Beiträge von Schandmaul

    Hallo,

    ich muss leider aus privaten Gründen 2 Karten für das F4 in der Kat. 2 Block U11 zum Selbstkostenpreis (pro Stück 99€) abgeben.

    Eine Hotelreservierung besteht ebenfalls noch, was beim zeitgleichen Hafengeburtstag bestimmt hilfreich ist.

    Interessenten melden sich bitte bei m-horn (at) t-online.de.

    Viele Grüße

    Schandmaul

    Zitat

    Original von trixi
    jaja - hart trainiert!
    Kicken bis der Arzt kommt - das wirds wohl gewesen sein!


    Na Du wirst es wissen ;)

    Oder glaubst du wirklich das sie mit dem Bundes-Heiner bei der Vorbereitung auf so ein durchaus wichtiges Tunier kicken bis der Arzt kommt ?

    Moment, wir reden hier vom Bundesheiner und nicht von M.Roth aus Wallstadt :)

    Zitat

    Original von Felix0711
    entavio und sportdigital.tv: Was sagt Ihr dazu?
    Die Fernsehplattform gibt es jedenfalls auf Astra seit 1.11.

    Das mag ja für diejenigen toll sein die noch kein Premiere haben. Aber momentan ist es nicht möglich mit einem Receiver und einer SmartCard auch ein Sportdigital Abo für Handball abzuschließen. Gemäß Aussage von Sportdigital ist man mit Premiere in Verhandlúngen aber diese sind eben noch nicht abgeschlossen. ansonsten soweit ich das Angebot überblicken kann eine wirkliche Bereicherung des Fernsehangebots auch wenn man dafür bezahlen muss.

    Zitat

    Original von HSG-Fan
    Hätte Deutschland voll durchgezogen, wären es wohl mehr als 7 Tore geworden. Aber sei´s drum. Das Spiel lässt kaum Rückschlüsse auf das wahre Leistungsvermögen der Mannschaft zu. Ich bin aufs Spiel gegen Dänemark gespannt

    Nun man darf auch nicht vergessen das die Jungs unseres Bundes-Heiner's die 2 Tage zuvor hart trainiert haben und das hat man ihnen insbesondere in Halbzeit 2 angemerkt.

    Zitat

    Original von Jenny

    Da ich in der nächsten Saison evtl von THW auf TVG Dauerkarte umsteige, werd ich mir mal genauer anschauen, was mich dann da so erwartet ;)

    Wenn Du schon in diese Ecke ziehst rate ich Dir zu einer Dauerkarte bei den RNL. Die spielen den schöneren Handball und es ist auch mehr Stimmung in der Halle. Beim TVG ist meist Totentanz angesagt :P

    Bis dahin fließt noch ne Menge Wasser den Rhein und den Neckar runter. Dazu kommt aller guten Dinge sind 3 und die Badener wollen unbedingt und werden alles daran setzen diesen Titel zu gewinnen.

    Fazit: Die Rhein-Neckar-Löwen werden im Endspiel gegen Hamburg oder Nordhorn ihren ersten Titel einfahren.

    Schaun mer mal würde der fussball Kaiser sagen :baeh:

    Leistungssteigerung in Halbzeit 2 bringt verdientes Unentschieden
    TV Groß-Umstadt erkämpft Auswärtspunkt in Hochdorf

    Mit einer starken kämpferischen Leistung entführte die junge Mannschaft des TV Groß-Umstadt in der Regionalliga Südwest mit einem 22:22 (14:9) verdientermaßen einen Punkt aus dem Sportzentrum Hochdorf und fügte dem heimischen TV den ersten Punktverlust in eigener Halle zu.


    „Nach manchen Spielen ist es besser, 24 Stunden verstreichen zu lassen, bevor man ein Statement zu einer Begegnung abgibt. In seltenen Fällen sind sogar 48 Stunden ratsam“, kommentierte der Sportliche Leiter des TVG erst am Sonntag die Geschehnisse des Spiels vom Freitagabend. Damit bezog er sich vor allem auf die letzten 10 Minuten jenes Spiels, die noch lange nach Schlusspfiff Grund zu Diskussio-nen gaben. Letztlich legte der TV Hochdorf auch noch einen überraschenden Protest ein. Sicherlich auch ein Zeichen dafür, dass sich die Mannschaft von Trainer Eyub Erden wesentlich mehr ausgerech-net hatte als eine Punkteteilung gegen einen Aufsteiger.


    Das Spiel begann sehr mäßig für die Gäste aus der Weininsel. Gegen die offensive Abwehr der Hoch-dorfer tat man sich im Angriff zunächst sehr schwer und die wenigen wirklichen Torchancen machte ein gut aufgelegter Torwart Thiel im Kasten der Gastgeber zunichte. Doch auch die Hochdorfer hatten zu Beginn ihre Schwierigkeiten im Angriff. Lediglich Marc Winterhalter auf der Halblinken Position bereitete der TVG Abwehr größere Probleme und erzielte schnell 5 seiner insgesamt 7 Treffer. Bis zum 6:6 in der 20. Minute verlief die erste Habzeit dann ausgeglichen. Danach jedoch konnten sich die Hausherren bis zur Halbzeit auf 14:9 absetzen und für viele der 200 Zuschauer schien die Begegnung den erwarteten Verlauf zu nehmen.


