Moin
ist es bei Kopftreffer von Torhüter inzwischen eigentlich irrelevant ob er Torhüter sich bewegt hat bzw. voll in ein Eck geht?
Alles korrekt und es war schon immer irrelevant, wenn die o.g. Parameter erfüllt sind.
Moin
ist es bei Kopftreffer von Torhüter inzwischen eigentlich irrelevant ob er Torhüter sich bewegt hat bzw. voll in ein Eck geht?
Alles korrekt und es war schon immer irrelevant, wenn die o.g. Parameter erfüllt sind.
Naja, die gedankliche Ableitung, von einem Forenmitglied, bzgl. der Bundeswehrwerbung der Wetzlarer und die daraus resultierenden Antworten waren iwie nicht so ganz thematisch richtig in diesem Thread. Insofern nachvollziehbar 👍🏻.
Auch falsch. Er macht im Gegensatz zu Kristiansson nämlich einen sauberen Nullschritt.
Egal wie oft Du das dementieren wirst, es waren nach dem Prellen genau drei Schritte. Eigentlich albern über eine Grundschulmatheaufgabe, „zählen bis drei“ überhaupt zu diskutieren, nur weil es Gisli ist. Als besonderer Service, es war die Spielzeit 47:09 und bei der ARD kam (für die, die es real nicht richtig mitbekommen) sogar eine Wiederholung, in der es langsamer zu sehen war.
Und auch für Herrn Pytlick gilt der Grundsatz, dass es nach dem eigenen Anprellen keinen Nullschritt mehr gibt. Aber gut bei Magdeburg ist „immer und alles“ Schritte und bei Flensburg ist es ein sauberer Ablauf.
Wessen Fanbrille hast Du noch gerade auf? 🙈
Wo steht das klipp und klar in den Handballregeln? So klar sehe ich das nicht. Nach deiner Definition dürfte ich als Abwehrspieler ja komplett von der Seite in den Laufweg des Angreifers reinlaufen um ein Offensivfoul zu ziehen, denn das wäre ja dann "nicht nach vorne auf den Angreifer zu bewegt".
Das seitliche sogenannte "Begleiten" sehe ich auch nicht als das Problem an, sondern das seitliche Reinlaufen in den Laufweg des Angreifers ohne vorherigen Körperkontakt. Für mich ist das ganz klar dann kein Offensivfoul sondern genau das Gegenteil.
Ich denke, man muss das auch mal aus einer anderen Sicht betrachten.
Der "Laufweg" ist ja ebenfalls nicht definiert und in diesem Sinne bedeutet "Laufweg" nicht zwingend geradeaus sondern kann auch seitlich sein. Aus der anderen Perspektive gesehen, läuft der Angreifer dann nämlich in den seitlichen "Laufweg" des Abwehrspielers. Dies bitte ganz emotionslos als Alternative bewerten.
Die Definition des STF ist ja auch, "wer zuerst den Raum eingenommen hat" und, wenn das der Abwehrspieler mit dieser Art "Laufweg" ist, dann hat der Angreifer, der diesen Raum "geradeaus" einnehmen will, einfach schneller zu sein.
Ich denke, dass das wichtigste Beurteilungskriterium ist, ob der Abwehrspieler es schafft, den Angreifer frontal aufzunehmen und, auch nicht minimal, nicht von der Seite!
Nun ja, das ist ja wie zu besten Zeiten von Silvio Heinevetter, da hat auch ständig jeder gefordert, dass man den rausschmeißen soll. Es ist aber nun einmal so, dass ich niemanden sanktionieren kann, der sich nicht unsportlich verhält. Und häufige Kommunikationsaufnahme, auch wenn sie nervt, ist eben nicht unsportlich.
