Beiträge von gummiball

    Wie ist denn eigentlich die Stimmung in Erlangen? Vor etwas mehr als einem Jahr erfolgte der spektakuläre Trainerwechsel mit der Ansage, welch tolle Möglichkeiten der HC Erlangen hat. Jetzt ist man gegenüber letzter Saison 3 Punkte besser und m.E. ist das Spiel sehr stark von jeweiligen individuellen Leistungen (Donnerstag Büdel, Sonntag Katze) abhängig. Eine deutliche Verbesserung des mannschaftlichen Zusammenspiels kann ich jedenfalls nur schwer erkennen.

    Dann greifen wir den Vorschlag von Herrn Umbach doch mal auf. Nehmen wir ein Schirigespann, welches 200km weit weg wohnt. Dann macht das eine Ersparnis von 115€. Ein Verein, der im oberen Bereich (2. Tabellenplatz) der dritten Liga spielt, am Ende der Saison (wie immer übrigens) einen Kostenausgleich erhält, macht wegen 115€ ein Fass auf? :pillepalle:

    Ich kann Dir gerne mal eine Meinung breit treten, wenn Du das wünschst. Du darfst Dir gerne nochmal die Diskussionsentwicklung durchlesen, besonders die spärlichen Antworten der sogenannten "Experten". Der Ton macht die Musik.

    Wenn ich was nicht leiden kann, ist es von oben herab abgekanzelt zu werden, ohne konkret zu werden. So nach dem Motto "Ich weiß es besser, aber ich sage es Dir nicht BÄÄÄÄH!"

    Hätte mich sehr gefreut, über ein: "Schau mal in Handballregel 5:6, dort steht es beschrieben, dass der Schiedsrichter den Spielneuaufbau nur korrigiert und die Torhüterin in den Kreis zurückschickt." Aber man kann nicht alles haben. Vielen Dank für nichts.

    Naja, sowohl Germanicus, als auch ich haben Dir doch den Sachverhalt erläutert. Tschuldigung, dass wir dafür keinen Regelbezug beigefügt haben, soll nicht mehr vorkommen :) .

    Darum geht es gar nicht, sondern darum, dass hier viele eine Meinung breit treten, ohne wirklich fundiertes Wissen zu haben. Und wenn man darauf aufmerksam macht, dann gibt es gleich Feuer, dass man doch einen geschlossenen Kreis machen solle. Den Bedarf es aber gar nicht, da die Experten ja in der Tat alle wissen, wie es zu laufen hat und die anderen sich ja trotzdem einmischen würden :hi::lol:

    Und wenn dann der „Experte“ aus dem Fernsehen das auch noch sagt, dann muss es ja wohl richtig sein. :verbot:

    Was ist das eigentlich, mit diesen „TV—Experten“, die allesamt keine Regelkenntnis haben? Isabel Klein sagte eben, dass es ein klarer Freiwurf ist, weil die Torhüterin mit Ball aus dem Kreis rutscht. Der Kommentator springt direkt darauf und sagt, dass mit den serbischen Schiedsrichtern alles möglich ist :wall: . Es ist doch wirklich nicht zuviel verlangt, dass man, wenn man sich schon zu Regeldingem äußert, wenigstens auch die Ahnung hat. Aber gut, Profis wissen ja im allgemeinen eh besser, wie es zu laufen hat, sieht man ja jedes Spiel ?(

    Ich blicke nicht mehr durch: Ist es denn Konsens, dass ich einen wegen einer Regelwidrigkeit einer Mannschaft zu erkannten Freiwurf ihr nicht wieder "entziehen" kann, wenn diese vor Ausführung dies Freiwurfs einen Regelverstoß begeht? Und bitte nicht letzte 30 Sekunden ins Spiel bringen......

