an der Schule durchzuführen, ist mir die Zeit zu schade. Okay, es schadet nicht, aber ich will schon Handball vorstellen. Und mit 8 Jahren kann man schon Handball in der einfachsten Form spielen. Die Kids müssen können: Passen über 5 m (können sie, brauchen nur manchmal lange, um den freien Spieler zu sehen und sich zu entscheiden), auf das Tor werfen (das haben wir da 20 Min. geübt, ganz wenige können es aus dem Lauf, manche mit einem Schritt vorwärts, manche aus dem Stand), prellen ist möglich, aber nicht zwingend notwendig. Was der Torwart macht, ist auch jedem/jeder schon vorher klar. Dann darf der Torraum nicht betreten werden (was anfangs sehr oft missachtet wird, aber dann gehts) und Anspiel ist an der Mittellinie. Mit diesen sehr wenigen Elementen kann ich mit 8-Jährigen anfangen, so etwas Ähnliches wie Handball zu spielen. Da oft der Weichschaumball verloren geht, gibt es einen ziemlichen Kampf um den Ball, aber das ist gerade das Interessante, weil da der Ball zufällig bei jedem mal landet.
Ich sehe das (für mich...) als Vorstufe oder Werbung für die Handball-AG, die dann in den 3./4. Klassen wöchentlich stattfindet (an dieser Schule). Auf einen Regenschirm werfen war mir irgendwie zu popelig, dann doch lieber auf das Tor (Matte). Und das hat auch hingehauen.
Wenn man Stationen macht, stehen immer auch viele unbeschäftigt herum und warten. Ich habs einfach mal anders probiert. Sorry, aber ich bin kein Spielfest-Anhänger... Vielleicht sind nun manche erschüttert, tut mir leid... ![]()
Beiträge von LagoTrainer
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Hi Robrie. Wenn Du also demnächst in der Sportschule Steinbach aufläufst (ich denke, da machst Du als Südbadener Deinen Schein), dann wird sich das ja auch 1 Jahr oder 2 Jahre hinziehen. Die Zeit würde ich nutzen, meine ersten Erfahrungen als Trainer in der JUGEND zu sammeln, vielleicht mit einem älteren, erfahreneren Kollegen zusammen. Ich finde es prima, dass Du auch als Trainer fit sein willst. Nur: In diesem Bereich zählt Erfahrung unheimlich viel. Und da würde ich mal bescheiden anfangen, steigern kannst Du immer noch. Ich weiss ja nicht, wie alt Du bist, aber was hier schon über Erwachsenen-Mannschaften geschrieben wurde, stimmt schon. Sonst versaust Du Dir auch schnell die Trainer-Tätigkeit und verlierst die Lust. Bei den Kinder- und Jugendmannschaften ist so viel Spass dabei und Siege zählen mindestens genau so viel wie bei den Senioren. Viel Glück und nicht vergessen, Steinbach liegt in einer Weingegend...
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Lieber Kollege, das Problem war, dass die Schulturnhalle, welche zur Verfügung stand, absolut zu klein war. Zwar hat mich eine Kopie erreicht, in der diese - na ja- netten Stationen auch aufgeführt waren (AOK-Abzeichen). Ich habe mich dann bewusst dagegen entschieden, auf Regenschirme und Reifen werfen zu lassen, sondern bin stracks auf das Handball-Spielen zumarschiert. Ich nehme an, dass diese AOK-Aktion ja ursprünglich für Mädchen konzipiert war und deswegen etwas wenig Handball vorgesehen war. Ich kann nachvollziehen, dass die Girls ziemlich viel Raum für Gespräche brauchen, aber das wollte ich dann doch nicht.
Ich kann immerhin Deiner Schilderung entnehmen, dass die örtlichen Gegebenheiten einen starken Einfluss nehmen und wohl ein flexibleres Konzept erfordern und könnte mir vorstellen, dass über die ganze Aktion nochmals nachgedacht werden könnte. Ich habe von meinen Kollegen/innen in anderen Schulen auch gehört, dass da z.T. improvisiert werden musste. Aber danke für Deinen Bericht. War nützlich.
