Beiträge von gummiball

    Also du meinst einen Ringtausch? Benno zur Nati, Prokop nach Dessau und Jungandreas an die Elbe. Würd ich gut finden. Also Benno würde nicht nur die Journaille wegquatschen, der würde sich auch von nichts und niemand was sagen lassen. Stur sein Konzept, seinen Matchplan durchziehen, egal ob Brandanhänger oder Spree-Bobbeles im Kreise springen. Jo, das wär ne schöne Sache. Der Benno führt die Nati zu Titeln, der Prokop Dessau in die Buli und der Uwe die Grün-Roten auf den Thron.

    Ich glaube, es ging im Kern der Aussage um Pep, der in Manchester nicht mehr so richtig glücklich ist. :lol:


    ... Wenn man sich auf einen noch Besseren verlassen kann und obendrein von ihm profitiert, um seine eigenen Stärken ("Wühler") optimal einzusetzen, ist Stillstand auf hohem Niveau dann wohl das Resultat.

    Ok, und ich war/bin immer der Meinung, dass für so etwas ein Trainer da ist, der das erkennen sollte und durch individuelle Trainingssteuerung darauf einwirkt, dass dies nicht geschieht. Und bitte beraube mich jetzt nicht der Hoffnung, dass im professionellen Bereich nur noch "Bestandsverwaltung" gemacht wird. ?(

    Aber deshalb kann doch der Freiwurf nicht im Sprung ausgeführt werden. Der grüne Spieler lässt den Ball fallen und macht in meinen Augen keine aktive Handlung, den Wurf zu unterbinden. Da der den FW ausführende Spieler nicht mit mind. einem Fuß auf dem Boden steht, ist der FW zu korrigieren und anzupfeifen. Da alle blauen Spieler richtig stehen, kann man evtl. auch den FW als falsch ausgeführt abpfeifen.
    Ja, die grünen Spieler stehen zu nah, aber wo sollen sie denn hin? Der ausführende Spieler springt ja sogar noch in deren Richtung.
    Ich bin nicht der Meinung, dass man das Abstandsvergehen so werten kann. Das würde ich ja auch nicht machen, wenn der FW bei 8m versucht wird auszuführen. Auch dies wäre eine falsche Ausführung und der Abstand würde nicht eingehalten werden. Ich bleibe dabei, dass zuerst die regelgerechte Ausführung des FW zu erfolgen hat, bevor ich ein anderes Vergehen bewerten kann. Siehe Regel 15:1!

    Die abwehrende Mannschaft spielt ohne Torwart. Daher besteht hier eine klare Torchance, die zu berücksichtigen ist. Der Ball ging auch ins Tor, trotz des Abstandsvergehens der gegnerischen Spieler. Die Schiedsrichter hatten Vorteil gegeben. Doch dieser endete damit, weil der Spieler, welcher in Ballbesitz ist, den Freiwurf durch Sprung falsch ausführt. Da aber die Torchance verhindert worden ist (erstes Vergehen war die Verhinderung der Wurfausführung) und durch den fehlenden Torwart eine klare Torchance vorliegt, muss es 7m geben.

    Es ist aber doch eine Wurfverhinderung eines nicht korrekt (im Sprung) ausgeführten Wurfes. Ich kann doch die Ausführung eines FW's im Sprung nicht ernsthaft als "klaren Wurfversuch" beurteilen! Also ist meines Erachtens die falsche Ausführung am Anfang der Kette.

    Ne lieber NordHesse, das Spiel gegen Lettland ist schon gewonnen, das ist jetzt nicht das Ding. Kristopans bisschen ballern lassen und nach 40min ist der platt. Da muss man jetzt mal die Kirche im Dorf lassen.

    Was ProHandball und auch Vosey (1124) geschrieben haben, sehe ich auch als Kernproblem. Bis zur C-Jugend wird im Vereinshandball offensiv gespielt und somit Wert auf individuelle und auch kreative Spielanlage gelegt. Ab der B-Jugend ist alles egal, da geht es zurück an die Linie um „kompakt“ zu stehen. Und da ja nun bereits in der A—Jugend wieder Angriff-/Abwehrwechsel erlaubt sind, passiert so etwas wie mit Kohlbacher und Weber. Ich werde es niemals verstehen, dass es Spieler in die Nationalmannschaft schaffen, die nicht einmal im Ansatz in der Abwehr wettbewerbsfähig sind. Das ist für mich einfach nicht nachvollziehbar, denn da fehlt es an mind. 50% des Handballspiels! In den Landesauswahlmannschaften (zumindest was ich im HHV sehe) wird sich im Training „totgekreutzt“, anstatt individuelles Entscheidungsverhalten in der Kleingruppe zu fördern. Da kommt dann sowas raus, wie gestern bei Fabian Böhm, der nach der Kreuzung nicht mehr wusste, wohin mit dem Ball.

