Beiträge von sunny-1

    Hi Theoitedos,

    wenn ich dann oben auf der Palme ankomme und endlcih durch den Blätterwald durchkomme, dann sieht das ungefähr so aus: [Blockierte Grafik: http://www.my-smileys.de/smileys3/blume.gif]

    Bevor ich mich aufrege, denk ich mir lieber mal dass: [Blockierte Grafik: http://www.my-smileys.de/smileys3/flipa.gif]


    Jetz noch einmal ernst. Warum solltest du mich auf die Palme bringen, wo du doch in Grundzügen meine Meinung wiedergibst,

    Ich drücks jetz mal ganz locker aus, unsere Regeln sind das Skelett, und die ses ist für alle gleich. Da gibts auch keinen Spielraum. Und auf den Spielfeld obliegt es unserer Entscheidungsfreiheit, welcher Bereich des Skeletts jetzt gerade zur Anwendung kommt.

    Und bei deiner Frage zu den IHF Regelauslegungen mal ein bißchen genauer welche. Ich hab da ein paar auf meinem Rechner und Antworte dann doch lieber gezielt. Hab übrigens gerade festgestellt das da eine Antwort zu einer andern Diskussion hier im Forum geschlummert hat.

    Jo Outsider81,

    das hab ich. Und auch dort wird meine Auffassung der Regeln größtenteils geteilt. Genaugenommen kennt mein Lehrwart meinen Nick hier und kommt von selbst auf mich zu. Meistens bekomm ich von Ihm Argumentationstipps. Einmal war er aber auch absolut anderer Meinung als ich hier. Überzeugen konnte er mich auch, indem er den entsprechenden Regelbezug herstellte. Aber bei einer der wichtigsten Meinungen sind wir uns 100% einig, unsere Handballregeln kann man nicht interpretieren, dafür sind alle Formulierungen zu eindeutig.

    Nimm doch einfach mal als Beispiel 8:3 und da

    Vergehen, bei denen sich die Aktion überwiegend oder gar ausschließlich gegen den Gegenspieler statt gegen den Ball richtet, sind progressiv zu bestrafen

    Zeig mir doch mal den Spielraum, der eine Interpretation zulässt. Dennoch ahnden wir nicht jedes Festmachen sobald der Angreifer den Ball in der Hand hält progressiv. Da kann man in die Situatin noch den Angriff auf den Ball sehen, auch wenn der Angreifer Ihn vom Körper weghält und der Vereidiger Ihn nicht erreicht.. Da, und somit nur auf dem Spielfeld, liegen unsere Spielräume.

    Nenn mir doch mal eine Regel, die sprachlich nicht eindeutig ist. Und verwende bitte die Sprache, die der Duden vorsieht und nicht das, was der Sprachgebrauch daraus macht. Nicht umsonst gibt es deutsche Grammatik.

    Und ganz so falsch kann meine Regelauslegung nicht sein, pfeife ich all das, was man als Einzelschiedsrichter bei uns im Kreis überhaupt pfeifen kann.
    Das geht dann bis C-Jugend Oberliga. Und das ganze, obwohl ich sogar gelegentlich beobachtet werde. Abstufen wollt mich noch niemand.

    Aber um beim Thema zu bleiben, hast du schon mal meine weiter oben besschriebene Übung mit der Tür ausprobiert??? Ich denke mal nicht.

    3m Abstand, aus dem Stand nur 2 Schritte im Sprinttempo und dann vor der Tür stehenbleiben, das solltest du doch schaffen. Immerhin erwartest du, das deine Spieler das auch schaffen, wenn Sie im vollen Sprint mit einer Geschwindigkeit von 5m/s (alte Herren) bis 8,5m/s (höher Klassig) ankommen, und Ihnen der Verteidiger 2,5m von Ihnen entfernt seitlich in den Lauf sppringt und dort zum Stand kommt.