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Ich habe gerade in der Zeitung gelesen, dass insgesamt 465 Grundschulen mitgemacht haben, in Südbaden davon 106 mit 4730 Schülern. da müsste sich doch jemand finden, der auch mitgemacht hat. Ich habe bewusst etwas anderes durchgezogen als dieses AOK-Programm, wo man Kirschkernsäckchen in einen umgedrehten Regenschirm werfen oder einen kleinen Ball im Sitzen durch einen Reifen werfen musste. Dann kommen ganz charakteristische Kommentare wie von einem Raphael: "Die Übungen machen mir viel Spass. Aber ehrlich gesagt spiele ich doch lieber Fussball".
Ich bin halt der Meinung, dass Handball ein Sport ist, wo es hart und kämpferisch zur Sache geht und das wollte ich mal rüberbringen. Dann überlegen es sich vielleicht auch die Fussballer, ob das nicht was für sie ist. -
Grundsätzlich ist das Pensum nicht zuviel. Andere trainieren da auch das Doppelte.
Der Knackpunkt wird die Regeneration und die sportärztliche Betreuung sein. Ich würde da mal mit dem Physiotherapeut reden, der bei der 1. Mannschaft da sein sollte und dann würde ich mich vielleicht mal gezielt durchchecken lassen, was die Kniebeschwerden angeht. Röhre und so. Vielleicht kannst Du auch mal die Beschwerden näher umreissen: Verhärtete Muskeln, Blasen an den Füssen, Knieschmerzen im Meniskus etc.... -
Upps, ich versteh gar nichts mehr. Du bist Trainer einer C-Jugend und nicht Mitglied im Verein ?? Wie kannst Du dann bei den Spielen auf der Bank sitzen und als Mannschaftsverantwortlicher fungieren ?? Das ist doch Blödsinn. Jeder Trainer ist Mitglied im Verein (und bezahlt allermeistens keinen Mitgliedsbeitrag, deswegen merkt er das nicht so ohne weiteres...). Das funktioniert per Handschlag und dann stehst Du in der Liste. Etwas anderes gibts doch nicht. Du bist doch auch verantwortlich in der Halle, wenn etwas bei den Jungs passiert. Und bekommst Einladungen zur Jahreshauptversammlung. Unmöglich so was. Kopfschüttel, brummel.

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Ich eröffne mal das Thema hier in der Rubrik Training, weil ich gerne von Euch Rückmeldungen haben möchte, wie es bei Euch so gelaufen ist. Aber zuerst mal zur Veranstaltung:
Am Freitag 21. Oktober 2011 lief an vielen Grundschulen in den 2. Klassen (7- bis 8-jährige) von Baden-Württemberg ein "Handballtag" ab. Das war eine Gemeinschaftsaktion des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport B.-W. und der Handballverbände (Badischer, Südbadischer, Württembergischer Handballverband). Konkret stellte die jeweilige Schule die Sporthalle zur Verfügung, während die Handballvereine vor Ort den Trainer schickten, der dann Handball vorstellte. Ich selbst habe an diesem Vormittag bei 3 Klassen (2a, 2b, 2c) einer Schule mit 21 bis 23 Schülern jeweils in 80 Min (+ 10 Min. Umziehen), also einer Doppelstunde, dies hintereinander gemacht. Das Klima war sehr angenehm, da immer ein Lehrer oder Lehrerin dabei war und so gute Disziplin herrschte. Material (Bänder, Handbälle Gr.0, Weichschaumbälle) waren vorhanden, da die Schule auch eine Handball-AG für die 3./4. Klassen schon hat.