    Insofern sehe ich hier ein strukturelles Problem in der Spielauffassung und weiter der Trainerausbildung vom DHB. CP hat in den Lehrgängen mit der Mannschaft das trainiert und automatisiert, was u.a. sein Chef Axel Kromer sehen will. Das ist ja genau das Spiel, was bis unten hin trainiert wird (siehe 1124). Wenn ich dann noch das weichgespülte Interview mit Axel Kromer im gestrigen Sportstudio nehme, dann glaube ich einfach nicht an ein Umdenken. Was ist eigentlich mit Baumeister Bob, meldet der sich mit seinen Pullis nur bei Sonnenschein zu Wort? In Berlin hätte er doch schon lange losgepoltert!

    Aber das alles passiert ja jetzt nur, weil dem DHB einige Spieler fehlen, mit denen wir zweifelsohne ein ganz anderes Turnier spielen würden! :irony:

    Nur mal so zwischendurch, für dieses Spiel kann der Bundestrainer mal so gar nichts. Was die Herren Handballprofis da abliefern, ist gelinde gesagt eine Frechheit.

    Es ist wie immer, wenn Mannschaften offensiv gegen uns stehen. Man hat das Gefühl, der Begriff „Spielintelligenz“ ist ein Fremdwort. Ich trainiere mit meiner D-Jugend in jedem Training die Bewegung ohne Ball. Sogar im Aktivenbereich haben wir des Öfteren „Parteiball“ gespielt. Aber von der Nationalmannschaft darf man diese Basics natürlich nicht erwarten, ist wahrscheinlich zu primitiv. Der Vorgezogene steht bei 13m und der Kreisläufer kommt nicht mal auf die Idee, sich als Anspielstation vom 6m zu lösen :wall: . Bei den vergebenen Würfen (Häfner 0/3, Gensheimer 1 TG und 2 7m, Böhm 3 Abspielfehler und Reichmann 0/2, Wiencek 1 hoher TG wie immer) kann ich echt nur den Kopf schütteln. Was der Kohlbacher da als Abwehrspiel „neu erfindet“ ist auch interessant!

    Warum soll es daran keine Zweifel geben? Woran machst Du denn unumstößlich fest, dass er zum jetzigen Zeitpunkt der beste Linksaußen in Deutschland ist?

    Statistiken traue ich ja nicht so wirklich.
    Gensheimer: 71 Feldtore, 41 Fehlwürfe, 57 Tore vom Punkt. Quote 75 %.
    Zieker: 75 Feldtore, 32 Fehlwürfe, 34 Tore vom Punkt. Quote 77 %.

    Das ist eine interessante Statistik, wenn man bedenkt, wer das in welcher Mannschaft vollbracht hat. Gensheimer hat in Mannheim mit Sicherheit die besseren Nebenleute als Zieker in Stuttgart. Insofern sehe ich diese Werte als deutliches Pro für Zieker. Für einen LA ist mir auch die Quote aus dem Spiel wichtiger, denn wie gut er 7m wirft ist für mich in Bezug auf die Position nebensächlich. Wenn der beste 7m-Schütze der Mittelmann ist, dann ist das für mich auch ok.