    Oder noch besser, das passiert DIR, und ich wette, du bist der erste der dann schreit, das er überhaupt nicht mehr reagieren konnte.

    Ich hab für genau das, schon Rot gegeben und es mit 8:5 d begründet. Ich hatte auch alle Zeit der Welt, mir das gründlich zu überlegen, wurde der Angreifer doch bewusstlos in Begleitung des Notaztes vom Feld getragen. Beschwert hat sich da übrigens keiner. (Hab mich später Erkundigt was passiert war, 3 Rippen gebrochen, sonst nichts)

    Vielleicht auch mal die gleiche Situation des in den Weg stellens in einer anderen Situation. Angreifer geht bei 9m au vollem Lauf zum Sprungwurf, Verteiger macht auf 7m einen Schritt zur Seite und ist somit in der Sprungrichtung. Ich wünsch dem Angreifer dann schon mal viel Spass beim Ändern der Sprungrichtung


    Eine Sache jedoch, das hab ich weiter oben auch schon mal geschrieben, nehme ich hier aus der Diskussion mit. Zukünftig werde ich in meine Überlegungen zur Entscheidung mit einbeziehen, ob der Angreifer noch eine Möglichkeit hatte zu reagieren.

    Hi Bananiel,

    wieso fangen wir hier an, alle aufeinander einzuprügeln. Das ist doch hier bei unwillkommenen Meinungen die Regel und somit nichts neues.

    Wie oft habe ich versucht, Diskusionen zu führen, meine Auslegungen von Regeln abgeleitet, auf die Sprache hingewiesen in denen unsere Regeln da stehen, usw. und habe nur Meinungen und anfeindungen als Antwort erhalten. Wirkliches Diskutieren können hier vielleicht 10% der User.

    Hier rennt man gegen eine Wand. Und deshalb meine Hochachtung vor Harmi und seinem Statement hier, welches vieles was man immer wieder in Handballspielen sieht und was hier immer wieder verteidigt wird mal gnadenlos anprangert.

    Und wer nicht Kritikfähig ist und so reagiert wie hier zu lesen, der Disqualifiziert sich in meinen Augen als Schiedsrichter selbst. Wenn jeder Schiedsrichter nur das pfeift, was in den Regeln steht, dann ist eine Diskusion wie diese hier nicht möglich.

    Das Problem ist doch, das viele Schiedsrichterkann man hier oft genug lesen, die Regel interpretieren. Und ein zweites, warum hier Spannemänner schreiben dass Sie gesehene Regelwidrigkeiten nicht pfeifen weil es Partnerbereich ist. Sorry für die folgende Aussage, aber das ist für mich "keine Eier in der Hose haben".

    Wenn Ihr schreit, Doppelpfiffe geben schlechte Beurteilungen, dann tut was dagegen. Pfeifft so wie Ihr es für richtig haltet und nicht so, das Ihr vielleicht eine gute Beurteilung bekommt. Spätestens wenn dem Verband die höherklassischen Schiries ausgehen, wird das bewertungssystem überdacht.


    Nehmt doch einfach mal 8:3

    .....................Vergehen, bei denen sich die Aktion überwiegend oder gar ausschließlich gegen den Gegenspieler statt gegen den Ball richtet, sind progressiv zu bestrafen ........................................

    Das wurde hier auch schon diskutiert und die große Resonanz der wie ich Sie nenne "grauen Eminenzen" war, da kommt dann kein Spiel zustande

    Probier doch einfach mal in einem Spiel aus, jedes stoßen und festmachen welches nicht nach dem Ball gerichtet ist progressiv zu bestrafen, und du wirst am Ende des Spieles 2 Dinge feststellen. Erstens, du bestrafst diese Aktionen viel weniger als du denkst, spätestens nach 5 Minuten wissen die Spieler dass du das nciht durchgehen lässt, zweitens hattest du ein richtiges Handballspiel.