    Doch in der Halbzeit sprach Trainer Ludwig die bis dahin unübersehbaren Defizite seiner Mannschaft im Spielaufbau detailliert an und nominierte mit Julian Klein seinen Joker für den letzten verbliebenen Platz auf dem Spielberichtsbogen nach. Klein, der in den letzten 3 Begegnungen nicht zum Einsatz gekom-men war, nutze seine Chance und war eine der treibenden Kräfte bei der nun folgenden Aufholjagd der Groß-Umstädter Mannschaft. Dass er dabei in der Abwehr auch noch die zentrale Deckungsposition bekleidete und dort einen starken Eindruck hinterließ, ist mindestens ebenso bemerkenswert.


    Nach dem 14:10 unmittelbar nach Wiederanpfiff konnte sich Hochdorf zunächst noch auf 16:10 abset-zen. Doch dann begann das TVG-Team damit, den Rückstand Tor um Tor zu verringern. Gestützt auf einen sehr starken Torwart Eichhorn erzielte man nun auch die wichtigen einfachen Treffer über die ers-te und zweite Welle. Über die Zwischenstände 17:13, 18:15 und 20:18 kämpfte man sich Tor um Tor an den Gegner heran. In der 52. Minute gelang dann beim 20:20 der erstmalige Ausgleich und der Ausgang des Spiels war wieder offen. Das TVG Team lebte in dieser Phase ganz klar auch von seiner starken Physis, die man sich durch harte Trainingseinheiten in der Vorbereitung erarbeitet hat. Während der Gegner deutlich schwächer wurde und auch keine gleichwertigen Alternativen auf der Bank zu haben schien, konnten die Mannen von Trainer Ludwig sichtbar eine Schippe drauf legen.


    Die letzten 8 Spielminuten waren dann sehr hektisch und auch das bis dahin sicher leitende Gespann Naumann / Wallenfels ließ sich von der Aufkommenden Unruhe anstecken. „Sicherlich war keiner der Pfiffe der Schiedsrichter spielentscheidend“, kommentierte Ralf Ludwig die Leistung der Referees, „von einem so erfahrenen Gespann kann man aber erwarten, eine enge Begegnung souveräner zu Ende zu pfeifen“. Mit diesem Kommentar zur Schiedsrichterleistung wollen wir es vorerst auch belassen.


    Zweimal noch konnte der TV Hochdorf in Führung gehen. Dem 21:20 folgte jedoch postwendend der Ausgleich zum 21:21 durch den in Halbzeit 2 sehr starken Patrick Beer. Per Strafwurf gelang den Gast-gebern dann die letzte Führung zum 22:21 gut 15 Sekunden vor dem Ende. Trainer Ludwig beorderte in den Schlußsekunden dann einen 7. Feldspieler für Torwart Eichhorn aufs Feld, doch die Zeitnehmer unterbrachen den letzten Angriffsversuch des TVG mit dem Hinweis darauf, dass dieser 7. Feldspieler nicht regelgerecht gekennzeichnet war. Es folgte eine Zeitstrafe gegen Julian Klein und dem TVG-Team verblieben noch knapp 10 Sekunden bis zum Schlusspfiff. Christian Scholz nutzte die letzte sich bieten-de Gelegenheit und überwandt Hochdorfs Torwart Thiel mit einem sehenswerten Heber zum verdienten 22:22 Ausgleich.


    Mit diesem Ausgleich wollten sich die TVH Verantwortlichen nach dem Schlusspfiff jedoch zunächst nicht zufrieden geben und diktierten durch ihren Abteilungsleiter dem Schiedsrichtergespann einen Pro-test in den Spielberichtsbogen. „Ich kann mir jedoch nicht vorstellen, dass Hochdorf diesen Protest auf-recht erhält“, kommentierte Groß-Umstadts Sportlicher Leiter dieses Verhalten. „Sicherlich sind hier bei allen Beteiligten nach dem Schlusspfiff die Emotionen etwas hoch gegangen. Ich denke, dass aber auch die Hochdorfer wissen, dass es durchaus auch Anlass gibt, von ihrer Seite Fairplay walten zu lassen und unserem Team den verdienten Punkt nicht am Grünen Tisch wieder streitig zu machen.“


    Mit 9:7 Punkten hat sich das junge TVG Team in der Liga nun einigen Respekt erarbeitet und auch et-was Distanz zu den Abstiegsplätzen gebracht. Jedoch wartet am kommenden Sonntag bereits die nächste schwere Auswärtsaufgabe bei der HSG Mülheim-Kährlich/Bassenheim. „Wir werden auch diese Aufgabe sicherlich mit dem nötigen Respekt angehen: Doch, wer sich in Hochdorf einen Punkt erkämpft, kann auch mit Selbstbewusstsein nach Mülheim fahren“, blickt Trainer Ludwig hoffnungsfroh auf das nächste Wochenende.


    TVG: Bolling, Eichhorn, Scholz 2, Weigand, Beer 6/2, Beckmann, Klein 2, Weber 1, Geissler, Kramer 2, Grunwaldt 1, Lang 5/4, Nastos 1, Werner 2


    Quelle:
    Homepage TV Gross-Umstadt

    In der Regionalliga Südwest gewann die Truppe von Trainer Ralf Lud-wig am gestrigen Sonntag überraschend gegen Tabellenführer HG Saarlouis mit 31:25 (17:14).

    Selbst die größten Optimisten hätten vor dem Spiel mit diesem Ergebnis nicht gerechnet, zeigte die Mannschaft aus Groß-Umstadt doch zuletzt in Irmenach gegen einen vergleichbaren Gegner noch eine schwache Leistung. Was sich dann am Sonntag in der Heinrich-Klein-Halle abspielte kann man fast nicht kommentieren. In einer packenden Partie spielten sich die jungen Umstädter regelrecht in einen Rausch und gewannen am Ende hoch verdient gegen eine arrogant wirkende Saarlouiser Mannschaft.