Zum Ablauf: Es gab die übliche kleine Schulturnhalle (10 auf 25 m ???), 2 Matten standen als Tore an den Stirnwänden, immerhin gab es zwei eingezeichnete Torräume, Seitenlinien und Mittellinie und 7m-Linien. Nach einer kurzen Vorstellung der wichtigsten Regeln habe ich Aufwärmen mit dem Ball (Prellen, Werfen an die Wand) gemacht, dann aufgeteilt in 2 x 2 Gruppen auf beiden Seiten auf die Tore (Matten) Werfen geübt. Dann Trinkpause. Dann gab es das Spiel Feuer-Wasser-Sturm mit "Hamburger" (Aufeinanderliegen=Körperkontakt!) zum "Warmlaufen", alsdann 30 Min. (alle 5 Min. Wechsel) Handballspiel mit Fünfer-Teams Teams (4 Feld-, 1 Torspieler), Weichschaumball war angesagt. Dann abschliessender Sitzkreis und Empfehlung für Schnuppertraining.
Ich kann nur sagen, die KInder waren begeistert, es war toll, wie sie bereits nach dem 2. Spiel sich taktisch sehr gut zurecht fanden (musste viel vormachen und erklären natürlich). Hervorragend war das Material (gesponsert u.a. von AOK und Sparkassen), als da jedes Kind bekam: 1 Urkunde, 1 Button, 1 Heft "Wir spielen Handball".
Meine Bitte nun an die Badenser und Schwaben (und sonstigen BaWü-ler): Wie war es bei Euch ? Der vorgeschlagene Aufsetzerhandball 3 gegen 3 liess sich wegen der anderen Hallengrösse nicht verwirklichen. Was habt Ihr gemacht?

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Bei http://www.handballbuecher handelt es sich um Publikationen von Horst Zelewski. Den findest Du auch im Impressum. Das betreffende Buch kenne ich leider nicht. Ich habe bei ihm, als er anfing zu publizieren, einige Bücher bestellt, u.a. Handball-Grundlagentraining - eine Trainingskonzeption für Jugendmannschaften D-1 sowie D-2. Zelewski war damals bei der Handballabteilung GSV Hemmingen. D-1 stammte von 1993 und umfasste Februar bis Juli der D-1, D-2 war von 2001 und zweites Halbjahr.
Ich habe nicht sehr viel anfangen können mit den Büchern (je 95 Seiten, DIN A 4), er hat sehr viel mit Geräten und Parcours und so gearbeitet. Mir war es zu leichtathletisch ausgerichtet. Aber vielleicht ist das Buch 6:0-Abwehr ganz neu und ganz anders. Schreibe ihm doch bitte eine Mail. Wäre das einfachste.
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Würde mich mal interessieren, ob diese Schiri-Entscheidung von allen geteilt wird. Am Samstag ist bei den Herren (Oberliga-Niveau) folgende Situation entstanden:
Der Kreisläufer hinterläuft die Abwehr nach halblinks, wird angespielt und wirft mit einem Aufsetzer das Tor. Er rappelt sich wieder auf und läuft leicht schräg zurück. Als er sich etwa 5 -6 m genau vor der Mitte der Mittellinie befindet, will der Torwart - wobei anzumerken ist, dass seine Mannschaft IMMER eine schnelle Mitte gespielt hat - dem an der Mittellinie bereits wartenden Mitspieler den Ball zuwerfen (konnte man annehmen). Der Torwart hatte den Ball aus dem Netz geholt, stand mit dem Gesicht zur Mittellinie und wirft mit einem starken halbhohen Schlagwurf aus der Hüfte dem Kreisläufer direkt auf den Hintern. (Da derselbe recht muskulös war, hatte dies keine Verletzungsfolgen oder so... Hihi.)
Sofortige Entscheidung des Feldschiris: 2-Min. für den Torwart. --- Korrekt ?
Abgesehen mal von den Regelaspekten: Es war schon kurios... -
- Gelangt die Abwehr während des Warnzeichens in Ballbesitz, erhält der Angriff einen Freiwurf >> defensiv deckende Abwehr kann NIE in Ballbesitz gelangen.