    Eigentlich ja, aber da werden gleich einige andere kommen und dann....... fängt alles wieder von vorne an. :/:


    Das ist seit geraumer Zeit eben nicht mehr so, ist bspw. die Freiwurfposition durch einen Spieler eingenommen und das Spiel könnte weitergehen und er begeht einen Ausführungsfehler bspw. durch prellen des Balles am Freiwurfort oder mehrfach bewusstes verschieben des Ausführungsortes dreht sich durch Entscheidung des SR der Ballbesitz zur abwehrenden Mannschaft die dann selbst mit Freiwurf weitermachen kann.
    Heißt auf das hier betrachtete Beispiel zum Passivspiel, bei gewährtem Freiwurf innerhalb der Vorwarnphase (Handz. ) und dann bewußt verschleppter (unsportlicher) Ausführung des Freiwurfs kann sofort auf passives Spiel entschieden werden, die hier immer wieder aufkommende Argumentation Ball im oder aus dem Spiel ist ebenfalls seit geraumer Zeit regeltinterpretationstechnisch modernisiert worden (Diese mir durchaus bekannte Betrachtungsweise ist eigentlich meines Wissens mit den Regeln vom 01.07.2010 oder sogar davor am 01.08.2005 abgeschafft worden) und damit hier völlig irrelevant für die Entscheidungsfindung zum Passivspiel.
    Und offensichtlich wurde bei der Diskussion auch der deutliche Regelbezug zu 17:11( Tatsachenentscheidung/ feststellung durch den SR) so gut wie außer Acht gelassen
    Heißt auf deutsch, stuft der SR an Hand seiner Feststellungen das Verhalten (wie, wo und wann auch immer im Spiel) der angreifenden Mannschaft als passives Spiel ein, auch wie hier bei unterbrochenem Spiel, kann er jederzeit entsprechend entscheiden und bleibt jederzeit regelkonform.

    Vielen Dank für Deine Ausführungen, aber Du hast meinen Beitrag etwas aus dem Zusammenhang gerissen. Ich bezog mich auf den Beitrag #59, in welchem das so dargelegt wurde. :hi: Zugegeben, dass war eine kleine Paralleldiskussion ;)

    Das Problem liegt darin, dass Frank zuvor auf FW entschieden hat und damit die Spielfortsetzung festlegt. Der Ballbesitz nach Entscheidung auf einen formellen Wurf kann niemals wechseln, bevor dieser Wurf ausgeführt wurde, ansonsten hätten es ja die Mannschaften durch ihr Verhalten in der Hand, eine Entscheidung des SR über die Spielfortsetzung zu revidieren und das ist nicht möglich.
    Beispiel: FW für A, Spieler A2 täuscht einen direkten Wurf gegen den Kopf des Abwehrspielers an, ohne dass der Ball die Hand verlässt. Unsportlich, Bestrafung gegen A, aber kein Ballbesetzwechsel, da der FW noch nicht ausgeführt ist. Der Ball ist nicht spielbar und muss durch die FW-Ausführung erst wieder spielbar gemacht werden. Und das gilt auch für passives Spiel, nach einer FW-Entscheidung kann es keine Entscheidung gegen die ballbesitzende Mannschaft geben, bevor diese nicht den Ball ins Spiel gebracht hat.
    Beispiel TTO: Ein Spieler der beantragenden Mannschaft begeht während des TTO eine Regelwidrigkeit, trotzdem geht das Spiel mit FW für seine Mannschaft weiter. Der Ballbesitz wechselt nicht.

    Wieso ist das unsportlich, ich darf doch innerhalb der 3 Sekunden mit dem Ball machen was ich will. War das nicht Dein Wortlaut? Wenn ich einen Wurf antäusche und er den Kopf nicht wegzieht, ist er doch selbst schuld. Was machen wir denn jetzt mit dem Antäuschen? Rosinen rauspicken oder eine klare Linie verfolgen?

    Und dann den Ball mitnimmt ? Abstandsvergehen, wenn der Zurücklaufende nicht in der Lage ist, 3 Meter vom Ausführenden wegzubleiben ist das sein Risiko. Genauso, wenn der Zurücklaufende angespielt wird. Ist vom Ausführenden einfach clever gemacht. Ausnahme: Der Zurücklaufende ist schon vorbei und bekommt den Ball in den Rücken. Alles andere ist, sorry, die Dummheit des Zurücklaufenden, er macht den Fehler.