    Vor Spielbeginn gab es zunächst schlechte Meldungen, denn beim Aufwärmen war Torwart Marcel Bolling unglücklich auf einen Ball getreten und verletzte sich am rechten Knöchel. Außerdem standen mit Mathias Weber, Steffen Siebenschuh und Julian Klein drei weitere verletzte Spieler dem Trainer Ralf Ludwig nicht zur Verfügung.

    Die Partie begann aus Sicht der Groß-Umstädter Mannschaft positiv, denn durch ein engagiertes Abwehrspiel und konsequente Chancenauswertung im Angriff konnten sie gegen den Tabellenführer aus Saarlouis gut mithalten. Die Jungs von Trainer Richard Jungmann schienen mit der aggressiven Abwehr der Umstädter nicht zurecht zu kommen und scheiterten immer wieder am starken Schlussmann Torsten Eichhorn, der mit seinen 20 Paraden bei nur 25 Gegento-ren einer der wichtigsten Akteure auf Umstädter Seite war.

    Gegen Ende der ersten Hälfte konnte sich der TVG erstmals mit mehr als 3 Toren zum Halbzeitstand von 17:14 absetzen. Mit Spannung wurde erwartet wie die Mannschaft aus Saarlouis darauf reagieren würde.

    Zu Beginn von Halbzeit 2 war jedoch keine Veränderung festzustellen; die Umstädter Mannschaft konnte ihren Vorsprung über die Spielstände 18:15, 23:18 und 25:21 zunächst konstant halten, bevor es in der Schlussphase dann noch mal spannend wurde. Die HG Saarlouis profitierte von einigen techni-schen Fehlern und kam bis auf ein Tor heran.

    In der 54. Spielminute ereignete sich die Spiel vorentscheidende Schlüsselsze-ne; beim Stand von 26:25 entschied das Schiedsrichtergespann, welches eine gute Leistung zeigte, auf Strafwurf für die HG Saarlouis. Allerdings konnte die Mannschaft diese sich bietende Chance zum Ausgleich nicht nutzen. In der nun folgenden Phase spielte sich die Umstädter Mannschaft erneut in einen „Rausch“ und setzte mit dem 31:25 den verdienten Schlusspunkt.

    Die zu Beginn der Runde noch unsicher wirkende Mannschaft zeigte, nicht zu-letzt aufgrund der großartigen Stimmung in der Heinrich-Klein-Halle, große Spielfreude und hatte mit Christian Scholz (10 Tore) und Kai Kramer (8 Tore) ihre zwei erfolgreichsten Torschützen an diesem Abend gefunden.

    „Ich glaube zu einem solchen Spiel muss man nicht mehr viel sagen“, kom-mentierte Ralf Ludwig die Leistung seines Teams, „ich hatte während der letz-ten Wochen das Gefühl, dass so etwas möglich ist und heute ist der Knoten endlich geplatzt.“ Trotz des sensationellen Sieges mahnt Trainer Ludwig sich weiterhin auf den Kampf gegen den Abstieg zu konzentrieren: „Wir müssen jetzt die Euphorie und das Selbstbewusstsein mitnehmen und am Samstag ge-gen Pohlheim zwei Punkte holen.“

    Am kommenden Samstag (13.) muss der TVG zur HSG Pohlheim reisen. Die Mannschaft dürfte den Umstädtern noch gut in Erinnerung sein, waren die Mit-telhessen vergangenes Jahr noch Konkurrenten in der Oberliga. Das Spiel be-ginnt um 20 Uhr in der Sporthalle Adolf-Reichwein-Schule in Watzen-born/Pohlheim.

    TORSCHÜTZEN
    TVG: Scholz 10/1, Kramer 8, Beer 4/1, Nastos 3/1, Beckmann 3, Geißler 1, Waigand 1, Werner 1
    HGS: Rokay 5/5, Szulc 4, Kühn 3, Kessler 3, Grgic 2, Stemmler 2, Altmeyer 2, Hoffmann 2, Fontaine 1, Versickas 1

    Weitere Informationen unter http://www.tv-gross-umstadt.de

    Quelle: Tim Maurer, Presse TV Groß-Umstadt

    Die durchaus arrogant wirkende Truppe der HG Saarlouis stolpert beim Aufsteiger TV Gross-Umstadt und darf mit 31:25 im Gepäck nach Hause fahren.

    Starke Leistung der Weininsulaner allen voran RL Christian Scholz der in der vergangenen Saison bei der TSG Gross-Bieberau gerade mal 5 Minuten Spielzeit gegen die HG bekommen hat und das bei Hin- und Rückspiel.

    Weiter dominierte in der 1. HZ beim TVG Kai Kramer mit 6 Hütten bei 7 versuchen.

    Gewinner des Spiels war dan letztendlich Thorsten "Eichi" Eichhorn der die entscheidenden Bälle in der entscheidenden Phase parrierte.

    Verlierer des Spiels ist nicht nur die HG Saarlousi sondern auch TVG Keeper Marcel Bolling, der sich leider beim aufwärmen verletzte. An dieser Stelle gute Besserung !

    Mit dieser Lesitung kann sich der TVG berechtigte Hoffnung auf 2 Punkte am kommenden Samstag in Pohlheim machen.

