Beiträge von sunny-1

    Arcosh

    hast du eigentlich mein Beispiel gelesen. In diesem steht der Angreifer nach dem Regelverstoß betreten des Kreises still mit der Ferse im Raum.

    Und wieso wird der Angreifer wegen deiner Vorteilsauslegung als Schiedsrichter mit 7m bestraft? Freiwurf ist die Ahndung des Vergehens betreten des Torraumes. Dann pfeif es doch auch gleich.

    Und nur weil du meinst, Vorteil geben zu können und dieser dann nicht entsteht 7m. Das steht so nicht in der Regel, dann ist der Vorteil für den Angreifer eine zusätzliche Bestrafung des Verteidigers.

    Anders Ausgedrückt schenkst du dem Angreifer, weil du Vorteil laufen lässt und das erste Vergehne nicht bestrafst einen 7m.

    Oder gibst du dann Freiwurf? Hast du nicht genau geschrieben in deiner Antwort. Wenn ja, dann aber bitte deutlich, dann nehm ich mein Posting zu dir gerne zurück.

    Dann Versuche ich es mal mit einem anderen Ansatz, vieleicht wird es dadurch deutlicher.

    Einig sind wir uns darüber, das betreten des Torraumes in meinem Fall regelwiedrig ist. Strittig ist nur die Auslegung. Zu6:3 hab ich alles geschrieben, du willst es aber nicht verstehen.

    Dein einziges Argument ist 6:2 Dann pfeife doch auch genau so. Du argumentierst, das der Abwehrspieler dadurch das er da steht und mit der Ferse die Linie berührt einen Vorteil hat.

    Dann pfeife nach 6:2 b und gut ist. Der Angreifer ist 4,m weg, muss erst noch Anlauf nehmen und hat somit keine klare Torgelegenheit. Wo dein Siebenmeter herkommt ist ja genau der Streitpunkt.

    Wenn du auf Vorteil abwartest und dieser nicht entsteht pfeift man die Situation bei welcher man den Vorteil abwartet, siehe ein Absatz höher. Wäre in meinem Bespiel bei einer solchen Auslegung Freiwurf für den Angreifer. Hast du hier übrigens auch geschrieben:

    Zitat

    Original von Lasse


    Der zeitliche Ablauf ist eigentlich recht deutlich: 1. Abwehrspieler tritt in den Kreis, 2. Angreifer springt ihn an. Für die Spielfortsetzung ist der erste Regelverstoß maßgebend, egal, was vom Angreifer kommt.

    Eine andere Regelauslegung lassen unsere Hanballregeln gar nicht zu.
    Wie dann das Stürmerfoul zu werten ist, sollte klar sein, hatten wir oben schon Einigkeit

    Mal gespannt, wie du dich jetzt wieder windest.

    Außer Eisbär begreift wohl hier keiner um was es geht.

    Lasse, erkläre doch bitte mal anhand einer Regel, wie ein Abwehrspieler mit der Ferse auf der Linie einem 4m entfernten Angreifer eine Tormöglichkeit nimmt.

    Wenn du großzügig interpretierst, dann bestenfalls 6:2 b. Wobei du dann auch erklären solltest, welchen Vorteil der Abwehrspieler denn hat. Wäre seine Ferse 5cm weiter vorne hätte der Angreifer die selbe Situation.

    Und wenn der Angreifer dann voll auf den Abwehrspieler läuft und dieser sich nicht weiter bewegt, dann bei dir 7m. Da schreib ich nicht, was ich darüber denke.

    Dir empfehle ich, die von mir beschriebene Situation mal für einen Lehrabend. Wird ein AHA-Erlebnis.

    Und Lasse, wenn du das hier schreibst.

    Zitat Lasse:
    Dann ist natürlich die Frage, ab welcher Entfernung dann ein Vorteil entstehen soll. Die Linien sind meiner Meinung nach auf dem Spielfeld, um gewisse Sachen zu begrenzen, und nicht, um als grobe Richtlinien zu dienen.
    Zitat Ende

    dann verstehe ich das, was du hier von dir gibst. Aber sollen wir nach Regeln pfeifen oder nach dem, was wir Meinen?

    Hallo Lasse,

    du machst es dir ja recht einfach. Verteidiger steht im Raum und daraus folgt bei jeder Aktion gegen diesen Verteidiger 7m. Warum gibt es eigentlich 6:3? Ist das keine Regel?