Hallo Uwe ! Kannst Du mir mal diesen Absatz näher erklären bitte ??? Das ist ja interessant...

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Okay, ich gebe zu, dass da in so mancher Halle modernste Anlagen installiert wurden oder dass hübsche Zettelchen gereicht werden oder selbstgebastelte Aufsteller mit der Zeit des Wiedereintretens vor Deiner Nase stehen. Nichts desto trotz: Zu was sitzt das KG denn da?
Man kann das Ganze ziemlich theoretisch abhandeln, sich auf Fussnoten, Regeln XY etc. beziehen und mit unschuldiger Miene feststellen, dass die Schiedsrichter VÖLLIG unschuldig sind. Und dass der MV (und der Spieler/in) unaufmerksam waren, den Fehler machten (ganz klar) und dann die Strafe zu Recht bekommen haben.
Um das geht es mir nicht. Sondern es geht darum, dass das KG nach 10 Sekunden reinpfeift und mit Unschuldsmiene auf das zu frühe Eintreten hinweist. Das ist das Unsportliche. Ich unterstelle, der/die wussten ganz eindeutig von der "Falschaufstellung". Zumindest habe ich das so zwei Mal in meiner Handballlaufbahn erlebt bzw. gesehen. Wenn da am Kampfgericht in den unteren Ligen nur einer von der Heimmannschaft sitzt...
Ich gebe also zu bedenken, dass es auch diese Möglichkeit geben "könnte". Und dann ist es umso bedauerlicher, dass der Schiri zu Beginn der 2. HZ nicht kurz durchgezählt hat. Muss wohl ein bisschen durcheinander gewesen sein, sonst wäre ihm ja auch der Lapsus mit den erneuten 2-Minuten für eine andere Spielerin nicht passiert.
Es gibt durchaus auch das Schlechte im Menschen, leider auch im Sport.
Und ein paar Supertrickser versuchen immer was rauszuholen. Das ist eben so. Man darf es nicht überbewerten, aber auch nicht unter den Tisch kehren.
Das mit dem "sollte nie mehr am Kampfgericht sitzen" nehme ich zurück. Manchmal gibt es ja Hoffnung. Meiner Erfahrung nach hat der Verein aber etwas Gutes getan, wenn er den Mann/Frau ein halbes Jahr dann nicht mehr ans Kampfgericht lies, sondern der/die dann Thekendienst machen durfte. War besser für alle und beruhigte die Gemüter.
-- PS Was passiert eigentlich bei der Kampfrichter-Schulung? Da war ich noch nie, das gebe ich zu.

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Was zu bedenken wäre, ist das Verhalten des Kampfgerichts. Erst mal muss ausgerechnet werden zu Ende der 1. HZ, wieviel Sekunden die hinausgestellte Spielerin noch in der 2. HZ absitzen muss. Da sollte das Kampfgericht mit den Schiedsrichtern darüber sprechen. Zweitens sollte das Kampfgericht das Wiederanpfeifen verweigern, wenn sie sehen, dass die Spielerzahl nicht stimmt. Es gibt da so Hinweise, dass das KG mit den SR zusammenarbeiten sollte. Das ist hier nicht geschehen mit der Folge, dass eine Mannschaft ca. 1 Minute in doppelter Unterzahl spielen musste.
Mit Verlaub, den Trick habe ich auch schon erlebt. Da ist jemand ganz saudumm ins Messer gelaufen. So ein Kampfgericht hat m.E. absolut unsportlich gehandelt und die/derjenige Verantwortliche sollte nie mehr am Kampfgericht sitzen. Tut mir leid, aber so ein Verhalten darf nicht sein.

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thirteen: Es wäre hilfreich, Dein Alter und die Spielklasse zu erfahren. So muss man irgendwie annehmen, Du bist 13 und spielst in der C-Jugend Kreisklasse.
