Beiträge von gummiball

    Die Zeitstrafe nach 10 Minuten (Spielzeit müsste 10:10 gewesen sein) hat ein Feldspieler ( Nummer 8 ) des TVG bekommen, der zu diesem Zeitpunkt bzw. wenn ich mich recht erinnere, die kompletten 60min auf der Bank saß

    Was Spieler heutzutage alles tun, um auf dem Spielbogen aufzutauchen, weil sie nicht auf's Spielfeld dürfen 🤣🤣🤣,

    Du hast mit allem vollkommen recht 😉👍!

    Dass Michael Roth sich eine gelbe Karte abholt ist jetzt aber auch nichts erwähnenswertes, weil so außergewöhnlich 😉.

    Zu dem letzten Absatz -> übertrage das einmal auf Schiedsrichter und versuche es aus deren Blickwinkel zu betrachten:

    - Spielweise der verschiedenen Mannschaften

    - Akzeptanz durch Offizielle, Spieler

    - eigene Einstellung zum Spiel korreliert mit dem Verlauf des Spiels

    - "was nehme ich mir für dieses Spiel vor" Stichwort: Schwerpunkte Progression, Kreisläuferspiel, Außen, Schritte usw.

    Es ist immer das Zusammenspiel all dieser Parameter, die zum einen das Spiel an sich, als auch die Schiedsrichterleistung im allgemeinen, beurteilen lassen. Lier/Lier pfeifen z.B. seit knapp 15 Jahren im DHB-Bereich, da waren Cesnik/Konrad "noch in der Pubertät" 🤣. Noch dazu haben sie bisher knapp 200 Spiele auf diesem Niveau mehr geleitet, was man auf keinen Fall nicht außer acht lassen darf 😊.

    Vorneweg, ich habe das Spiel nicht gesehen, aber mir eben mal den Spielbogen angesehen.

    1. Wer definiert denn das "faire" Spiel und das es "körperlich zur Sache gehen muss"? Das kann ja beides durchaus richtig sein, aber es ist die Aufgabe der Spieler, sich auf die Spielleitung der Schiedsrichter einzustellen und nicht der Schiedsrichter, sich auf die Mannschaften einzustellen.

    2. Wenn von den 13 Zeitstrafen nur noch 3 (30:55, 41:44 und 52:24) in der zweiten Halbzeit gegeben worden sind, dann haben sich die Mannschaften in der zweiten Halbzeit doch augenscheinlich gut auf die Schiedsrichter eingestellt, oder?

    3. Drei Zeitstrafen in einer zweiten Halbzeit eines Zweitligaspiels sind ja wohl eher überschaubar und sollten eigentlich nicht für mangelnden Spielfluss sorgen bzw. die Schiedsrichter in der spielentscheidenden Phase nicht als "Hauptakteure" darstellen.

    Ganz ehrlich, der Lauge hat sie nicht mehr alle. Manchmal denke ich, dass Sportler (später Funktionäre), nur weil sie wirkliche Erfolge aufzuweisen haben, wofür ich größten Respekt habe, dem Glauben verfallen, sich alles erlauben zu dürfen!

    Was genau war die Intension bei der Aktion in dem Video? Will er irgendjemandem erklären, dass er mit seinem linken Arm den Ball, der sich in der rechten Wurfhand befindet blocken wollte? Das einzige, was in diesem Moment definitiv passiert, ist ein Schlag, nichts anderes!!! Was genau hat die Hand im Gesicht des Gegners zu suchen?

    Als Vorbild würde er dienen, wenn er sich in diesem Moment entschuldigt, seinen Fehler zugibt und definitiv nicht medial andere als Schauspieler hinstellt. Die Reaktion des Spielers, direkt danach, war so spontan und nicht gesteuert, da ist es von einem Handballer dieses Stellenwertes absolut "unsportsmanlike" so nachzutreten!!!

    Mal ne Regelfrage. Stopfoul von Golla gegen Ernst auf 12m. Ernst führt den Freiwurf unverzüglich aus. Pass-Rückpass und er ist frei vor der Kiste.