    Betrachten wir mal 6:3, da genau b

    Das Betreten des Torraums bleibt ungeahndet:

    b) wenn ein Spieler ohne Ball den Torraum betritt und sich dadurch keinen Vorteil verschafft

    In meinem Beispiel, und du hast mir zugestimmt, das dieses auch dem Beispiel 1 enstspricht, ist 6:3 b erfüllt. Erkläre mir bitte welchen Vorteil der Abwehrspieler hat, wenn der Angreifer auf 10m steht und er mit der Ferse auf der Linie.

    Klar ist es ein Vergehen, da der Abwehrspieler den Raum nicht betreten darf, bleibt aber im Moment des Vergehens laut 6:3 b ungeahndet. Würde er mit der Ferse 5cm weiter vorne stehen, hätte der Angreifer die gleiche Situation. Somit kein Vorteil für den Abwehrspieler. Und an der Stelle ist diese Entscheidung beendet. Entweder du pfeifst jetzt, oder 6:3

    Jetzt kommt die neue Siziation:

    Warum jetzt der Angreifer mit voller Absicht, so habe ich es geschrieben und du hast es zitiert, in den Abwehrspieler gehen darf, musst du mir erklären.

    Der Angreifer hat immerhin 4m Weg bis zum Abwehrspieler. Er könnte doch auch rechts oder Links am Verteidiger vorbeigehen, warum also genau auf den Mann? Würde nur einen minimal anderen Anlauf bedeuten. Also wie auch von mir beschrieben Absicht.

    Warum 2 Minuten, Angriff auf den Körper und er nimmt billigend in Kauf, wenn er mit voller Wucht ankommt, das sich sein Gegenspieler der auf eine solche Situation nicht vorbereitet ist, verletzt. Wenn er das Knie noch hochzieht direkt Disqualifikation.

    Und wenn du mir hier eine bewusste Fehlentscheidung unterstellen möchtest, dann solltest du diese Aussage zumindest mal mit Regeln belegen.Dann musst du mir aber erklären, warum du 6:3 nicht anwenden willst und wo der Vorteil des Abwehrspielers bei einem 4m entfernt stehenden Angreifer liegt.Wir reden hier von einem Fuß 5cm weiter vorne.

    Vielleicht solltest du mal zurück zu den Wurzeln unserer Tätigkeit. Wir beurteilen Situationen. Und da reit sich eine an die Andere, Und jede müssen wir einzeln nach den vorliegenden Regeln beurteilen. Und die Regel lässt kein, was wäre wenn zu. Deshalb habe ich mein Beispiel für 1 mit Bedacht so gewählt um aufzuzeigen, das Beispiel 1 viele Variationen offenlässt.Genausogut könnte Beispiel 1 der Außenverdeidiger sein, der den Außen beim Wurf behindern möchte und deshalb im Kreis steht. War aber nicht mein Beispiel.

    Deshalb habe ich das Beispiel als mir zu schwammig bezeichent und konnte nicht nachvollziehen, warum bis auf einige wenige die meisten gleich 7m schreien.

    Um im Beispiel 1 eine Entscheidung zu treffen, ist mir das ganze zu schwammig beschrieben. Wundere mich das das keinem auffällt.

    Hier kann der Abwehrspieler erst mal, ohne einen Vorteil zu haben mit der ferse im Kreis stehen. Dann greift 6:3. Und jetzt kommt der Abwehrspieler und begeht in den still stehenden Spieler ein Stürmerfoul.

    Das 6:3 dann nicht mehr gültig sein soll, gibt mir die Regel nicht her. In diesem Beispiel lese ich den zeitlichen Ablauf als ganz entscheident. Auch das Entstehen der Situation ist da mit Sicherheit zu beurteilen.

    Stellt euch einfach mal vor, der Rückraum sieht auf 10m stehend, das der Abwehrspieler ohne dadurch einen Vorteil zu haben mit der Ferse still auf der Linie steht und geht deshalb mit Ball sofort mit voller Absicht in den still stehenden Abwehrspieler.

    Dann geb ich Stürmerfoul und 2 Minuten für den Angreifer.

    Passt genauso auf Beispiel 1

    Da immer noch trotz mehrfachem Regelbezug einige mit Freiwurf fortsetzen wollen, empfehle ich diese Situation beim nächsten Schulungsabend anzusprechen. Danach wissen einige mehr, das es mit 7m weitergeht.