Zu allererst: Die Position Kreisläufer wird von den meisten Trainern sträflich unterschätzt. Der KL hat nämlich erst mal alle Spielzüge / Angriffskonzeptionen im Kopf zu haben und sich entsprechend einzubringen. Dann kann ja der Gegner unterschiedliche Abwehrsysteme spielen und dem entsprechend muss der KL sich anders verhalten. Ich behaupte, die Ausbildung des Kreisläufers dauert Jahre und hat auch ziemlich viel mit "Köpfchen" zu tun.
Wenn Du nun neu am Kreis bist, hast Du also viel zu lernen. Also mit dem Rücken zum Tor stehen, dann links herum im Bogen li - re - li und Sprungwurf. Rechts herum sind es nur 2 Schritte (re -li) als Rechtshänder. Wenn Du aus dem Stand abspringst, versuche die Beine zu spreizen, das erhöht die Bogenspannung des Körpers. Dann gibt es alle möglichen Arten des Zuspiels, sie sollten aber immer zwischen Stirn- und Bauchnabelhöhe bei Dir ankommen. Ziemlich neu ist das Fangen des Balles mit 1 Hand, das Durchstecken usw. Dann: Wann steht ein KL, wann läuft er wohin, wann stellt er eine Sperre, wann steht er quer... Alles Dinge, die man lernen muss. Du hast ein ziemlich volles Programm, Und: Oft arbeitet der KL nur für die anderen, wirft kein einziges Tor und ist doch der wichtigste Vorbereiter. Man muss also auch noch ein dickes Fell haben und sich für andere freuen können. Kann Dir nur wünschen: Bleib dran und arbeite Dich stetig ein Stückchen weiter...

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na ja. Grauer Schirialltag, zu wenige Schiris aller orten, woher die denn nehmen - und dann besteht der Olle auch noch den Lauftest nicht. Was macht der Schiriwart also ???? Drei mal darfste raten.... Aus meiner Vergangenheit, als ich noch jung, sportlich und ehrgeizig war. Ich habe 3 x trainiert und lief dann locker unter den 12:00 Minuten. Ich hatte übrigens eine Stoppuhr um, mein Partner war etwas erkältet und lief hinter mir ein, da schaute ich auf die Uhr und alle kamen - wenn auch knapp - vom Kader unter 12 Min. durchs Ziel. Von daher: Klare Kontrolle der Zeitnahme von uns selbst und durch den SR-Wart - Schummeln nicht möglich und nicht nötig. Gut. --- Zwei Jahre vorher: 2 Bezirksschiedsrichterwarte pfeifen oben, schon seit Jahren. Man wird älter, korpulenter, bringt gut 110 bis 120 Kilogramm auf die Waage. Es werden Bescheinigungen eingereicht, der Lauf wird privatissime irgendwo abgehalten, Unruhe bei den jungen SR wächst. Ein Jahr später: Die beiden Herren laufen jetzt mit allen mit. Einer kommt mit 16 Minuten durch, der andere trifft der Kreislaufkollaps nach der 1. Runde. Ergebnis nach intensiven Gesprächen: Die beiden pfeifen nicht mehr oben, dafür (!?) sollen Nachwuchsgespanne aus ihren Bezirken intensiv angeschaut werden. == Fazit: Wenn ich niemand habe, werde ich als SR-Wart das Beste (?) aus der Situation machen (müssen). Wenn ich Nachwuchsgespanne habe, kann ich gesunde Konkurrenz schüren und dann wird (darf/muss) es auch die Etablierten treffen, wenn sie die physische Leistung nicht mehr bringen (schnauf, schnauf). Ist kein leichtes Thema, wenn Du da als Funktionär in der Verantwortung stehst. -- Dass es Lieblinge gibt, das ist keine Frage, das ist Tatsache.