    Erster Sieg in der Regionalliga für den TV Groß-Umstadt
    In der Regionalliga Südwest konnten die Umstädter bei ihrem zweiten Heimspiel gegen den TV Nieder-Olm mit 29:22 (15:10) gewinnen. Nachdem der Rundenstart in die Regionalligasaison 2007/08 für die Groß-Umstädter Mannschaft mit zwei Niederlagen eher mäßig begonnen hatte, wollte die Truppe von Trainer Ralf Ludwig in ihrem zweiten Heimspiel gegen den TV Nieder-Olm die ersten Punkte einfahren. Die Mannschaft zeigte sich bereits zu Beginn im Vergleich zu den ersten Spielen wie ausgewechselt. Das lag zum Großteil an Freddy Lang, der sein angekündigtes und sehnlich erwartetes Comeback feierte. Er brachte viel Bewegung sowie gute Ideen ins Spiel der Umstädter und konnte mit schönen Anspielen an den Kreis glänzen. Die komplette Mannschaft wirkte selbstbewusster und nicht mehr so nervös wie einst noch gegen Groß-Bieberau und Kirchzell. Von Beginn an dominierte der TVG das Spiel und war während der gesamten Spielzeit nie in Rückstand. Das in Kirchzell noch statisch wirkende Angriffsspiel wurde tempo- und abwechslungsreich gestaltet. Die Chancenauswertung war deutlich besser und so konnte man sich über die Spielstände 3:1, 8:5 und 12:7 kontinuierlich zum Pausenstand von 15:10 absetzen. Neben Freddy Lang war vor allem das Torhüter-Gespann des TVG in überragender Form. Während Thorsten Eichhorn viele Würfe aus dem Feld parierte, entschärfte Marcel Bolling alleine in der ersten Halbzeit drei Siebenmeter. Allerdings gab es nach der Halbzeitpause einen kleinen „Bruch“ im Umstädter Spiel. Der Gegner aus Rheinhessen wurde stärker und kämpfte sich bis zum 17:16 heran. Bei Nieder-Olm zeigte vor allem Spielmacher Frank Weitz eine gute Leistung. Ein ums andere Mal setzte er seine Nebenleute gekonnt in Szene und hielt sein Team einige Zeit im Spiel. Gegen Mitte der zweiten Hälfte fand der TVG dank Patrick Beer, der sich gegen die offensive Abwehr der Nieder-Olmer mit guten Aktionen durchzusetzen wusste, zur Form der ersten Halbzeit zurück und konnte sich Spiel entscheidend auf 24:18 absetzen. „Letztendlich ist der 29:22-Erfolg das Ergebnis einer souveränen Mannschaftsleistung und ein verdienter Sieg“, lobt der Sportliche Leiter Holger Zindt zufrieden seine Mannschaft. Bereits am Mittwoch geht es für die Jungs von Trainer Ralf Ludwig weiter; um 18 Uhr treten sie bei der HSG Irmen./Klein./Horbr. in der Hirtenfeldhalle Kleinich zu ihrem zweiten Auswärtsspiel an. Die HSG musste sich in allen drei Saisonspielen bislang geschlagen geben und rangiert momentan auf dem letzten Tabellenrang. Bleibt zu hoffen, dass die junge Mannschaft aus Umstadt bei den kommenden Spielen eine ähnliche Leistung abrufen kann, um die nächsten Punkte einzufahren. TORSCHÜTZEN TVG: Beer 9/3, Beckmann 4, Scholz 4, Kramer 3, Weber 3, Siebenschuh 2, Lang 1, Nastos 1, Werner 1, Waigand 1 TVN: Tino 7/5, Konrad 5, Pfaff 4, Schmitt 2/1, Weitz 2, Fleckenstein 1, Grundheber 1 Weitere Informationen unter http://www.tv-gross-umstadt.de Quelle: Tim Maurer, Presse TV Groß-Umstadt

    Nächstes Derby in der Regionalliga


    Zu ihrem zweiten Saisonspiel reist die Regionalligamannschaft des TV Groß-Umstadt an diesem Sonntag zum TV Kirchzell. Die Partie beginnt um 17:30 Uhr in der Parzival-Sporthalle in Amorbach.

    Die Niederlage vom letzten Wochenende gegen den Favoriten aus Groß-Bieberau haben die Jungs um Trainer Ralf Ludwig mittlerweile verarbeitet. „Wir müssen nach vorne schauen und uns auf Gegner konzentrieren, die mit der Stärke unserer Mannschaft vergleichbar sind“, blickt der Umstädter Trainer positiv nach vorne.

    Den Kirchzellern erging es am letzten Wochenende ähnlich wie dem TVG. Sie muss-ten gegen den TV Hochdorf ebenfalls eine Niederlage einstecken und dürften dementsprechend motiviert sein, um in ihrem ersten Heimspiel zu glänzen.

    Wie angekündigt hat sich Trainer Ralf Ludwig in den letzten Trainingseinheiten vor allem mit dem Angriff seiner Mannschaft beschäftigt. „Die Chancenverwertung im Spiel gegen Groß-Bieberau war nicht zufrieden stellend, allerdings wussten wir, dass im Positionsangriff Probleme vorhanden sind“, so der Sportliche Leiter Holger Zindt.

    Gespannt warten die Verantwortlichen auf die Rückkehr von Spielmacher Freddy Lang, der nach seiner Achillissehnen-Verletzung der Mannschaft immer noch sehr fehlt. „Freddy macht große Fortschritte; ich bin zuversichtlich, dass er bald wieder spielen kann“, fasst Physiotherapeutin Conny Feick den Heilungsprozess zusam-men.

    Bleibt zu hoffen, dass Trainer Ralf Ludwig seine Jungs gut eingestimmt hat und die Trainingseinheiten Fortschritte zeigen. Immerhin haben die Umstädter nichts zu verlieren, denn der TV Kirchzell gehört, trotz der Niederlage am vergangenen Wochenende weiterhin zu den stärksten Mannschaften in der Regionalliga Südwest. Aus diesem Grund wäre die Mannschaft für Unterstützung durch mitreisende Fans sehr dankbar.