    Und die ganze Fraktion die jetzt wieder schreit, da kommt kein Handballspiel zustande, denen stell ich die Frage, wie Sie das Stoßen und Festklammern welches Sie nicht bestrafen mit den Regeln vereinbaren. Oder zieht Ihr euch eine Blindenbrille auf???

    An all diese der Hinweis, unsere Regeln sind eindeutig und lassen keinen Interpretationsspielraum zu, eine Spielsituation kann man jedoch sehr wohl anders warnehmen (nicht interpretieren). Insofern werden immer noch alle Schiries leicht unterschiedlich pfeifen. Halten sich aber alle daran, werden Statements wie das von Harmi nicht mehr vorkommen.

    Zitat

    Original von gummiball
    auf die dauer wird mir eins immer bewusster, wenn alle nichtschiris die hier schreiben den schirischein machen würden, hätten wir hier ein riesenproblem weniger an der backe (fehlende und kompetente schiris).

    um es mal provokativ auszudrücken:

    wir sind zu arrogant, um irgendwelche ideen, anmerkungen usw. umzusetzen aber ihr habt nicht den arsch in der hose euch mal jede woche auf die platte zu stellen!!! :pillepalle:

    hieraus wird sich nie ein konsens bilden, da ihr einfach nicht in die materie einsteigen wollt!!!

    tut mir leid, baden wollen ohne nass zu werden geht halt nicht!!! :verbot:


    Kopfschüttel!!!!

    Aber Vorschlag von mir, werd doch auch nicht mehr nass

    Irgendwie versteh ich die ganzen Verteidiger Ihres Bereiches nicht. Klar gibt es Bereiche, die überwiegend vom zuständigen Schiedsrichter gepfiffen werden sollten.

    Dennoch läßt es sich nicht vermeiden, manchmal in den Bereich des anderen hineinzupfeifen. Bei einem guten Gespann ist das auch kein alzu großes Problem, beobachte ich doch vor meinem eigenen Pfiff in den Fremdbereich, ob mein Partner vielleicht ja doch die Pfeife an den Mund nimmt.

    I(ch versteh auch nicht warum sich alle hier so an dem Abgestanden festhalten. Dtoßen, Klammern am 6m Raum, Trikotziehen, und was man noch in einem Spiel so alles sieht.

    Ich erwarte ja gar nicht, das man alles sieht und pfeift. Aber wenn der nicht zuständige Schiedsrichter so steht, das er die Aktion richtig gut sieht und nur nicht pfeift, weil es der Bereich des Partners ist, dann darf sich das Gespann nicht wundern, wenn man es grottenschlecht nennt.

    Richtig interessant wird es, wenn man wieder mal Jugend pfeift und in der Halbzeit gefragt wird, warum man das und dies gepfiffen hat. Wenn man es dann erklärt bekommt man als Antwort oftmals, das es in der BULI oder bei internationalen Spielen ja auich nicht gepfiffen wird.

    Hi Zwetschge,

    vielleicht noch mal zum Verständnis. Ich habs irgendwo weiter vorne im Thread schon mal geschrieben. Mir geht es nicht um Situationen in denen der Angreifer die Möglichkeit hat,zu reagieren und am Verteidiger (das muss nicht der Torwart sein) vorbeizulaufen. Oder in denen ser Angreifer frontal aufläuft.

    Aber immer dann, wenn dem im vollen Lauf befindliche Angreifer ein Abwehrspieler mit einer Seitwärtsbewegung in den Laufweg springt und der Angreifer keine Möglichkeit mehr hat zu reagieren, dann ists für mich kein Stürmerfoul.

    Immerhin hatte der Angreifer seinen Weg so gewählt, dass er keinen Verteidiger umrennt.

    Hi Bilbo,

    hast du was getrunken?

    Denn nachvollziehen kann ich im Moment nicht, wo dein plötzliches philosophieren über deine Schiedsrichterkollegen herkommt. Mit dem Thema hat das in jedem Fall nichts zu tun.

