Auch auswärts klappt es beim TuS wieder
Zweitligist N-Lübbecke gewinnt beim SC Magdeburg mit 28:22 (15:10) / Buhrmester spielt fast bis zum Schluss durch
Magdeburg (nw). Patrik Liljestrand fiel gestern Nachmittag ein Stein vom Herzen. Mit dem Handball-Zweitligisten TuS N-Lübbecke übersprang der Schwede die erste Auswärtshürde der Saison beim SC Magdeburg II, wo er im vergangenen Jahr noch mit dem TV Emsdetten eine Niederlage kassiert hatte.
Von Rainer Placke
Die Lübbecker setzten sich verdientermaßen mit 28:22 (15:10) durch und zeigten dabei eine Steigerung im Angriff gegenüber dem ersten Saisonauftritt gegen den TV Emsdetten.
"Erst einmal bin ich froh über diese zwei Punkte, denn es ist nie leicht in Magdeburg einen Sieg zu landen", meinte Liljestrand nach der Begegnung.
Überzeugende Vorstellung von Björn Buhrmester
Der TuS N-Lübbecke wirkte von Beginn an sehr konzentriert und legte mit einer grundsoliden Abwehrleistung den Grundstein zum nie wirklich gefährdeten Sieg. Der im Tor aufgebotene Björn Buhrmester bot dabei eine überzeugende Vorstellung, Nikola Blazicko kam erst in der Schlussphase zum Einsatz. Die Abwehr des TuS N-Lübbecke hinterließ wie schon gegen den TV Emsdetten einen guten Eindruck gegen die junge Magdeburger Mannschaft.
Und so zogen die Lübbecker in den ersten 30 Minuten weitgehend souverän auf 15:10 bis zum Pausenpfiff weg.
Neben der soliden Vorstellung der Defensive war auch eine Steigerung im Angriff zu erkennen. "Da haben wir aber immer noch viel Steigerungspotenzial", hatte Liljestrand erkannt. Er verweist dabei gebetsmühlenartig auf die schwierige Vorbereitung mit den vielen Verletzten. Immerhin konnten Spielführer Branko Kokir und auch Linkshänder Michele Skatar im Gegensatz zum Emsdetten-Spiel weitgehend geschont werden, Luka Dobelsek und Thomas Schibschid erhielten auf der Spielmacher-Position das Vertrauen.
Gleichwohl ließ der TuS N-Lübbecke zu viele klare Chancen ungenutzt, die Mannschaft hätte sich wesentlich eher deutlich absetzen und damit Kraft sparen können. Aber weil die Liljestrand-Truppe im Abschluss nicht konsequent genug war, arbeiteten sich die nie aufsteckenden Magdeburger (sie agierten teilweise mit einem siebten Feldspieler für den Torwart) in der zweiten Hälfte auf 20:23 und 21:24 sowie 22:25 wieder heran.
Doch in der entscheidenden Phase trafen Lars Friedrich, Thorir Olafsson und Kreisläufer Oliver Tesch zum 28:22-Erfolg. "Sicher gewonnen, und nun auf die nächste Aufgabe konzentrieren", kommentierte Teammanager Zlatko Feric den Erfolg.
Quelle: mt-online
Schön das Buhrmi weiter Spielpraxis sammeln kann und nächstes Jahr mit GWD in der 1. Liga richtig zeigen kann was er kann !
Gruß Heinrich.