    Weitere Informationen unter http://www.tv-gross-umstadt.de

    Quelle: Tim Maurer, Pressesprecher TV Groß-Umstadt

    Zum Saisonauftakt in der Regionalliga Südwest unterlag die 1. Mannschaft des TV Groß-Umstadt der TSG Groß-Bieberau mit 19:28 (7:10).

    Am vergangenen Freitag hat für die Männer des TV Groß-Umstadt die diesjährige Handballsaison begonnen. Mit der TSG Groß-Bieberau hatte man zum ersten Spieltag eine schwere Aufgabe zugeteilt bekommen, bedenkt man, dass die TSG in der vergangenen Saison den Aufstieg in die zweite Bundesliga nur knapp verpasst hat. Die Umstädter Mannschaft um Trainer Ralf Ludwig war dennoch guter Dinge und wollte ihr Bestes geben, um zumindest einige Zeit mit der TSG mithalten zu können.

    Das gelang dem TVG zunächst auch, denn in der von Nervosität geprägten An-fangsphase konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Zum einen lag das daran, dass die junge Mannschaft aus Umstadt zahlreiche Torgelegenheiten ausließ, weil sie im Bieberauer Torwart Felix Beck ihren Meister gefunden hatte. Zum anderen fabrizierte der Favorit aus Groß-Bieberau seinerseits eine Reihe von technischen Fehlern oder scheiterte an dem stark haltenden Marcel Bolling.

    Von der 24. bis zur 28. Spielminute konnte die TSG dann von einer Überzahl profi-tieren und sich von 5:6 auf 5:8 ein wenig absetzen. Mit 7:10 ging es in die Halbzeitpause; nur 17 erzielte Tore sind allerdings der beste Beweis für die Vielzahl an Fehlern auf beiden Seiten.

    Die TSG Groß-Bieberau kam in der zweiten Halbzeit deutlich stärker aus der Kabi-ne. Von nun an wurden Fehler der Umstädter Mannschaft durch die erste bzw. zweite Welle gnadenlos mit Toren bestraft. Vor allem die Rybakov-Brüder und Be-nedikt Seeger zeigten auf Seiten der TSG eine sehr gute Leistung. Beim TVG über-nahm Tom Grunwaldt Verantwortung und konnte einige sehenswerte Treffer erzie-len. Allerdings musste er in der Schlussphase nach einem unnötigen Foul und der anschließenden roten Karte das Feld verlassen.

    Am Spielende stand mit dem 19:28 ein zumindest in der zweiten Hälfte ungefähr-deter Sieg der TSG Groß-Bieberau. Die Mannschaft um Trainer Ralf Ludwig zeigte trotz der Niederlage gute Ansätze und lässt auf die Spiele gegen gleichstarke Geg-ner hoffen.

    In der dem Spiel folgenden Pressekonferenz gratulierte der Umstädter Trainer Ralf Ludwig seinem Kollegen zu dem verdienten Sieg. „Wir wussten, dass unser Positi-onsangriff noch verbesserungsbedürftig ist. In den kommenden Trainingseinheiten werden wir am Abschluss arbeiten müssen“, so der Umstädter Trainer. Sein Kollege aus Groß-Bieberau war mit seiner Mannschaft zufrieden und lobte vor allem die Abwehrleistung. „Wir haben unsere Abgänge durch eine gute Personalpolitik kom-pensiert und werden in dieser Saison zum Favoritenkreis gehören. Allerdings ist die Regionalliga Südwest in diesem Jahr deutlich besser besetzt“, fasste Thomas Göttmann die Zielsetzung der TSG zusammen.

    Für die Umstädter geht es am nächsten Wochenende nach Kirchzell (Sonntag, 17:30 Uhr, Parzival-Sporthalle Amorbach), wo es die nächste Bewährungsprobe gegen eines der Top-Teams der Liga zu bestehen gilt.

    TORSCHÜTZEN
    TVG: Grunwaldt 4, Waigand 2, Scholz 3/1, Werner 2, Beer 1/1, Nastos 2, Geißler 1, Beckmann 1, Kramer 2, Klein 1
    TSG: Knobloch 2, Seeger 6, Nowakowski 3, A. Rybakov 5, Ruhl 1, Bauer 2, Neu-mann 2/2, D. Rybakov 4, Kossler 2

    Weitere Informationen unter http://www.tv-gross-umstadt.de

    Quelle: Tim Maurer, Pressesprecher TV Groß-Umstadt

    TV Groß-Umstadt für die Regionalliga gerüstet?
    Interview mit dem sportliche Leiter Holger Zindt kurz vor Saisonstart

    In knapp 2 Wochen starten die Handballer des TV Groß-Umstadt in das Abenteuer Regionalliga. Nach 2 Jahren Abstinenz spielen die Schützlinge von Trainer Ralf Ludwig durch ihre letztjährige Meisterschaft in der Oberliga wieder in der dritthöchsten deutschen Spielklasse. Kurz vor Saisonbeginn stand der sportliche Leiter des TVG, Holger Zindt, in einem ausführlichen Interview Rede und Antwort.

    Frage:
    Wir befinden uns gut 2 Wochen vor dem Saisonstart am Winzerfestfreitag gegen die TSG Groß-Bieberau. Wie vorbereitet ist der TV Groß-Umstadt für die Regionalliga-Saison 2007/2008?

