Beiträge von sunny-1

    Ich verstehe nicht, warum hier immer wieder die Argumentation auftaucht, Bundesliga sei nicht mit den unteren Ligen zu vergleichen.

    Meines Wissens wird immer Handball gespielt und in diesem Sport haben alle die gleichen Regeln.

    Und ich finde es absolut legitim, Aktionen aus der Bundesliga die jeder kennt und immer wieder sieht, als Beispiel anzuführen, vereinfacht doch dass die Beschreibung der Situation.

    Und gerade die Aktionen gegen Pascal Hens, der eigentlich in fast jedem Spiel einmal auf dem Rücken liegt weil ein Abwehrspieler seine Aktion nach vorne gerichtet hat, sind als Beispiel dafür, wie man es als Schiedsrichter nicht machen sollte perfekt.

    Bei uns werden auf Lehrabenden genau diese Aktionen per Video gezeigt und wir darauf sensibilisiert, dann auch Rot zu zeigen.

    Ich denke, man kann genau diese Aktion relativ einfach sauber beurteilen.

    Springt der Angreifer nach oben, und die Abwehr hat die Arme oben hat er Pech gehabt. Irgendwo muss die Abwehr ja stehen und eine Abwehrbewegung muss der Verteidiger ja auch machen können.

    Und jatzt kommt das, in meinen Augen einfache. Richtet sich die Aktion des Verteidigers nicht nach dem Ball und ist ausschließlich nach vorne gerichtet, kann er Duschen gehen.

    Wobei ich in dieser Situation sagen würde, im Zweifel für den Verteidiger.

    Diese Situation haben wir letztens in einer kleinen Runde auch diskutiert. Das Problem ist die Torwartbewegung.

    In unserer Diskusion kamen wir zu dem Ergebnis, dass es entscheident ist, wie die Torwartbewegung stattfindet.v Ist es der typische Hampelmann ist es kein Problem, irgend eine Bewegung muss der Torwart ja machen.

    Problematisch wird es, wenn die Abwehraktion des Torwartes ÜBERWIEGEND nach vorne gerichtet ist. Dann ist wohl im Einzelfall zu entscheiden, zumindest solange die Aktion im Torraum stattfindet, inwiefern die Aktion keine typische des Torwartes ist.

    Auch ist es Entscheident, wann der Angreifer den Ball aufnimmt.

    Sehr schwierig und immer Einzelfall.

    wenn ich lese "Wüste Trikotzerrerei" dann denke ich sofort an progressiv. Allerdings würde ich dann, wenn ich das ganze schon als "wüst" einschätze, direkt 2 Minuten geben.

    Und wenn beide am Trikot gezerrt haben, dann eben beide. In einem solchen Fall würde ich voll auf Deeskalation setzen.

    Auch die Entscheidungsfolge erst Kreis, deshalb Abwurf, und danach Progressiv ist so durchaus in Ordnung.

    Wenn allerdings das Trikotzerren stattfand, um eine klare Torgelegenheit zu verhindern, und diesen Beigeschmack hat deine Beschreibung für mich, dann wars eine Fehlentscheidung. Kommt wirklich darauf an, wann das Trikotzerren begann.

    Ich habe es weiter oben schon mal geschrieben,

    sein nächstes Spiel ist Jugend-Oberliga. Insofern bestimmt kein Neuling. Wie er früher gepfiffen hat weis ich nicht, habe Ihn vorher noch nicht gesehen.

    Hatte leider die Videokamera nicht dabei. Hätte das gerne Aufgenommen und einen kleinen Film, Wie soll man es nicht machen, daraus zu machen.

    Es hätte von den Aktionen her geben müssen. Leider gab es nicht eine. Da war vom, beim Überlauf von hinten in den Arm greifen über beim Sprungwurf aus der Luft pflücken bis zum wiederholten Schlagen auf den Arm fast alles dabei.

    War aber nur ein Schiri, da bei uns im Kreis Mangel an genug Gespannen existiert. Und dieser eine war die Katastrophe.

    1 und 2 dito,

    bei drei je nachdem wie viele Schritte der Spieler vorher gemacht hat. Wenn er nach dem dritten Schritt fällt, wäre, solange kein Gegner dafür verantwortlich ist, das Hinfallen für mich gleich dem vierten Schritt und deshalb zu bestrafen.

    Ich habe nicht die Sportarten Fußball und Handball miteinander verglichen, sondern die Klarheit der Regelaussagen beider Sportarten.

    Und wenn Lasse da Hüstelt "Abseits", kann ich nur Antworten Regeltechnisch eindeutig erklärt und alle Bedingungen für Abseits festgelegt. Wer diese dann kennt, kann Abseits oder nicht meist Nachvollziehen.

    Wenn ich hfranz richtig verstanden habe, möchte er wissen was getan wird, das eine einheitliche Regelauslegung durch alle Landesverbände stattfindet. Und da sage ich mal "NICHTS", weil es aufgrund unserer Regeln zuviel Interpretationsspielraum für den Einzelnen gibt. Beispiele findet man in meinem letzten Post, oder aber mehr als genug hier im Forum.