    Das im Internet deutlich mehr kritisiert als gelobt wird, ist doch der "normale" Zustand. Man findet doch auch zu allen möglichen Produkten eher schlechte Kritiken als Lobhudeleien, wobei ich das grundsätzlich sogar für richtig erachte. Wenn etwas so funktioniert, wie es soll, muss ich nicht explizit irgendwo hinschreiben, dass die Kaffeemaschine XY heißen Kaffee liefert und genauso wenig erwarte ich, dass Schiedsrichter für eine gute Leistung gelobt werden. Zumal ich nicht einmal weiß, wo eine gute Leistung gerade bei Schiedsrichtern anfängt: das Pfeifen gemäß der vorgegebenen Regeln ist für mich keine gute Leistung, sondern tatsächlich die Erfüllung ihrer Aufgabe - ich weiß natürlich, dass dies gerade in einem so schnellen Sport nicht wirklich einfach ist und dies zu 100% auch nicht funktionieren wird, aber genau das ist doch das Zielbild. Auch wenn bestimmt jemand den Vergleich nun für Äpfel mit Birnen hält: mein Arbeitgeber lobt mich auch nicht, wenn ich meine Aufgaben gemäß der Vorgabe erfülle und nix anderes erwarte ich eben auch bei Schiedsrichtern.

    Das soll nicht heißen, dass ich nicht für die vielen Schiedsrichter, die diese Aufgabe in Ihrer Freizeit ausüben dankbar bin, aber die reine Erfüllung der Aufgabe löst bei mir nun keine Begeisterungsstürme aus.

    Natürlich halte ich es für den falschen Weg, wenn Schiedsrichter beleidigt oder gar körperlich angegriffen werden, aber eine sachliche und angemessene Äußerung von Kritik sollte durchaus möglich sein - auch als jemand, der selbst nicht als Schiedsrichter fungiert hat - ich muss auch nicht singen können, um festzustellen, dass jemand heute nicht singen kann. Ich halte es für normal, dass auch Schiedsrichtergespanne mal einen total schlechten Tag haben und es dann zu komischen Entscheidungen kommen kann, jedoch muss man dies im Nachhinein dann auch ansprechen und sich als Fan auch ärgern dürfen, wobei die Fehlentscheidungen an solchen Tagen in der Regel beide beteiligten Mannschaften betreffen, so dass ich in den seltensten Fällen wirklich Schiedsrichter für Spielentscheidend halte.

    Glück auf
    smoerf

    Verstehe ich das richtig? Wenn SR einen schlechten Tag hatten, muss man das klar ansprechen, aber eine gute Leistung gibt es nicht bzw. muss nicht angesprochen werden, da das ja das zu erwartende ist?
    Das kann wirklich nur jemand schreiben, der keine wirkliche Ahnung vom Schiedsrichterwesen hat. Es gibt so viele Nuancen in einem Spiel, wie z.B. eine Vorteilsgewährung, die einen positiven Einfluss auf das Spiel haben, was man auch lobend anmerken kann. Ansonsten könnte ja jeder SR aus dem Bezirk auch ein Buli—Spiel pfeifen, da es ja nur um die korrekte Umsetzung der Regeln geht.

    Was muss denn ein SR in Deinen Augen machen um von Dir eine „Belobigung“ zu bekommen? Und komm mir jetzt nicht mit „der unauffälligen Spielleitung“, denn die gibt es in der Bundesliga de facto nicht!

    Ich halte zum Zeitspiel eine Schärfung für notwendig. Das ist mittlerweile nur zur Zählung von 6 Pässen geworden. Das das - berechtigterweise - mal vorher gepfiffen wird, habe ich noch nie erlebt. Das Regelwerk spricht nur von bis zu 6 Pässen.

    Das ist dann aber kein Problem des Regelwerks sondern der Anwendung durch die Schiris. Diese müssten dahingehend geschult werden dass sie auch vor den 6 Pässen auf Zeitspiel entscheiden können. Nach der Regel ist das ja möglich.

    Zunächst einmal, Ihr habt beide in der Tat Recht. Allerdings braucht es keine Schulung, dass man vorher abpfeifen darf, das ist durchaus bekannt.

    Aber betrachten wir es doch einmal von der anderen Seite. Jetzt nutzen die Schiris tatsächlich die Möglichkeit und pfeifen vor dem 7. Pass gegen die angreifende Mannschaft. Dann wird es in der restlichen Spielzeit und auch hier im Forum doch vermutlich nur um die Frage gehen: "Nach welchen Kriterien hat der Schiedsrichter jetzt abgepfiffen und warum gibt er uns nicht einen oder zwei Pässe mehr?" Da wäre doch wieder jeglichem Vorwurf von Willkür die Tür geöffnet. Vor allem bei den hier anwesenden Usern, wenn jeder mal ehrlich zu sich selber ist. So ist doch die Regelauslegung akzeptiert und für jeden nachvollziehbar.