    Holger Zindt:
    Diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten, weil sie so vielschichtig ist. Die Regionalliga verlangt uns in sehr vielen Bereichen Einiges ab und wir haben über die Sommerpause versucht, uns in all diesen Bereichen besser und professioneller aufzustellen als in den Vorjahren. Ziel ist es, langfristig in der Regionalliga zu bleiben und das Image eines Fahrstuhlclubs abzulegen – das ist aber eine verdammt harte Nuss.

    Frage:
    Fangen wir mit dem Sportlichen an! Wie zufrieden bist Du mit dem sportlichen Leistungsstand der Mannschaft?

    Holger Zindt:
    Die Mannschaft hat in den letzten Monaten sehr intensiv gearbeitet und ihrerseits wirklich alles dafür getan, für den Saisonstart vorbereitet zu sein. Wir hatten fast jeden Tag Training und unsere jungen Spieler leisten jede Menge Zusatzeinheiten im Kraftstudio und im Wald ab, um körperliche Defizite abzubauen. Handballerisch gibt es sicherlich nach wie vor noch Verbesserungspotential. Da schwanken die Leistungen des gesamten Teams und auch die individuellen Leistungen doch noch enorm. Der notwendige Feinschliff ist daher die Hauptaufgabe für die letzten beiden Wochen der Vorbereitung. Man darf aber auch nicht vergessen, dass uns in der gesamten Vorbereitung unsere beiden Spielgestalter Freddy Lang und Patrick Beer nicht zur Verfügung gestanden haben. Patrick Beer ist erst seit Samstag nach einem längeren USA-Aufenthalt wieder zu uns gestoßen und wird hoffentlich auf dem Feld ganz schnell wieder zu alter Form finden. Bei Freddy Lang dauert der Genesungsprozess leider noch etwas an. Realistisch gesehen, rechnen wir nicht vor Oktober mit seinem Einsatz.

    Frage:
    Insgesamt sind 6 neue Gesichter im Team. Inwieweit haben die neuen Spieler in der Vorbereitung schon gezeigt, dass ihr mit deren Verpflichtung richtig gelegen habt?

    Holger Zindt:
    Ich will die Vorbereitung noch nicht überbewerten. Hier wird immer Einiges probiert und getestet und auch die Spieler sollen experimentieren dürfen. Dazu ist eine Vorbereitung ja auch da. Man hat da Vieles gesehen, Manches aber auch noch nicht.

    Bemerkenswert positiv ist aber auch schon die menschliche Integration der neuen Spieler vonstatten gegangen. Wir kommen gerade aus einem 3-tägigen Trainingslager und hier konnte man durchaus den Eindruck gewinnen, dass sich eine sehr harmonische Gemeinschaft mit enormem Teamgeist entwickelt hat. Und das ist gut so. Neben den individuellen Fähigkeiten der einzelnen Spieler brauchen wir vor allem ein Team auf dem Platz, das gemeinschaftlich auftritt und kämpft. Hier sind wir schon wesentlich weiter, als wir erwartet haben.

    Im Tor hat Torsten Eichhorn seinen Platz auf Augenhöhe mit Marcel Bolling wohl schon gefunden. Gerade beim Weininselturnier gegen Regional- und Zweitligisten hat Torsten seine Klasse gezeigt. Was die Torhüterposition angeht, bin ich daher auch sehr entspannt. Wir verfügen über ein sehr gutes Duo und haben mit unserem neuen Torwarttrainer Markus Kredel darüber hinaus einen sehr erfahrenen Mann an dessen Seite, der die Regionalliga bestens kennt und mit seinen Tipps unsere beiden Keeper sicherlich positiv begleiten kann.

    Unsere beiden Youngsters aus Groß-Zimmern, Julian Klein und Tilman Werner, erfüllen ebenfalls hundertprozentig unsere Erwartungen. Julian profitiert derzeit sicherlich noch vom Fehlen unserer beiden etablierten Mittelmänner und erhält sehr viele Spielanteile. Er rechtfertigt diese jedoch auch mit einer sehr guten Angriffleistung. In der Abwehr fehlt es jedoch noch an der notwendigen Robustheit – die wird aber kommen. Tilman Werner ist körperlich sogar noch einen Schritt weiter. Als Linkshänder entwickelt er allmählich den notwendigen Zug zum Tor und steht inzwischen auch in der Abwehr seinen Mann. Ich hoffe, dass unsere beiden 18-jährigen Neuzugänge die Zeit bekommen, um sich bei uns in aller Ruhe weiter zu entwickeln. Je größer der Abstand zu den Abstiegrängen ist, desto eher wird uns das gelingen.

    Am Kreis kämpft Tim Beckmann derzeit noch um seine alte Torgefährlichkeit. Er hat, zumindest ist das meine Einschätzung, aus Bruchköbel noch ein paar athletische Defizite mitgebracht, die es zunächst einmal auszumerzen galt. Die Optimierung des Zusammenspiels mit den Rückraum ist nun eine der vordringlichsten Aufgaben der nächsten Wochen. Wir werden die Tore von Tim und Steffen Siebenschuh am Kreis dringend brauchen, da wir aus dem Rückraum in der Regionalliga kaum noch so einfache Tore erzielen werden wir in der Oberliga.

    Frage:
    Und daher auch die Frage nach den beiden „Neuen“ auf der Königsposition auf Halblinks. Christoph Scholz, gekommen aus Groß-Bieberau, und Tom Grunwaldt, der ja schon im Laufe der letzten Saison gekommen war, sollen den TVG hier in der Regionalliga halten. Wird das gelingen?