Und, bzgl. den emotionalen Ansprachen von manchen Trainern, es ist einfach in manchen Hallen so, dass man anders nicht zu den Schiris durchkommt, da ja auch die Trainer gegen den Lärmpegel ankämpfen müssen. Ich glaube es war bei dem Spiel des THW in Mannheim, als Filip Jicha, im TV gut zu erkennen, während einem Time-Out mit Fabian Baumgart Kontakt aufnehmen wollte, was aber nicht geklappt hat. Nicht immer ist eine impulsive Ansprache auch als "Angriff" zu werten.
Und nein, Bennet Wiegert macht selten den Erklärbären, sondern legt seine Sicht der Dinge dar, die natürlich bei allerlei möglichen 50:50 Auslegungen nicht unbedingt verkehrt ist. Er versucht halt aus dem 50:50 ein 60:40 oder besser ein 70:30 zu machen, was als Trainer auch sein Job ist. Es ist letztlich die Sache der Schiedsrichter, wie sie darauf reagieren oder eben nicht. Aber zur Wahrheit gehört auch, dass nicht alle Trainer einen kommunikativ fairen Umgang (wie sie ihn für sich selber einfordern) mit den Schiedsrichtern pflegen.
Petkovic hat mal gesagt, dass er als Auswärtsmannschaft mit einem 40:60 leben kann, aber wenn es in Richtung 30:70 geht, dann "geht so mit Petko nicht".
Freundschaft!
…Fäth hatte nie was mit der HCE zu schaffen,…
Bring ich jetzt nicht zusammen, hatte man als Spieler nichts mit dem Verein „zu schaffen“?
Und es heißt „dem HCE“ 😉
Zehnder hat alles richtig gemacht
Im Ergebnis, also SCM, ist das unbestritten, in der Art und Weise vielleicht nicht so ganz. Aber das interessiert jetzt schon niemanden mehr und somit soll er zeigen, ob er mit seinen Worten Schritt halten kann 😉.
Das wird ein Spektakel werden, wenn die beiden Alphatiere Schwalb und Bissel aneinandergeraten. Hätte sich die Bild nicht besser ausdenken können, um "mit dem Schwiegervater von Manuel Neuer" wieder eine Schlagzeile generieren zu können 🤣.
Ich würde es ja fast mal ausprobieren. Aber gerade in unteren Ligen ist nicht immer jeder Schiri ausrechenbar. Ich fürchte die rote Karte und den direkten Siebenmeter.
Was aber ja einen Regelverstoß bedeutet. Und die Wahrscheinlichkeit, dass Du in den letzten 30sec, bei angezeigtem passiven Spiel den fünften Pass spielst, ist..... wirklich verdammt gering 😉.
Alles anzeigenZum wesentlichen Punkt (Videobeweis) wird sich nach wie vor ausgeschwiegen. Und fragt ja auch keiner nach.
Und die Erklärung in dem Podcast ist falsch!
Wenn die Mitspieler des Werfers in der Anwurfzone sind, dürfen sie auch in der gegnerischen Hälfte sein.
Genau das war in Göppingen der Fall!
Diese „Aufklärung“ verwirrt mehr, als dass sie hilft.
Viel schlimmer finde ich, dass selbst Kay Holm den Ablauf des Anwurfs falsch wiedergibt.
Der Ball muss nicht bei dem Anwerfenden sein, sondern sich lediglich innerhalb der Anwurfzone befinden! Das bedeutet, dass der Spieler am Ende der Anwurfzone stehen kann und der Pfiff bereits dann erfolgt, wenn der Ball in die Anwurfzone hinein fliegt.
Es steht, nach der Regeländerung, nirgendwo, dass der Anwerfende den Ball in der Hand haben muss!
Regel 10, 3b Absatz 2
Nix für ungut, aber:
1. schreibst Du jetzt drei Beiträge, aus denen jeweils hervorgeht, dass Du die Regel nicht verstanden hast oder verstehen willst! Denn nicht jedes Foul setzt die drei Angriffe außer Kraft, sondern nur eine progressive Bestrafung!