    Wie du auf die Idee kommst, das 8:5 nicht als Regelbezug passt versteh ich erst recht nicht. Aber das wirst du hier bestimmt noch erklären.

    Und warum ich etwas nicht einsehen soll, ?????????????, habe ich doch ein bißchen weiter oben schon geschrieben, das mich die Diskusion hier dazu gebracht hat, neue Aspekte in meine zukünftigen Entscheidungen mit einzubeziehen.

    Hi Bilbo,

    vielleicht mal zu deiner Information.

    Wir diskutieren ier in einem Extrembereich. Überlaufangriff und als Grundsituation ist nur noch der Torwart vor dem Angreifer. Dieser versucht sich dem Angreife,r der in vollem Sprinttempo ankommt, regelkonform in den Weg zu stellen

    Sollte der Torwart das nur so knapp schaffen, das der Angreifer keine Möglichkeit mehr hat am Torwart vorbeizulaufen, dann würde ich mit 8:2d und 8:5d argumentieren.


    @all

    beim schreiben dieser Antwort ist mir eine kleinigkeit von meteokoebes letztem Posting so richtig festgesetz. Mit der Frontalbewegung stimme ich ab sofort mit Ihm vollkommen überein.

    Aber überdenkt doch mal die Formulierung von 8:5d. ....einen im Lauf oder im Sprung befindlichen Gegenspieler stößt oder so angreift,......

    und jetzt hinterfragt euch mal, mit welcher absicht ein Abwehrspieler eine Seitwärtsbewegung in den Lauf des Angreifers macht. Da geht es nur darum den Angreifer zu behindern. Und das nenne ich angreifen.

    Zwetschge

    Ist eigentlich ganz einfach. Wenn hier argumentiert wird, der Angreifer muss beim Überlauf auch nach vorne schauen, dann kann ich nur auf Stürmerfoul entscheiden, wenn er eine Chance hat den Angreifer zu umlaufen. Das ist je nach Geschwindigkeit nur bis zu einem Zeitpunkt x möglich. Danach hat der Angreifer, weil die Reaktionszeit nicht ausreicht keine Chance mehr zu reagieren. Und wenn das nicht gegeben ist, dann kanns kein Stürmerfoul sein.

    Wenn du ausprobieren möchtest was ich meine, dann stell dich mal 3m vor eine offene Tür. Und jetzt gehst du ganz normal los und hältst vor der Türöffnung an. Anschließend wiederholst du das ganze, machst aber die ersten 2 Schritte im Renntempo. Kleiner Tipp von mir, achte darauf das beim 2ten Versuch niemnad die Tür zumacht.

    T.N.T.

    8:1d hat ich auch im Sinn. Deshalb hatte ich extra geschrieben entgegenstreckt. Einen Angreifer der in vollem Lauf frontal auf dich zukommt, den kannst du nicht mit angewinkelten Armen kontrollieren oder begleiten. Funktioniert einfach wegen den unterschiedlichen Geschwindikkeiten nicht. Sobald du die Hände hochnimmst ist die Aktion immer gegen den Körper und Gesundheitsgefärdent(vorgestreckter Arm auf Solarplexus, kann wohl keiner ausschließen)

    Und jetzt schreib bitte nicht zum eigenen Schutz. Der Verteidiger, der sich da hinstellt um ein Stürmerfoul zu provozieren, der muss es nehmen wie ein Mann, er will ja das es umgerannt wird. Genauso argumentiert Ihr ja der Angreifer muss damit rechnen das da einer steht.

    Wie wird Stürmerfoul provozieren bei uns in der Jugend trainiert? Indem die Abwehrspieler sich in den Weg stellen und die Hände auf den Rücken nehmen.

    Find ich gnz schön mutig, was Bundesligaschiedsrichter so von sich geben. Ich denk da nur an abgestanden im Kreis, da brauch ich in 90% der Fälle keine Zeitlupe um das zu sehen.