    Wie gratfireball seh ich das auch. Ich denke, hier muss man 5:3 wörtlich nehmen, und da steht eben nicht, dass der Torwart den Torraum ganz verlassen haben muss.

    Und darum wird das Spiel je nach Verhalten des Felspielers Torwart fortgesetzt. Pass und Bewegung nach vorne ins Spielfeld weiterlaufen, zurück in den Torraum Freiwurf für den Gegner.

    Manchmal kann nett sein Wunder bewirken.

    Lad doch den netten Herrn mal zu einem Kaffee ein, hör dir an was Ihn an dir stört und versprich Ihm, soweit als möglich dich zu bemühen, den Lärm zu vermeiden.

    Informiere Ihn, wenn bei dir am nächsten Tag die Elefantenherde vorbeikommt und entschuldige dich vorher.

    Lächle und entwaffne.

    Und mach alles genauso wie vorher auch. Mit ein bißchen Glück ist er aufgrund deiner Rücksichtnahme in Zukunft ruhig.

    Sorry Theoitetos,

    aber eigemtlich finde ich Erläuterung 5.1 unmissverständlich und auf unseren Fall anwendbar. Angreifer ist in Wurfposition und unser Abwehrspieler betritt mit der Hacke aus versehen den Torraum.

    Aber das bringt uns so nicht weiter.

    Wenn hier nichts wirklich neues kommt, können wir noch ewig so weitermachen. Regeltechnisch gibt mir alles was hier kam bestenfalls eine Wiederholung des Freiwurfes her, wobei ich mich selbst da fragen würde, ob der Abwehrspieler anders abgewehrt hätte wenn er seine Hacken 5cm weiter vorne gehabt hätte.

    Wenn ich zu dem Schluss komme nein, dann Abpfiff und Feierabend. Erklärung warum steht weiter oben. Vielleicht sehen wir viele Dinge auch zu verbissen, immerhin lässt uns die Regel auch bei dieser Situation Ermessensspielraum.

    Diskutieren ist zwar schön, aber einfach mal so eine Regel hier reinschmeißen ohne sich die Situation in Bezug auf diese vorzustellen finde ich schon hart.

    Im Einzelnen,

    Dank an Lasse 15.2 hatte ich auf die schnelle nicht gefunden, wusste aber das es irgendwo steht. Auch auf 15.9 bist du schon eingegangen, insofern ist dazu alles gesagt.

    Aber vielleicht kann mir Theoitetos einmal erklären, wo er 16:1c hernimmt. Unsportliches verhalten setzt erst einmal Absicht voraus. Und ein Abwehrspieler, der einen Seitschritt macht, mit dem Rücken zum eigenen tor steht und im Rahmen dieses Schrittes den Torraum mit der Ferse leicht betritt Absicht zu unterstellen ist schon krass. Und vielleicht sollte man sich die Erläuterungen zu den Regeln die man hier zitiert auch mal durchlesen.

    tobinho

    Regel 13 Der Freiwurf

    hier genau 13.7

    in Verbindung mit Regel 2 Die Spielzeit

    hier genau 2.4 ff

    Bestrafen kannst du, kein Thema

    Zu dem Punkt tobinho, den du gar nicht vestehst,

    Regel 6.3
    Und diese Entscheidung obliegt deiner Beurteilung, hätte er den Ball nicht abgewehrt wenn er mit dem Fuss nicht die Torraumlinie berührt hätte? Ist aber immer Interpretatriobssache und deshalb durchaus strittig. Situation muss man sehen und dann beurteilen.

    Übrigens wird der Siebenmeter in 6.2 ebenfalls in der von dir beschriebenen Situation ausgeschlossen, um diese Theorie ebenfalls mal zu beenden.

    Um es mal ein bißchen anzuspitzen,

    in Zukunft haben wir bei Mädchenspielen eine Scheere in der Tasche.

    Wenn da mal eine Spielerin auf die Idee kommt, ihre Gegenspielerin am Zopf festzuhalten. Dem müssen wir schon vor dem Spiel vorbeugen.

    Schnipp, Schnapp, Haare ab. :baeh:

    Ich erklärs mal anders.

    Der Freiwurf ist eine letzte Entscheidung, bevor die eigentliche Spielzeit abgelaufen war. Da dieser nicht mehr in normaler Form ausgeführt werden kann, muss er direkt geworfen werden. Deshalb ist eine andere Entscheidung aufgrund des Fehlverhaltens des Abwehrspielers nicht mehr möglich.