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Hm. Also die Offiziellen wiegeln (?) die Zuschauer gegen die Schiris auf. Wir haben es also mit der Entwicklung der sog. "Fan-Kultur" zu tun. Im Fussball sieht man die Vorreiter: Reihenweise nackte Oberkörper, ne ganze Litanei an Schlacht- (Schlacht?)-Gesängen, Pöbeleien, Hetzplakate, Becherwürfe mit Fäkalien, Beschallung von unten und ähnliches. Soll so etwas auch im Handball Platz greifen ?? Oder will man da möglichst früh dagegen was tun? Das wäre ja löblich und absolut zu unterstützen. --- NUR: Wer ist denn bis jetzt der Hauptanheizer und Chefstimmungsmacher? -- Ja, wohl der Hallensprecher. Was da an Heimvorteil verbal bzw. akustisch produziert wird, ist für mich schon in vielen Hallen weit über die Grenze des Fair Play hinweg geschritten. Beispiele werdet Ihr ja wohl genügend in Eurer Heimathalle finden.
-- Nun ist es ziemlich kompliziert, als Schiri auf den Hallensprecher einzuwirken. Da müssen wohl andere Schienen greifen. Ist auch ein anderes Thema.
--- Was mich eher regeltechnisch interessiert: Was ist, wenn ein Spieler (habs schon bei Dominik Klein gesehen) z.B. nach einem Tor sich zum Publikum wendet und verbal und mit eindeutigen Gesten die Zuschauer zur Unterstützung (??) auffordert ??? Den kann ich doch als Schri ermahnen/abstrafen, wegen Unsportlichkeit oder so etwas. Wäre doch möglich. Müsste einer mal machen. Bitteschön.

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Allensbach macht mit einer "alten" Trainerin weiter und hat eine hochkarätige Rückraum-Shooterin an Land gezogen...
Für mich der absolute Favorit im Süden... -
Scheint aus der bayerischen Ecke zu kommen, Peter Feddern und Kolodziej sind ja bekannte Namen. Bis jetzt ist Feddern mit 3:2:1-Abwehr gut vertreten.
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Ich glaube, ich seh nicht richtig: Mit Putzlappen in der Halle stehen ? Oh weih, habt Ihr aber noch ein supergutes Verhältnis zum Hausmeister. Bei uns musste ne Putzmaschine angeschafft werden, Tore müssen immer nach dem Training abgebaut werden, der Hausmeister oder die Putzfrau (ja,ja) hocken auf die Putzmaschine und rasen mit gefühlten 20 km/h durch die Halle. Haben Reiniger im Tank und sind nach spätestens 5 Min. fertig. Putzfrau grinst dann immer wie M. Schumacher persönlich. Nachteile: Die rasende Maschine kostete über 20000.- Euro und der Reiniger muss vom Verein total bezahlt werden. Aber die Halle ist immer piccobello sauber. (äh, der Boden, die Wände sind abwaschbar gestrichen, weiss nicht, wann und wie die geputzt werden)

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Okay, ich setze nochmals an: Meine Mannschaft verliert den Ball im Angriff, alles muss zurück in die Abwehr. FRAGE: Wie finden die Spieler ihren Gegenspieler? Normalerweise gibt man ihnen doch zwei Anweisungen: a) Abzählen von aussen (von links oder rechts), Fritze nimmt z.B. immer den Dritten von links. b) Zurücklaufen zur MIttellinie, dann umdrehen (und abzählen) und dann ran an den angreifenden Gegenspieler. === Sinkende Manndeckung bezieht sich meines Erachtens dann auf b) und kann dann nur heissen, zurücklaufen bis auf Ballhöhe und dann umdrehen. Na ja. Was passiert im Folgenden: Angreifer mit Ball bricht ab und versucht zu passen. Sind seine Mitspieler hinter ihm, rückt die Manndeckung weiter vor. Läuft ein Mitspieler schräg nach vorne ein und kann angespielt werden, müssen die anderen zurücksinken. Und genau das ist für mich der KNACKPUNKT: Da gibt es Orientierungsprobleme, man geht weg vom Gegenspieler und ist anfällig fürs Überlaufen. Man kann natürlich auch sagen: Ja, man sinkt zurück, um dem verteidigenden Teamkollegen beim schräg einlaufenden Angreifer auszuhelfen, aber das ist illusorisch, weil die Entfernungen meistens zu gross sind. == Tut mir leid, aber ich sehe keinen grossen Gewinn bei der sinkenden Verteidigung, weder bei der Weiterentwicklung der Kinder noch beim besseren Verteidigen im Sinne von mehr Siegen.