    Oder stoßen ieines sich in der Luft befindlichen Spielers.

    Das sind alles ganz einfache Situationen, meistens der Abschluß ohne viel drum herum. Und nur diese 2 sieht man in jedem Bundesligaspiel mehrfach ohne das Sie gepfiffen werden.

    Klar gibts mit Sichreheit Situationen die aufgrund der höheren Geschwindigkeit des Spieles schwieriger zu sehen sind. Aber gerade die einfachen Situationen sollte man pfeifen und vor allem auch sehen.

    Und was hat das besser austrainiert sein der BL-Spieler eigentlich mit der Regelauslegung zu tun? Da stell ich doch einfach mal die These auf, das der Foulende auch besser Trainiert ist und das gleiche Foul viel mehr Wirkung hat als in den unteren Ligen.

    Leider hab ich nicht so viel Zeit, hier dauernd mitzuschreiben. Ich möchte auch nicht alles zitieren, das ist mir zu viel.

    Ich gebe aber zu, das mich die Postings hier dazu gebracht haben, eine kleine unterscheidung in meine zukünftigen Entscheidungen einzubauen. Obs gelingt, mal abwarten.

    Ich werde künftig vor einer Entscheidung zwei Dinge überlegen.

    Erstens, ob der Angreifer noch Zeit hatte den Abwehrspieler/Torwart zu registrieren und auch durch ausweichen zu reagieren. In Metern ausgedrückt bedeutet das eine Stehen des Abwehrspielers/Torwartes bevor der Angreifer auf ca 2m Entfernung herangekommen ist bevor es zum Zusammenstoß kommt.

    Zugrunde lege ich dabei eine Reaktionszeit von 0,3 Sekunden und eine Geschwindigkeit die ungefähr 6m/s entspricht.(Auf 100m 16 Sekunden)

    Zweitens, der Abwehrspieler/Torwart darf keine Bewegung Richtung Angreifer machen. Das heist er steht ruhig mit hängenden Armen. Wenn er die Arme nach oben nimmt und dem Angreifer entgegenstreckt, dann ist das eine aktive Bewegung Richtung Angreifer und kein ruhiges Stehen.


    Ich begründe euch auch gerne das Stehen und den Abstand, und dazu nehme ich nur den großen Thenor der Postings hier. Ihr argumentiert alle, oder schließt euch einer solchen Argumentation an, dass der Angreifer auch beim Überlauf den Bereich vor sich beobachten muss. Dass finde ich auch soweit in Ordnung. Dann muss man Ihm aber auch zubilligen, dass er noch eine Ausweichbewegung um einen stehenden Spieler, der im letzten Moment deine Blockadeposition erreicht, herum durchführen kann. Erwarten, das er einen Sprint innerhalb von 2m abbrechen kann und zum Stillstand kommt kann man nicht. Wer das tut, kann es mir gerne mal vormachen.

    Meine Kalkulation mit 2m und 0,3 Sekunden bewegt sich da sowieso schon eher am unteren Limit.

    Vielleicht sollten wir uns erst mal darauf einigen, was man im Falle eines Überlaufes unter einem Angriff auf den Angreifer versteht.

    Und das ist für mich jede Atacke die zu dem Zeitpunkt erfolgt, wenn der Spieler nach hinten schaut. Der Überlaufangriff gehört zum Handball. Und jeder Abwehrspieler der den Spieler oder auch dessen Laufweg attackiert solange dier Angreifer nach hinten schaut, nimmt schwere Verletzungen billigend in Kauf.

    Außnahme davon kann nur sein, wenn der Angreifer ab dem Fangpunkt noch genug Zeit hat, zu reagieren. Im vollen Lauf sind das mit erkennen des Gegners so 4-5m Abstand, wo er stehen muss. Weiterhin darf der Abwehrspieler keine Aktion mit den Händen und Armen nach vorne ausführen. Das kann immer nur als Angriff gewertet werden.