2. Ich habe mir eben gerade die Situation nochmal angesehen und da war niemals ein Foul. Gempp gibt dem Abwehrspieler mit seinem Arm einen Schubser, hier hätte man auch gerne auf Stürmerfoul entscheiden können, der Abwehrspieler fällt dann hin und Gempp stolpert über diesen! In der Folge steht er nicht auf, ein Mitspieler winkt sogar noch in Richtung Mitspieler/Bank und dann stehen vier Mitspieler bei ihm. All das signalisiert ja wohl ausreichend, dass irgendwas nicht stimmt. Und selbst wenn man das als Foul bewertet hätte, wäre eine progressive Bestrafung ein Witz gewesen!
Also haben die beiden Schiedsrichter, in dieser Situation, alles richtig gemacht.
Ja, wäre super. Aber ein Unabhängiger von DHB und HBL! Sonst lieber lassen.
Was schon deshalb nicht funktioniert, da in den "inner circle" nur linientreue kommen 🤷♂️. Ein Manuel Gräfe ist im Handball undenkbar!
Es gibt aber bei dieser Regel auch gravierende Schwachstellen.
Wenn sich ein Abwehrspieler bei einem Offensivfoul verletzt, dies klar zu erkennen ist, der Angreifer aber korrekterweise keine Strafe bekommt, dann muss der Abwehrspieler 3 Angriffe raus obwohl ja er gefoult wurde.
Auch können Fehlentscheidungen eine noch größere Tragweite bekommen, wenn z.B. durch eine Fehlentscheidung ein 7er + 2 Minuten verwehrt werden, dazu dann noch der Angreifer behandelt werden muss, dann laufen gleich 3 Dinge gegen eine Mannschaft wegen einer einzigen Fehlentscheidung.
Finde die Regel grundsätzlich nicht verkehrt, aber es sollte bei der Bestrafung noch eine Abwägung möglich sein.
Wir müssen hier nicht die Regel an sich auseinandernehmen, dafür gibt es den Regelbereich.
Aber ja, was den ersten Teil angeht, ist es natürlich unglücklich, wenn so etwas aus einem Stürmerfoul resultiert. Bezüglich dem zweiten Teil hat es, wenn es tatsächlich so ablaufen würde, aber nichts mit der Regel an sich, sondern mit der Beurteilung der Spielsituation durch die Schiedsrichter zu tun.
Ich hab ne Frage.... Was macht das Talent Joel Zimmer... hab ihn noch nicht im Kader gesehen? Wo spielt er?
nuLiga Handball – Mannschaftsportrait
Auf die Schnelle gefunden.
Zunächst einmal scheinst Du die letzten Jahre nicht viel mitbekommen zu haben, denn diese Regeländerung ist ja nicht wirklich neu, als dass man da jetzt erst drauf aufmerksam werden könnte, und zum anderen inzwischen von allen akzeptiert.
Ich muss Dir auch deutlich widersprechen, nicht der Schiedsrichter verschafft dem Team ein Nachteil, sondern der Spieler selber, der durch seine Körpersprache suggeriert, dass er verletzt ist. Ein Schiedsrichter reagiert nur auf Aktionen, die auf dem Feld passieren. Wenn es nicht so schlimm ist, dann hat der Spieler im Regelfall ausreichend Zeit, um selber wieder aufzustehen und entweder weiterzuspielen oder selber zur Bank zu gehen. Zu einem großen Teil fragen die Schiedsrichter nach, aber es gibt einfach die Situationen, die aus Sicht der Schiedsrichter ein sofortiges reinwinken der Betreuer erfordert. Und man stelle sich das Geschrei vor, wenn es wirklich etwas ernsthaftes ist, der Schiedsrichter geht erstmal zum Spieler, um von ihm die Freigabe zu erhalten, ob er jemanden auf's Feld bitten soll.