    Warum pfeifen die Schiris da rein und lassen den Freiwurf neu ausführen?

    Ging wohl zu schnell oder?

    Die SR haben gegenüber Ernst argumentiert, dass der Rechtsaußen noch nicht aus dem 9m raus war und somit keine korrekte Aufstellung vorlag. Ernst hat das so auch akzeptiert.

    Schwierig zu beantworten. Also auf jeden Fall gibt es in der 3. Liga die Vorraussetzung, dass eine Bürgschaft der Bank vorliegen muss und das ein Trainer mit Lizenz angestellt werden muss. Mein Heimverein Oranienburger HC ist aber definitiv bei der 1. Männer kein Amateurverein.

    Das heißt, dass alle Spieler der 1. Mannschaft ausschließlich Handball spielen und damit ihren Lebensunterhalt verdienen? Oder handballspielende Studenten sind?

    Da mache Dir mal überhaupt keine Sorgen oder Hoffnungen😉. Wetzlar ist nicht auf Rosen gebettet, aber insgesamt sehr solide aufgestellt

    Ich mache mir lediglich Sorgen, dass ein weiterer Traditionsverein in Hessen in Schieflage gerät. Der TVH ist im Handball eine Institution in Hessen, insofern in meinen Gedanken "Systemrelevant" 😉.

    Das WZ solide aufgestellt ist, heißt aber nicht, dass eine weitere Mannschaft im Zuge einer Kooperation "durchgefüttert" werden kann. Die zweite Mannschaft ist ja schon nur wegen dem "Vereinsfrieden" weiter aktiv, wie soll das denn dann mit einer Zweitligamannschaft vom "geliebten Nachbarn" funktionieren?!

    Aber, wenn das stimmt,...

    Es wird weiterhin gemunkelt, dass der TVH nur eine Pleite dadurch abwenden konnte, indem Sponsorengelder für die übernächste Saison bereit in die kommende vorgezogen wurden.

    dann wird es spätestens nächste Saison richtig düster werden, da die Gelder ja jetzt schon ausgegeben wurden. Und wenn ich davon ausgehe, dass WZ auch keine Gelder im Überfluss hat, dann wird das Szenario leider schon vorbestimmt sein.

    Das spannende an der Situation ist auch, dass der Verein erst durch den Abzug von drei Punkten wegen dem Nichterfüllen des SR-Soll's in diese Situation gekommen ist. Ohne diesen Punktabzug wären auf der Habenseite nämlich 20 Punkte und alles save gewesen.

    Sollte wieder jedem Verein zu denken geben, dass manchmal auch die eigenen Schiedsrichter das Zünglein an der Waage sein können 😉.

    Immer wieder Hessen🙈

    Dass so Entscheidungen immer nur in Hessen vom Verband getroffen werden🤔

    Bitte nicht komplett aburteilen, es handelt sich hierbei um maximal eine Handvoll machtbesessene Personen. Es gibt tatsächlich auch in diesem LV viele engagierte und fähige Menschen, die aber nur sehr eingeschränkt arbeiten dürfen.

    Torhüter reißt Feldspieler zu Boden?

    Da gab es aber schonmal für weniger mehr.

    Ohne Wenn und Aber war das ne rote Karte!

    Es gab keinen Ballbezug und wenn er Vujovic hätte "auffangen" wollen, hätte er an den Oberkörper oder die Hüfte gegriffen. Das war eine Aktion, bei der er den Gegner bewusst am Hals/Kopf angegangen ist! Wenn Smarason in Berlin blau bekommt, was die SR ja getan haben, wo ist dann die Vergleichbarkeit in dieser Szene, die ich deutlich schlimmer empfinde!

    Am schlimmsten aber finde ich, und das ist ja ehrlicherweise nicht das erste Mal, dass er mit einem Gegenspieler Kontakt aufnimmt, die fehlende Selbstreflexion nach der Aktion. Er echauffiert sich sogar noch und Tanja Kuttler hat ihn dann emotional verbal "rausgeschmissen". Silvio Heinevetter ist in meinen Augen, auf das sportliche Verhalten reduziert, ein absolutes Negativ-Beispiel im Sinne der Vorbildfunktion eines Bundesligaprofis und ehemaligen Nationalspielers!