    Holger Zindt
    Fakt ist, wenn die beiden es nicht schaffen, die Rolle als Shooter auf Halblinks auszufüllen, wird es sehr eng für uns.

    Christian Scholz scheint nach 2 mehr oder weniger frustrierenden Jahren in Groß-Bieberau allmählich wieder zu altem Selbstvertrauen zu finden. Er hat auch gegen höherklassige Mannschaften gute Ansätze gezeigt, fällt aber noch zu oft in eine passive Rolle zurück. Die für einen richtigen Shooter notwendige „Torgeilheit“ muß in ihm gelegentlich noch geweckt werden.

    Bei Tom Grunwaldt ist es ähnlich. Er hatte ja in Gelnhausen die letzten beiden Jahre fast nur noch am Kreis spielen dürfen. Und dennoch war er zuvor ein sehr erfolgreicher Halblinker. Diese alten Qualitäten wieder zu entdecken und zum Einsatz zu bringen, ist die Aufgabe die Spieler und Trainerteam zu erfüllen haben. Wir sind da auf einem guten Weg aber sicherlich auch noch nicht am Ziel.

    Die Leistung auf der halblinken Position zu optimieren und zu stabilisieren, wird mit Blick auf den nahen Saisonstart aber auch ein Kampf gegen die Zeit. Dass unser Mittelmann Patrick Beer erst die letzten beiden Wochen der Vorbereitung eingreifen wird, ist diesbezüglich alles andere als optimal.

    Tom und Christian sind aber nicht nur wegen ihrer offensiven Qualitäten geholt worden. Beide sind heute schon nicht mehr wegzudenkende Bestandteile unsere Abwehr.

    Die Abwehr ist ohnehin der Schlüssel zum Erfolg. Neben Christian Waigand, Pana Nastos, Steffen Siebenschuh und Christoph Jörg verfügen wir mit diesen beiden nun über eine doch ganz ansehliche Anzahl robuster und erfahrener Defensivkräfte.

    Frage:
    Hört sich so an, als verliefe sportlich derzeit alles nach Plan. Ist der Klassenerhalt also doch schon vorprogrammiert?

    Holger Zindt:
    Nein, so einfach ist das leider nicht. Wir haben unserem Trainer für die kommende Saison zwar eine Mannschaft „hingestellt“, die die Klasse halten soll und kann. Das kann aber nur funktionieren, wenn in den letzten 2 Wochen vor dem Saisonstart noch intensiv gearbeitet wird und viele Details verbessert werden.

    Unsere junge Mannschaft ist nun mal noch kein Selbstläufer - so realistisch sind auch wir „Funktionäre“. Und ich kann die kritischen Blicke unseres Trainers bei dem einen oder anderen Vorbereitungsspiel auch verstehen. Alles wäre ein wenig einfacher, wenn man sich noch einen weiteren gestandenen Spieler für den Rückraum hätte holen können. Doch das konnten und wollten wir nicht. Denn dafür hätten wir wieder einen unserer jungen Spieler „opfern“ müssen – das widerspricht unserer derzeitigen Philosophie. Und ich hoffe inständig, dass wir von diesem Weg auch nicht abweichen müssen.

    Wenn eine Mannschaft wie Groß-Bieberau – letztes Jahr immerhin Vizemeister – sich mit einem Profi aus Polen und zwei Halbprofis aus Liga 2 verstärken kann, dann weiß man schon heute, dass dieses Team um die Meisterschaft mitspielen wird. Davon sind wir meilenweit entfernt. Und dennoch schaue ich gar nicht neidisch nach Groß-Bieberau. Dass der Verein dort anders agieren kann, ist den Verantwortlichen ja auch nicht einfach so in den Schoß gefallen, sondern dafür wird auch dort sehr hart im Umfeld gearbeitet.

    Und dennoch freue ich mich sehr auf das 1. Spiel am Winzerfestfreitag gegen diese Truppe und hoffe, dass wir getragen von der Euphorie eines Aufsteigers und mit unserem Publikum im Rücken dem Meisterschaftsfavoriten ein Bein stellen können.

    Frage:
    Du hast vorhin davon gesprochen, dass es in der Sommerpause nicht nur sportliche Hausaufgaben zu erledigen galt. Was ist denn noch so passiert beim TVG?

    Holger Zindt
    Wir haben – um ganz ehrlich zu sein – nach dem Aufstieg mal ganz laut um Hilfe gerufen. Ohne eine breitere Unterstützung aus der Stadt Groß-Umstadt ist Regionalliga-Handball für einen Verein wie den TVG kaum zu stemmen.

    Dass dieser Hilferuf nicht ohne Antwort verhallt ist, ist für mich eine der positivsten Entwicklungen der Sommerpause. Durch die Gründung eines Wirtschaftsrates wurde ein außersportliches Gremium geschaffen, das Raum für viele engagierte Leute aus der Groß-Umstädter Politik und Wirtschaft bietet. Unter der Federführung von Bürgermeister Joachim Ruppert und dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Dieburg, Herrn Nessler, haben einige wenige Sitzungen schon viel bewegt. Mit Ralf Lokay hat inzwischen ein ortansässiger Unternehmer den Vorsitz dieses Förderkreises übernommen, Notar Bernd Münch und das Mitglied der Stadtmarketingkommission Klaus Mahla bringen sich hier ebenso aktiv ein und wir alle hoffen, dass wir in den nächsten Wochen und Monaten noch weitere Förderer und Unterstützer aus unserer Stadt zur aktiven Mitarbeit in diesem Gremium bewegen können.

    Frage:
    Gibt es denn schon konkrete Ergebnisse der Arbeit des Wirtschaftsrates?

