Hallo Lasse,
du machst es dir ja recht einfach. Verteidiger steht im Raum und daraus folgt bei jeder Aktion gegen diesen Verteidiger 7m. Warum gibt es eigentlich 6:3? Ist das keine Regel?
Betrachten wir mal 6:3, da genau b
Das Betreten des Torraums bleibt ungeahndet:
b) wenn ein Spieler ohne Ball den Torraum betritt und sich dadurch keinen Vorteil verschafft
In meinem Beispiel, und du hast mir zugestimmt, das dieses auch dem Beispiel 1 enstspricht, ist 6:3 b erfüllt. Erkläre mir bitte welchen Vorteil der Abwehrspieler hat, wenn der Angreifer auf 10m steht und er mit der Ferse auf der Linie.
Klar ist es ein Vergehen, da der Abwehrspieler den Raum nicht betreten darf, bleibt aber im Moment des Vergehens laut 6:3 b ungeahndet. Würde er mit der Ferse 5cm weiter vorne stehen, hätte der Angreifer die gleiche Situation. Somit kein Vorteil für den Abwehrspieler. Und an der Stelle ist diese Entscheidung beendet. Entweder du pfeifst jetzt, oder 6:3
Jetzt kommt die neue Siziation:
Warum jetzt der Angreifer mit voller Absicht, so habe ich es geschrieben und du hast es zitiert, in den Abwehrspieler gehen darf, musst du mir erklären.
Der Angreifer hat immerhin 4m Weg bis zum Abwehrspieler. Er könnte doch auch rechts oder Links am Verteidiger vorbeigehen, warum also genau auf den Mann? Würde nur einen minimal anderen Anlauf bedeuten. Also wie auch von mir beschrieben Absicht.
Warum 2 Minuten, Angriff auf den Körper und er nimmt billigend in Kauf, wenn er mit voller Wucht ankommt, das sich sein Gegenspieler der auf eine solche Situation nicht vorbereitet ist, verletzt. Wenn er das Knie noch hochzieht direkt Disqualifikation.
Und wenn du mir hier eine bewusste Fehlentscheidung unterstellen möchtest, dann solltest du diese Aussage zumindest mal mit Regeln belegen.Dann musst du mir aber erklären, warum du 6:3 nicht anwenden willst und wo der Vorteil des Abwehrspielers bei einem 4m entfernt stehenden Angreifer liegt.Wir reden hier von einem Fuß 5cm weiter vorne.
Vielleicht solltest du mal zurück zu den Wurzeln unserer Tätigkeit. Wir beurteilen Situationen. Und da reit sich eine an die Andere, Und jede müssen wir einzeln nach den vorliegenden Regeln beurteilen. Und die Regel lässt kein, was wäre wenn zu. Deshalb habe ich mein Beispiel für 1 mit Bedacht so gewählt um aufzuzeigen, das Beispiel 1 viele Variationen offenlässt.Genausogut könnte Beispiel 1 der Außenverdeidiger sein, der den Außen beim Wurf behindern möchte und deshalb im Kreis steht. War aber nicht mein Beispiel.
Deshalb habe ich das Beispiel als mir zu schwammig bezeichent und konnte nicht nachvollziehen, warum bis auf einige wenige die meisten gleich 7m schreien.