---- Ich verlange im übrigen von meinen Spielern beim Übergang von der E-Jugend zur D-Jugend den hier oft genannten "harten Umbruch". Die Entwicklungssprünge in der D-Jugend lassen das zu. Am Besten finde ich noch eine 3:2:1-Abwehr, wo möglichst 2 Spieler immer zusammenarbeiten. Das "Helfen" geschieht dann aber positionsspezifisch (z.B. arbeiten der Aussen und der Halb zusammen), das "Übernehmen" mit lauter Ansage ist leicht zu lernen, denn die Verteidiger bleiben dann beim Kreuzen einfach stehen. ---
Letzte Frage: Gibt es eigentlich ein Video, das die sinkende Manndeckung idealtypisch zeigt ??
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So allmählich scheine ich es besser zu begreifen. Sinkende Manndeckung = Schulungsabwehr, okay, gut. Normale Manndeckung sei eine Pressdeckung, d.h nach einer Rückzugsphase und einer Orientierungsphase versucht jeder seinen Gegenspieler zu finden und nahe an ihn ranzugehen. Die Frage ist nun: WO mache ich dies - möglichst schnell nach Ballverlust in der gegnerischen Hälfte (was sehr überraschende Effekte haben kann) - ODER ab der Mittellinie - ODER ab der 15-m- Wechselmarke. Es dürfte klar sein, dass je früher meine Spieler attackieren und Mann-Deckung anwenden, desto öfter kann die sinkende Manndeckung überhaupt zum Tragen kommen. Wenn ich an der Freiwurflinie hinten allmählich manndecke, dann wird es wohl nicht viel mit sinken, denn dann stehe ich eher in einer 6:0-Abwehr da...
Was mir schleierhaft bleibt, ist die Absicht, das Übergeben-Übernehmen zu fördern. Das Übergeben kommt in 2 Fällen überhaupt zustande: a) wenn gekreuzt wird, b) wenn der Mitspieler überlaufen ist und ich als Verteidiger noch eingreifen kann. Nun dürfte in dieser Altersstufe selten gekreuzt werden, das ist insbesonders ein (geistiges) Entwicklungsproblem. Und wenn ich aushelfen muss, dann könnte das ja auch standardmässig ein LIBERO machen.
Man könnte ja auch Manndeckung mit Libero spielen... Sollte der DHB in die Rahmenrichtlinien aufnehmen. Oder man könnte - wie jetzt im Fussball grosse Mode - doppeln gegen den Ballführer. Es gibt da durchaus kreative Möglichkeiten, die der DHB zulassen sollte.
Dass die sinkende Manndeckung beim Grundproblem helfen soll, als Verteidiger mal den Blick vom Gegenspieler zu lösen und auch den Ball in den Blick zu bekommen, also abwechselnd beides zu beobachten, ist komisch. Dies dürfte sowieso eine generelle Forderung bei der normalen Press-Mann-Deckung sein. Findet man auch in der einschlägigen Literatur dauernd aufgeführt. Und das ist leicht zu schulen. Denn die Kinder sind in dem Alter doch alle geil drauf, den Pass abzufangen. Spätestens wenn Du Parteiball im Training mit gar nicht oder nur 1 x Prellen spielst, wird das doch geschult.