Es ist doch ganz einfach, seit dieser Regeländerung haben die "plötzlichen Wehwehchen" merklich nachgelassen. Die Spieler wissen, dass sie 3 Angriffe aussetzen müssen, wenn ein Betreuer auf's Feld gerufen wird und stehen im allgemeinen sehr schnell wieder auf, um das zu vermeiden. Wenn sich jemand "verkalkuliert" und eigentlich nur ne große Show für die Halle abziehen wollte, dann überlegt er es sich beim nächsten Mal oder muss damit leben, dass der Schiedsrichter erneut so handelt.
Im Großen und Ganzen ist, wie oben bereits erwähnt, diese Regeländerung voll akzeptiert und jeder weiß woran er ist. Und ja, das Spiel ist hierdurch wesentlich ansehnlicher geworden.
Und dann natürlich noch die beiden, die immer alles besser wissen.
Was im Umkehrschluss die eigene Ahnungslosigkeit hervorhebt, denn wenn es die anderen besser wissen, haben sie ja dementsprechend auch Recht 😉🤷♂️.
Auszug aus der Regel (homepage des DHB):
"Als Konsequenz aus vergangenen Turnieren, wo scheinbar verletzte Spieler versuchten, den Spielfluss des Gegners dadurch zu unterbinden, dass sie eine medizinische Behandlung forderten“, so die IHF, hat die Regelkommission folgende Änderung beschlossen: Die Zahl der Behandlungen auf dem Feld soll reduziert werden, nur in berechtigten Fällen sollen die Schiedsrichter Offizielle der Mannschaften aufs Feld lassen. Wird er auf dem Feld behandelt, muss der verletzte Spieler allerdings drei Angriffe seiner Mannschaft auf der Bank pausieren, ehe er/sie wieder aufs Feld darf. Seine Mannschaft darf sich auf dem Spielfeld mit einem anderen Spielerergänzen. Diese drei Angriffe werden von Zeitnehmer und Sekretär überwacht. Betritt der Spieler das Feld früher, erhält er/sie eine Zwei-Minuten-Strafe wegen falschen Wechsels. Von dieser Regel ausgenommen sind zwei Fälle : Erstens Behandlungen von Torhütern nach Kopftreffern im Torraum und zweitens, wenn der Gegenspieler nach einem Foul eine progressive Bestrafung (gelbe Karte, zwei Minuten, rote Karte) erhält, darf der/die Spieler/ Spielerin nach der Verletzungsbehandlung auf dem Feld bleiben.
Gempp hat ja nicht gefordert, dass die Betreuer aufs Feld gehen, sondern dies taten die Schiedsrichter. Von daher ist es m.M. nach eine falsche Entscheidung der Schiedsrichter.
Auch hier lohnt sich mal wieder ein Blick in die Handballregeln (Regelwerk | DHB.de). Unter Punkt 8a steht geschrieben, dass die Bestimmungen bereits greifen, wenn die SR das Handzeichen geben.
Da die SR nicht verpflichtet sind, den Spieler zu fragen, ob er eine Behandlung braucht oder nicht, sondern nach eigener Auffassung darüber urteilen können, ist das halt Pech für den Spieler, wenn er den Eindruck erweckt hat, dass "es echt weh tut".
Also ich würd sagen, sie hätten die Ausführung checken dürfen. Also was nach Anpfiff war.
Springen, Prellen, vor Ausführung mit Ball aus dem Kreis laufen etc. Was alles nicht der Fall war!
Nicht das, was vor Anpfiff war. Denn wenn die Schiedsrichter die Stellung als korrekt bewertet und angepfiffen haben, ist das m.E. nicht mehr korrigierbar.
Das ist korrekt und wollte ich so ausdrücken.
Nur, weil hier einige hartnäckig etwas von irregulär usw. bis ins unendliche hervorheben. Und dies ist keine Auslegungssache oder Meinungsbildung bzgl. der Regeln sondern einfach ein Faktum!
Wird vermutlich unter der Rubrik "spielverändernde Situation.... So funktioniert der Videobeweis in der Handball Bundesliga | Handball-World" möglich sein.