    Da er den DHB nicht im Guten verlassen hat, wird er sicherlich nicht sehr gesprächsbereit sein!

    Aber interessant wäre es schon, ob die derzeitige Umsetzung auch der eigentlichen Planung entspricht und man auf diese Schwierigkeiten vorbereitet/eingestellt gewesen ist.

    Die Ursache deiner/vieler Kritikpunkte liegt in den Handballregeln und weniger in der Anwendung des/Umgang mit dem Videobeweis.

    Diese ominösen 50/50 Entscheidungen + liegt im Ermessen der Schiedsrichter Regelungen, die es beim Handball so vie gibt, wie sonst nirgends, macht der Videobeweis nicht besser. Es bleibt ja beim Ermessen.

    Meiner Meinung nach ist das Regelwerk im Handball eine der Ursachen, warum er nicht populärer ist.

    Wie oft höre ich von Leuten, die nicht in der Handball-Bubble sind, dass Entscheidungen nicht nachvollziehbar sind, zu kompliziert, willkürlich, in jedem Spiel unterschiedliche Auslegung usw.

    Du hast einfach Recht 👍!

    Und der Grund ist der, dass die Verbände kein Interesse mehr daran haben, das Regelwerk umzusetzen, da es der Attraktivität des Spiels (Geschwindigkeit, Tore, spektakuläre Szenen, usw.) schaden würde. Was darf man denn laut Interview von (als er noch in Funktion war) Nils Szuka und Bernd Ullrich nicht sein? Genau, ein "Regelpolizist". handball.net - Junge Schiedsrichter sprechen die Sprache der Spieler

    Aber, wo fängt es denn an, dass ich "kein Regelpolizist" bin und wo hört es auf? Für einen Handballer, der an der Basis agiert, ist doch der Bundesligahandball inzwischen eine eigene Welt, da z.B. keine Schritte (der berühmte "Nullschritt aus eigenem Anprellen"), Trikotziehen am Kreis, Abstandsvergehen, schneller Anwurf mehr gepfiffen werden. Wenn dann doch mal einer kommt und es pfeift, dann ist es vermutlich richtig, aber wird kritisiert, da es nicht der allgemeinen Linie entspricht! Und diese Schwammigkeit und jedem überlassene, individuelle Auffassung der Spielleitung, sorgt für eine unklare Wahrnehmung unserer Sportart.

    In meinen Augen wird die Sportart nicht attraktiver und populärer durch Maßnahmen die zu noch mehr Toren führen, sondern dadurch, dass man sich an ein bestehendes Regelwerk hält und jeder Spieler, Trainer und Zuschauer in allen Hallen dieser Welt sich daran orientieren kann.

    Das ist als Begründung aber sehr sehr dünn und wäre im Zweifelsfall die Disqualifikation des Gespannes für die Bundesliga.

    Das ist keine Begründung sondern nur meine Meinung!

    Und vermutlich bist Du noch nie den Weg des geringeren Widerstands gegangen, um eine Situation zu lösen. Das ist einfach menschlich und kann, nur weil man Schiedsrichter ist, nicht ausgeblendet werden.

    Wäre die Szene am Ende nicht gewesen, hätte (Achtung, Mutmaßung) sich niemand wegen der Gidsel-Szene aufgeregt. So aber wird eine Szene, in der niemand etwas wollte, im Nachgang eines der Argumente für eine Ungleichbehandlung. Das ist etwas, was mich wirklich ärgert, denn wenn Prokop das in dem Moment wenigstens moniert hätte, dann wäre ein Schuh daraus geworden. Aber hinterher kann man natürlich alles bis ins Detail sezieren und sich benachteiligt fühlen, auch wenn man es im Spiel gar nicht bemerkt hat!