    Und dann den Ball mitnimmt ? Abstandsvergehen, wenn der Zurücklaufende nicht in der Lage ist, 3 Meter vom Ausführenden wegzubleiben ist das sein Risiko. Genauso, wenn der Zurücklaufende angespielt wird. Ist vom Ausführenden einfach clever gemacht. Ausnahme: Der Zurücklaufende ist schon vorbei und bekommt den Ball in den Rücken. Alles andere ist, sorry, die Dummheit des Zurücklaufenden, er macht den Fehler.

    Dann sieh es mir bitte nach, aber ich würde nicht gerne von Dir gepfiffen werden, denn Du bevorzugst die Belohnung für Provokateure, anstatt für fairen Sport zu arbeiten. :/:

    [quote='Pro Handball','index.php?page=Thread&postID=964927#post964927'] gummiball
    Innerhalb der 3 sec darf der Ausführende den Ball nach rechts,links,oben, unten bewegen wie er will. Antäuschen ist nicht verboten, sonst müssten 75% aller 7m abgepfiffen werden.[/

    Ok, ist im Regeltext wohl nicht verankert. Dann ist es nur eine Anweisung bei uns, um das provozieren von Abstandsvergehen zu unterbinden.

    Die Antwort von Arcosh ist vollkommen korrekt. Haben die SR auf Spielfortsetzung mit FW entschieden, so kann jegliches, nach dieser Entscheidung liegendes regelwidrige Verhalten keinen Wechsel des Ballbesitzes nach sich ziehen, es geht in jedem Fall mit FW weiter. In dem von Frank1706 genannten Beispiel hätte ein TO erfolgen müssen, danach Anpfiff des FW und dann die Entscheidung passives Spiel.
    Meine Frage im Ausgangspost bzog sich darauf, ob der 5.Pass, also der FW, nach Anpfiff noch abgewartet werden muss (3 sec) oder ob bei der zweimaligen Abspieltäuschung auch vor Ablauf der 3 sec. auf Zeitspiel entschieden werden kann, wenn der Ball noch in den Händen des Ausführenden ist.

    Jetzt mal weg von dem passiven Spiel, die Antäuschbewegung ist übrigens verboten und als Unsportlichkeit zu werten. Ich hoffe, dass ich jetzt kein weiteres Fass aufgemacht habe :hi:

    Die angreifende Mannschaft versucht also ohne Ball einen Freiwurfblock zu stellen? Beim Time—Out hilfst Du der angreifenden Mannschaft einen Block zu stellen? Und welchen Vorteil hat denn dann dieser Block gegenüber einem ohne Time—Out?
    Schon ein bisschen wirres Zeug, was Du da von Dir gibst ?(

    Klar kann fS sein, dass da etwas falsch gemacht wird, aber in dieser Häufung ist es zunächst mal Pech.
    Insgesamt finde ich die Anzahl der schweren Verletzungen in der Bundesliga inzwischen so hoch, dass dringend Handlungsbedarf besteht. Ich bin kein Staristiker, aber kommt es mir nur so vor, dass wir in letzter Teit ständig von Kreuzbandrissen und ähnlichen Dingen hören?

    Mal ganz abgesehnen vom persönlichen Leid der Spieler: die hohe Verletztenzahl hat auch etwas von Wettbewerbsverzerrung. Es ist eben in den nächsten Wochen eine gan andere Aufgabe, gegen die Füchse zu spielen, als es zu Beginn der Saison war oder im nächsten Jahr sein wird. Aber es betrifft ja auch andere Vereine: Leipzig zu Beginn der Saison, Hannover, Melsungen - auch da fehlen ja teilweise halbe Mannschaften.

    Naja, dann stellt sich mir ja doch die Frage, ob man den Gaul in Doha unbedingt reiten musste?!?!