    Der Wurf gilt als Ausgeführt, sobald der Ball die Hand des Werfers verlassen hat. Dann ist nur noch die Reaktion abzuwarten und entsprechend zu entscheiden.
    Und das von dir beschriebene Zenario kann demnach erst erfolgen, wenn man auf die Reaktion des Wurfes wartet. Die persönliche Bestrafung für in diesem Fall unsportliches Verhalten ist in Regel 2.6 vorgesehen

    Was bleibt dir übrig, entweder dir Streß machen und das ganze so lange wiederholen lassen bis es klappt oder aber beide Augen zu.

    7m kannst du nicht geben, Spiel ist ja schon zu Ende. Bestrafen wegen Abwehr durch den Kreis als unsportliches Verhalten, passt mir hier nicht, von deiner Beschreibung her keine Absicht. Also Wiederholung, so lange bis es klappt

    Das ganze mit viel Stress für alle Beteiligten aber 100% korrekt.

    Alternativ sich die Frage stellen, ob der Abwehrspieler wirklich einen Vorteil hatte, weil er mit einem Fuß im Raum stand. Wenn ja, Wiederholen, wenn Nein dann Tatsachenentscheidung und Ende.

    Nicht 100% korrekt aber vertretbar.

    Bei unterstellter Absicht Standartprogramm.

    Vor allem auch auf den Werfer achten, denn wenn die Mauer normal steht ist es fast unmöglich bei vollem Bodenkontakt mit einem Fuss auf beschriebene Art an der Mauer vorbeizuwerfen.

    Zitat

    Original von TLpz
    Richtig, aber es gibt auch zu bedenken, dass jede Spielklasse nur die Schiedsrichter bekommt, die sie verdient. Leider erwarten die Spieler in der Kreisliga, das der SR ein ähnliches Niveau an den Tag legt wie ein Bundesliga- SR (obwohl sie mit dessen "Pfeif- Stil" sicher garnicht zurecht kommen würden).

    Wenn ich sowas lese, muss ich stark an mich halten. Da steckt eigentlich die Aussage drin, wer nicht gut genug ist, der bezieht halt Kloppe und muss sich seinem Schiedsrichter anpassen. Tue was er zulässt und unterlasse was er pfeift.

    Dir empfehle ich einmal, Jugendspiele zu beobachten. Dort werden die Spieler dazu erzogen, nicht auch noch die andere Backe hinzuhalten. Denn wenn dort die Schiedsrichter nicht konsequent pfeifen und viele Dinge durchgehen lassen oder einfach nicht in der Lage sind ein unterklassiges C-Jugendspiel sicher zu leiten, dann setzt sich die Klopperei immer weiter fort bis hoch in den Aktivenbereich.

    Und wenn du dann sagst, jeder bekommt den Schiri den er verdient, dann frage ich dich was die Jungen und Mädels verbrochen haben. Das Problem ist doch in den meisten Verbänden das gute Schiris gefördert werden bis es nciht mehr geht, die Grundlagenarbeit aber nicht stimmt.

    Wenn dann ein DHB einen Schirizuwachs von ca. 150 für 2006 vermeldet, dann muss an meiner Aussage wohl was stimmen.

    Zitat

    Original von michaelb

    Das ist abschließend gesagt meine Meinung. Die Feigheit, online/per Zeitung nachzukarten, finde ich dabei am Sschlimmsten. Wer einen Arsch in der Hose hat, spricht Schiris selber an.

    Dann setzt dich mal als Zeitnehmer an den Tisch, verhalte dich neutral und sprich mal nach dem Spiel den Schiedsrichter mal konstuktiv an, welche Fehler er gemacht hat.
    Da hilft es dir auch nicht bei vielen, dass du selbst Schiri bist. Da bekommt man oft zu hören, man müsse doch auf seiner Seite sein.

    Wenn wir hier ehrlich sind müssen wir wohl zugeben, dass viele Schiedsrichter seitens der Einteiler gerade unterklassig nur noch pfeifen, weil einfach keine anderen da sind. Und nicht weil Sie wirklich gut sind.

    Bei uns in Hessen gibt es die Zeitstrafe als persönliche Strafe bis D-Jugend. Ab C-Jugend ist es wieder eine Kollektivstrafe, dass heißt die Manschaft wird reduziert.

    Auch die offensive Dekkung ist bis D-Jugend verbindlich, ab C-Jugend nur noch eine Empfehlung.

    Ist das irgendwo anders?