    Zwar wird geschult, jedoch auch da mit unterschiedlicher Interpretation.

    Ich bringre jetz mal sehr bewusst 8:5 d ins Spiel.

    Ein Spieler, der sich sehr bewusst in den Laufweg eines Angreifers stellt der Blickrichtung nach hinten zum Ball hat, führt seine Aktion meines Erachtens unter Umständen schon so aus, das der Angreifer die Körperkontrolle verliert.

    Bin auf Antworten gespannt.

    Vom Ansatz her ist die Frage mit Sicherheit interessant.

    Aber wie hier in verschiedenen Diskusionen oftmals zu lesen, ist die Regelauslegung sogar unter langjährigen Schiedsrichtern sehr unterschiedlich.

    Dabei sind unsere Regeln eigentlich sehr klar formuliert. Jedoch findet man, wenn man will immer wieder die Regel, die im umgangssprachlichen Gebrauch der deutschen Sprache, vielfältige M;öglichkeiten offen lässt.

    Nehmt einfach mal 6:2,

    Beim Betreten des Torraums durch einen Feldspieler Ist wie folgt zu entscheiden:

    Solange wir hier erst einmal darüber diskutieren müssen, wie diese Formulierung in der Anwendung der deutschen Sprache zu verstehen ist, werden wir nicht einheitlich pfeifen.(Hier im Forum geschehen)

    Und das Problem ist noch nicht einmal bei uns zu suchen, sondern vielmehr bei den Ausbildern. Immerhin bringen auch diese eine unterschiedliche Schulbildung und damit eine unterschiedliche Auslegung der deutschen Sprache mit. Hier müsste man meines Erachtens zuerst ansetzen.

    Außerdem kommt gerade im Handball auch noch die Verschachtelung der einzelnen Regeln zueinander dazu. So kann es durchaus sein, das eine Regel ganz klar eine Aussage trifft, jedoch eine andere, hier ist 13:2 ausdrücklich zu nennen, dem Schiedsrichter Interpretationsspielraum eröffnet. Und solange Schiedsrichter Interpretationsspielraum erhalten, wird es in der gleichen Situation unterschiedliche Entscheidungen geben.

    Aber auch die Regeln selbst lassen dem Schiedsrichter keine Möglichkeit, korrekt nach der Regel zu pfeifen.Lege ich 8:3 korrekt aus, habe ich nach 15 Minuten Spielzeit mindestens 10 Spieler progressiv bestraft und werde Mühe haben, das Spiel mit 14 Spielern zu beenden. Das typische Zumachen des Gegners, um einen Spieler einfach nur daran zu hindern, den Ball zu fangen oder aber weiterzuspielen, ist durch alle Spielklassen durchgängig dauerhaft zu sehen, Einen Angriff auf den Ball stellt das jedoch nicht dar und war nach 8:3 progressiv zu bestrafen.

    Wer jetzt verlangt, das Trainer oder sogar Spieler in der Lage sein sollen, Regeln zu verstehen oder gar zu befolgen, die sogar Schiedsrichtern im Rahmen der Regelbefolgung Schwierigkeiten bereiten, erwartet zu viel.

    Insofern können wir nur immer wieder "SO UNGEFÄHR" pfeifen um einen halbwegs geordneten Spielbetrieb zu gewährleisten.

    Das es aber auch anders geht, habe ich in meinen 8 Jahren als Fußbalschiedsrichter erlebt und gelernt. Jede Regel im Fußball ist klar und lässt keine Interpretation zu. Man muss diese nuir kennen.

    Was mich ein bißchen wundert, dass noch keiner die Erläuterungen zum unsportlichen Verhalten, speziell 5.3 b, angesprochen hat.

    Großzügig ausgelegt, greift der Offizielle/Trainer alleine durch seine Anwesenheit an der Seitenlinie, durch die gleiche Farbe seiner Kleidung, ins Spielgeschehen ein.

    Und wenn ich das einem Offiziellen nett erkläre, dass ich es so auslegen werde, wenn er seine Kleidung nicht ändert, und er dies dann dennoch nicht tut, dann ist es für mich Absicht. Und wenn es Absicht ist, dann ist es unsportlich.

    Aber egal was man sagt und wie man es sieht,

    Nichts ist so alt, wie die Nachrichten und Ereignisse von Vorgestern

    weshalb einige Zeitungen das Redaktionell aufgrund der fehlenden Aktualität gar nicht mehr veröffentlichen werden.

    Insofern Chance verpasst

    Lord Vader

    bist du Steuerberater oder Finanzbeamter?

    Dann kann ich mir ein ausführliches Gespräch mit meiner Cousine Ersparen. Fehlt mir auch eigentlich im Moment die Zeit.Diese ist Steuerberaterin mit einem großen Büro. Die Infos die ich hier gepostet habe, kamen durch ein kurzes Telefonat mit Ihr zustande.

    Sie hat aber auch nicht ganz ausgeschlossen, das noch andere Aspekte zu berücksichtigen seien, die Ihr im Rahmen dieses Sonderfalles nicht aufgefallen sind.

    Insofern kurze Info, dann kann ich mir das eventuell ersparen.