    Holger Zindt
    Ja, die gibt es. Zum einen konnte eine Reihe von neuen Sponsoren gewonnen werden. Zum anderen wurden uns weitere Gesprächstermine mit interessierten Unternehmen vermittelt, die wir noch abarbeiten müssen. Ich hoffe, dass sich aus dem einen oder anderen Kontakt noch etwas ergibt.

    Andererseits zeigt mir das Engagement dieser Personen aber auch, dass es doch ein breites Interesse daran gibt, den Leistungshandball in Groß-Umstadt zu unterstützen. Wenn das alles nur das Hobby einiger weniger Handballverrückter wäre, müsste man das sicherlich hinterfragen. Wenn „ganz“ oder sagen wir mal „halb Groß-Umstadt“ hinter dem TVG und seinen Handballern steht, dann ist das eine ganz andere Basis. Und natürlich auch eine ganz andere Motivation für unsere Arbeit in der Handballabteilung.

    Ein dickes Lob geht in diesem Zusammenhang auch an die Verantwortlichen der Stadt selber, die uns mit größtmöglicher Flexibilität und auch immer wieder kurzfristig geholfen haben, damit wir in den letzten Wochen auf die Heinrich-Klein-Halle und die Ernst-Reuter-Halle für unseren Trainings- und Spielbetrieb zurückgreifen konnten. Wir sind sehr froh, dort immer wieder auf offene Ohren und helfende Hände zu stoßen und bedanken uns auch für das Verständnis der anderen Hallennutzer, die für die Handballer auf die eine oder andere eigene Übungseinheit verzichtet haben.

    Frage:
    Aber auch das alles klingt doch sehr erfreulich und lässt für die Zukunft hoffen – warum immer wieder Dein skeptischer Blick?

    Holger Zindt:
    Grundsätzlich ja! Aber auch beim Thema Strukturen dürfen wir uns trotz all dem bislang Erreichten noch nicht zufrieden geben.

    Wir werden – so wie es heute aussieht – mit unserer 1. Männermannschaft schon zum zweiten Mal hintereinander ohne Hauptsponsor in die Runde gehen müssen, weil wir kein Unternehmen für dieses Engagement begeistern konnten. Nachdem sich Opel Braas seinerzeit vom Trikot des TVG verabschiedet hat, befinden wir uns händeringend auf der Suche nach einem Nachfolger. Dass wir hier nicht erfolgreich waren, ist – um ehrlich zu sein – sehr unbefriedigend für mich. Wir erwarten natürlich nicht, dass uns die Unternehmen aus Groß-Umstadt nach dem Aufstieg die Tür einrennen, aber irgendetwas scheinen wir noch nicht ganz richtig zu machen, wenn man unsere Erfolge nicht so wahrnimmt und honoriert, wie wir uns das wünschen. Zunächst also wieder ein Auftrag an uns und unsere Außendarstellung!

    Frage:
    Alles in allem wartet also noch viel Arbeit auf die Verantwortlichen des TVG. Was überwiegt denn nun, die Angst vor oder die Freude auf den Start der neuen Runde.

    Holger Zindt:
    Ganz deutlich die Vorfreude auf Winzerfestfreitag und den Start in die neue Runde. Wir haben lange davon geträumt, wieder einmal ein Pflichtspiel gegen Groß-Bieberau bestreiten zu dürfen. Und am 14. September ist es nun endlich soweit. Ich freue mich auf eine volle Halle (im Übrigen werden wir bei unserem Sponsor Blumen Welter eine Vorverkaufsstelle einrichten, um den Andrang am Spieltag bewältigen zu können) und auf einen hoffentlich tollen Kampf, den unsere junge Truppe einem als Favorit anreisenden Gegner liefern wird.

    Für uns werden in dieser Runde die Bäume sicherlich noch nicht in den Himmel wachsen können. Aber unser Publikum ist fachkundig genug, gute Leistungen erkennen und honorieren zu können, auch wenn wir das ein oder andere Mal den Kürzeren ziehen werden. Die Forderung an die Mannschaft ist, immer alles zu geben und sich als Team zu präsentieren. Wenn das gelingt und wir von Verletzungen verschont bleiben, sind wir auch im nächsten Jahr Regionalligist, davon bin ich felsenfest überzeugt.

    Quelle:
    Tim Maurer
    TV Groß-Umstadt (Pressesprecher)

    Sein Blick geht nicht uneingeschränkt sorgenfrei in die Zukunft. Holger Zindt, Sportlicher Leiter des TVG, freut sich dennoch auf den Start der Regionalligasaison 2007/2008.

    Zitat

    Original von Panther99
    Schandmaul

    Ja klar kommen jetzt auch solche Parolen von Dir.
    War auch nichts anderes zu erwarten, da Du ja auch seit langen als absolut "eingefleischter Wallau-Fan" gilst, auch schon genügend AUFTRITTE hier in der Ländcheshalle hattest, und richtig gute Freunde hier hast, wie unser Ex-Manager !!! ;)

    Deine Aussagen tangieren mich wirklich nur am Rande.

    Ein weiterer Beitrag aus der Rubrik ganz großer Sport.
    Wie es Dir klar sein kann, das solche Parolen von mir kommen wundert mich jedoch schon ein wenig. Da ich Dich nicht kenne, da diejenigen die mich kennen wissen, das ich ganz bestimmt kein eingefleischter Wallau Fan bin als auch die Ländches-Halle bisher noch nciht betreten habe.

    Es freut mich dennoch das Dich meine Aussagen nur am Rande tangieren und wünsche Dir in diesem Sinne eine gute Zeit und viele Freunde.