    Es läuft letzten Endes auch wieder auf die Frage hinaus, ob wir zuviele Ausländerinnen in der BL haben, sodass die Deutschen kaum zum Zug kommen

    Diese Frage stelle ich mir tatsächlich auch des öfteren. Da die Erfolge auf internationalem Parkett, sagen wir mal, überschaubar sind, stellt sich mir die Sinnfrage. Warum pushe ich, mit wirklich viel Geld, die ausländischen Spielerinnen, wenn der Erfolg überschaubar ist? Gut, man holt die deutsche Meisterschaft (Stellenwert international wohl eher untergeordnet), aber um welchen Preis? Die weiterentwickelten Niederländerinnen, Tschechinnen, Däninen usw. zieht es dann doch weiter in die lukrativeren Ligen/Länder. Warum investieren deutsche Unternehmen in einer deutschen Liga lieber das Geld in ausländische Spielerinnen anstatt in junge deutsche Spielerinnen? Sorry ich verstehe es irgendwie nicht und es kann doch nicht an der Wohlstandsgeneration liegen, die nicht bereit ist, sich so anzustrengen wie andere Nationen. ?(

    Harpiks: Sorry, ist manchmal schwierig mit dem zitieren von Zitaten :Hail:

    Schlüssige Argumentation und nehme ich.

    Allerdings steht weiter unten in 8:10c, dass das jegliche Art der Wurfverhinderung betrifft. Dies ist ja in diesem Fall nicht gegeben. Ist das jetzt im Regeltext falsch übersetzt oder die Regellücke? Das die Ausführung des Abwurfes wegen Nichtüberschreiten der Torlinie verhindert wurde, ok. Aber die Wurfverhinderung liegt definitiv nicht vor. Ist schon bisschen tricky!

    Nur um hier nichts durcheinander zu bringen. Meines Wissens geht es bei dieser Regel um die formellen Würfe, bei denen ein Abstand eingehalten werden muss. Beim Abwurf muss aber kein Abstand von 3 Metern eingehalten werden und somit ist es m. E. lediglich ein Abstandsvergehen, wenn sie in den Torraum gesprungen ist. Da beim Abwurf auch auf 8:7 verwiesen wird, was lediglich eine progressive Bestrafung und keine Disqualifikation vorsieht.

    Nein; es wurde keine Torchance verhindert



    Die Antwort ist jetzt ein bisschen "nachts ist es kälter als draußen"

    Die Frage bezog sich auf die rote Karte. Insofern, nein, da es nur eine 2min-Strafe gewesen ist. Die rote Karte resultiert aus der 3. Zeitstrafe und zieht keinen 7m nach sich. Und es geht in den letzten 30 Sekunden nicht um die direkte Torchance, sondern darum, in eine Torwurfsituation zu kommen.

    Schlechte Schiedsrichterleistungen sind in der HBL an jedem Spieltag quasi an der Tagesordnung. Mittlerweile fehlt mir auch jegliches Verständnis, warum dort von offizieller Seite nicht mal gegengesteuert wird.

    Du kannst Dich ja mal als Schiri anbieten. Das könnte dann ja, wenn ich das richtig interpretiere, ein großer Schritt in diese Richtung sein. Ob in die richtige wird sich dann zeigen.

    Und was hat er zu seinem Anteil an der Niederlage gesagt ?(

    Da ist sie halt wieder die Doppelmoral :nein:

    Ich erinnere mich an eine PK, bezeichnenderweise nach einem Spiel gegen die Füchse, wo Bennet Wiegert einen Journalisten angeraunzt hat, ob er schon mal gepfiffen hat, um sich so ein Urteil zu bilden. Aber er nimmt sich jedes Spiel heraus, die Schiedsrichter niederzumachen (nicht immer im Sky-Interview, aber am Spielfeld)! Ich habe ihn aber noch nie ein Handballspiel unter diesen Bedingungen pfeifen sehen. Aber soviel zum damals angesprochenen Schiedsrichterschwund usw.. Herr Wiegert ist das beste Beispiel für den absolut respektlosen Umgang mit ebendiesen. :( Und er wird zumindest seiner Vorbildfunktion absolut gerecht, denn in unteren Klassen benimmt man sich inzwischen ja auch so :irony: !