    Wie kommt man eigentlich auf die Idee, eine solche Aktion könnte Stürmerfoul sein. Die Regel sagt das es verboten sei einen Spieler anzurennen. Dieses anrennen gegen den Gegenspiler ist aber immer eine willentliche Tat.

    Und diese sollte mal jemand beim Überlaufenden erklären, wie dieser willentlich auf den Abwehrspieler anrennt.

    So wie Theoitetos das beschreibt, bin ich erstaunlicherweise mal der gleichen Meinung wie er. Ein Torwart kommt raus und lässt auf 7m den Gegner der nach dem Ball schaut auflaufen, das passt.

    Die hier viel diskutierte Situation der Torfrau ist doch aber mit 8.5 ausreichend abgedeckt.

    in 8.5 heisst es:

    d)einen im Lauf oder im Sprung befindlichen Gegenspieler stößt oder so angreift, dass dieser dadurch die Körperkontrolle verliert. Dies gilt auch, wenn ein Torwart seinen Torraum bei einem Gegenstoß der gegnerischen Mannschaft verlässt;

    Was jetzt an nach vorne gestreckten Armen kein Stoßen oder Angreifen des Gegners ist, weis ich nicht. Und vorsicht, wer jetzt schreibt Sie schützt sich oder Ihre Gegnerin kommt in anderen Situationen in denen die Arme nach vorne gehen in Erklärungsnot.

    Ich denke da jetz einfach mal an einen Sprungwurf an der Abwehr. Da kommt sowas auch regelmäß vor

    Und wenn er keinen Pass hat, dann gibts da so einen Bereich, fehlende Pässe .... u.s.w.

    Wo ist da das Problem. Und ich als Schiedsrichter halte mich an die Regeln die ich durchsetzen soll. Für die Einhaltunfg der Spielordnung bin ich nicht verantwortlich.

    Den sich in Richtung Spielfeld bewegenden Ball nicht mit dem Fuß zu spielen dient zum Schutz des Angreifers der den Ball aufnehmen will und am 6m Kreis steht. Wenn der Torwart diesem mit beiden Füßen voran entgegenspringt, Gute Nacht.

    Den liegenden Ball nicht mit dem Fuß oder Unterschenkel zu spielen dient der regelkonformen Fortstzung des Spieles. Denn der Torwart könnte ja, um das Spiel richtig schnell fortzusetzen seinem Mitspieler den Ball zukicken. Das Spiel soll aber mit Abwurf fortgesetzt werden.

    Hi T.N.T

    wenn du meine Argumentation nicht mitgehen kannst, ist das nicht so schlimm. In einer Sache muss ich dir jedoch recht geben, eine progressive Strafe gibt die Regel in dieser Situation nicht her.

    Weder in den Erläuterungen noch in den Regeln wird man fündig, um eine solche Aktion zu bestrafen. Auch kann eine regeltechnisch korrekte Abwehraktion (Fussabwehr) kein unsportliches Verhalten sein. Auch das kann man regeltechnisch nicht ableiten. Unsportliches Verhalten ist zur genüge beschrieben.

    Insofern komme ich zu dem Schluss, das man einfach, so ungern selbst ich das tun würde, selbst dann weiterlaufen lässt, wenn er einen Gegenaspieler trifft.

    Wer eine andere Meinung vertritt, leite dies doch bitte mal direkt von unseren Regeln ab.

    Bananiel

    Habe gerade versucht, auch deine Argumentation des gefährlichen Spieles regeltechnisch zu begründen. Wie möchtest du das ableiten? Treffen des Gegners mit dem Ball wird nur bei Freiwurf bzw. 7m abgeleitet, insofern sehr vage als herleitung für ein Vergehen.

    Das war ja auch meine eigene Idee zur Bestrafung, gibt die Regel aber in soeiner Situation nicht her.